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Star Trek - Discovery

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Abschied von einem "Discovery"-Charakter!

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 5 - Finstere Reunion

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 5 - Finstere Reunion
12 Kommentare - Sa, 14.11.2020 von S. Spichala
Die Discovery erreicht ihr Ziel, doch was sie dort vorfindet, ist 1000 Jahre später auch nicht mehr das, was es mal war - und versetzt sie in eine äußerst ungemütliche Lage in "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 5.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 5 - Finstere Reunion

Neben der Reunion mit der Sternenflotte ist Star Trek - Discovery Staffel 3 Episode 5 "Die Bewährungsprobe" auch eine Pandemie-Folge, auch wenn die hier präsentierte Krankheit nicht ansteckend ist. Dennoch führt sie zur Überlastung der Krankenstation, da es kein Heilmittel gibt. Die Discovery würde gern helfen, doch Admiral Vance (Oded Fehr) traut den Neuankömmlingen nicht und deklariert sie aufgrund des aktuell herrschenden Zeitreise-Verbots der Föderation gar zu Straftätern!

1000 Jahre später ist die Föderation derweil auf 34 Mitgliedsstaaten zusammengeschrumpft und hat natürlich vom Roten Engel, Control und dem Sporenantrieb noch nie gehört. Oder dem Sphären-Datenspeicher. Und so muss sich die Crew einer Befragung unterziehen, um ihre Glaubwürdigkeit zu beweisen. Georgiou (Michelle Yeoh) beweist dabei mal wieder ihren Badass-Charakter gegenüber einem Vulkanier-Befrager und seinen Hologrammen. Sie muss jedoch dabei auch eine schockierende Offenbarung verdauen.

Da die Zeit bezüglich der Krankheit drängt, wird die vorgeschlagene Mission der Discovery, einen Saatguttresor zu finden, um ein Heilmittel aus den Samen zu entwickeln, dann aber doch gestattet...

Spoiler zum Charakter-Abschied voraus:

Auf dem Schiff mit dem Tresor angekommen treffen Burnham (Sonequa Martin-Green), Culber (Wilson Cruz) und Nhan (Rachael Ancheril) jedoch auf unerwarteten Widerstand, der Nhan mit ihren Heimaterinnerungen konfrontiert mit bedeutsamen Folgen, die letztlich zu ihrem Ausstieg aus der Crew führen.

Das Ende von Episode 5 von Star Trek - Discovery Staffel 3 beschert dann eine fette Schippe Star Trek-Optimismus in einer Zeit, in der nicht nur in der Serie "die Krise zum Alltag geworden ist" und bekräftigt dies mit einem "Willkommen zu Hause". Auch wenn es in diesem Zuhause noch einiges zu ergünden gibt, bevor sich Burnham und Saru (Doug Jones) wirklich heimisch fühlen können.

Gefühlt ist Episode 5 von Star Trek - Discovery Staffel 3 einfach eine heilsame Folge mit Star Trek-typischem Blick "nach oben" als hoffnungsvoller Botschaft und stellt die grundlegende Mission der Discovery vorerst auf eine stabile Basis. Wie hat euch die neue Episode bei Netflix gefallen?

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12 Kommentare
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MarieTrin : : Mrs. Justice
20.11.2020 13:07 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.847 | Reviews: 26 | Hüte: 43

@hankirk

Das war auch mein Gedanke! Man versucht gleichzeitig die übergreifende Story weiterzuführen, die Episoden drehen sich aber jeweils nur um ein Problem, dass natürlich am Ende der Folge gelöst wird. Und gerade die letzten zwei Episoden haben, wie du schon gesagt hast, denselben Ausgangspunkt.

@Zu den letzten beiden Episoden

Zwar hatten beide Folgen ihre Momente, aber wirklich ausgeglichen wirkt das ganze Konzept noch nicht. Die Förderation ist fast inexistent und das Orion-Syndikat hat teilweise die Macht übernommen, aber man spürt nur sehr wenig davon. Ich glaube, man hat zu viele mögliche Probleme angeteasert und jetzt ist man überfordert, worauf man sich konzentrieren soll. Neben den Problemen aus vorherigen Staffeln, wie die größtenteils unsympathische Crew, Burnham etc., die auch noch behoben werden müssen. Kein Wunder, dass die Serie noch keine eigene Dynamik entwickelt hat, (jedenfalls für mich nicht). Es ist ein zu großer Flickenteppich an Feuern, die alle noch irgendwie gelöscht werden müssen.

