Nachdem Angelina Jolie Alfonso Cuarón und seinem 3D-Science Fiction-Thriller Gravity abgesagt hat, begann die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Unter anderem waren Sandra Bullock, Natalie Portman, Naomi Watts, Marion Cotillard, Carey Mulligan, Sienna Miller, Abbie Cornish, Rebecca Hall, Olivia Wilde, Scarlett Johansson, Blake Lively und Rachel Weisz im Gespräch - sprich, eine lange Castingliste mit bekannten Namen.
Von all den Damen gibt es nun eine, der die Rolle auch angeboten wurde und zwar Natalie Portman. Die Schauspielerin musste keine Screentests mehr über sich ergehen lassen, nachdem die Produzenten Black Swan sahen, in dem Portman eine Ballerina spielt. Diese Woche wird sie wahrscheinlich bereits das Drehbuch durchgehen und eine Antwort, sprich Zu- oder Absage, dürfte in Kürze folgen. Man darf gespannt sein, ob die Suche dann endlich zu einem Ende kommt. Das Drehbuch wurde von Cuaróns 28-jährigem Sohn Jonás (The Shock Doctrine) geschrieben und Robert Downey Jr. wird als Co-Star weiter gehandelt. Dieser startet mit dem Dreh zu Gravity im Januar, verlässt das Set dann für den Dreh an Sherlock Holmes 2 und kehrt danach für die finalen Aufnahmen zu Gravity zurück.
Die Rolle der Ryan Stone, Jolies eigentlicher Part, ist die zentrale Rolle des Films, die auch die meisten Szenen hat. Angeblich wird der Thriller in Echtzeit spielen und ohne Schnitte auskommen. Ausgangspunkt ist eine Reise ins All der Technikerin Stone, die zusammen mit dem Astronauten Matt Kowalski in einem Space Shuttle unterwegs ist, um das Hubble-Teleskop zu reparieren. Die Sprengung eines Satelliten durch die Russen sorgt aber für eine Kettenreaktion und Ryan ist allein im All. Den ganzen Film über versucht Ryan jetzt, am Leben zu bleiben, Trümmerteilen auszuweichen und von einem Teilstück zum nächsten zu gleiten. Eine Aneinanderkettung von Nahtoderfahrungen also. Und man kann sagen, dass alles schiefgeht, was schiefgehen kann. Da eine Kettenreaktion erfolgt und Ryan immer von Schrott zu Schrott springen muss, sei es ein Sauerstofftank, das Shuttle oder irgendein Behältnis, ist sie gezwungen immer weiter zu kommen, da die einzelnen Überreste nach und nach explodieren.
Gravity sei zu 60 % CGI, aber mit vielen Live Action-Elementen und angelegt als Blockbuster. Warner Bros. wird den Film nun statt Universal in die Kinos bringen, der 2012 erwartet wird. Lange keinen Film mehr gehabt, in dem die Russen die Bösen sind...
