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E.T. - Der Außerirdische gesehen am  
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E.T. - Der Außerirdische (1982)

Ein Film von Steven Spielberg mit Henry Thomas und Dee Wallace

Kinostart: 09. Dezember 1982115 Min.FSK6Drama, Fantasy
Meine Wertung
Ø MJ-User (12)
Mein Filmtagebuch
E.T. - Der Außerirdische Bewertung

E.T. - Der Außerirdische Inhalt

Ein Raumschiff voller Außerirdischer landet auf der Erde, um diese zu erkunden. Die fremden Lebewesen verlassen den Planeten fluchtartig, als sie von den Menschen gestört werden, vergessen dabei aber einen ihrer Artgenossen. Der zurückgelassene E.T. (Extra-Terrestrial = Außerirdische) wird bald darauf von einem 10-jährigen Jungen namens Elliot gefunden. Langsam freunden sich beide an, doch dann taucht der Suchtrupp der außerirdischen Lebewesen auf und auch das Militär zeigt Interesse an dem fremden Wesen...

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Wer ist der Regisseur von E.T. - Der Außerirdische und wer spielt mit?

OV-Titel
E.T. - The Extra-Terrestrial
Format
2D
Box Office
792,91 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechs Jahren".
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9 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.10.2016 15:40 Uhr | Editiert am 28.10.2016 - 16:17 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.923 | Reviews: 154 | Hüte: 349

Mich freut es, dass mein Kommentar hier so viele Antworten hervorgerufen hat. Vielleicht hätte ich das noch etwas detaillierter beschreiben sollen, aber mir hat E.T. tatsächlich sehr gut gefallen, und eventuell hätte ich statt der 7/10 (eigentlich 7,5) dann doch die 8/10 Punkte vergeben sollen.

Die Bezeichnung "Kitsch" benutzen die Leute, die E.T. nicht mögen. Ich wollte hier erläutern, dass diese Leute sich eben nicht auf Spielbergs Erzählweise einlassen konnten, oder den Begriff generell negativ besetzen, obwohl dies hier nicht der Fall ist. So trägt Spielberg in der Endszene wirklich sehr dick auf, aber innerhalb der Handlung machte dies bezogen auf das Kindliche sehr viel Sinn. Super 8 hatte ja ein ähnliches Ende, aber hier funktionierte die Abschiedsszene für mich nicht so recht, weil der Film von Abrams bedeutend düsterer angelegt wurde.

Dass mich E.T. nicht vollends abgeholt hat, mag wahrscheinlich tätsächlich daran liegen, dass ich als junger Erwachsener ohne eigene Familie nicht ganz die Zielgruppe bin. Diesbezüglich hat mir der parallel dazu produzierte Poltergeist mehr aus der Seele gesprochen, da hier die Erwachsenensichtweise stärker vertreten ist.

Zu Harry Potter: Einen qualitativen Vergleich wollte ich da gar nicht anstellen. Aber dass die ersten beiden Filme an das Feeling des 80er Jahre Kinos angelehnt sind, lässt sich mMn nicht verleugnen. Chris Columbus stammt nunmal aus dem Kino der 80er Jahre und hat dies auf seine Potter-Abenteuer übertragen. Des Weiteren fühlte ich mich in einigen Szenen aus E.T. an Cuarons Potter-Film erinnert.

  • die Szenen zu Beginn, in der man von E.T. nur die langen Finger sieht
    = der erste Auftritt des Dementors, als man zunächst nur die langen Finger sieht
  • die Szenen mit dem fliegenden Fahrrad
    = Harry auf dem fliegenden Hippogreifen Seidenschnabel

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MrBond : : Imperialer Agent
27.10.2016 11:45 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.701 | Reviews: 19 | Hüte: 371

@Sully, Barta

Nachdem ich ein wenig über Eure Worte nachgedacht habe, kann ich dem "bei erneuter Sichtung genau da abholen, wo sie mich beim letzten Schauen, nach dem Anspann zurückgelassen haben" ebenfalls zustimmen.

