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Star Trek - Discovery

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Wer ist nun der Captain der Discovery?

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 13 - Showdown-Finale!

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 13 - Showdown-Finale!
12 Kommentare - Sa, 09.01.2021 von S. Spichala
Die Frage, wer denn nun auf Dauer der Captain der Discovery ist, zog sich durch die gesamte Staffel 3 - wirklich geklärt wurde sie erst im actionreichen Showdown-Finale.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 13 - Showdown-Finale!

Nach Saru und Tilly ist es schlimm genug, dass die böse Osyraa den Captainstuhl besetzt hat, seit sie und ihre Mitstreiter die Discovery erobert haben. Mit dem Finale von Star Trek - Discovery Staffel 3, in dem Tilly und Burnham ihn zurückerobern wollen, während Saru versucht, Sa´Kul dazu zu bringen, sich der Realität zu stellen, wird am Ende tatsächlich auch dauerhafter die Captainfrage geklärt. Wie auch die Brand-Frage aufgelöst!

Beginnen wir mit letzterer, also Spoiler voraus: Man könnte es den zerstörerischen Schrei der Trauer nennen, eines Kindes, das etwas Schreckliches miterleben musste. Eine äußerst psychologische Ursache und energetisch interessante Idee für das Star Trek - Discovery Staffel 3-Finale: Man weiß, dass ein hoher Ton ein Glas zerspringen lassen kann, Sa’Kul löste weit aus mehr aus mit all dem Delithium um sich herum.

So sehr die Auflösung etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt, gefällt uns diese Idee - Schmerz löst auch in der Realität Kriege aus, wenn auch noch über den Umweg der Wut, die diesen Schmerz entlädt - so gesehen kann ein Aufschrei tatsächlich die Welt in Brand setzen, metaphorisch betrachtet, hier wurde die Redewendung wörtlich genommen. Auch nicht gesehen zu werden, mit dem Schmerz allein gelassen zu werden, ist eine gut bekannte Ursache dafür, etwas in Brand setzen zu wollen und sich hinter einer schützenden Fassade zu verstecken. In der Politik wird ebenfalls gern von "Brandbeschleunigern" gesprochen, wenn etwas einen Konflikt schürt, wie man eben ein Feuer schürt.

Derweil muss Admiral Vance entscheiden, ob er die Discovery opfert, bevor Osyraa sie gegen die Föderation einsetzen kann, während Tilly, Burnham und der Rest der Crew um die Rückeroberung derselben kämpfen. Wie man sich schon denken kann, ein actionreicher Showdown an Bord, bei dem alle ihr Leben riskieren inklusive großem Schmerz, den Book unter der Folter von Osyraa erleiden muss! Und dann wäre da noch Stamets, der wohlbehalten bei Admiral Vance ankommt und diesen dazu bewegen will, den Nebel anzusteuern, um seinen geliebten Culber, Saru und einen Neuankömmling dort zu retten.

Mehr verraten wir mal nicht, insgesamt war es ein spannendes Finale von Star Trek - Discovery Staffel 3 mit einem Ende, das nun wirklich einen Neubeginn für die Discovery und ihre Missionen wie auch die Serie insgesamt einläutet. Wir sind nun gespannt wie es nach den turbulenten drei Staffeln mit reichlich Veränderungen an Bord und auf dem Captainstuhl vielleicht etwas gefestigter strukturiert weiter geht - einen Grund für weitere Missionen gibt es bereits, den das Finale mit sich brachte und das Ansehen der Föderation wieder aufpolieren könnte. Das Finale endet also mit einer hoffnungsvollen, optimistischen Aussicht, wie man es sich von Star Trek wünscht - nicht umsonst nennt sich die Episode "Ein Zeichen der Hoffnung", allerdings schon Teil 2. Eben im zweiten Anlauf...

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12 Kommentare
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Lehtis : : Gejagter Jäger
10.01.2021 14:00 Uhr | Editiert am 10.01.2021 - 14:04 Uhr
2
Dabei seit: 24.08.11 | Posts: 1.191 | Reviews: 2 | Hüte: 31

Diese Hallen rund um die Turbolifte die nie und nimmer ins Schiff passen (Vergleicht dazu den Hangar) sind bezeichnend für die ganze Serie.

