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Primeval | 08.01.2012
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Shalva : : Moviejones-Fan
24.02.2013 15:17 Uhr | Editiert am 24.02.2013 - 15:33 Uhr
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Dabei seit: 04.06.11 | Posts: 4.513 | Reviews: 2 | Hüte: 128
@hekra

Eigentlich wollte ich Dir nicht antworten, da ich bils besorgt bin, dass ich falsch verstanden werden könnte. Aber es wäre ja unhöflich nicht zu antworten, daher versuche ich mal meine Ansicht zu schildern.

Brokeback Mountain habe ich nicht gesehen und werde es auch nich gucken. Ich kann es einfach nicht gucken. Wenn da zwei Cowgirls eine Romanze hätten, dann kein Problem, aber ich kann ein Film über eine Romanze zwischen zwei Cowboys irgendwie nicht gucken.
Es ist schon seltsam weil ich wirklich überhaupt nichts gegen Schwule Menschen habe. Ich finde eine Romanze zwischen zwei Kerlen einfach nicht romantisch. Aber eine Romanze zwischen zwei Frauen finde ich irgendwie fast noch romantischer und schöner als zwischen Mann und Frau.

Hoffentlich habe ich meine Ansicht verständlich geschildert und klinge nicht Schwulenfeindlich.

Bezüglich Life of Pi will ich nochmal sagen, dass der Film eigentlich schon emotional und gefühlvoll gemacht ist, aber es hätte noch besser gemacht werden können, so das es richtig unter die Haut geht. Empfehlenswert ist der Film auf jeden Fall.


@ Sully

Den Hulk mit Norton fand ich auch sehr gut, und Amazing Spiderman hat mich sehr positiv überrascht. Ein Superman Fan war ich auch nie aber mit Man of Steel konnte sich das ändern.

Bezüglich den Hulk in Avengers fand ich auch ziemlich komisch, dass er am Anfang alles und jeden kurz und klein schlägt und dann auf einmal ein richtiger Teamplayer aus ihm wird, der sich sogar von anderen sagen lässt was er zu tun hat. Das fand ich auch bisl bescheuert.
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Shik4m4ruN4r4 : : Moviejones-Fan
24.02.2013 15:29 Uhr
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Dabei seit: 15.07.12 | Posts: 544 | Reviews: 0 | Hüte: 7
@sully:
ich kenn zwar bei comics bis jetzt nur nen vergleichsweisen kleinen aspekt der marvelcomics...aber avengers war halt auch deswegen so erfoglreich, weil es seinem namen "comicverfilmung" (sprich die "avengers"-comics wurden verfilmt) alle ehre gemacht hat. in den avengers (bzw. auch den eventcomics) geht es in erster linie nur darum, das mehrere superhelden auf mehrere feinde drauf hauen und nebenbei wird ab und an mal ein storykrümmelchen rein gewurfen. und eben weil es auch so ein action-effekt-humor-feuerwerk war...war er (in meinen augen) einfach göttlich. klar gefallen mir die einzelverfilmungen (wie iron man) auch besser, aber auch dort auf den comicbereich bezogen, da dort EIN held im mittelpunkt steht und auch sein leben als "normalo" eine wichtige rolle spielt
[spoil]mein liebstes beispiel...iron man der nach seinen fehlentscheidungen alkoholiker wurde, sein unternehemen an osborn verlor und nun nach therapie (und welt retten^^) bei NULL anfängt.[/spoil]

mein fazit: man sollte comicverfilmungen auch nach dessen comics und nicht nach anderen filmen bewerten...und selbst das ist problematisch, da ein comicwerken immer unterschiedliche personen arbeiten, die auch ihren einfluss mit einbringen, wodurch eh eine reihe nur gering einer anderen gleicht, obwohl doch der selbe held auf dem cover drauf steht
...lässt sich in der fimlwelt auch wunderbar an den ganzen "batman"-streifen zeigen^^
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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
24.02.2013 15:57 Uhr
0
Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 4.465 | Reviews: 0 | Hüte: 355
Bei mir gabs gestern noch einmal Collateral. Sicherlich gutes Schauspiel von Cruise und Foxx, aber bei mir springt der Funke auch in der Wiederholung nicht wirklich über. Kein schlechter Film, aber eben nicht meiner.

@Shalva & Sully
Oh ja, die Verurteilten ist schon ganz großes Kino.