So habe ich es bei Star Wars erlebt. Interessanterweise war es Episode 6, die ich als Kind als ersten Teil der Saga erleben konnte (pssst, nicht verraten, meine Eltern hatten mir Star Wars eigentlich verboten, da ich angeblich zu jung dafür war - bei meinem Onkel durfte ich dann kurz nach VHS-Release die Episode 6 schauen smile) - und das hat mich damals so unglaublich geflasht. Keine all zu lange Zeit später, durfte ich dann auch offiziell die anderen beiden Teile schauen. Und diese Filmreihe hat für mich bis heute nichts an Faszination verloren.

Bin gespannt, wie ich E.T. erleben werde, nachdem ich den sicher auch schon seit 20 Jahren nicht mehr gesehen habe...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
27.10.2016 11:45 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.533 | Reviews: 144 | Hüte: 378

Hier wurde ja im Prinzip schon alles wichtige zum Thema E.T. gesagt. Aber ich würde eventuell noch hinzufügen, dass manchmal das Gefühl aufkommt, dass du, lieber Luph, mitunter zu stark mit dem Kopf und zu wenig mit dem Herzen schaust. Was völlig okay ist, das Thema hatten wir ja mal und ich kann mich davon auch nicht immer freisprechen. Aber E.T. ist eben diese Art Film - typisch Spielberg halt - wo ohne diese Portion "kindliches Staunen" der Film nicht so gut funktioniert wie er sollte. Es ist toll, dass du ihn trotzdem mochtest, spricht ja auch für die Qualität und "Macht" die der Film ausstrahlt. Ich denke Bartacudas Vermutung des "zu früh dran oder zu spät" wäre denkbar, andersrum ist das ein Element was ich bei einem so zeitlosen Film wir E.T. selbst so nicht sehen würde.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Sully : : Elvis Balboa
27.10.2016 10:24 Uhr | Editiert am 27.10.2016 - 10:40 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.961 | Reviews: 30 | Hüte: 387

@Mr.Bond

Ich weiß ganz genau was Du meinst. Mein persönliches Waterloo ist diesbezüglich "Kampf der Titanen"! Den habe ich als Kind, in der ersten Hälfte der 80er Jahre im Kino gesehen...und ihn geliebt! Später kamen dann noch Sichtungen im TV dazu. Vor circa 2 Jahren hab ich ihn mir dann nochmal auf DVD besorgt und ihn nach bestimmt gut 20 Jahren erneut geschaut! Mein Fazit: Bis auf wenige Elemente GRAUENHAFT! Der ist für mich so schlecht gealtert wie kaum ein anderer Film. Sicher kommt hinzu, dass man sich selbst natürlich verändert, man in der Zwischenzeit so viel neues gesehen hat und das Empfinden natürlich auch variiert. Trotzdem mache ich glücklicherweise auch immer wieder die Erfahrung, daß mich viele Filme aus "früheren Tagen", selbst nach Jahrzehnten Pause, bei erneuter Sichtung genau da abholen, wo sie mich beim letzten Schauen, nach dem Anspann zurückgelassen haben. Ich gehöre zum Glück zu den Menschen, die trotz erwachsen geworden zu sein, das Kind in sich bewahren konnten. Oftmals, so glaube ich, fesseln genau die Filme später nicht mehr, die an sich nicht wirklich zeitlos sind. Aber hierzu gibt es sicher genauso viele Empfindungen und Ansichten, wie es Zuschauer gibt. Ich jedenfalls empfinde diese Magie immer wieder mal!

