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Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers (2019)

Moviejones | 29.07.2026

Hier dreht sich alles um den Film Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers (2019). Tausch dich mit anderen Filmfans aus.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
12.05.2020 09:38 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.547 | Reviews: 49 | Hüte: 864

@Kayin
Danke!

@luhp92
Schrecklich! Hoffentlich erscheinen heute noch ein paar neue News zu Marvel :O

Nee im Ernst, Kayin und das Video haben ja Recht. Auch wenn ich dem Film deutlich wohlgesonnener bin als er, da für mich die Stärken überwiegen, so bleibt es einfach auch ein Film der vertanen Chancen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Macher nie auf die Idee kamen eine solche Szene zu drehen. Immerhin hatten sie ja schon die Stimmen...woran lag es? Wollte man den Fokus nicht von Rey nehmen (ziemlich dämlich beim Ende der Skywalker-Saga) oder waren nicht alle Darsteller ans Set zu bekommen (aber verstorbene Charaktere konnte man digital einfügen)?

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
12.05.2020 19:37 Uhr
1
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 10.575 | Reviews: 188 | Hüte: 726

Ich habe mir vor einer Woche den Film gekauft und die Blu Ray ziemlich emotionslos ins Regal zu Episode 7 und 8 gestellt. Anschließend habe ich auf diese "Trilogie" geschaut und mich gefragt, warum man 2012 so aufgeregt war.
Außer vereinzelte Revival-Momente haben mir alle drei Filme überhaupt gar nichts gegeben. Und einzelne Szenen machen einen Film nicht gut, dazu gehört deutlich mehr.
Man kann sich zwar die Filme angucken und sie sind unterhaltsam, aber meiner Meinung nach stehen sie den sechs vorherigen Filmen in allem nach, was man sich vorstellen kann.
Episode 9 war dann der kopflose Versuch einen Abschluss zu finden.

Letztendlich ist man wieder da, wo man 1983 schon war, bloß mit anderen Figuren.

Ich finde es schade.


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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
12.05.2020 20:59 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.745 | Reviews: 21 | Hüte: 415

Anschließend habe ich auf diese "Trilogie" geschaut und mich gefragt, warum man 2012 so aufgeregt war.

@ TiiN:

Ganz einfach ... die PT hasser warn der Meinung, Disney wird Star Wars besser lenken als der Schöpfer selbst. Und wir haben ja gesehen, was aus ST geworden sind. Mrd Umsatz hin oder her. Wirklich mit ST hat Disney keiner ein gefallen getan. Sonst hätten die Lucas selbst in SWIX nicht um Hilfen gebeten...

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RonZo : : Last Jedi
23.05.2020 14:39 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 14:41 Uhr
2
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 1.101 | Reviews: 4 | Hüte: 77

Jetzt hab ich mir diesen von langer Hand geplanten und durchdachten "Abschluss" der Skywalker "Saga" auch mal angeguckt. Audiovisuell ganz nett -ansonsten belangloser 2,5 Stunden Fanservice ohne Kopf & Arsch. 3/10

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
23.05.2020 15:20 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 3.199 | Reviews: 2 | Hüte: 353

@Ronzo

Kurz, knapp, korrekt... Hut!

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Optimus13 : : Sith-Lord
23.05.2020 16:06 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 16:07 Uhr
0
Dabei seit: 09.08.16 | Posts: 1.943 | Reviews: 2 | Hüte: 114

@RonZo, Kayin:

Ja, der oft genannte Fanservice... mich nervt dieser anbiedernde Fanservice zunehmend. Es scheint, als denken Abrams und Co., man holt die Fans am besten ab, wenn man die Vergangenheit zitiert und zurückzuholen versucht, dabei aber lediglich darauf herumtrampelt. Ich kann nur für mich sprechen, denke aber, dass viele hier zustimmen: Die meisten Fans brauchen diesen plumpen Fanservice nicht. Man soll die Vergangenheit respektieren ja - aber sie nicht nachträglich verwursten! Nutzt die Vergangenheit als Fundament und baut darauf auf. Gute, originelle Geschichten sind der Weg, keine Kopien und nachträglichen Änderungen!

