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Mädelstrip

Durchgeknallt im Dickicht

Mädelstrip Kritik

2 Kommentar(e) - 05.06.2017 von Moviejones
Filmkritik

Mädelstrip Bewertung: 3/5

Der ganz große Wurf ist Jonathan Levine nicht gelungen, aber so manche Szene in Mädelstrip beweist, warum die unangepasste Amy Schumer zu den angesagtesten US-Komödiantinnen unserer Tage zählt. Doch die Story pendelt zu sehr zwischen manch dramatischem Entführungsmoment und tatsächlich unbekümmertem Mädelstrip und weiß sich nicht so recht zu entscheiden. Ein Film, den man sich als Schumer/Hawn-Fan im Kino geben kann, aber nicht muss, denn die Vita der beiden gibt mehr her.

Mädelstrip Kritik

Was für ein Dreckstag: In einem Moment wähnt sich Emily (Amy Schumer) noch im Glück, im nächsten Moment verlässt sie ihr Freund. Und das just am Vorabend ihres geplanten Südamerika-Trips! Alleingelassen überzeugt Emily ihre Mutter Linda (Goldie Hawn), doch die Reise mit ihr anzutreten und so begibt sich das ungleiche Gespann auf nach Ecuador. Emily, jung und ungestüm, Linda, reif und übervorsichtig. Doch während das Mutter-Tochter-Dasein schon im Alltag so seine Tücken bereithält und mannigfaltigen Grund für Streitereien bietet, ist eine waschechte Entführung im südamerikanischen Busch eine ganz andere Hausnummer epischen Ausmaßes...

Zwei Trailer wurden im Vorfeld von Mädelstrip veröffentlicht und nur ganz Witzresistente dürften bei den Ausschnitten nicht wenigstens einmal kurz geschmunzelt haben ob des Pechs der beiden Damen oder superdämlicher Mutter-Tochter-Momente mit Sonnencreme oder Kreditkarten-Pin. Und in dieser Hinsicht bietet auch das 90-minütige Abenteuer im Kino so einige Momente, in denen das Publikum grölt, denn gerade Schumer sammelt als Mädchen von nebenan so richtig Stimmen.

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Abseits komödiantischer Momente lässt Regisseur Jonathan Levine in der einen oder anderen Szene auch seine Herkunft aus All the Boys love Mandy Lane oder Warm Bodies erahnen, wenn dann doch mal Elemente auftauchen, die direkt der braven Fantasy eines Horrorfilmregisseurs entsprungen sein könnten. Alles auszuhalten, aber vermutlich etwas überraschend für ZuschauerInnen, die eine reinrassige Komödie erwarten. Doch schnell gleitet das "Drama" in eine neue witzige Szene über, bei der auch Nebendarstellerinnen wie Wanda Sykes (Bad Moms) oder Joan Cusack ihre Trümpfe ausspielen.

Auch wenn es viele amüsante Momente zwischen Schumer und Hawn gibt und die Chemie zwischen den beiden ungleichen Blondinen weitgehend stimmig ist, erreicht der Film nicht durchweg den erhofften Drive. Ein emanzipatorischer Mädelstrip durch den südamerikanischen Busch, der nicht nur einmal Lacher nach sich zieht, aber leider nicht auf ganzer Reisestrecke zündet. Man muss diese Sorte von Humor mögen - aber wenn deine Mutter schräge Witze schätzt, wirst du mit jener einen ebenso schrägen Kinoabend erleben.



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Mädelstrip Bewertung
Bewertung des Films
610
2 Kommentar(e) / Jetzt kommentieren

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2 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.06.2017 | 15:28 Uhr08.06.2017 | Kontakt
Jonesi

Ist denn keins? frown

Na ja, dann wechsel ich zu Geil Gadot, Wonder Porn

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 06.06.2017 | 14:48 Uhr06.06.2017 | Kontakt
Jonesi

"Mädelstrip - Durchgeknallt im Dickicht"

Das klingt wie ein Porno laughing

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"