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Gravity

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Unendliche Weiten

Der Weltraum: Die letzten 15 Jahre waren ein Traum!

Der Weltraum: Die letzten 15 Jahre waren ein Traum!
10 Kommentare - So, 22.03.2026 von MJ-TiiN
Von "Gravity" bis "Der Astronaut": Die letzten Jahre haben das Weltraumkino audiovisuell auf ein neues Level gehoben. Atemberaubende Bilder und jede Menge Gänsehaut.

Filme im Weltraum – das ist ein Genre, das seit jeher zu faszinieren weiß. Einer der ersten Filme war etwa Jules Vernes Reise zum Mond. Wenn man nach den besten Weltraumfilmen fragt, werden unter Cineasten gerne Werke wie 2001 - Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick oder Solaris von Andrei Tarkowski genannt. Doch gerade die letzten 15 Jahre haben in diesem Genre einige bemerkenswerte Beiträge hervorgebracht, auf die wir heute kurz chronologisch zurückblicken wollen.

Gravity

Im Jahr 2013 fing alles an, als uns Alfonso Cuarón ein Kammerspiel in der Erdumlaufbahn zeigte. Sandra Bullock versucht nach einem Unglück zu überleben. George Clooney ist ebenfalls dabei, sonst ist es in dieser für Menschen tödlichen Umgebung sehr einsam. Gravity überzeugte seinerzeit mit beeindruckenden Bildern und Kamerafahrten. Der Film nutzte zudem wie kaum ein anderes Werk die 3D-Technik und lief daher besonders lange in den Lichtspielhäusern. Der Lohn waren damals ganze sieben Oscars.

"Gravity" Trailer 1 (dt.)

Interstellar

Für viele ist Interstellar inzwischen die Referenz für einen Weltraumfilm und wird oft in einem Atemzug mit seinem geistigen Vorbild 2001 – Odyssee im Weltraum genannt. Christopher Nolan wollte 2014 mit uns das Sonnensystem verlassen, um neue bewohnbare Planeten zu entdecken. Sein kosmischer Ritt wurde von Kip Thorne begleitet, Astrophysiker und inzwischen Nobelpreisträger. Im Film selbst müssen vor allem Matthew McConaughey und Anne Hathaway nicht gelassen in die gute Nacht gehen, begleitet vom beeindruckenden Score von Hans Zimmer.

"Interstellar" Teaser 1 (dt.)

Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Nah am aktuellen Weltraumabenteuer Der Astronaut bewegt sich Ridley Scotts Romanverfilmung von Andy Weir. Präsentiert wird uns eine Robinson Crusoe-Geschichte auf dem roten Planeten. Die Welt versucht gemeinsam, Matt Damon zu retten. Der Marsianer gelingt es, wissenschaftliche Themen mit einer humorvollen Leichtigkeit zu kombinieren und verbreitet damit durchgehend jede Menge Spaß und Abenteuerfeeling.

"Der Marsianer - Rettet Mark Watney" Trailer 1 (dt.)

Passengers

Auf dem Weg in ein besseres Leben auf einem fernen Planeten wacht Jim (Chris Pratt) ungeplant auf und ist plötzlich komplett allein auf einem riesigen Raumschiff – und muss so den Rest seines Lebens verbringen. Das ändert sich, als seine Traumfrau (Jennifer Lawrence) ebenfalls aus dem Kälteschlaf erwacht. Passengers wurde zwiespältig aufgenommen, weil er manche Erwartungen bewusst nicht erfüllen wollte. Trotzdem ist er ein sehr unterhaltsames Weltraumabenteuer mit romantischen Elementen.

"Passengers" Trailer 1 (dt.)

Quelle: Moviejones
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10 Kommentare
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TiiN : : Goldkerlchen 2021
23.03.2026 17:01 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 10.617 | Reviews: 190 | Hüte: 727

@PaulLeger

Danke für den First Man Hinweis. Der gehört hier natürlich auch rein, habe ich übersehen, aber nun ergänzt.


MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
23.03.2026 10:36 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 3.201 | Reviews: 2 | Hüte: 353

Interstellar und Der Marsianer sind meine absoluten Favoriten, mit klaren Vorteilen zu erstgenannten.

Ad Astra ist manchmal etwas zäh aber ein gelungener Film.

"Der Astronaut" habe ich noch nicht gesehen , werde ihn aber bestimmt in Kürze nachholen.

Arrival wird zuletzt auch genannt, welcher zwar nicht im Weltraum spielt aber ein sehr guter, atypischer "Contact-Film" ist. Sehr zu empfehlen

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
23.03.2026 08:04 Uhr | Editiert am 23.03.2026 - 08:05 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.279 | Reviews: 156 | Hüte: 777

@ PaulLeger

Stimmt, das war ja noch ein Film. "Aufbruch zum Mond" ist auf jeden Fall auch ein sehr starker Film, der erwähnt werden muss.

@ CINEAST

Schade, dass dir "Ad Astra" nicht gefallen hat. Aber Geschmäcker halt.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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CINEAST : : Moviejones-Fan
23.03.2026 00:43 Uhr | Editiert am 23.03.2026 - 00:47 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 2.286 | Reviews: 7 | Hüte: 146

Spannend, dass ausgerechnet jetzt wo ich nach Project Hail Mary im Weltraumfieber bin und alles aufsauge, was damit zu tun hat, so ein Special von euch kommt. Nette Sache!

Gravity und Interstellar...jeweils für sich genommen großartig.

Der Marsianer...starker und unterhaltsamer Film

Passengers...möchte ich jetzt unbedingt nochmal aktuell rewatschen, hatte ich ohnehin schon auf dem Zettel, fand ich damals denke ich ganz gut (als Popcornkino), mit Abstrichen...und leider Chris Pratt

Ad Astra...auch zufällig gerade geschaut und...nee...der ist nichts...

Der Astronaut...hat mich leider nach dem Buch eher enttäuscht...ich hoffe die Zweitsichtung lässt ihn für mich mit angepasster Erwartungshaltung besser erscheinen...ich möchte den mögen...

Life und Romulus interessieren mich nicht

@GPJ

Ich habe mich eben lustigerweise zwischen Ad Astra und U R the Universe für ersteren entschieden und habe jetzt noch vor letzteren zeitnah zu schauen.

- CINEAST -

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DrStrange : : Moviejones-Fan
22.03.2026 22:08 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 4.087 | Reviews: 74 | Hüte: 170

Bis auf "Interstellar" und "Der Marsianer" sehe ich hier keine großartigen Filme. Muß aber gestehen "Ad Astra" nie gesehen zu haben, werde ich bei Zeiten mal nachholen.

Aber diese überschaubare Liste zeigt nur, wie wenig qualitativ hochwertige Filme das Genre die letzten Jahre herausgebracht hat. Nicht besonders ruhmreich.

Im Serienbereich gibt es auch nur alle Nase lang einen Vorzeigekandidaten, aber mit der bereits genannten Serie "The Expanse" und der ebenfalls hochkarätigen AppleTV Serie "For all mankind" sind noch die letzten Jahre entscheidende Beiträge dazugekommen. "Foundation" ist mir zu sehr "Space Opera", dass zähle ich mal nicht.

"Murderbot" ebenfalls von AppleTV war auch ziemlich gut, aber hat für mich noch Luft nach oben. Die mir unbekannten Romane dazu, werden aber ziemlich gelobt.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
22.03.2026 21:51 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.922 | Reviews: 18 | Hüte: 310

"First Man" aka "Aufbruch zum Mond" nicht drin, dafür gleich zwei misslungene "Alien"-Kopien, eh.

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GPJ : : Popcornologe
22.03.2026 20:27 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.345 | Reviews: 5 | Hüte: 82

Die genannten Filme haben mir auch gefallen. Gestern noch U R the Universe gesehen , war ganz nett, aber hält da natürlich nicht mit.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
22.03.2026 10:24 Uhr | Editiert am 22.03.2026 - 10:25 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.279 | Reviews: 156 | Hüte: 777

Ja, gute Weltraumserien gibt es auch seo einige, "The Expanse" ist dabei auch eine der besten, wenn auch die letzten Staffeln ein wenig schwächelten.