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
23.05.2020 17:00 Uhr
1
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 3.199 | Reviews: 2 | Hüte: 353

@optimus13

Wenn der Fanservice ja dezent und gut platziert gewesen wäre, könnte ich ja damit leben. Aber er ist plump, deplatziert und ohne Sinn und Verstand in den Film reingequetscht worden. Der Film hat einfach keine Seele. Für mich immer noch ein unwürdiges Ende. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, man hat die Skywalker Saga nicht mit einem Skywalker Ende abgeschlossen. Weder Anakin noch Luke (er musste sich ja eigentlich nur entschuldigen) haben ein würdiges Ende bekommen. Und das wäre für viele Fans ein "Muss" gewesen.

Ich gebe weniger JJA die Schuld, sondern mehr Kathleen Kennedy. Wir werden in Zukunft noch viel über die Entstehungsgeschichten und Hintergründe erfahren, spätestens wenn Kennedy in Rente geht. Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten (welche ich hier jetzt nicht angebe, kann man selbst mal recherchieren), dann wird es einen riesen Aufschrei geben.

"I’ll do my best."

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Optimus13 : : Sith-Lord
23.05.2020 17:53 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 17:55 Uhr
0
Dabei seit: 09.08.16 | Posts: 1.943 | Reviews: 2 | Hüte: 114

@Kayin

Absolute Zustimmung zu deinem ersten Absatz. Hut dafür.

Ich gebe weniger JJA die Schuld, sondern mehr Kathleen Kennedy. Wir werden in Zukunft noch viel über die Entstehungsgeschichten und Hintergründe erfahren, spätestens wenn Kennedy in Rente geht.

Das Problem mit Kathleen Kennedy ist, dass sie sich in den Kreativprozess einmischt, obwohl offensichtlich ist, dass sie wenig Ahnung von Star Wars hat. Lucas hat ihr das Franchise anvertraut, weil sie eine beeindruckende Laufbahn hatte, das lässt sich ja nicht abstreiten. Interessanterweise hat sie damals behauptet, das wichtigste ist für sie, die Figuren von Lucas zu ehren und zu würdigen. Davon habe ich schlussendlich nichts, aber auch gar nichts gesehen. Wenn sie sich einfach aus dem Kreativen raushalten würde, würde sie kein Problem darstellen. So aber hoffe ich inständig, dass sie nächstes Jahr ihren Hut nimmt und ihr Vertrag nicht schon wieder verlängert wird.

Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten (welche ich hier jetzt nicht angebe, kann man selbst mal recherchieren), dann wird es einen riesen Aufschrei geben.

Ohne jetzt zu wissen, auf welche Gerüchte genau du anspielst, bin ich über solche Gerüchte um Star Wars und Lucasfilm ziemlich gut im Bilde, daher bin ich auch gespannt, ob man da noch Näheres erfährt. Aber gut, ihre bedingungslosen Verteidiger hat sie ja, also würden die Kritiker eh wieder nur diskreditiert werden.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.05.2020 17:54 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.089 | Reviews: 189 | Hüte: 697

#ReleaseTheTrevorrowCut

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
23.05.2020 18:44 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.745 | Reviews: 21 | Hüte: 415

#ReleaseLucasFilmFromMousCompany# cool

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
23.05.2020 19:35 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 19:44 Uhr
2
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 9.157 | Reviews: 187 | Hüte: 631

Also mir gefiel die neue Trilogie ja durchgehend. Aber macht ihr mal :-)

Ach und streng genommen ist jedes einzelne Fitzelchen Star Wars nach dem ersten Film Fanservice gewesen, denn ohne die Fans hätte es niemals mehr als diesen ersten Film gegeben. Star Wars existiert nur noch, weil es eine Nachfrage gibt. Eine Nachfrage von Fans, die ohnehin niemals zufrieden sein werden, insbesondere in Zeiten des Internets.

Wer damit nicht klarkommt, soll doch einfach bei der OT bleiben und die neuen Filme alle ignorieren. Wir alle wissen ganz genau wie der Hase läuft und dass jeder Film seine Probleme hatte. Wie sehr On-The-Fly sich selbst Lucas die Filme ausgedacht hat, sieht man heute noch an Sachen wie Obi-Wan der Vader im ersten Film "Darth" nennt, weil damals nicht mal feststand, dass das ein Titel und kein Name ist.

