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Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers (2019)

Moviejones | 25.05.2020

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247 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
24.05.2020 11:39 Uhr | Editiert am 24.05.2020 - 12:12 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.140 | Reviews: 32 | Hüte: 504

Um mal Bruce Banner in Age of Ultron zu zitieren: "No, I’m in a loop. I’m caught in a time loop, this is exactly where it all went wrong".


Ich musste echt das Datum überprüfen, aber diese Kommentare haben wir doch schon hundertmal so hier lesen und schreiben müssen^^ Wir drehen uns mittlerweile doch alle nur im Kreis.
Ich bleibe dabei. Ich kann (persönlich) nicht verstehen wie man den Fanservice in Episode 9 kritisiert, während Episode 1-3 hier mittlerweile mit Hüten überhäuft werden, wo der Fanservice nochmals plumper eingebaut wurde. Ich kann nicht verstehen warum man Episode 9 nun für Dinge kritisiert, die man in Episode 8 noch vermisste. Ich kann nicht verstehen warum man über Logikfehler in Episode 1-6 so locker hinwegsehen kann, während sie in Episode 7-9 alles zerstören. Ich kann nicht verstehen warum man Fortsetzungen zu Episode 6 kritisiert, wenn man gleichzeitig Spin-Offs zu Obi-Wan, Yoda oder Boba Fett fordert.

Und da kann ich nur ZSSnake zitieren:
Star Wars ist viel zu groß geworden, um jedem zu gefallen. Ist auch okay so. Mir gefällt es, anderen nicht. Aber schlechter geworden sind die Filme nicht.es gibt nur noch mehr Köpfe, die viel zu viel Energie investieren, den Filmen jedes bisschen Mythologie zu entreißen und sie bis aufs Letzte zu zerdenken.
Trotzdem immer wieder beeindruckend...

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
24.05.2020 13:25 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.566 | Reviews: 27 | Hüte: 272

@ Optimus13

"Han Solo steht genau da, wo er am Anfang von Episode 4 stand. Das ist zwar im echten Leben nicht auszuschließen, aber mir ist es unwürdig vorgekommen. Ich weiß nicht, wie sehr du mit dem alten Expanded Universe vertraut bist, aber die Thrawn-Trilogie hat den Handlungsstrang deutlich glaubwürdiger und sinnvoller fortgeführt."

Ja, so spielt halt das Leben. Und was das Expanded Universe angeht, da sehe ich es so wie ZSSnake. Für mich ist in erster Linie nur die Filmreihe relevant, und genauso hat Disney es ja auch gehandhabt. Das Expanded Universe wurde von unzähligen Autoren geschrieben und erweitert, weswegen man auch da die Frage stellen kann, ob alles perfekt zusammen passt und ob es auch gut ist, wenn so viele Köche in einem Brei herumrühren. Ich jedenfalls habe nicht ein einziges Buch gelesen, und im Bereich der Videospiele kenne ich nur "Knights of the Old Republic 1 & 2", und die spielen 4.000 Jahre vor den Filmen, von daher ist das für mich sowieso recht eingenständig und losgelöst, wenn ich mir auch wünschen würde, dass es mal eine Filmtrilogie um Revan geben würde.

"Luke Skywalker hat jederzeit an das Gute in seinem Vater geglaubt, einen Massenmörder, der den ganzen Jedi-Orden ausgelöscht hat. In Episode 8 fühlt er die dunkle Seite in seinem Neffen und sein erster Gedanke ist, ihn zu töten? Mag ja sein, dass Menschen sich verändern, aber das passt absolut gar nicht zu Luke Skywalker. Ich bin ja noch nicht mal mit der OT aufgewachsen, deshalb sind mir Luke und Co. nicht so heilig wie anderen, aber das passt wirklich überhaupt nicht."

Menschen ändern sich mit dem Alter, und viele Menschen werden leider nicht mit dem Alter weiser, sondern oftmals arroganter, bornierter und schwieriger. Und Luke hatte wohl anscheinend einfach nur Angst, dass die Geschichte sich wiederholt und hat kurzfristig einen dummen Gedanken gehabt, dem er letztlich aber nicht nachgegeben hat. Dumm halt nur, dass Ben im falschen Moment aufgewacht ist, sonst wäre nichts passiert. Tatsache ist, Luke wollte Ben gar nicht umbringen und hat sich deswegen auch geschämt, so sehr sogar, dass er sich zurückgezogen hat, weil er einfach sich selbst nicht mehr vertraut hat und weil er sicherlich auch Lea und Han nicht mehr in die Augen blicken konnte, ohne seinen eigenen Fehler mit Kylo zu sehen. Luke hat gemerkt, wie schnell man doch der dunklen Seite verfallen kann, sogar er selbst nach so vielen Jahren lernen und lehren. Das hat in ihm so viele Selbstzweifel und Schamgefühle ausgelöst, dass es ihn innerlich zerfressen hat. Er gab der Macht die Schuld und hat ihr abgeschworen. Für mich ist das alles absolut logisch nachvollziehbar nur nur allzu menschlich.