Auch im Videospielbereich gibt es einige großartige Weltraum-Spiele. Mass Effect ist aber nach wie vor mein allerliebstes Weltraumspiel, gemeint ist hier vor allem Mass Effect 1. ME2 und ME3 erzählen nach wie vor großartige Geschichten und bieten auch immer noch großartige Charakter und Dialoge, jedoch verkommen diese beim Gameplay zu sehr zu Schießbuden-Ballereien und fokussieren sich zu sehr auf Action. ME1 hat da noch deutlich weniger auf Action und mehr auf Erkundung und Weltraumabenteuer gesetzt.

Ein sehr gutes Spiel im Weltraum ist auch "Prey" aus 2017. Richtig starkes Spiel! Oder auch das schon etwas ältere "System Shock 2". Auch das ist verdammt gut.

Bald kommen ja zwei spannende neue Spiele in dem Setting auf uns zu: "Exodus" und "The Expanse". Auf beides bin ich mega-gespannt!

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Manisch : : Gutmensch <3
22.03.2026 10:18 Uhr | Editiert am 22.03.2026 - 13:37 Uhr
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Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.989 | Reviews: 33 | Hüte: 135

Romulus würde ich jetzt nicht unbedingt als nennenswertes Highlight der letzten 15 Jahre aufführen :´)
Soll nicht heißen, dass es eine Vollkatastrophe war, aber am Ende doch recht 08/15.

Ich würde eher auch in den Serien-Bereich schauen und da ganz klar The Expanse nennen, was ja extrem dafür gelobt wurde, eine realistische Herangehensweise ans Weltall zu haben.

Dune könnte man auch noch nennen. Wobei die Frage ist, ist das wirklich Weltall? Spielt sich ja viel auf Planeten ab. Der Marsianer allerdings auch...

AfD-Verbot (:

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
22.03.2026 10:14 Uhr | Editiert am 22.03.2026 - 21:01 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.279 | Reviews: 156 | Hüte: 777

@ TiiN

Schöne Zusammenstellung der wichtigsten Weltraumfilme in den letzten 15 Jahren!

Ich bin ja ein großer Fan des des Settings, denn im Weltall kann man einfach so viele verschiedene fantastische Geschichten erzählen, von möglichst realistischen Astronautenfilmen bis hin zu völlig abgespaceten Sci-Fi-Fantasy-Filmen wie Guadians of the Galaxy oder Star Wars.

Von den hier aufgezählen Filmen mag ich eigentlich alle, finde aber "Gravity" überbewertet, der ist für mich der schwächste der genannten Filme, aber immer noch solide und sehenswert. Ich habe ihn zwei mal gesehen, einmal im Kino und einmal Zuhause. Beide Male fand ich ihn okay, aber nicht großartig.

Meine Lieblingsfilme der Liste sind ganz klar Interstellar, Der Marsianer, Ad Astra und nun Der Astronaut. Aber auch Life, Passengers und Alien: Romulus haben mir sehr gut gefallen. Was aber fehlt, sind die letzten beiden Star Trek-Filme der Hauptreihe, die eigentlich auch hier hinein gehören. Es gab ja kürzlich noch den Film "ISS" aus 2023, der aber wirklich schlecht war.

Jetzt habe ich wieder Bock, Weltraumfilme zu schauen... vielleicht mal alle hintereinander.

Auf "2001: Odyssee im Weltraum" würde ich aber verzichten. Der Film ist wirklich sehr gut, aber ich hatte nach der ersten Sichtung vor etwa 10 Jahren nie wieder das Bedürfnis, ihn erneut zu schauen, und das aus einem einfachen Grund: Er ist VIEL zu lang und zu zäh und aufgebläht, für das, was er zu erzählen und zu zeigen hat. Den würde ich wohl nur mit 1,5-fachem Tempo schauen. ^^

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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