Ach und Luke und Leias Kuss? Der dann später mit "Die sind Geschwister" Retconned wurde? Und so zog sich das durch 40 Jahre Star Wars. Aber naja, ist ohnehin vergebens das Thema zu diskutieren, wenn wir ehrlich sind. Star Wars ist viel zu groß geworden, um jedem zu gefallen. Ist auch okay so. Mir gefällt es, anderen nicht. Aber schlechter geworden sind die Filme nicht.es gibt nur noch mehr Köpfe, die viel zu viel Energie investieren, den Filmen jedes bisschen Mythologie zu entreißen und sie bis aufs Letzte zu zerdenken.

Trotzdem immer wieder beeindruckend...

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Optimus13 : : Sith-Lord
23.05.2020 23:17 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 23:20 Uhr
1
Dabei seit: 09.08.16 | Posts: 1.943 | Reviews: 2 | Hüte: 114

*seufz* hätte ich doch bloß wieder nichts gesagt...

@ZSSnake

Also mir gefiel die neue Trilogie ja durchgehend.

Zuerst einmal: Das freut mich für dich. Kann ich persönlich zwar nicht nachvollziehen, aber sei dir und allen Gleichgesinnten gegönnt.

Ach und streng genommen ist jedes einzelne Fitzelchen Star Wars nach dem ersten Film Fanservice gewesen, denn ohne die Fans hätte es niemals mehr als diesen ersten Film gegeben.

Gut, kann man so sehen, je nachdem, wie man das Wort "Fanservice" definiert. Im Internet hat es oft den Anschein, als wäre das ein eher negativer Begriff - er steht dafür, wenig innovativ zu sein und sich den Fans anzubiedern. Beispiel: Die Rückkehr des Imperators. Klar, er ist nicht die erste Figur, die von den Toten aufersteht, aber in dem Fall finde ich, dass dies das Schlimmste ist, was man tun konnte, da Anakin Skywalkers Story und das Ende von Episode 6 zerstört wird.

Wenn du unter Fanservice aber Nachschub an Filmen verstehst, warum nicht. Ich verstehe eben etwas anderes darunter - vorausgesetzt, man legt das Wort negativ aus.

Wer damit nicht klarkommt, soll doch einfach bei der OT bleiben und die neuen Filme alle ignorieren.

Warum denn immer so verallgemeinern? Kann es nicht sein, dass (nicht wenige) Leute spezifisch die Sequel-Trilogie einfach mies finden? Und kann ihnen deshalb auch das nächste Filmprojekt nicht gefallen? Ja, es gibt Leute, für die zählt nur die OT und wollen alles Andere aus Prinzip nicht, aber das trifft doch längst nicht auf alle zu, die ein Problem mit den Sequels haben!

Wenn ich für mich spreche: ich mag die OT, ich mag mit Abstrichen die Prequels, vor allem Episode 3, ich mag The Clone Wars und auch The Mandalorian. Die Sequels mag ich nun mal nicht, ich finde sie furchtbar, aber ich hoffe dennoch auf neue (andere und frische) Star Wars Filme!

Wie sehr On-The-Fly sich selbst Lucas die Filme ausgedacht hat, sieht man heute noch an Sachen wie Obi-Wan der Vader im ersten Film "Darth" nennt, weil damals nicht mal feststand, dass das ein Titel und kein Name ist.

Ich finde, das kann man nicht vergleichen. Damals war die Reihe neu, es gab keine Vorgeschichte. Jetzt aber gibt es ein gewaltiges Universum, so dass man doch bitte möglichst auf Kontinuität und innere Logik achten sollte! Wenn einem das egal ist, dann kommt so ein sich widersprechendes Stückwerk raus.

Star Wars ist viel zu groß geworden, um jedem zu gefallen.

Da kann ich dir völlig zustimmen. Trotzdem ist auffällig, wie gespalten die Fangemeinde bei Star Wars ist, das kenne ich so extrem bei keinem anderen Franchise.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
24.05.2020 00:17 Uhr | Editiert am 24.05.2020 - 00:19 Uhr
1
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.202 | Reviews: 152 | Hüte: 771

@ Optimus13

"Jetzt aber gibt es ein gewaltiges Universum, so dass man doch bitte möglichst auf Kontinuität und innere Logik achten sollte! Wenn einem das egal ist, dann kommt so ein sich widersprechendes Stückwerk raus."

