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mother! (2017)

Ein Film von Darren Aronofsky mit Jennifer Lawrence und Javier Bardem

Kinostart: 14. September 2017115 Min.FSK16Drama, Horror, Mystery
Bewertung
Ø MJ-User
Mein Filmtagebuch

mother! Inhalt

Ein Dichter (Bardem) und seine Frau (Lawrence) ziehen in ein Landhaus, das insbesondere sie aufwändig gestaltet und herrichtet. Doch die Idylle hält nicht lange an. Die Beziehung der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, als ein Fremder (Harris) vor ihrer Haustür erscheint. Als auch noch dessen Ehefrau (Pfeiffer) ankommt, lädt der Dichter die beiden ein, bei ihnen zu wohnen und der Spuk beginnt.

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Wer ist der Regisseur von mother! und wer spielt mit?

OV-Titel
mother!
Format
2D
Box Office
44,52 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
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12 Kommentare
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sublim77 : : Moviejones-Fan
14.02.2018 08:36 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.621 | Reviews: 21 | Hüte: 165

@Halespare4:

Sich selbst zu reflektieren und seine Meinung zu ändern gehört zum erwachsen werden dazuwink

Und dass du das so öffentlich erklärst, zeugt von Reife.laughing

Du bist jetzt 15 Jahre, da kann man auch mal etwas erwachsener an die Thematik rangehencool

By the way...nochmal alles Gute zum Geburtstag Junior! (hab dir zwar gratuliert, aber nicht hier auf MJ tongue-out)

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Halespare4 : : Moviejones-Fan
13.02.2018 19:21 Uhr
1
Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 171 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Also ich muss jetzt mal was machen was ich selbst nicht gedacht hätte und was auch selten vorkommt. Ich muss meine Meinung zu dem Film komplett ändern. Nachdem mir sublim den Film erklärt hat, hab ich mir Mother noch ein paar mal angeschaut und jetzt wo ich die einzelnen Szenen kapier find ich den Film richtig gut. Ich kann es selbst nicht glauben aber das ganze nervige Verhalten dieser ganzen fremden Leute macht jetzt einfach total Sinn. Ist mir echt noch nie passiert dass ich meine Meinung zu nem Film so komplett ändere aber es ist wirklich so. Ich überleg sogar ob ich mir Mother kaufen soll.

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luhp92 : : BOTman Begins
30.01.2018 10:42 Uhr | Editiert am 30.01.2018 - 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.421 | Reviews: 106 | Hüte: 284

@eli4s
"Zum Beispiel hat sich der Film für mich ganz allgemein mit der Rolle der Frau (der Frau in der Gesellschaft generell) beschäftigt. Man könnte ihn auch als eine schräge Home-Invasion Variante sehen"

Das und zudem werden ja auch häufig Vergleiche zu Polanskis "Rosemaries Baby" gezogen. Wobei mir persönlich "mother!" besser gefallen hat als "Rosemaries Baby".

"ich denke, man kann grundsätzlich so religiösen Geschichten auch als nicht-gläubiger etwas abgewinnen. Sind ja schon auch spannende Stories über ganz unterschiedliche Themen in der Bibel."

Das sehe ich als religionskritischer Mensch ebenfalls so, im Prinzip könnte man die Bibel ja auch als Fantasy auslegen und weil Fantasy eines meiner Lieblingsgenres ist, bin ich für Bibelverfilmungen generell immer zu haben^^
Mythologische und religiöse Weltliteratur war immer schon ein Quell für neue und abgewandelte Geschichten, siehe z.B. aktuell "The Killing of a Sacred Deer", welche auf der altgriechischen Tragödie "Iphigenie in Aulis" basiert.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sublim77 : : Moviejones-Fan
30.01.2018 08:25 Uhr | Editiert am 30.01.2018 - 10:46 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.621 | Reviews: 21 | Hüte: 165

@Halespare4:

Danke für das Hütchen.laughing

Ich dachte die ganze Zeit dass der Schriftsteller sowas wie der Teufel ist und die Frau irgendwie in der Hölle ist oder sowas.

Zu Beginn hatte ich deiner Theorie auch noch zugestimmt, aber spätestens als der alte Mann über der Schüssel hing und der Schriftsteller die Narbe an der Rippe abdeckte, hab ich die Analogie zu Adam und Eva erkennen können. Als die Ehefrau dann noch unbedingt in das Zimmer mit dem Kristall wollte, war klar, dass es hier um Bibelthemen geht.

@eli4s:

Wie du ja sagst, gelangweilt hast du dich ja anscheinend nicht.