Insgesamt freut es mich trotz allem immer sehr, wenn auch junge Leute sich an Klassiker trauen, die sie noch nie gesehen haben. Unter der Prämisse schneidet E.T. z.B. bei Luph ja ganz gut ab.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
27.10.2016 09:37 Uhr
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Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 4.049 | Reviews: 0 | Hüte: 267

@MrBond

Gern geschenen wink

Ich hab das hier schon mal irgendwo geschrieben. Im Fall von ET war es bei mir so, dass ich ihn nach Jahren (Jahrzehnten) tatsächlich mal wieder im TV gesehen habe und er mich zwar anders, aber nicht weniger "heftig" wieder voll abgeholt hat.

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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MrBond : : Imperialer Agent
27.10.2016 09:32 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.701 | Reviews: 19 | Hüte: 371

Wunderbar, dass Ihr mich an diesen großartigen Film erinnert. Jetzt weiß ich, was ich als nächstes mit meinen Kindern anschauen werde. Es ist natürlich so, dass man diesen Film als Erwachsener anders wahrnimmer, als als Kind - wie so vieles anderes auch. Oft hat man selbst als Kind einen Film gesehen und ganz besondere Erinnerungen daran. Schaut man sich den Film nach jahrelanger Pause, als Erwachsener, wieder an, kann man nur noch vermuten, warum einen das als Kind so "mitgenommen" hat. Mir ging das unter anderem auch bei Roland Emmerichs "Joey" (der ja im Prinzip irgendwo zwischen E.T. und Poltergeist einzuordnen ist) so. Ich hatte den Film mit ungefähr 9-10 Jahren gesehen und war absolut fasziniert - der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. 20 Jahre später wollte ich diesen Film unbedingt nochmal sehen, um diese Faszination von damals nochmal nachzuvollziehen. Es gelang mir nicht. Man lässt sich nicht mehr darauf ein. Man taucht nicht wirklich ein - ist nicht Teil des Films... und sieht all die kleinen Problemchen, filmtechnische-, inhaltliche-, logische-, oder Anschlussfehler, evtl. schlechte Effekte, mögl. schlechte Schauspieler, etc. - Dinge, die einem nur als Erwachsener auffallen. Es ist unglaublich schade, dass wir als Erwachsene, diese "Magie" nicht mehr erleben können.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
27.10.2016 09:03 Uhr
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Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 4.049 | Reviews: 0 | Hüte: 267

@luhp

Da liest man abends deinen Kommentar und legt sich zurecht, was man dazu noch sagen möchte und dann kommt dieser Sully und nimmt einem fast die Worte aus dem Mund. wink

Vorab, auch ich finde es schön, dass du dich an ET versucht hast. Ich bin ebenfalls der Meinung/Überzeugung, ET ist kein Film nur für Kinder. ET ist in meinen Augen der Inbegriff des Familienfilms. Wie Sully sagt, er setzt die Kinder in Szene und erinnert die Erwachsenen an ihre eigenen Träume, Wünsche und Werte.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig bescheuert, aber vielleicht war es tatsächlich der falsche Zeitpunkt für eine Erstsichtung. Möglicherweise funktioniert ET tatsächlich am Besten "in einer Familie". Also bei Kindern/Jugendlichen, die sich in Elliot, Gertie und Michael wieder erkennen und bei deren Eltern. So gesehen bist du einfach ein bisschen zu spät, oder ein bisschen zu früh wink

Auch den Begriff "Kitsch" würde ich auf keinen Fall verwenden. Aber wenn du es so empfunden hast, kann ich wenig dazu sagen.

Die Brücke zu Potter kann ich persönlich gar nicht nachvollziehen. Für mich sind aber die Potterfilme auch nur "ganz sehenswertes" Beiwerk zu den Büchern. Ich bewerte sie hauptsächlich in ihrer Qualität als Adaption. Inwieweit sie "cineastische Referenzen" aufweisen ist mir eigentlich piep-egal wink

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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Sully : : Elvis Balboa
26.10.2016 22:32 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.961 | Reviews: 30 | Hüte: 387

@Luph

Es freut mich, dass Du auf jeden Fall etwas mit E.T. anfangen kannst, auch wenn ich den Begriff "Kitsch" (selbst wenn er hier von Dir positiv besetzt wird) nicht passend finde.