Da wird ohne Verstand irgendwas umgesetzt nur damit es gut aussieht. Sowas nervt mich extrem! Das so ein Fehler offenbar niemand von den Verantwortlichen aufgefallen ist zeigt, dass dort niemand arbeitet dem Star Trek interessiert.

Früher gab es ein durchdachtes Design und Pläne der Schiffe.

Jetzt weiß nicht Mal der Showrunner wie das alles aussieht.

Star Trek war Mal wirklich eine Serie die alle Technologien erklärt hatte. Eine Serie mit viel Liebe zum Detail.

Heute wird alles dahingeschlampt.

Und Birmingham als neuer Captain: ich könnte Kotzen. Sie ist der aller schlimmste Charakter im ganzen Star Trek Universum. Sie könnte übrigens als Superheldin in einem Marvel Film mitspielen.

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nYron2k5 : : Moviejones-Fan
10.01.2021 01:11 Uhr
0
Dabei seit: 27.03.11 | Posts: 60 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Staffel 3 = 2 von 10 Sternen... ich weiß nicht wo ich anfangen soll.. es war einfach alles schlecht.. einzig Vance hat spaß gemacht.

ein schiff das max 350m lang ist und 60m hoch.. aber der turbolift fährt gefühlte 5km in einem hohlen schiff das komplett leer ist?
ein kelpieraner der seine mutti verloren hat und dadurch alle raumschiffe im bekannten universum zerstört? :smile:
jetzt ist die befehlsverweigerin/meuterin/cryham auch noch captian
das einzige highlight war Vance und deswegen der 2. Stern :smile:
achja .. nen 930 jahre altes raumschiff das leicht aufgemotzt wurde entkommt aus der der station obwohl sie von allen seiten beschossen wurde :smile:

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MarieTrin : : Mrs. Justice
09.01.2021 23:43 Uhr | Editiert am 09.01.2021 - 23:43 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.866 | Reviews: 27 | Hüte: 43

Ganz isoliert gesehen, war die Folge im Großen und Ganzen unterhaltsam. Doch, wenn ich nur einen kleinen Augenblick anfange, darüber nachzudenken. . . . . . Bei der Turboliftszene wurde ich auch aus der Folge gerissen, da wurde bereits alles zu gesagt. Die Burnham-Show, denn letztendlich war es das, habe ich erwartet und war noch nie glücklich damit. Allerdings hatte diese Burnham mehr von der Kurier-Burnham, insbes. war sie mit Ausnahme der Szene mit dem gefolterten Booker, nicht besonders nah am Wasser gebaut. Das war akzeptabel.

Aber es wirkte alles zu gehetzt. Einige Vorredner haben es bereits angesprochen. es wirkt nicht überzeugend, wenn für alle aufgeworfenen Probleme plötzlich in einer Folge eine Lösung gefunden wird. Filme wirken schon oft genug gehetzt, in einer Serie kann man bei guter Planung so viel erzählen und nicht gehetzt wirken. Aber auch das war eigentlich ab der zweiten/dritten Folge absehbar... da kann man, wie von Discovery immer wieder per Holzhammer vermittelt, nur hoffen, dass es irgendwann besser wird oder die Serie ihr Ende nimmt *Schulterzucken*.

Que la loi soit avec toi!

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hankirk : : Moviejones-Fan
09.01.2021 23:39 Uhr
0
Dabei seit: 28.06.17 | Posts: 52 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Mir gehts da wie felkel1982, ich bin raus. Diese Folge war in vielen Punkten kaum auszuhalten. Turbolifthallen, schreiendes Kind das die Welt zerstört, sinnlose Roboter, überemotional gekünstelte Figuren, diese komische Magnetwand, und das war nur eine Folge.

MJ-Pat
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felkel1982 : : Moviejones-Fan
09.01.2021 22:35 Uhr
0
Dabei seit: 20.06.15 | Posts: 179 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Ich bin echt froh das die Staffel nicht mit einem Cliffhanger endete, so kann man die Folge einfach als Serienfinale betrachten. Denn eines ist sicher, eine vierte Staffel (oder mehr) tue ich mir nicht an.