Que la loi soit avec toi!

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hankirk : : Moviejones-Fan
16.11.2020 21:43 Uhr
0
Dabei seit: 28.06.17 | Posts: 49 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Auch wenn mir die Staffel soweit gefällt habe ich doch das Gefühl, in den letzte drei Folgen den gleichen Plot gesehen zu haben: die Discovery kommt irgendwo an, wo sie glauben herzlich empfangen zu werden, was sich aber als Irrtum herausstellt. Sie lösen dann ein Problem, bei dem man sich fragt, warum die Anderen nicht selbst drauf gekommen sind und sind dann endlich die willkommenen Freunde.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
16.11.2020 15:27 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.246 | Reviews: 8 | Hüte: 30

@Majestix83:

Sollte es sich herausstellen.. was ich schon vorsichtig angedeutet habe und du hier schreibst... "The Burn" von Burnham kommen, wegen ihrem Zeitsprung und dem Anzug... dann können sie die Bude dicht machen. Damit wäre Burnham endgültig der Mittelpunkt des Universums und Kurtzman & Co. hätten bewiesen das sie keine Ahnung haben wie ST funktioniert.

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Majestix83 : : Moviejones-Fan
16.11.2020 14:50 Uhr | Editiert am 16.11.2020 - 15:17 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 161 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Da ich immerhin die ersten zehn Minuten der dritten Staffel gesehen habe, bevor ich, genervt von Handlung, Dialogen und der, weiterhin, limitiert wirkenden "Schauspielkunst" Martin-Greens (welche, meiner Meinung nach, erfolgreich jegliche Nuancen zwischen Freude, Trauer und Wut ignoriert) das Experiment abgebrochen habe, hätte ich eine, halbernste, Vermutung was den "Burn" angeht.

Und zwar als der rote Engel Anzug sich in der ersten Episode der dritten Staffel selbst zerstört hat wurde der "Burn" in der Vergangenheit ausgelöst. Die Bezeichnung ist ein versteckter Hinweis auf den Übeltäter, der ja nicht umsonst den Namen Burnham, oder aber auch "Burnthem" trägt smile.

Ehrlichgesagt muss ich aber gestehen, das mich eure Bewertungen der nachfolgenden Episoden durchaus noch mal in Versuchung bringen könnten, der Serie eine Chance zu geben, in der Hoffnung das nur die erste Folge ein weiterer Rohkrepierer war. Auch wenn mir die Entwicklung der Föderation in den aktuellen Star Trek Serien nicht so recht gefällt.

Edit:
Gerade drüber gestolpert: Star Trek Discovery in the 32nd Century (Buck Rogers Mash-Up Intro) .

Von wegen neue Sehgewohnheiten und so.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
16.11.2020 12:17 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.246 | Reviews: 8 | Hüte: 30

Nein, leider weiterhin nicht alles Gold was glänzt. Ich will auch gar nicht wiederholen was schon alles genannt wurde, aber in so ziemlich allen Punkten muss ich @Uatu absolut recht geben. Overall war die Folge schon in Ordnung, aber...

...was in dieser Folge wieder vermehrt auffiel ist, das man immer wieder vorspielt die Crew als Charaktere etabliert zu haben, aber so ziemlich bei den meisten Figuren könnte ich nicht mal den Namen benennen, geschweige denn eine Aussage über die Person treffen. Das Gros der Figuren bleibt halt weiter Gesichter die auch an Bord sind und man biegt es sich immer gerade so hin wie man es braucht. Im Prinzip flickt man die ganzen Probleme, welche man in den ersten beiden Staffeln verbockt und versäumt hat. In keinem anderen ST Ableger war die Crew so unpersönlich uneingeführt... und das, wo man bereits in der 3ten Staffel ist !

Natürlich auch in dieser Folge wieder eine atypische Burnham im Mittelpunkt des Geschehens. Allein die Szene in der sie zuerst ihrem Captain und dann auch noch über dessen Kopf hinweg dem Admiral widerspricht. Soviel zur Sternenflotte...

Ich befürchte leider aus der Erfahrung mit Staffel 2, das wenn dieser "Burn" doch mal aufgelöst wird, die Antwort entweder unglaubwürdig, undurchdacht, logikfrei oder irgendwas mit Burnham zu tun hat. (letzteres wäre dann der Todesstoß für die Serie)

Positiv zu erwähnen aber weiterhin die "etwas" etablierteren Charaktere wie Saru oder Tilly, welche zeigen das Potential vorhanden wäre. Und natürlich die unglaublichen Szenen mit Reno waren wieder DAS Highlight für mich...