Diese Worte kann ich im Zusammenhang mit Star Wars nicht mehr lesen oder hören.

Um es mal bildlich darzustellen:

Die OT kann man sich in einer kleinen Blase vorstellen. Alles, was innerhalb der OT passiert und auch alle Informationen über das SW-Universum, die Lore und auch über Gesetzmäßigkeiten befinden sich innerhalb dieser kleinen Blase. Diese kleine Blase befindet sich wiederum in einer millionenfach größeren Blase, von der wir nach der OT nichts wissen. Das ist ein Fakt, der auf jede fiktive Geschichte zutrifft. Alle, sowohl die Fans als auch der Erfinder, wissen nach der OT also nur soviel über Star Wars, wie die OT hergibt. Alles, was sich außerhalb dieser kleinen Blase befindet (tausende von Jahren Geschichte) , ist faktisch nicht bekannt, weil es nicht existiert, weil es nicht niedergeschrieben wurde. Wenn nun also etwas neues außerhalb der OT-Blase neu erdichtet wird (PT / ST), dann steht es den Autoren frei, sich aus dem Schatz der großen Blase, von der niemand etwas weiß, zu "bedienen", was bedeutet, es kann Dinge geben, die uns nur noch nicht bekannt sind (z. B. neue Jedi- oder Sith-Kräfte, die in der OT nur noch keine Erwähnung fanden). Aber der eingefleischte und fanatische OT-Fan steckt immer noch ganz tief in der OT-Blase und ist nicht bereit, einen Blick über den Tellerrand (Blasenrand) zu werfen, sprich, seinen Geist auch mal für neue Möglichkeiten zu öffnen. Die OT ist nur ein Puzzleteil unter Millionen anderen. Und jedes Puzzleteil zeigt ein anderes Motiv. Wichtig ist nur, dass am Ende die Puzzleteile zusammenpassen, und nach langem Nachdenken über alle Kritikpunkte der Fans an der PT und der ST komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass alles einen Sinn ergibt und alle 9 Episoden logisch gut zusammenpassen, ohne große Logikfehler zu produzieren. Kontinuität ist also in der gesamten Reihe kein Problem.

Das einzige, was man als Kritikpunkt gelten lassen kann, ist, dass Rey nie etwas einstecken muss, sondern sie eigentlich immer gewinnt. Dramaturgisch vielleicht keine gute Entscheidung, aber dennoch nicht unmöglich. Auch in der Realität gibt es Menschen, die von klein auf an naturbegabt sind und denen praktisch alles sofort in die Hände fällt und die mit allem sofort klarkommen und die scheinbar immer für alles eine Lösung haben. Es gibt Menschen, die willensstark sind und an sich glauben, so sehr, dass ihnen alles gelingt. Und wenn in der Realität so etwas möglich ist, weshalb dann nicht auch in einem Fantasy-Sci-Fi-Film, in dem nicht einmal unsere Naturgesetze Gültigkeit haben?

Lässt man aber mal Reys steile Karriere außen vor und schaut sich die Schauspielerin dahinter an, so kann man faktisch festhalten, dass Daisy Ridley sich viel mehr in ihre Rolle reinhängt, als es ein Mark Hamill oder eine Carrie Fisher es damals in der OT getan haben. Sie zeigt mehr Emotionen (vergleiche Lukes Reaktion beim Verlust seiner Zieheltern und Reys Reaktion beim Verlust von Han), mehr körperlichen und geistigen Einsatz und scheint ihre Rolle einfach zu lieben und zu leben. So gesehen macht die ST auch einiges richtig gut, was selbst die Gegner der ST nicht ignorieren können.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
24.05.2020 01:05 Uhr
1
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 9.157 | Reviews: 187 | Hüte: 631

@Optimus13:

"Jetzt aber gibt es ein gewaltiges Universum, so dass man doch bitte möglichst auf Kontinuität und innere Logik achten sollte!

