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Chadwick Boseman war Pitch-Bestandteil

Augen zu und durch: Pitch für "L.A. Confidential 2" lockte kein Studio hervor

Augen zu und durch: Pitch für "L.A. Confidential 2" lockte kein Studio hervor
0 Kommentare - Mo, 11.09.2023 von A. Seifferth
Brian Helgeland promotet aktuell auf dem Toronto International Film Festival 2023 seinen neuesten Film "Finestkind", doch auch vergangene Rückschläge wie sein Pitch zu "L.A. Confidential 2" waren von Interesse.

L.A. Confidential war 1997 ein echter Gassenhauer, denn der Neo-Noir konnte mit einem überaus beeindruckenden Staraufgebot glänzen: Kim Basinger, Danny Devito, Russell Crowe, Guy Pearce und der in Ungnade gefallene Kevin Spacey waren die Zugpferde des Films. Doch ein Drehteam ist nur so gut, wie es das Drehbuch erlaubt. Brian Helgeland hat einst aus dem Roman "Stadt der Teufel" von James Ellroy das passende Leitwerk geschnitzt und schindete damit mächtig Eindruck, doch einen Nachschlag wollen heutige Studios trotzdem nicht mehr finanzieren.

Helgeland, der auch das Skript zu Mystic River verfasste, habe über die vergangenen Jahre zusammen mit Autor James Ellroy versucht, für eine Fortsetzung von L.A. Confidential bei den Studios zu werben. Leider hätten die aber überhaupt kein Interesse an dem Werk gehabt. Nicht einmal bei Warner Bros. Pictures habe man sich erbarmen wollen und bei Netflix soll sogar ein Mitarbeiter während des Pitchs geschlummert haben. Doch wovon sollte die indirekte Fortsetzung eigentlich handeln?

L.A. Confidential 2 sollte während der Patty Hearst-Ära im Jahr 1974 angesiedelt sein, die von der linksradikalen Symbionese Liberation Army in L.A. entführt wurde. Guy Pearce und Russell Crowe hätte man bereits überzeugt, dass sie im zweiten Teil mitwirken. Außerdem teilte Helgeland eine kleine Überraschung mit: Chadwick Boseman war ebenfalls Teil des Plans und hätte innerhalb der Story als junger Cop für Bürgermeister Bradley gearbeitet.

Durchaus hätten wir gern diesen Ausflug ins Los Angeles der 1970er Jahre gesehen, denn L.A. Confidential verfügt bis heute über ein umwerfendes Flair und kann sich nicht zuletzt auch wegen seiner Ausstattung und dem den hochkarätigen Schauspielleistungen gegenüber neueren Beiträgen beweisen. Doch oft platzen solcherlei Träume in der unbarmherzigen Filmfabrik schneller als gedacht.

Aktuell ist Brian Helgeland beim Toronto International Film Festival 2023 zugegen, wo er nicht nur diese Anekdote mit der Öffentlichkeit teilte, sondern auch sein neues Werk Finestkind präsentiert. Jenna Ortega, Ben Foster und Tommy Lee Jones führen den düsteren Thriller an, der von zwei Halbbrüdern handelt, die sich in einer amerikanischen Hafenstadt mit den falschen Leuten einlassen. Bislang gibt es noch kein Startdatum, doch das dürfte sich in den kommenden Wochen wohl ändern.

Quelle: Deadline
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