Zwei Zwillingsbrüder kehren in ihre Heimatstadt zurück. Dort erwarten sie jedoch böse Mächte.
Der Film zeigt mit diesem Genremix aus Gangster- und Musikerdrama und einem Vampir-Nebenplot, dass man für sowas auch das Talent haben muss, aber da scheitert es bei Coogler um Längen.
Klischeegetränkte, stereotypische Charaktere dümpeln inhaltslos durch eine belanglose Story, die man sowohl von der Gangsterseite schon um ein Vielfaches besser gesehen hat und von diesem halbgaren Versuch, hier eine Geschichte über den Blues und Musiker zu erzählen will ich gar nicht anfangen, da blamiert sich der Film sowieso bis auf die Knochen.
Natürlich dürfen auch meine Freunde die „durchgelutschten Vampire“ wieder mitspielen und Coogler zeigt gerade hier, dass er gar nichts beisteuern kann zum Genre. Das hat man alles bereits tausendmal gesehen, nur nicht immer ganz so beliebig und austauschbar wie in diesem Film.
Wie heutzutage gerne und oft, ist der Film mit seinen über zwei Stunden auch nicht nur zu lang geraten, sondern weist streckenweise ganze Löcher in der Erzählung auf, in denen sich gar nicht mehr fortbewegt.
Coogler hat noch nie gut erzählen können und Charaktere fallen meist recht einseitig und banal geschrieben aus. Sich dann an einem komplexen Genre-Mix zu versuchen, ist wie den Gärtner auf Atomphysik loszulassen. Wird ihm aber eh egal sein, Hauptsache er kann wieder seine „Cosby-Show“ durchziehen.
Glück im Unglück… zumindest war ich für den Mist nicht im Kino. Von dem ersparten Geld gehe ich doch lieber lecker Essen.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 27. Januar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Blutiger Vampir-Western, der mit seinen Blues-Tracks rockt und Michael B. Jordan in einer Doppelrolle glänzen lässt, auch wenn abgegriffene Subgenre-Elemente Teil des Plots sind und einen Emotionales nicht vollends erreicht.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
Sehr cool und eindrucksvoll, wie Ryan Coogler stilsicher durch seine verschiedenen Genres flext (Südstaaten-Gangsterdrama, Blues-Musikfilm, Vampir-Actionfilm), ohne dass sich das falsch oder unglaubwürdig anfühlt. Cinematographisch sein stärkster Film bisher, speziell im Mittelteil schwingt sich "Blood & Sinners" zu wahrer Größe auf, kann dem Vampirgenre neue Facetten abringen und kreiert mit seinen berauschenden Musik- und Tanzmontagen einige Wow-Momente.
Hier und dort hat der Film aber noch Potential nach oben, gerade das Musikalische hätte man noch viel weiter treiben können, anstatt auf die Action zu setzen, und das Finale (gegen den Ku-Klux-Klan) war mir zu plump.
Meine Bewertung
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@Raven13
Ja das ist mir schon irgendwo klar, aufgrund der Thematik, seiner blutigen Härte und seiner recht düsteren Atmosphäre tendiere ich aber schon eher zu Horror, in dem sich halt andere Genres untermischen. Wenn ich mich für ein Genre hätte entscheiden müssen, dann würde ich ohne nachzudenken "Horror" wählen.
Der Film wurde halt behutsam aufgebaut, hat sich für seine Charaktere etc. gut Zeit genommen, was mir persönlich eigentlich auch gefällt. Allerdings habe ich mich schon dabei erwüscht, dass ich mir manchmal etwas mehr Tempo in seiner Handlung gewünscht hätte. So richtig zur Sache geht es halt auch erst zum Ende.
Trotzdem ein sehr guter Film ![]()
@ Sleeper29
"Hier und da gibt es aber schon gewisse Längen, denn 137 Minuten sind schon ein ziemliches Brett für einen Horrorfilm."
Es ist kein reiner Horrorfilm, sondern ein Genremix aus Musikfilm, Drama, Gangsterfilm, Action und ein wenig Horror.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich habe mir den Film am 10. August 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Ist sicherlich nicht für jeden etwas, mir hat er aber gefallen. Klar hat er irgendwo mit Sicherheit gewisse Parallelen zu anderen Genrevertretern, er steht für mich aber trotzdem auch für was eigenes. Das liegt vor allem an der Musik, denn die musikalischen Einlagen sorgen immer wieder für tolle Stimmung. Zudem gefällt mir der ganze Look in dem Film, vom Setting, den Kostümen bis hin zu den Effekten. Hier und da gibt es aber schon gewisse Längen, denn 137 Minuten sind schon ein ziemliches Brett für einen Horrorfilm.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 07. August 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
inszenatorisch, schauspielerisch und vor allem musikalisch Top, aber der Film hat auch so seine Längen.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 25. Juli 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Langatmige Kopie von "From Dusk til Dawn"
Meine Bewertung
In meiner Liste des Jahres bislang noch Kopf an Kopf mit Nosferatu.
Ich habe mir den Film am 07. Juni 2025 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Zweite Sichtung. Immer noch ein großartiger Film ohne nennenswerte Schwächen. Ich gehe mit meiner Wertung hoch. Bisher der für mich beste Film des Jahres.
Meine Bewertung
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich habe mir den Film am 26. April 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Der musikalischste Horrorfilm, den ich je gesehen habe.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 25. April 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Wieder so ein Film den man zu Beginn des Jahres nicht auf dem Schirm hatte. Sollte man sich alleine schon wegen des Soundtracks im Kino anschauen!
Meine Bewertung
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber als Hinweis:
Es gibt eine handlungsrelevante Mid-Credit-Scene und eine Post-Credit-Scene als Gag.
Also wer sich normalerweise den Abspann nicht ansieht, sollte zumindest bis zur Mid-Credit-Scene warten.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Bin zwar nicht der größte Fan von Vampirfilmen, aber bei den super guten Kritiken war ich dann zu neugierig. Zudem dachte ich bis vor ein paar Tagen, dass Sinners der neue Film von Jordan Peele ist, bis ich gecheckt hab, dass er von Ryan Coogler ist.^^ News und Trailer hatte ich mir ja gar nicht angeschaut.
Egal, hab ihn heute geschaut und ich muss sagen, echt starker Film. Casting, Performances, Kulissen, Kostüme alles top, der Soundtrack, die Effekte, das Make-Up waren gut, der geringe Horror-Anteil ebenso und auch die Story mochte ich, gut erzählt, fesselnd, atmosphärisch. Den ganzen Vampir-Kram hätte der Film nicht mal gebraucht, auch ohne wäre er gut gewesen. Aber es ist nun mal ein Vampirfilm und auch das wurde gut umgesetzt, klassisch teilweise, aber wirksam.
Kritik hab ich keine. Der Kinobesuch hat sich gelohnt und ich hoffe, der Film macht wenigstens dezente Einnahmen.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Daemons of the Shadow Realm // Witch Hat Atelier // Go for it, Nakamura-Kun!! (alle bei Crunchyroll)
Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Blood & Sinners" Kritik
Meine Bewertung
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.