Siehste und da gehen wir komplett auseinander. Für mich existierte als Kanon immer schon nur das, was ich aus den Filmen mitnehmen konnte. Von mir aus werfen wir mal aus gutem Willen noch The Clone Wars mit rein und wenns sein muss Rebels. Wobei ich selbst die nur als Beiwerk werten würde, da alles in den Serien nur die Figuren aus den Filmen vertieft (Obi-Wans und Anakins Freundschaft erscheint halt schon in nem besseren Licht, wenn man die Klonkriege als Kontext hat und nicht bloß die paar Dialoge aus Episode III). Aber im Grunde muss hier nur die innere Logik der Filme beachtet werden. Denn ähnlich wie bei Marvel die Comics und Filme sehe ich auhc bei Star Wars Comics/Bücher und Filme als getrennt an. Klar, hier waren die Filme zuerst da...aber dadurch sind die für mich halt auch IMMER maßgeblich gewesen.

Das ganze EU, von dem ja eh viel durch Disney ausm Kanon gestrichen wurde, ist halt für die Hardcore-Fans, die den Schritt mehr gehen wollten. Aber nichts davon ist jemals für mich als Film-Gucker relevant gewesen. Und auch wenn ein Kopfnicken Richtung Kyle Katarn in Episode VII beispielsweise für mich als Fan der Jedi Knight Spiele irgendwie schon cool gewesen wäre, es war nicht schlimm, dass er nicht da war. Weil er in Episode VI auch nicht da war.

Ich gönne jedem diesen Maßstab und das Gefühl, sich an einen Kanon halten zu wollen, der über die Filme hinausgeht. Aber die Fans sollten eben auch verstehen und akzeptieren, dass für geschätzte 85+% der Star Wars Fans einzig und allein die Filme maßgeblich sind. Und das wird auch immer so bleiben.

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Optimus13 : : Sith-Lord
24.05.2020 11:09 Uhr
0
Dabei seit: 09.08.16 | Posts: 1.943 | Reviews: 2 | Hüte: 114

@Raven13

Versteh mich nicht falsch, deinen ersten Absatz sehe ich genauso und kann da voll zustimmen! Bis auf den Punkt:

Wichtig ist nur, dass am Ende die Puzzleteile zusammenpassen, und nach langem Nachdenken über alle Kritikpunkte der Fans an der PT und der ST komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass alles einen Sinn ergibt und alle 9 Episoden logisch gut zusammenpassen, ohne große Logikfehler zu produzieren. Kontinuität ist also in der gesamten Reihe kein Problem.

Ich versuche, mich hier möglichst kurz zu halten, weil sonst artet das im Umfang komplett aus. ^^ Die Prequels und die OT erzählen eine schlüssige, zusammenhängende Geschichte. Ja, ein paar Logikfehler ergaben sich durch die Prequels, z. B. Obi-Wan scheint sich in Episode 4 nicht an R2-D2 erinnern können. Ich will hier auch noch einmal betonen, dass hier vieles subjektiv ist und ich behaupte nicht, dass meine Meinung hier als Fakt zu verstehen ist! Wir haben hier nun mal eine andere Meinung und vermutlich auch eine andere Herangehensweise, aber das ist ja OK. Jedenfalls zu den Sequels: Ich finde, durch die neue Trilogie sind die Errungenschaften aus der OT einfach hinfällig.

Folgende Beispiele:

  • Han Solo steht genau da, wo er am Anfang von Episode 4 stand. Das ist zwar im echten Leben nicht auszuschließen, aber mir ist es unwürdig vorgekommen. Ich weiß nicht, wie sehr du mit dem alten Expanded Universe vertraut bist, aber die Thrawn-Trilogie hat den Handlungsstrang deutlich glaubwürdiger und sinnvoller fortgeführt.
  • Luke Skywalker hat jederzeit an das Gute in seinem Vater geglaubt, einen Massenmörder, der den ganzen Jedi-Orden ausgelöscht hat. In Episode 8 fühlt er die dunkle Seite in seinem Neffen und sein erster Gedanke ist, ihn zu töten? Mag ja sein, dass Menschen sich verändern, aber das passt absolut gar nicht zu Luke Skywalker. Ich bin ja noch nicht mal mit der OT aufgewachsen, deshalb sind mir Luke und Co. nicht so heilig wie anderen, aber das passt wirklich überhaupt nicht.
  • Darüber habe ich ja schon geschrieben: Die Rückkehr des Imperators ist ein Desaster und eine kreative Bankrotterklärung. Ich kann der Sequel-Trilogie vieles verzeihen, aber das nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob Colin Trevorrows Version ein besserer Film geworden wäre, aber er hätte zumindest TLJ konsequent fortgeführt und hätte vor allem den Imperator nicht zurückgebracht.