@Sully
Bei Warrior noch so nah und bei Avengers so fern wink
Comics sind ja nicht so deins. (Stell dir vor, der wäre noch auf englisch gewesen ^^)
Mir hat Avengers (auf seine Art) echt Spaß gemacht. Bin aber auch sehr comic-affin.
... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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Davinator : : Moviejones-Fan
24.02.2013 16:02 Uhr
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Dabei seit: 02.08.12 | Posts: 736 | Reviews: 0 | Hüte: 8
Gladiator

Epochales Meisterwerk von Ridley Scott. Nachdem er mich schon mit Königreich der Himmel (Directors Cut) mit Historienfilmen Überzeugen konnte nun dieser Film. Es gibt an Gladiator nichts auszusetzen oder bemängeln nur das Joaquin Phoenix, wie ich durch Wikipedia Reserche erfahren musste, nicht den Ocar gekriegt hat.
Auch ein wundervolle tragisches und emotionales Ende bei dem ich, aber trotzdem nicht heulen musste. wink
Witzig ist auch, dass ich die legendäre Fluch der Karibik Passage und Teile des Transformers Score von Zimmerschüler Jablonsky herausgehört habe.

10/10

@Shalva

Die "Vorurteile" (wenn man die denn so nennen darf) musst du über Bort werfen und dir diesen Film angucken, der ist wirklich sehr schön,
sehr emotional gemacht und herausragend gespielt.
Und das sage ich, als heterosexueller Schnulzenhasser. ^^
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hekra : : Moviejones-Fan
24.02.2013 16:35 Uhr
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Dabei seit: 18.07.12 | Posts: 1.382 | Reviews: 0 | Hüte: 17
@shalva

hast mich also doch absichtlich ignoriert ;)

man muss ja nicht jeden film mögen und bei mir gibts auch filme, die ich aus irgendeinem grund absolut nicht sehen will.

aber vielleicht schaust du bei brokeback mountain doch mal rein. es ist kein fröhlicher liebesschnulzen film, sondern aus zwischenmenschlicher sicht sehr tragisch und dramatisch.
man sieht ja nicht nur die 2 beim schmusen ;)

und ich unterstelle dir jetzt keine schwulenfeindlichkeit wegen deinem kommentar!!
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Shalva : : Moviejones-Fan
24.02.2013 16:37 Uhr | Editiert am 24.02.2013 - 16:42 Uhr
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Dabei seit: 04.06.11 | Posts: 4.513 | Reviews: 2 | Hüte: 128
@Davinator

"Auch ein wundervolle tragisches und emotionales Ende bei dem ich, aber trotzdem nicht heulen musste."

Da bist du wohl den Staubkörnern geschickt ausgewichen... ;)

Bezüglich Brokeback Mountain höre ich eigentlich von allen, dass es ein sehr guter emotionaler Film ist. Und gute emotionale Filme sind genau mein Ding... hmmm... ;)

@hekra

Ja, fast ignoriert. ;)

Dein Satz "sondern aus zwischenmenschlicher sicht sehr tragisch und dramatisch" hat mich überzeugt.
Ich werde den Film anschauen. ;)
MJ-Pat
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Kaishaku-Nin : : Moviejones-Fan
24.02.2013 19:37 Uhr
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Dabei seit: 21.07.12 | Posts: 1.541 | Reviews: 0 | Hüte: 45
Wie sich die Geister scheiden...
The Avengers fand ich super. Hat mich hervorragend unterhalten. Battleship allerdings fand ich unterirdisch schlecht. Wusste ich vorher auch, dass man keinen Anspruch erwarten konnte. Aber der war so schlecht, dass ich mir ab der Hälfte, das Ende herbeigesehnt hatte. Genauso wie es mir bei Transformers 3 ging. Vielmehr n Werbefilm für die US-Navy. Ihn jetzt mit den Avengers zu vergleichen, würde mir nie in den Sinn kommen.

Bei Brokeback Mountain geht es mir aber genauso wie Shalva. Ok aber ich bin eh nicht so der Liebesfilm Fan (eher noch romantikkomödien). Aber zwei Kerle beim Knutschen?... Brrr...
(Und ich bin wirklich auch nicht Schwulenfeindlich oder Homophob. Und auch ich kenn das Staubkorn-Problem)
Und Shalva:

"eine Romanze zwischen zwei Frauen finde ich irgendwie fast noch romantischer und schöner als zwischen Mann und Frau."

Logo, welcher Mann finden Lesben-Action nicht scharf? wink
Für Mordaufträge verlange ich 500 Ryō...
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Shalva : : Moviejones-Fan
24.02.2013 20:41 Uhr
0
Dabei seit: 04.06.11 | Posts: 4.513 | Reviews: 2 | Hüte: 128
Habe gerade wie "versprochen" Brokeback Mountain geguckt. Ein guter Film, obwohl es sehr ruhig und gelassen anfäng, aber dann auf einmal Ramba-Zamba im Zelt... ;) Irgendwie musste ich bei dieser Szene beim Weggucken bisl lachen.
Aber dann wird die Handlung ganz gut aufgebaut und man sieht wie die zwei Cowboys versuchen ein "normales" Leben zu führen. Es hat mir ganz gut gefallen, dass der Film nicht versucht übertrieben emotional zu wirken und sich einfach echt anfühlt.
Im Nachhinein muss ich aber doch zugeben, dass ich irgendwie schon sowas wie Vorurteile gegenüber Brokeback Mountain hatte und das ganz klar zu unrecht.
Es ist nicht nur irgend ein Film über schwule Cowboys, sondern es ist eine erliche und gut erzählte Geschichte über zwei Menschen, die in einer falschen Welt leben und versuchen damit klar zu kommen, dabei möchten sie natürlich auch sich selbt erlich bleiben, aber leider klapt weder das eine noch das andere.
Von mir ganz klar 8,5/10.