"Man gewöhnt sich daran."

"Nein, das tun wir nicht."

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Ahrm : : Moviejones-Fan
15.11.2020 14:38 Uhr
0
Dabei seit: 04.03.13 | Posts: 105 | Reviews: 0 | Hüte: 6

@8balls das ist natürlich nur eine Vermutung aber wäre naheliegend ;)

übrigens hatte ich vergessen zu erwähnen das mich auch die Befragung von Nhan sehr an das Verhör von Chekov in Star Trek 4 erinnerte wo er auch nur seine Dienstnummer permanent wiederholte war zwar bei Discovery in dem Zusammenhang eher sinnlos irgendwie aber Hauptsache man hat es aufgegriffen weil man irgendwie noch mehr Nostalgie einbauen wollte undecided

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KlausSausS : : Moviejones-Fan
15.11.2020 12:50 Uhr
0
Dabei seit: 15.11.20 | Posts: 4 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Tal nervt mich jetzt schon

Da ist ja ein Batman !

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8balls : : Moviejones-Fan
15.11.2020 12:13 Uhr | Editiert am 15.11.2020 - 12:13 Uhr
0
Dabei seit: 05.01.15 | Posts: 217 | Reviews: 0 | Hüte: 18

@ahrm du hast vollkommen recht. Daran habe ich gar nicht gedacht, dass das J auf Janeway anspielt. @Filmenthusiast, warum legen wir die Namen wohl in Spoilermarkierungen?drop Aber ja der Gedanke kam mir auch, und ja die erste Deep space Sonde hatte diesen Namen. Dennoch es klang halt irgendwie merkwürdig. Zumal es in der Serie damals so klang als wäre es eben das erste Raumschiff mit diesem Namen. Sonst hätte die ja damals eigentlich schon nen a/b... was auch immer haben müssen.

Auf der anderen Seite hatte aber auch die enterprise mehrere Schiffe bevor das a kam. Also alles in allem etwas verwirrend das ganze.

@uatu ich bin tatsächlich in vielen Punkten bei dir. Nur muss man sagen, das auch TNG etc sich nicht immer mit ruhm bekleckert haben. Ich liebe die Serien, aber oftmals sieht man da glaube ich etwas zu verklärt drauf. Und vieles ist halt heute leider nicht mehr so umsetzbar wie damals. Man möchte halt ein breites Publikum erreichen. Und leider haben die meisten abseits der ursprünglichen und eingefleischten Fanbase doch nur noch die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege.

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Uatu : : The Watcher
15.11.2020 11:06 Uhr | Editiert am 15.11.2020 - 11:10 Uhr
1
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.371 | Reviews: 1 | Hüte: 131

@8balls:

"... und keiner hat bisher was zu meckern?"

Sie haben geläutet?! tongue-out

Natürlich gibt es auch in dieser Folge so Einiges zu meckern, obwohl ich gestehen muss, daß sich Discovery in Staffel 3 tatsächlich etwas an Star Trek annähert.
Die kleinen episodischen Abenteuer, die Interaktion der Crew und das finden Ihrer individuellen Rollen, sowie der verlagerte Fokus von großen Bedrohungen und Spektakel auf den Umgang mit diesen und den Impakt auf die Charaktere, ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
Diesen Eindruck hatte ich aber auch zu Beginn der zweiten Staffel, bis die schwachsinnige Story die schier unbegrenzte Inkompetenz der Schreiber offenbarte und die Staffel zu einem wahren Cringefest verkam.
Ich habe nur wenig Hoffnung, daß es den Verantwortlichen diesmal gelingt, den Storyarc um den Burn durchdacht und zufriedenstellend zu Ende zu bringen.

Die Charaktere wirken immernoch wie aus einem Paralleluniversum, welche die Werte und Idiollogien der Föderation nur vom hören-sagen kennen und diese einfach nachplappern und nun langsam beginnen diese zu adaptieren.
Das reflektiert eben auch die Macher der Serie, welche offenbar erst anfingen sich mit Star Trek zu befassen nachdem sie die Serie gestartet haben.
Auch sind die meisten Charaktere wenig überzeugend oder ausgefleischt. Cpt. Pike oder die witzige Ingenieurin Reno überzeugten sofort, den meisten Anderen gelang dies selbst nach 2 1/2 Staffeln nicht. Und wenn man dann endlich mal etwas über Jemanden erfährt, dann auch nur wenn diese abgesägt werden. In Staffel zwei bekam plötzlich die Cyborgoffizierin, deren Namen man bis dahin nicht einmal kannte, jede Menge Screentime, nur um wenigstens einen Funken Emotionen wecken zu können als man sie am Ende der Folge durch die Luftschleuse verabschiedete. Ähnlich auch in dieser Episode mit der liebgewonnenen ... wie hieß sie doch gleich?

