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Wer ruft jetzt noch nach Saul?

Breaking Badass: Erster Blick auf Bob Odenkirk in "Nobody"

Breaking Badass: Erster Blick auf Bob Odenkirk in "Nobody"
1 Kommentar - Sa, 14.11.2020 von R. Lukas
Wer will sehen, wie Bob Odenkirk einen auf "John Wick" macht? Wir auf jeden Fall! Für "Nobody" wird er zum unwahrscheinlichen Actionstar, entsprechend zerschlagen und zerschunden sieht er aus.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

Die meisten kennen ihn aus Breaking Bad und Better Call Saul, vielleicht auch noch aus Filmen wie Nebraska, Die VerlegerinLong Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich oder Little Women. Aber als Actionheld kennen wir Bob Odenkirk definitiv noch nicht. Das wird sich ändern, wenn (ja, wenn...) am 4. Februar 2021 Nobody in unsere Kinos kommt. Einen Vorgeschmack geben die ersten beiden Bilder.

Bei diesem Projekt war Odenkirk in besten Action-Händen: Ilya Naishuller (Hardcore) ist der Regisseur, Derek Kolstad (John Wick) der Drehbuchautor und David Leitch einer der Produzenten. Er selbst brachte die Idee zu Kolstad und produziert Nobody auch mit, wusste also, worauf er sich da einlässt. Zwei Jahre lang trainierte Odenkirk mit Stuntman und Schauspieler Daniel Bernhardt (John Wick, führt seine Matrix Reloaded-Rolle als Agent Johnson in Matrix 4 weiter), lernte eine Mischung aus Boxen, Jiu-Jitsu, Karate und Judo - und hatte viel Spaß dabei, sich vor laufender Kamera zusammenschlagen zu lassen.

Aus ihm werde ihn diesem Film die Sch**** rausgeprügelt, sagt er stolz. Er habe weit aus seiner Komfortzone rausgehen, sich einfach diesem Typen, seiner Wut und seiner Hingabe zu dem, was er tue, verpflichten wollen. Odenkirk spielt Hutch Mansell, einen bescheidenen Familienvater, der einknickt und den Kopf einzieht, als bei ihm zu Hause eingebrochen wird. Sein traumatischer Scham entfacht ein längst erkühltes Feuer in ihm, und er begibt sich - bewaffnet mit geheimen, tödlichen Fähigkeiten - auf einen Rachefeldzug, der allerdings spektakulär nach hinten losgeht und seine Familie in noch größere Gefahr bringt.

Als dieser Gewaltsüchtige, der selbiger vor zwei Jahrzehnten abgeschworen hat, einen wilden Rückfall erleidet, ruft Hutch einen heimtückischen Feind (Alexei Serebrjakow, Leviathan) aus seiner Vergangenheit erneut wach... Es sei keine saubere Rachegeschichte, sondern fast so, als ob die Kollateralschäden ihm noch mehr Ärger einbrocken als seine anfänglichen Probleme, erklärt Odenkirk, der Connie Nielsen zur Frau und Christopher Lloyd zum Vater bekommt. Auch bestand seine größte Herausforderung nicht darin, die Martial-Arts-Moves zu meistern: Das Schwierigste sei das völlige Fehlen von Ironie gewesen, so Odenkirk. Es gebe Szenen mit Gefühlsausbrüchen, aber kein Gewitzel. Man könne den Moment nicht mit einem Lacher oder einem Zwinkern punktieren, sondern müsse einfach darin leben. Etwas davon habe er schon bei Better Call Saul gemacht, aber Nobody sei näher an einem 70er-Jahre-Actionfilm - der Einzelgänger, der durch die Straßen streife.

Bild 1:Breaking Badass: Erster Blick auf Bob Odenkirk in "Nobody"
Bild 2:Breaking Badass: Erster Blick auf Bob Odenkirk in "Nobody"
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1 Kommentar
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LethalWarrior : : Moviejones-Fan
13.11.2020 13:10 Uhr
0
Dabei seit: 12.01.17 | Posts: 304 | Reviews: 0 | Hüte: 19

Schade dass der erst nächsten Jahr kommt. War neben Bad Boys 3 und Killers Bodyguard 2, meine Actionhighlights im diesem Jahr. Befürchte aber leider, dass er den neuen Kinostart nicht halten kann.

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