Nein, ich könnte wirklich nicht sagen, dass ich mich gelangweilt habe. Aber ich mag eben Filme, die mir das Gefühl geben, mich eben gut unterhalten zu haben. Einfach nur "nicht gelangweilt" reicht mir da nicht für eine gute Wertung. Mother! unterhält eben durch seine Absurdität. Wenn man den Film aber einmal gesehen hat, ist da nichts mehr was spannend wäre, nur noch Irrsinn.

Nebenbei war mir bisher nicht aufgefallen, dass unsere Geschmäcker derart verschieden sind^^...

Hahaha... ja, das ist mir vor einiger Zeit mal aufgefallen, dass ich grundsätzlich Filme gut finde, die dir nicht gefallen und ich wiederrum Filme gut finde, die dir so garnicht gefallen. Mein Sohn wollte den Film aber unbedingt sehen und dann hab ich mich überreden lassen (trotz der Tatsache, dass ich gelesen hatte, dass er dir gefallen hatwink)

Also bitte nicht falsch verstehen, ich mein das wirklich nicht böse, wenn ich sag, dass wir nicht Filmkompatibel sind. Für mich bist du ein guter Indikator dafür, ob mir ein Film gefallen könnte, nur eben umgekehrtlaughing

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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eli4s : : Moviejones-Fan
29.01.2018 19:44 Uhr | Editiert am 29.01.2018 - 19:45 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 1.788 | Reviews: 27 | Hüte: 40

@all

es ist interessant. Ich hab ja mit Religion auch nicht wirklich was am Hut und obwohl sehr viel Symbolik eine Interpretation in dieser Richtung nahelegt, habe ich erstmal gar nicht mit diesem Blick auf den Film geschaut. Zum Beispiel hat sich der Film für mich ganz allgemein mit der Rolle der Frau (der Frau in der Gesellschaft generell) beschäftigt. Man könnte ihn auch als eine schräge Home-Invasion Variante sehen... das fand ich ja sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Films. Da war vieles möglich, wenn man will.

Im Endeffekt war mir aber gar nicht so wichtig, was am Ende dabei rauskam, wie bereits erwähnt - kann man da sicher viel reinlesen. Für mich war die Seherfahrung an sich bei dem FIlm ein Erlebnis aufgrund der Energie und des manischen Irrwitz, die den Film getragen haben.


@sublim77

ich denke, man kann grundsätzlich so religiösen Geschichten auch als nicht-gläubiger etwas abgewinnen. Sind ja schon auch spannende Stories über ganz unterschiedliche Themen in der Bibel. Wenn man es einfach so betrachtet, losgelöst von ideologischen Anschauungen, mein ich. Wie du ja sagst, gelangweilt hast du dich ja anscheinend nicht.

Nebenbei war mir bisher nicht aufgefallen, dass unsere Geschmäcker derart verschieden sind^^...

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Halespare4 : : Moviejones-Fan
29.01.2018 19:22 Uhr
0
Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 171 | Reviews: 0 | Hüte: 22

@sublim:

Letzten Endes finde ich den Film einfach nur bescheuert.

Da muss ich dir mal sowas von recht geben. Ich bei dem Film mal so garnichts gecheckt. Ich dachte die ganze Zeit dass der Schriftsteller sowas wie der Teufel ist und die Frau irgendwie in der Hölle ist oder sowas. Wenn du mir das nicht erklärt hättest, ich hätt das mit der Bibel nicht gerafft. Auch wenn ich ihn schon irgendwie spannend fand, ist der Film einfach nur total seltsam. Ich hab mich jedenfalls dauernd über die nervigen Leute aufgeregt.

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luhp92 : : BOTman Begins
29.01.2018 13:58 Uhr | Editiert am 29.01.2018 - 13:59 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.421 | Reviews: 106 | Hüte: 284

@sublim77
"Ich habe einen tollen thriller im Sinne von, keine Ahnung, irgendwie was mit Sekten oder meinetwegen auch irgend so einen Opfer-Kult-Film erwartet."

Das ist leider das Hauptproblem der Vermarktung, Moviejones hat ja sogar einen Artikel über täuschende Vermarktung geschrieben und "mother!" dort als Beispiel genannt.

Amüsanterweise war es verglichen mit dir bei mir genauso andersherum der Fall. Der im Trailer angekündigte Psychothriller hat mich überhaupt nicht interessiert, erst als ich Reviews über die Bibelallegorien las (und der Film überraschenderweise bei einem Aronofsky-Kritiker auf der Jahres-Topliste landete), habe ich ihn mir vorgemerkt.