Vieles wirkt einfach aufgesetzt und wird immer dann etabliert wenn man es gerade braucht.
Die Crew die in der letzten Folge nicht mal in der Lage war ihre Unstimmigkeiten zu artikulieren und sich am Essenstisch wie ne Bande Teenager streiten, arbeitet plötzlich wie ne geölte Maschine und hat sofort alle Antworten parat.
"Der Typ scheint zu phasen."
"Wahrscheinlich weil er gebeamt wurde während eines Sonnensturms"
"Alles Klar, drücke Knopf A, das sollte helfen"

Plumpe Logiklöscher bleiben leider auch weiterhin treuer Begleiter der Serie. Ein Sternenflottenschiff aus dem 23. Jahrhundert welches praktischer Weise immer noch im Dienst ist und bereits damals Proben ALLER Pflanzen der Galaxie besitzt, obwohl damals weniger als 10% der Galaxie von der Föderation erforscht waren? Und der Zugang dieses Schatzes ist auf eine Person beschränkt? Hologramme mit Blinzelglitsch? Niemand versucht den Sporenantrieb zu analysieren und Flottenweit nutzbar zu machen?

Nah, Discovery bleibt der dümmere, kleine Stiefbruder von Star Trek, der dem großen Bruder nachplappert ohne zu verstehen was und warum er sagt was er sagt.

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Filmenthusiast : : Moviejones-Fan
15.11.2020 10:59 Uhr
0
Dabei seit: 30.05.18 | Posts: 23 | Reviews: 0 | Hüte: 0

kleine Anmerkung, es gab immer eine Voyager in der Erden Geschichte. NASA usw.

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Ahrm : : Moviejones-Fan
15.11.2020 08:46 Uhr
0
Dabei seit: 04.03.13 | Posts: 105 | Reviews: 0 | Hüte: 6

@8balls

Tilly ist eher begeistert davon das es generell einen Schiffsnamen über mehrere Generationen hinweg gibt... also so hab ich das gesehen also nicht der Name Voyager per se... aber evtl auch doch immerhin gab es vor der USS Enterprise (Pike/Kirk) auch einfach nur die Enterprise (Archer) daher kann der Name Voyager auch trotzdem ein vertrauter Name sein ;)

interessanter finde ich das man den Buchstaben Zusatz "J" gewählt hat... das sehe ich als Easter Egg auf "Janeway"

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8balls : : Moviejones-Fan
15.11.2020 07:04 Uhr
0
Dabei seit: 05.01.15 | Posts: 217 | Reviews: 0 | Hüte: 18

Was denn, schon Sonntag früh und keiner hat bisher was zu meckern? Selbst auf anderen Seiten hält sich die Kritik in Grenzen. Ich bin sehr erstaunt.laughing

Zum Thema: gute Folge, mit sehr netten easter eggs. Finde sowieso das sich die Serie in S3 sehr gut macht. Wobei mich natürlich auch ein paar sachen stören. Als Georgiou die Hologramme mit blinzeln ausschaltet zb. Ich mein ernsthaft, 930 Jahre und sie weiss sofort wie man die dinger ausschaltet? Auch das Tilly sich anhört als hätte es die Voyager zu deren Zeit schon gegeben. Und es war das erste mal, das es mich total gestört, dass nur die discovery, allen voran burnham, die einzigen sind die 1 und 1 zusammen zählen können. Aber ansonsten, gute Folge. Man erfährt wie es der Sternenflotte ergangen ist. Und auch die Reaktion auf die Discovery fand ich glaubwürdig. Sind ja schliesslich 930 Jahre vergangen und offiziell wurd sie zerstört, da kann man keine Heldenparty erwarten.

Und Cronenberg als Verhörchef hatte auch was. Wie das weiter geh bin ich gespannt. Er erinnerte mich an eine "moderne" Form von Sektion 31. Könnte dann ja sein das die Sektion 31-Serie (so sie denn kommt) doch in der Zukunft spielt.

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