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Filmenthusiast : : Moviejones-Fan
09.01.2021 20:26 Uhr
0
Dabei seit: 30.05.18 | Posts: 32 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Star Trek Discovery Staffel 1 war gut auch wenn sie viele gehasst haben, Staffel 2 war erheblich besser und es haben trotzdem alle gehasst, jetzt habe ich ewig auf die 3. Staffel warten müssen und war von Anfang an enttäuscht, ich bin sogar der Meinung das es keine 4. Staffel mehr bräuchte. Ich hab genug vom Kurtzman Star Trek, egal ob Picard oder DSC oder Lower Decks, die Orville Familyguy Kopie durch CBS. Da war ja Rick Berman und Brannon Braga um Längen besser und die standen auch bereits in der Kritik. Vom heutigen Standpunkt betrachtet sogar zu Unrecht in Kritik!

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Kal-El : : Moviejones-Fan
09.01.2021 20:08 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 813 | Reviews: 2 | Hüte: 22

Und was war jetzt der große Burn bzw. wie wurde er verursacht?

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
09.01.2021 16:28 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 58 | Reviews: 0 | Hüte: 3

P.S.: Schlechteste Staffel gem. Wertungen IMDb.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
09.01.2021 16:26 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 58 | Reviews: 0 | Hüte: 3

@Bonsai: "Discovery könnte so viel mehr sein" Stimmt. Ich lese viel zu oft bei STD: Könnte, neben bekannten Mängeln usw. Konsistenz, logische Abläufe, Aufbau von Charakterbildern, nicht ständiges ändern derselben. Ich find das schade bei den oft guten Bildern.

"Aber die emotionale Ebene wird tatsächlich gut bedient" Geb ich dir recht. Bei so viel "Overacting", Umarmen und wir haben uns alle lieb, hachhh, stimmt! Ist aber nicht "Rote Rosen o.ä. sondern Star Trek. Hauptpersonen: Sternflottenoffiziere. Sollten sich eben auch so verhalten. Die Crew kommt mir immer vor wie eine Schulkasse im SF Ausflug.

Detailverliebheit erwarte ich gar nicht,. Aber regelmäßig sinnvolle und logische Zusammenhange, Darstellungen und Verhalten.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
09.01.2021 15:13 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 349 | Reviews: 2 | Hüte: 23

Ich fand die Folge insgesamt nicht schlecht. Und selbst als ziemlicher Die Hard-Trekkie fällt es mir schwer hier die "schlechteste Star Trek Staffel aller Zeiten" zu proklamieren.

Discovery könnte so viel mehr sein, wenn die Macher etwas mehr Detailverliebtheit besäßen und das sieht man in der viel im Netz kritisierten Turboliftsequenz. Ein Turbolift ist in Star Trek bisher ein Lift in einer Röhre - man kann argumentieren, dass im 32. Jahrhundert Dinge anders sind aber der große Raum in dem sie dargestellt werden, noch dazu mit Atmosphäre gefüllt macht technisch überhaupt keinen Sinn. Es passt nicht ins Schiff und damit soll es nur gut aussehen. Und noch schlimmer: wir sehen, dass es nur gut aussehen soll. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen: Die ganze Sequenz bringt die Handlung exakt keinen Millimeter vorwärts.

Sowas nervt viele, weil es einen dazu auffordert den Kopf auszuschalten oder das gezeigte nicht genießen zu können.