"Darüber habe ich ja schon geschrieben: Die Rückkehr des Imperators ist ein Desaster und eine kreative Bankrotterklärung. Ich kann der Sequel-Trilogie vieles verzeihen, aber das nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob Colin Trevorrows Version ein besserer Film geworden wäre, aber er hätte zumindest TLJ konsequent fortgeführt und hätte vor allem den Imperator nicht zurückgebracht."

Okay, ich stimme zu, dass diese Entscheidung ein wenig unkreativ gelöst wurde. Aber logisch ist es schon, denn weshalb sollte jemand so schlaues wie Palaptine nicht einen Plan B und Plan C haben? Er war ein Meister der Täuschung, der Lügen und des Schachspiels, daher ergibt es sehr wohl Sinn, dass er noch existiert und sich nicht einfach so töten lässt. Auf jeden Fall ist es möglich und steht auch in keinem logischen Konflikt zu der OT.

"Absolut! Wenn man an der ST etwas nicht kritisieren kann, dann sind es die Schauspieler! Nicht nur Daisy Ridley, sondern auch Adam Driver macht einen hervorragenden Job. John Boyega etwa hatte leider das Problem, dass er zur Nebenfigur degradiert wurde, davon abgesehen hat auch er sehr gut gespielt. Hier also volle Zustimmung, die Schauspielleistung in den Sequels ist meiner Meinung nach sogar die beste aller drei Trilogien."

Ich sehe, hier sind wir einer Meinung. Auf jeden Fall haben alle super gespielt. Allen voran natürlich auch Driver und Boyega, aber auch Ford, Hamill und Fisher haben hier mehr Einsatz als in der OT gezeigt. smile

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TiiN : : Pirat
24.05.2020 14:27 Uhr | Editiert am 24.05.2020 - 16:58 Uhr
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Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.468 | Reviews: 126 | Hüte: 272

An dem Fanservice hier und da muss man sich gar nicht unbedingt so hochziehen - denn Episode 9 hatte eigentlich eine ziemlich undankbare Aufgabe. Schauen wir zurück:

Es gab 2015 Das Erwachen der Macht. Dieser ansich stimmungsvolle Filme war ein 2 stündiges Revival, wo man fast alles bekannte mit anderen Figuren irgendwie neu verpackt hat und sich so eine mehr oder weniger gleiche Ausgangssituation verschafft hat wie 1977 - Originalität hin oder her.
2017 gab es mit Die letzten Jedi einen teilweise sehr umstrittenen Film, welcher von vielen Fans ganz übel aufgenommen wurde. Aber bei aller Kritik hat der Film eine Sache richtig gemacht: Er hat der neuen Trilogie eigene Handlungselemente gegeben. Kylo hat nen Sprung gemacht und der Cliffhanger mit den Machtkindern hätte das große Ding werden können - unabhängig davon, ob man das gut findet oder nicht - auch unabhängig davon, wie man andere Figuren präsentiert hat.
Der "Abschluss" 2019 hat dann die wenigen vorhandenen Handlungselemente ignoriert oder teilweise egalisiert und sich ein neues Grundgerüst aus dem Ärmel geschüttelt. Als dritter Teil einer Trilogie hat er sich quasi fast alles neu ausgedacht. Guckt euch mal diverse andere Filmtrilogien an, wie weit man dort jeweils beim dritten Teil schon war.

Episode 9 hat deutlich gemacht, dass man nie eine Idee hatte, was man mit Star Wars eigentlich erzählen will. Da ist es absolut verständlich, dass man zumindest jede Menge Fanservice liefern möchte - die Fans haben es ja teilweise auch abgefeiert.

Aber was bleibt am Ende der Sequels? Luke, Leia und Han sind tot - man sah alle drei nie zusammen vor der Kamera. Am Ende ist das Imperium besiegt und eine einzelne Person hält die Zukunft der Jedi in den Händen - wir sind genau am gleichen Punkt wie bereits 1983. Bloß das man zuvor über vieles, was die meisten Fans lieb gewonnen haben, rübergestampft ist.

