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Reales & Surrealistisches gemischt

Spannende Stoffe: Projekte von Clooney, Kaufman & anderen

Spannende Stoffe: Projekte von Clooney, Kaufman & anderen
0 Kommentare - Mo, 19.10.2020 von R. Lukas
George Clooney verfilmt einen John-Grisham-Roman, Craig Gillespie knöpft sich die Chippendales vor, Kate Winslet wird zum OneCoin-Opfer, und Charlie Kaufman macht gemeinsame Sache mit Amazon.

Noch bevor The Midnight Sky auf Netflix streamt, scheint George Clooney sein nächstes Regieprojekt gefunden zu haben. Er und Grant Heslov, sein Partner bei Smokehouse Pictures, entwickeln Calico Joe, eine Adaption von John Grishams Baseball-Roman "Home Run". Der ist von einer wahren Geschichte inspiriert und handelt von einem fatalen Pitch (also einem Wurf) im Jahr 1973, der die Karriere eines vielversprechenden Spielers beendet und diesen für drei Jahrzehnte ins Koma fallen lässt. Überraschenderweise auch als Produzent an Bord: Bob Dylan (!) mit Grey Water Park Productions.

Nach zwanzig Jahren Entwicklung soll die dunkle Seite den Chippendales, die Geschichte eines schiefgegangenen American Dream, endlich den Weg auf die große Leinwand finden. I, Tonya-Regisseur Craig Gillespie inszeniert die Mord-Saga mit Dev Patel als Hauptdarsteller, mehrere Studios sollen hinter diesem Paket her sein. In dem noch titellosen Film spielt Patel den indischen Auswanderer Somen "Steve" Banerjee, einen der Gründer der männlichen Showtanz-Gruppe und ihrer Striptease-Show und Besitzer des Nachtclubs "Destiny II", wo alles anfing.

Mit Fake! führt MGM Kate Winslet und Scott Z. Burns, der zuletzt den Amazon-Film The Report abgeliefert hat, wieder zusammen - Burns war der Autor von Contagion, Winslet eine der Hauptdarstellerinnen. Ersterer schreibt das Drehbuch und führt Regie, obendrein fungieren beide auch als Produzenten. Als Vorlage dient das gleichnamige Buch von Jen McAdam und Douglas Thompson, basierend auf der wahren Geschichte McAdams und ihrer Opferrolle im OneCoin-Betrug (eine angebliche Kryptowährung).

Dann noch dies: Die Amazon Studios lassen Charlie Kaufman (Vergiss mein nicht!), kürzlich beim Netflix-Film I’m Thinking of Ending Things auch Regisseur, den surrealistischen japanischen Roman "Insel der verlorenen Erinnerung" von Yôko Ogawa adaptieren, während Reed Morano (The Rhythm Section - Zeit der Rache) für die Regie vorgesehen ist. Worum geht es in The Memory Police? Auf einer namenlosen Insel vor einer namenlosen Küste beginnen Dinge zu verschwinden - zuerst nur kleine Dinge, Bänder und dann Rosen. Bald auch Fotos. Ein paar wenige sind imstande, sich daran zu erinnern, dass all dies nicht länger existiert, aber die Erinnerungspolizei stellt sicher, dass das, was ausradiert wurde, für immer vergessen bleibt. Als eine junge Schriftstellerin bemerkt, dass ihr Herausgeber einer derer ist, die sich noch erinnern können, versteckt sie ihn in einem Raum unter ihren Dielen. Und als die Welt um sich herum näher rückt, klammern sie sich standhaft an die Wahrheit.

Quelle: Variety
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