Inmitten des Super-Bowl-Trubels, der uns erneut zahlreiche Trailer und Spots beschert hat, beginnt diese Woche mit einer traurigen Nachricht. Ghostbusters-Schöpfer Ivan Reitman ist überraschend im Alter von 75 Jahren gestorben.
Seine Kinder Jason Reitman, Catherine Reitman und Caroline Reitman teilten in einem gemeinsamen Statement mit, dass die Familie den unerwarteten Verlust des Ehemanns, Vaters und Großvaters betrauere, der ihnen stets gezeigt hätte, die Magie im Leben zu suchen.
Man tröste sich mit dem Gedanken an seine Arbeit als Filmemacher, der zahlreichen Menschen weltweit Lacher und Freude beschert hätte. Obwohl man im Privaten trauere, hoffe man, dass man sich stets aufgrund seiner Filme an ihn erinnere. Zu den Umständen seines Todes wollte man sich entsprechend (noch) nicht äußern und dafür sollte wohl jeder vollstes Verständnis haben.
Ivan Reitman prägte vor allem die 70er und 80er Jahre mit seinen Filmen, darunter natürlich die gefeierten Ghostbusters-Filme, die erst im vergangenen Jahr mit Ghostbusters - Legacy hauptsächlich unter der Aufsicht seines Sohnes fortgeführt wurden, der bei dem Sequel auch Regie führte.
Vergessen sollte man allerdings auch Klassiker wie Ich glaub’ mich knutscht ein Elch!, Twins - Zwillinge oder den Kindergarten Cop nicht, bei denen er mit Darstellern wie Bill Murray, Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito zusammenarbeitete. Aber auch weit darüber hinaus lieferte Reitman weiterhin Filme ab, von denen viele in Erinnerung bleiben werden. Seinen finalen Einsatz als Regisseur hatte er 2014 mit Draft Day mit Kevin Costner.
Zweifellos hat Hollywood mit Reitman jedenfalls einen weiteren ganz großen Filmemacher verloren und dazu einen mit einer ganzen Menge Fantasie und Ideenreichtum.