Letztendlich würde ich "mother!" unter "großartiger Konzeptfilm ohne Eigenleben" einsortieren und stattdessen lieber nochmal Aronofskys "Noah" schauen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sublim77 : : Moviejones-Fan
29.01.2018 11:15 Uhr
1
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.621 | Reviews: 21 | Hüte: 165

@Luhp92:

Sagen wir mal so, ich frag mich natürlich nicht wirkich was das Ende ist, sondern eher was das Ganze soll. Ich kann mit solchen Filmen halt einfach nichts anfangen. Wie immer ist hier auch die Erwartung das Problem. Ich habe einen tollen thriller im Sinne von, keine Ahnung, irgendwie was mit Sekten oder meinetwegen auch irgend so einen Opfer-Kult-Film erwartet. Vielleicht so etwas wie Get Out, der mir eben sehr gut gefallen hat. Hätte ich gewusst, dass es um biblische Themen geht, hätte ich mir die fünf euro gespart und was anderes geliehen. Wenn es biblisch wird bin ich halt sowas von raus. Auch wenn ich recht viel Ahnung von der Thematik habe (hab mich in meiner frühen Jugend sehr stark mit dem Thema ausseinandergesetzt, es letzten Endes aber unter "verarschen kann ich mich selbst" abgehakt), kann ich mit solchen Themen absolut nichts mehr anfangen.

Letzten Endes finde ich den Film einfach nur bescheuert.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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luhp92 : : BOTman Begins
29.01.2018 10:54 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.421 | Reviews: 106 | Hüte: 284

@sublim77

Hm, da hast du den Film schon so schön und richtig interpretiert und fragst dich trotzdem, was das für ein Ende ist? Für mich zumindest war offensichtlich, Aronofsky winkt hier ja ständig mit dem Holzpfahl^^

Die Geschichte beginnt mit einer neuen Mutter Erde von vorne und Gott versucht erneut, sein Lebenswerk auf Erden zu erschaffen. Was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erneut scheitern wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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sublim77 : : Moviejones-Fan
29.01.2018 10:09 Uhr | Editiert am 29.01.2018 - 10:13 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.621 | Reviews: 21 | Hüte: 165

Eigentlich hätte ich mir schon denken können, dass der Film nichts für mich sein wird. Denn in den meisten Fällen gefallen mir die Filme nicht, die Kollege eli4s gefallen. Das meine ich auch kein bisschen abwertend, sondern einfach nur sachlich. Es scheint einfach so zu sein, dass wir beide keine Kombatibilität in Sachen Film zu haben scheinen. Was ja nicht schlimm ist, aber wohl eben Fakt ist.

Wie auch immer, Mother ist in meinen Augen die Nacherzählung des alten und neuen Testaments. Es ist im Prinzip alles da, von der Schöpfungsgeschichte, über Adam und Eva, den Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies, Kain und Abel, die Zerstörung der Erde, das Kind Gottes, sowie dessen Opferung und und und... der ganze Bibelkram. Das Ganze in einen Psycho-Horrorthriller verpackt und den Zuschauer am Ende mit fragenden Blicken zurück gelassen.

Das einzige was man dem Film nicht vorwerfen kann, ist, dass er langweilig wäre, denn bis zum Schluss sitzt man gebannt vor dem Schirm und wartet auf eine Erklärung für den ganzen Mumpitz, die der Film dem Zuschauer dann letzten Endes aber schuldig bleibt.

Von mir bekommt der Film zwei Hüte für die Spannung und die interessante Optik. Ansonsten nerven mich solche Filme einfach nur. Auf jeden Fall werde ich ihn mir kein zweites Mal ansehen.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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eli4s : : Moviejones-Fan
14.09.2017 21:03 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 1.788 | Reviews: 27 | Hüte: 40

Ziemlich intensiv. Ziemlich verrückt. Ziemlich interessant. Ziemlich voll mit Ideen, die sich zusammenfügen lassen oder auch nicht.
Vor allem die erste Hälfte des Films besticht durch die Figuren und die dynamische Interaktion, bei denen vor allem auch kleine Details viel Wirkung haben. In der zweiten Hälfte baut der Film den Irrwitz noch aus. Der große Bogen ist von Beginn an ziemlich klar, aber das macht gar nichts. Einige traditionelle Horrorelemente sind dabei, aber der Film ist trotzdem anders. Muss man erstmal sacken lassen. Trotzdem schon mal ne Empfehlung... geeez...

Meine Bewertung
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Sentinel : : Moviejones-Fan
24.08.2017 15:21 Uhr
0
Dabei seit: 24.08.17 | Posts: 7 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Michelle Pfeiffer, Javier Bardem und Jennifer Lwarence in einem Thriller, das kann nur gut werden!cool

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