Aber die emotionale Ebene wird tatsächlich gut bedient und am Ende bin ich nicht unglücklich die Season gesehen zu haben.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
09.01.2021 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 58 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Diese letzte Folge der Staffel ist wie die Staffel: Unterdrchschnittlich. Gute Bilder, A/B Klassen Action und gute Musik in einer flachen Soap-Schnulz-Geschichte verteilt.
Die Folge endet mit dem Super GAU bezgl. Burnham: Sie wird Captain, oh Graus!
Diese Staffel ist eine der schlechtesten der Star Trek Serien. Trotz guter Bilder und Musik. Beliebigkeit der Charaktere und Handlung: "Ich mach mir mein Drehbuch, wie es mir gefällt." Gutes Beispiel hier: Die Turboliftszenen. Wahrscheinlich ist eine Tardis in der Disco? Keine Konstanz in irgendetwas. Abgleiten in B-Klasse Soap-Schnulz!
Die Absicht: "Discovery would feature female, minority, and LGBTQ characters" in einer nervigen Form verpackt, das machen andere Serien deutlich besser. In dieser Staffel wenig bis keine Identifikation mit der Crew, wenig "Star Trek" Gefühle. Eine vierte Staffel sehe ich mir nicht an.

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Logan : : Moviejones-Fan
09.01.2021 11:58 Uhr
0
Dabei seit: 19.06.20 | Posts: 18 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Bisher fand ich die Episoden ganz gut, aber die letzten beiden Episoden zogen sich deutlich in die Länge und sind zu sehr übers Ziel geschossen.

Von den Ansätzen her fand ich es sogar echt gut:

  • Ein "großes" Kind, das nur eine unechte Welt kennt und sich lieber verschließt vor der Außenwelt
  • Die Erbeutung der Discovery und die damit verbundenen Gefahren
  • Eine Gegenspielerin, die nicht einfach nur zerstören will, sondern wohl überlegte Ziele verfolgt
  • Die Entscheidung, ob das Leben weniger (Doc, Saru) oder der Vielen (Sternenflotte) wichtiger ist
  • Die Spärendaten, die mithelfen bei der Revolte
  • Mitglieder der Smaragdkette, die sich gar nicht als die Bösen sehen und ihr Tun in Frage stellen

Aber nu in den Ansätzen, denn leider fand ich die Umsetzung teilweise zu platt...auch die des Forschers, der auf dem Schiff bleiben durfte, obwohl er doch zu der Smaragdkette gehört (what??) kam ziemlich abrupt. Sind seine Szenen der Schere zum Opfer gefallen? Dabei ist es ja großartig, dass ein Schauspieler (Kenneth Mitchell) trotz ALS eine Rolle glaubwürdig verkörpern kann. Aber man hätte ihn ja viel besser schon in frühren Episoden auftreten lassen können, gerade auch aus Sicht seiner "rosaroten Brille" wäre die Smaragskette viel viel griffiger geworden. Tja, verpasste Chance.

Dass der Tod der Mutter der Schlüssel für den Brand war, lag schon recht schnell in der Luft, daher haben mich die vielen Szenen auf dem Holoplaneten einfach nur genervt, weil sich da über drei Episoden einfach nichts entwickelt hat. Es wäre auch viel besser gewesen, über die Staffel hinweg immer mal kurze Szenen von dem Kaipianer in seiner Holoumgebung zu zeigen, dann würde die Auflösung um den Brand auch nicht so bei den Haaren herbeigezogen wirken. Tja, verpasste Chance.

Schade auch, dass die Sphärendaten nicht aktiv versucht haben, der Crew zu helfen indem zb den Gegnern Zugriffe auf Schiffsysteme blockiert wurde oder das Schiff selbst aktiv an der Befreiung der Crew mithilft.

Osyraa fand ich übrigens Klasse, die hatte Stil. Beim Showdown mit Michael hab ich mich lediglich gefragt, warum wir diesen Raum vorher noch nie gesehen haben.

Alles in allem wirkte das Finale ziemlich zusammen geschustert aus Ideen, die noch unbedingt untergebracht werden musste, für deren Einführung und Entwicklung aber kaum Zeit blieb.

Insgesamt hab ich nach den beiden großartigen ersten Folgen der Staffel erwartet, dass es tatsächlich mehr darum geht die Bruchstücke der Föderation zusammen zu suchen, ganze neue Verbündete zu finden und immer mehr zu erfahren, dass die Föderation eigentlich Schuld an dem Brand ist um dann letzendlich mit den ursprünglicheren Idealen der Crew die Werte der Föderation wiederherzustellen. Naja, egal.

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