In meinen Augen ist E.T. mitnichten (nur) ein Film für Kinder. Er dient genauso dazu, Erwachsenen wieder das Herz und die Augen für Ihre kindliche Seite zu öffnen. Und damit meine ich nicht nur den Zuschauer an sich, sondern auch die erwachsenen Protagonisten im Film selbst. Sie werden von den Kindern quasi an die Hand genommen und wieder auf das aufmerksam gemacht, was wirklich wichtig ist. Ich habe dies immer als eine essentielle Komponente empfunden und diese an E.T. von Beginn an geliebt.

Spielberg ist es gelungen ein zeitloses Stück Kino zu schaffen, dass letztlich, ob seiner Botschaften, nie an Aktualität verliert.

Deine Brücke zu Harry Potter ist interessant, auch wenn ich dies nicht im Ansatz so empfinde. In die Potter Filme konnte ich zudem nie richtig eintauchen, sie wirkten auf mich immer irgendwie konstruiert. Der Umstand, dass sich die verschiedenen Teile stilistisch ziemlich unterscheiden, ließ die Reihe sehr unausgewogen wirken und das hölzerne Schauspiel (gerade in den ersten Teilen) tat sein übriges. War für mich nett anzuschauen, aber mehr auch nicht.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
26.10.2016 21:21 Uhr | Editiert am 26.10.2016 - 21:25 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.923 | Reviews: 154 | Hüte: 349

- "Ist seltsam, nach Hause zu fahren... Findest du nicht?"
- "Ich fahre nicht nach Hause. Nicht wirklich."

Wenn man sich E.T. wie ich erst im erwachsenen Alter ansieht, muss man sich auf Spielbergs speziellen Erzählstil einlassen können. E.T. ist pures Emotionskino, manche würden es als übertriebenen Kitsch bezeichnen. Nun, unzutreffend ist diese Bezeichnung nicht, wird dem Film meiner Meinung nach aber auch nicht wirklich gerecht. E.T. ist ein Film für Kinder, erzählt aus der Sicht von Kindern, dementsprechend handelt der Film auch von kindlichen Eindrücken und Gefühlen, etc. Kitsch kann in Filmen sehr ärgerlich werden, wenn er als billiges Stilmittel bewusst zur Emotionsmanipulierung eingesetzt wird. In Kriegs-, Gleichberechtigungs- oder Freiheitsdramen geschieht dies ja sehr häufig. In E.T. dagegen dient der Kitsch als Ausdruck der kindlichen Sicht, er ist also ehrlich.

Als Film für Kinder, erzählt aus der Sicht von Kindern, kann E.T. seine volle Wirkung für einen erwaschsenen Neuling wie mich zwar nicht gänzlich entfalten, in den Bann dieses Science Fiction Märchens wurde ich trotzdem gezogen. Spielberg versteht es einfach, magische Momente zu kreieren und selbst jetzt - zwei Woichen später - bin ich immer noch fasziniert und beeindruckt von der E.T.-Roboterpuppe!

Ich hoffe, ich gehe hiermit jetzt nicht allzu vielen Leuten auf die Nerven, wenn ich schon wieder diese Brücke "zurück"schlage, aber E.T. zeigt abermals und eindeutig auf, wie sehr die ersten Harry Potter Filme im Kino der 80er Jahre verankert sind. Dabei wird E.T. nicht nur von Chris Columbus zitiert, sondern überraschenderweise auch häufig von Alfonso Cuaron. Ich frage mich, ob dies zudem auf Mike Newell und David Yates zutrifft, deren Potter-Adaptionen habe ich nämlich seit Jahren nicht mehr gesehen und daher nicht mehr so gut in Erinnerung.

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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