Das einzige, was man als Kritikpunkt gelten lassen kann, ist, dass Rey nie etwas einstecken muss, sondern sie eigentlich immer gewinnt. Dramaturgisch vielleicht keine gute Entscheidung, aber dennoch nicht unmöglich.

Ich zitiere hier nur diesen Teil, gilt aber für den kompletten Absatz: Klar, das ist nicht unmöglich. Naturtalente gibt es. Aber du sagst es ja schon, dramaturgisch ist das sehr kontraproduktiv. Wie soll man denn da mitfiebern? Ich konnte das ab dem Ende von TFA nicht mehr. Selbst Anakin mit dem größten Machtpotential aller Zeiten hat mehrere verheerende Niederlagen eingesteckt.

Lässt man aber mal Reys steile Karriere außen vor und schaut sich die Schauspielerin dahinter an, so kann man faktisch festhalten, dass Daisy Ridley sich viel mehr in ihre Rolle reinhängt, als es ein Mark Hamill oder eine Carrie Fisher es damals in der OT getan haben.

Absolut! Wenn man an der ST etwas nicht kritisieren kann, dann sind es die Schauspieler! Nicht nur Daisy Ridley, sondern auch Adam Driver macht einen hervorragenden Job. John Boyega etwa hatte leider das Problem, dass er zur Nebenfigur degradiert wurde, davon abgesehen hat auch er sehr gut gespielt. Hier also volle Zustimmung, die Schauspielleistung in den Sequels ist meiner Meinung nach sogar die beste aller drei Trilogien.

@ZSSnake

Siehste und da gehen wir komplett auseinander. Für mich existierte als Kanon immer schon nur das, was ich aus den Filmen mitnehmen konnte.

Ist ja vollkommen legitim. Ich denke, wir können beide akzeptieren, dass wir zum Thema Star Wars einfach eine ganz andere Herangehensweise haben. Für dich zählen nur die Filme, für mich eben auch Serien, Games und (zugegeben auch nur ein paar wenige) Bücher, Comics interessieren mich generell nicht.

Ich gönne jedem diesen Maßstab und das Gefühl, sich an einen Kanon halten zu wollen, der über die Filme hinausgeht. Aber die Fans sollten eben auch verstehen und akzeptieren, dass für geschätzte 85+% der Star Wars Fans einzig und allein die Filme maßgeblich sind. Und das wird auch immer so bleiben.

Was ich sagen will: so wie ich es empfinde, haben die Filme durch das Hinzufügen der Sequels nicht einmal einen in sich stimmigen Kanon. Somit haben MEINER MEINUNG NACH die Sequels mehr Schaden angerichtet, als sie eine Bereicherung darstellen. Somit kann ich sagen, ich wünschte, die Sequels wären nie gemacht worden und man hätte einfach von Anfang an etwas komplett Neues gemacht. Ich gönne es jedem, der die Filme mag, und ich bin auch einfach "ready to move on". Ich habe aber oben einen Teil meiner Gründe dargelegt und ich halte meine Sichtweise für legitim. Deswegen bin ich kein Hater - das hast du auch nicht behauptet, aber mich nervt, dass im Internet jeder Kritiker schnell als Hater abgestempelt wird.

Ich stimme dir auch in dem Punkt zu, dass es unmöglich ist, die Filme voll auf die Hardcore-Fans auszurichten. Damit komme ich auch gut klar, solange der Film stimmig ist und in dem bestehenden Universum einigermaßen Sinn macht. Ich hoffe einfach, dass die zukünftigen Serien da eher etwas für Hardcore-Fans bewirken können, denn mit einer Serie lässt sich so etwas viel leichter bewerkstelligen.

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