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"Homeland" Staffel 4 goes "Game of Thrones"

Wie ging "Homeland" Staffel 4 zu Ende - und wie kam die neue Staffel an?

Wie ging "Homeland" Staffel 4 zu Ende - und wie kam die neue Staffel an?
0 Kommentare - Mi, 31.12.2014 von S. Spichala
Showtimes Politthrillerserie "Homeland" lieferte mit Staffel 4 eine Art Neustart, nachdem die Carrie-Brody-Story zu Ende erzählt wurde. Die Reaktionen sind unterschiedlich, auch auf das erstaunlich entspannte Finale.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

Mit Staffel 4 von Homeland legten die Macher einen beachtlichen Neustart hin, eine neue Story mit Carrie (Claire Danes) in Islamabad im Feldeinsatz, die versucht, einen Terrorplot gegen die US-Botschaft vor Ort aufzuklären. Und alles ganz ohne Brody, doch Carries kompliziertes Emotionsleben wurde dennoch mehrfach Thema. Zum einen als frisch gebackene Mutter, die wahrlich Probleme mit dem Bindungsaufbau zu ihrer Tochter hat, die sie in den USA bei ihrer Schwester zurücklässt. Zum anderen im Einsatz, indem sie versucht, einen arg jungen Zeugen mit Verführungskünsten auf ihre Seite zu ziehen.

Dieser Zeuge war bei einem Anschlag auf eine pakistanische Hochzeit dabei - als einziger Überlebender, was für Wut und Demonstrationen in Islamabad sorgt. Doch wer steckt wirklich hinter dem Anschlag? Das versucht Carrie über die Staffel hinweg aufzuklären. Und muss dabei schnell feststellen, dass sie sich hüten muss, wem sie vertraut. Und dann wäre da noch Peter Quinn (Rupert Friend) als neuer Love-Interest, der allerdings versucht, über seine Gefühle für sie hinwegzukommen. Zudem ist Saul (Mandy Patinkin) als diesmal Privatermittler zurück, dessen Hilfe sie erst nicht will, später aber doch braucht.

Homeland Staffel 4 folgte im dramatischen Verlauf ein bisschen dem Game of Thrones-Konzept, den wahren Schocker mit dramatischem Todesfall gab es in der vorletzten Episode zu sehen, das Finale selbst verlief eher ruhig. Und bot dennoch einen emotionalen Brocken für Carrie, die miterleben muss, wie Saul einen Pakt mit dem Teufel aka Terrorist Haqqani schließt, um seinen CIA-Posten zurück zu bekommen.

Die Reaktionen auf die neue Runde von Homeland sind gespalten, man liest von der besten wie auch schlechtesten Staffel. Doch bedenkt man, dass auch die ersten drei Staffeln nicht bei jedem gut ankamen, hat Homeland zumindest eine spannende Staffel mit realen Bezügen zur komplexen Stellung der USA gegenüber Nahost-Ländern abgeliefert. Die Staffel bietet reichlich Stoff für Diskussionen, womit Homeland schon etwas Gutes erreicht hat.

In Pakistan ist man nicht gerade begeistert über die Darstellung von Islamabad als von Taliban-Terror geplagte Stadt und die Darstellung von Pakistan insgesamt, da kann man nur hoffen, dass dies politisch nun nicht ähnliche Folgen nach sich zieht wie im Fall von The Interview.

Die Verlängerung hat Homeland mit Staffel 5 schon sicher, die eine neue Story bieten wird, noch gibt es keine Infos dazu. Was haltet ihr von der neuen Runde, so sie schon jemand sehen konnte? Der Deutschlandstart für Staffel 4 ist noch nicht bekannt.



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