Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley) haben sich - in einem verzweifelten Versuch Jack Sparrow (Johnny Depp) zu retten - mit dem tot geglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush) verbündet. Währenddessen treibt Davy Jones (Bill Nighy), der sich nun unter der Kontrolle der East India Trading Company befindet, mit seinem Geisterschiff "Flying Dutchman” sein Unwesen auf den Weltmeeren. Immer mit der Gefahr des Verrats konfrontiert müssen sich Will und Elizabeth durch wilde Gewässer bis ins exotische Singapur durchschlagen und dem gerissenen chinesischen Piraten Sao Feng (Chow Yun-Fat) gegenübertreten. Am Ende muss sich jeder für eine Seite entscheiden, denn in der letzten gewaltigen Schlacht steht nicht nur das Leben und Schicksal der Beteiligten auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft aller Piraten und ihrer freiheitsliebenden Lebensart …
Damit ist mein erneute Sichtung nach mehr als 11 Jahren (vermutlich eher bis 15) abgeschlossen. Es war richtig schön, die Trilogie mal wieder zu sehen. Trotz dass ich mich noch an fast jede Szene erinnern konnte, konnten mich die Filme wieder in ihren Bann reißen. In dem Maße schaffen das heutzutage nur noch wenige Filme.
Teil 3 mag seine Schwächen haben, jedoch ist auch dieser Film ein von Anfang bis Ende mitreißender, sehr unterhaltsamer Film, ein beeindruckendes Machwerk, dessen sehr hohes Budget man jeder Szene anmerkt. Fantastische Effekte, Sets, Kostüme etc. Beim Soundtrack hat Hans Zimmer es irgendwie geschafft, noch eine Schippe draufzulegen, dieser Score ist jenseits der Scala. Der Film ist ein absolut würdiges Finale in seiner Inszenierung und Story, der Film ist episch, düster, dramatisch, führt uns wieder an neue Orte, diesmal nicht nur in der Karibik, sondern z.B. auch nach Singapur und ans Ende der Welt und darüber hinaus. Es gibt so viele ikonische, erinnerungswürdige Szenen, dass ich 6 Hände und mehr bräuchte, um sie alle abzuzählen. Der Cast ist wie üblich Klasse, herausstechen tut jedoch vor allem Barbossa hier, er sorgt auch für einige der besten Momente. Gefallen tut mir auch Elisabeths Arc, sie fängt als einfache Gouverneurstochter an und endet als Königin der Piraten. Jack Sparrow rückte leider mit jedem Teil mehr in den Hintergrund, nicht nur seine Präsenz, auch als Charakter an sich wurde er weniger interessant. Dafür konnten aber andere Charaktere scheinen, daher ist das verkraftbar. Die finale Schlacht in Calypsos Strudel ist genau so, wie man sich ein episches Finale vorstellt. Davy Jones ist ungezähmt und hat einige coole Momente, und sein Abgang ist ebenso cool. Übertroffen wurde es jedoch vom letzten Gefecht der Pearl und Dutchman gegen die Endeavour, bei der es mit Becketts Niedergang eine der coolsten und epischsten Todesszenen aller Zeiten gab.
Ich liebe den Film, über seine Schwächen kann ich problemlos hinwegsehen, daher easy 5 Hüte. Teil 1 mag der beste sein, ist ein runder Film, aber Teil 3 hat einen besonderen Platz in meinem Herz.
Fazit: Auch nach 20 Jahren kann der Fluch der Karibik Trilogie kaum ein Film das Wasser reichen, sie gehört für mich noch immer zu den besten Trilogien, Blockbuster und Fantasy-Filmen aller Zeiten, die Filme sind inszenatorische und handwerkliche Meisterwerke, Anomalien unter den Blockbustern und in Disneys Filmographie. Es wird nie wieder Filme wie diese geben und das macht mich traurig.
Wenigstens war nach Teil 3 Schluss und Disney hat die Reihe mit weiteren Fortsetzungen nicht ruiniert. ![]()
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Ich habe mir den Film am 25. April 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Fühlt sich in gewisser Weise schon sehr episch an, aber von der Handlung war es mir manchmal ein wenig zu konfus und undurchsichtig. Das Setting hat mir im zweiten Teil auch besser gefallen, war zumindest gefühlt ein Stück abwechslungsreicher und hatte etwas mehr Flair einer Karibik. Generell ist die Geschichte vom dritten Teil etwas langatmig und mit einer Laufzeit von knapp unter 3 Stunden schon ein Brett. Der Part mit den zahlreichen Sparrow’s ist recht amüsant, driftet aber stellenweise auch sehr ins alberne ab. Die ersten beiden Filme der Reihe sind für mich absolute Meisterwerke im Genre, Teil 3 ist zwar sehenswert, erreicht diesen Status aber nicht wirklich und flacht im Vergleich dann doch ein wenig ab.
Meine Bewertung
Nun war "Am Ende der Welt" an der Reihe.
Damals fand ich den Film grandios und wieder viel besser als Teil 2. Ich muss meine Meinung revidieren. Heute ist es für mich von den ersten drei Teilen der schwächste.
Die Albernheiten um Jack wurden noch weiter auf die Spitze getrieben, was mich schon ein wenig stört. Vor allem die eingebildeten Doppelgänger und die kleinen Sparrows, die ihm ins Ohr flüstern, sind absolut unnötig für die Handlung und irgendwie zu albern.
Des Weiteren ist die Story leider etwas zu wirr und oftmals auch leider unlogisch, was gewisse Figuren-Entscheidungen und Handlungen betrifft. Vieles wirkt an den Haaren herbeigezogen.
Diese beiden Kritikpunkte wiegen schwer genug für mich, um dem Film zwei Punkte abzuziehen. Abseits der beiden Kritikpunkte jedoch finde ich den Film nach wie vor klasse.
Die Musik ist wie immer grandios.
Die Aufnahmen sind ebenfalls einfach nur toll, wie auch die tollen Kulissen.
Auch die Schauspieler:innen sind mir mit ihren Rollen mittlerweile schon echt ans Herz gewachsen. Vor allem Barbossa mag ich echt sehr gern. Für mich der heimliche Star der Reihe wegen seiner starken Ausstrahlung und seines Charismas.
8/10 Punkte - Mittlerer Wiederschauwert
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.