@Kaishaku-Nin

"Logo, welcher Mann finden Lesben-Action nicht scharf? wink"

Naja... also das mit "Lesben-Action" finden wohl fast alle Männer(mich natürlich auch eingeschlossen) ziemlich scharf, aber meistens nur für paar Minuten!

Mit "Romanze zwischen zwei Frauen" meinte ich eigentlich viel mehr eine geistige, gefühlsbetonte und emotionale Beziehung. Das Körperliche ist (für mich) eher wie das i Tüpfelchen was einfach nur dazu gehört.
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.02.2013 21:10 Uhr | Editiert am 24.02.2013 - 21:11 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.863 | Reviews: 188 | Hüte: 691
@Davinator

Dass du Fluch der Karibik und Transformers aus Gladiator herausgehört hast, ist kein großes Wunder. Hans Zimmer hat Klaus Badelt (Fluch der Karibik) und Steve Jablonsky (Transformers) ausgebildet.
Hans Zimmer ist der Geschäftsführer von Remote Control Productions , eine Talentschmiede für Filmmusik-Komponisten. Einfach auf den Link klicken, dann siehst du, wer dort alles arbeitet.
Ähnlichkeiten findest du aber überall und nicht nur bei Komponisten, die mit Zimmer zusammenarbeiten. John Williams benutzt oft selbe Melodien, das gleiche gilt für James Newton Howard und ebenso für James Horner.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Sully : : Elvis Balboa
24.02.2013 21:56 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.563 | Reviews: 30 | Hüte: 557
@Shik4m4ruN4r4

Ich denke jedoch, dass die "Macher" von The Avengers, da einen ganz anderen Anspruch hatten. Zudem wollen ja viele Kritiken suggerieren, dass da soooooooo viel mehr drin steckt... ;)

@Bartacuda
Der Aspekt, dass mir ja trotzdem einige Comic-Verfilmungen richtig gut gefallen, zeigt jedoch, dass meine Kritik nicht allein darauf fußt!

Wie man einzelne Dinge empfindet, kann man ja nicht steuern und den Rest habe ich ja mit bestehenden Fakten begründet. Diese sind ja explizit vorhanden...nur einer stört sich eben dran und der andere nicht.
Wenn aber ein Film sooooo hochgejubelt wird und so hingestellt wird, als sei er vor all solchen Dingen gefeit, dann stoßen mir die genannten Aspekte doppelt sauer auf.

Da ich ja neulich Fluch der Karibik - mit echtem LIVE - Orchester auf ENGLISCH gesehen habe, wollte ich ne neue Herausforderung und habe The Avengers auf Mandarin geschaut. ;)

Collateral hat mir auch nie zugesagt!

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.02.2013 23:37 Uhr | Editiert am 24.02.2013 - 23:43 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.863 | Reviews: 188 | Hüte: 691
Einer flog über das Kuckucksnest

Ein richtig guter Film über fragwürdige Psychatrie-Behandlungen und Thearapien.
Die Schauspielleistungen sind durch die Bank weg klasse, wodurch die unterschiedlichen Patienten vollkommen zum Leben erweckt werden. Jack Nicholson mischt den Laden ordentlich auf. Man lacht, wenn die Patienten Spaß haben und fühlt mit, wenn ihre Krankheiten überhand nehmen bzw. die Behandlungen zum Einsatz kommen. Gerade deswegen ist das Ende auch so schockierend und mitreißend.
Das Buch soll ja bedeutend besser sein, was meiner Meinung nach aber nichts daran ändert, dass dieser Film besonders gelungen ist.
Ich habe jetzt wieder Bock, mir Das Experiment anzugucken :-)
9,5/10 Punkten