Natürlich gab es mit BB-8 nen lustigen neuen Droiden, das Lichtschwert von Kylo Ren war interessant, sogar das Rey-Theme war gelungen - aber das sind alles Kleinigkeiten, die das Gesamtbild nicht richten können.

Es ist auch meiner Meinung nach falsch, allein auf Episode 9 aufzuschauen, was soll ein dritter Teil in dieser "Trilogie" groß machen?
Zudem gibts etliche Star Wars-Fans, welche mit dieser Revival-Trilogie durchaus zufrieden waren und das ist ja auch nett. Mir für meinen Teil gibt dieses Filmtrilogie jedoch gar nichts.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Captain Levi
24.05.2020 14:36 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 3.814 | Reviews: 17 | Hüte: 195

@TiiN

Da kann ich doch zustimmen.

Wobei selbst der Fanservice enttäuschend war und es wäre nun sicher nicht schwer gewesen, das besser zu machen...supercry

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
24.05.2020 15:23 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.844 | Reviews: 4 | Hüte: 314

2017 gab es mit Die letzten Jedi einen teilweise sehr umstrittenen Film, welcher von vielen Fans ganz übel aufgenommen wurde. Aber bei aller Kritik hat der Film eine Sache richtig gemacht: Er hat der neuen Trilogie eigene Handlungselemente gegeben. Kylo hat nen Sprung gemacht und der Cliffhanger mit den Machtkindern hätte das große Ding werden können - unabhängig davon, ob man das gut findet oder nicht - auch unabhängig davon, wie man andere Figuren präsentiert hat.

@ TiiN:

Bin voll deiner Meinung. Die Sequel sind handwerklich gut gemacht. Da gib nichts zu rütteln. Aber die haben eben keine eignen Identität. Und das hat Rain Johnson mit SW8 gemacht. Nämlich ST eignen Identität zugeben. Und das in der Galaxie es immer noch die Macht geben. Egal ob es guten oder das böse sind ...SW IX war das nicht mehr der Fall. Der war reine Ratatouille . anstatt den mut die Geschichte fortzu, wie Johnson sie beendet hat.

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
24.05.2020 20:49 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.751 | Reviews: 2 | Hüte: 304

anstatt den mut die Geschichte fortzu, wie Johnson sie beendet hat.

@chrisgenienolan

Genau so sehe ich das auch. JJA war der richtige, um das Franchise neu zu starten. Geschichten zu Ende zu bringen, war noch nie seine Stärke. (siehe Lost). Vllt wäre Johnson doch die bessere Wahl gewesen für Ep 9. Man hätte ihn vllt etwas zügeln sollen in Sachen Humor, aber sonst hätte er "seine Geschichte" wahrscheinlich besser zu Ende gebracht. Auf jeden Fall bin ich der festen Überzeugung, dass Kathleen Kennedy bei der Kinoversion ihre Hände mit im Spiel hatte. Dafür gibt es zwar keine Beweise aber viele Hinweise.

Aber sei es drum, ich denke, wir werden uns damit zurecht finden müssen. Hier wird es keinen "Snyder Cut" geben!

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
24.05.2020 21:27 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.844 | Reviews: 4 | Hüte: 314

@ Kayin:

Jeden Geschichte hat seinen Fundament, auf dem man etwas erbauen können. Ich wiederhole es nochmal. Die ST hab gute handwerkliche und es macht Spaß sie zu sehen. Und haben Vorteile/Vorlage von OT v PT als Sprungbrett ... aber es unüberlegtes, daraus ein Franchisen gemacht. Ohne zu wissen, wohin die Geschichte eiglt hinführt. J.J. ist zwar für die massentauglich als Regisseur gut..aber man hätte ihn nicht so viele verantwortung übergeben müssen. Johnson ist zwar der bessere Autoren als J.J. . Aber er war in der falsche Franchisen eingestellt.

Es hießt, auch in der Vergangenheit ( auch wenn wir das nicht nachweisen können ) das J.J. die Idee von Johnson gut fand und die Geschichte auch dort fort führten. Wie TLJ ... aber Disney/Lucasfilm Haben kalten Füßen bekommen, nach SW8 Fans Spaltung ..eiglt können wir auch mit #ReleaseOriginAbramCut# Kampagne starten laughing

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