Alice und Jack können sich glücklich schätzen: Sie gehören zu den Bewohnern der utopischen Gemeinde Victory, einer experimentellen Unternehmenssiedlung, in der die Mitarbeiter des streng geheimen Victory-Projekts mit ihren Familien leben. Der gesellschaftliche Optimismus der 1950er-Jahre, den Victory-CEO Frank - zu gleichen Teilen Unternehmensvisionär und motivierender Life-Coach - versprüht, durchzieht jeden Aspekt des täglichen Lebens in dieser verschworenen Gemeinde mitten in der Wüste. Während die Ehemänner ihren Alltag in der Victory-Projektzentrale verbringen und an der "Entwicklung progressiver Materialien" arbeiten, vertreiben sich ihre Frauen - darunter auch Franks elegante Partnerin Shelley - die Zeit damit, sich der Schönheit, dem Luxus und den Ausschweifungen hinzugeben, die der Ort zu bieten hat. Das Leben ist perfekt, denn die Firma liest den Bewohnern jeden Wunsch von den Augen ab. Alles, was im Gegenzug verlangt wird, ist Diskretion - und bedingungslose Hingabe an die Ziele des Unternehmens. Doch dann legen sich erste Schatten über das idyllische Leben, und es wird deutlich, dass hinter der verführerischen Fassade etwas Unheimliches lauert...
Ohne den interessanten Cast hätte ich das vielleicht auch getan.
Den Film habe ich vor zwei Monaten mal begonnen und nach ca. 45 Minuten abgebrochen, weil ich ihn extrem langweilig und uninteressant fand.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Luhp92: Also Pleasentville ist schon ein ziemliches Highlight. Da der damals bei Premiere und DF1 bzw. Premiere World rauf und runter lief hab ich den bestimmt 20 Mal geschaut. Starker und guter Film.
Mein Kommentar ist eigentlich beinahe ein Spoiler, hätte ich wohl als solchen kennzeichnen müssen.
@GPJ
Mir war bisher gar nicht bewusst, dass "Don´t Worry Darling" so eine Handlungsprämisse hat :o Dann gehört der Film definitiv auch bzw. doch noch auf meine Merkliste!
Und "Pleasantville" als ein anderes geistiges Vorbild packe ich direkt mit hinzu, den hatte ich bisher ebenfalls nicht auf dem Schirm^^
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich habe mir den Film am 05. Oktober 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Wie eine überlange Black Mirror Episode, Florence Pugh trägt den Film
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Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Don’t Worry Darling" Kritik
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Hatte im Kino mal den Trailer gesehen und hatte deswegen Interesse. Später kam ja dann noch die Kontroverse dazu, was mein Interesse nur erhöht hat. Der Cast hat mich natürlich auch interessiert und ich mag Filme, die weird sind, und das hat der Trailer vermittelt.
Und ja, der Film war weird, überwiegend spannend, ich mochte den Cast, den Soundtrack, den Sound, die Kamera, die Settings...aber so ganz gefunkt hat es dann nicht. Die Aufklärung kam erst sehr spät, war sehr kurz und wirklich viel aufgeklärt wurde dann eigentlich gar nicht und das Ende kam dann leider sehr plötzlich. Es wurde zwar deutlich gemacht, dass sie fliehen konnte , aber naja...hätte gerne noch mehr über dieses Projekt Victory erfahren. Manchmal ist ein plötzliches Ende gut (z.B. The Truman Show) und manchmal ist es nicht so gut, wie bei diesem Film. Ist einfach schade. Bei rund 2 Stunden Laufzeit ist eigentlich genug Platz dafür.
Insgesamt dann nur solide. Der Film hat mich an Get Out erinnert, verliert aber im Vergleich.
Wer auf weirde Filme steht und Florence Pugh mag, kann dem Film aber ruhig ne Chance geben.
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Der Film endet so abrupt, dass einen das Gefühl beschleicht, die Drehbuchautoren wussten selbst nicht wie sie den Blödsinn, den sie einem in den 30 Minuten zuvor aufgetischt haben, auflösen sollen, daher kann man ja einfach mal abblenden und darauf hoffen, dass sich schon keiner Gedanken darüber machen wird.
Wie konnte das passieren? Ein Blick auf die Drehbuch-Credits mag hier Aufschluss geben, die Story stammt nämlich vom Autorenduo, das auch für die Drehbücher von The Asylum-Mockbustern wie "Street Racer" und "Titanic 2" verantwortlich zeichnet. Die hab ich zwar nicht gesehen, aber viel unausgegorener als dieser Murks hier können die Story-technisch kaum sein.
Was Olivia Wilde nach ihrem gelungenen Debüt mit "Booksmart" geritten hat, ausgerechnet eine Geschichte aus solch fragwürdiger Feder zu verfilmen, ist ein größeres Mysterium als das im Film gezeigte.
PS: Kann Hollywood bitte aufhören Harry Styles zu casten? Der Kerl kann nicht schauspielern.
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