No Country for Old Men

Das war mein erster Coen-Film. Obwohl oder gerade weil der Film so speziell ist, hat er mir besonders gut gefallen.
Nach den ersten fünf Minuten musste ich innerlich schmunzeln, weil ich wusste, dass viele Leute den Film langweilig finden würden. Nach dem Ende des Films musste ich innerlich laut loslachen, weil ich wusste, dass viele Leute diesen Film hassen würden, da er gänzlich nicht ihren Erwartungen entspricht.
Ja, der Film läuft fast komplett ohne Musik. Die braucht er aber auch gar nicht, um Spannung aufzubauen. Die Szenerie, Handlung, Schauspieler und Charaktere sind so gut und interessant, es kann mMn gar nicht langweilig werden.
Ja, das Ende bricht so ziemlich alle Tabus, die man aus normalen Filmen kennt. Wer das nicht mag, hat mein Verständnis. Es reicht aber nicht, nur einfach zu sagen: "Verstehe ich nicht" und dem Film dann eine Schlechte Kritik zu geben. Man muss sich genauer mit dem Ende beschäftigen. Somit lässt sich feststellen, dass der Film gar nicht so viele Fragen offen lässt. Genaugenommen gibt es nur eine: [spoil]Warum baut Chigurh absichtlich einen Autounfall? Meine Interpretation: Er zeigt das erste Mal Reue. Carla Jean Moss lässt sich nicht auf den Münzwurf ein, Chigurh soll selbst entscheiden. Dieser Mord hat dann doch etwas in seinem Kopf verändert.[/spoil]
Ja, der Film hat keinen tieferen Sinn. Aber muss ein guter Film einen tieferen Sinn haben? Kann ein Film nicht einfach nur um des Films Willen gut sein? Ich wurde von dem Film auf jeden Fall sehr unterhalten.
9/10 Punkten


True Grit

Also entweder hatte ich nach No Country for Old Men zu hohe Erwartungen oder das ist einfach kein guter Film.
True Grit fing richtig gut an und hatte ab und zu seine positiven Momente, aber insgesamt war der Film doch eher langweilig. Den Story-Verlauf und die Charaktere (außer Mattie Ross) fand ich nicht gerade interessant, weshalb mich das Ende auch kalt gelassen hat. Zudem konnte ich Matt Damon einfach nicht ernst nehmen, der passt für mich absolut nicht in einen Western.
Des Weiteren hat mich gestört, dass der Film oft an Realismus einbußt. [spoil]Egal wie groß die Übermacht oder wie weit die Entfernung, Cogburn und LaBoeuf meistern die Situation. Immer taucht irgendwo Rettung auf. Dadurch wird der Film oft vorhersehbar. Die Klapperschlange hilft da auch nicht, sondern wirkte eher an den Haaren herbeigezogen.[/spoil]
6,5/10 Punkten

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Sully : : Elvis Balboa
24.02.2013 23:43 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.563 | Reviews: 30 | Hüte: 557
@luph
Da geh ich doch bei allen 3 Filmen komplett so mit! ;)

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
25.02.2013 00:33 Uhr | Editiert am 25.02.2013 - 00:35 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 9.128 | Reviews: 186 | Hüte: 628
Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit mal wieder Polanskis Tanz der Vampire:

Großartige Persiflage auf die ganzen alten Vampir-Filme. Der furchtlose Vampir-Jäger Professor Abronsius und sein Assistent Alfred(verkörpert vom jungen Roman Polanski) suchen nach Vampiren und finden dabei in einem einsamen Schloss in den Karpaten den Grafen Krolock (Anspielung auf DEN Ur-Vampir schlechthin, Graf Orlok alias Nosferatu), Herren aller Vampire. Dabei stellen sie sich in der Vernichtung der Blutsauger mehr schlecht als recht an.

Mit seiner Mischung aus für damalige Verhältnisse teils tollen Tricks, witziger Slapstick, Wortwitz und vielen Anspielungen auf die "alten Vampir-Schinken" macht der Film auch heute noch viel Spaß. Dazu hat er einen hervorragenden und mitreissenden Soundtrack und genial-kauzige Darsteller. Wirklich sehenswert, auch heute noch und was Genre-Persiflagen angeht einer DER Vorreiter, der dabei trotzdem eine Geschichte erzählt und mit den Vorgaben des Genres viel Unsinn treibt. Als Klassiker des Genres für mich auch heute noch eine 10/10 mit dringender Anschauempfehlung für Polanski-Fans und Horror-Nostalgiker.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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eli4s : : Moviejones-Fan
25.02.2013 00:36 Uhr
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Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.711 | Reviews: 31 | Hüte: 115
@luhp

da hast du zwei meiner lieblinge sehr hoch bewertet, was ich natürlich begrüße. "Einer flog übers Kuckucksnest" ist wundervoll. Das buch hab ich nicht gelesen, aber ich kann mir nicht vorstellen, was da noch "bedeutend besser" sein soll.

No Country ist genial. Ich würde nicht gleich sagen, dass der Film keinen tieferen Sinn hat Die zentrale Figur ist Tommy Lee Jones Charakter und ich finde da schon auch profunde Themen diesbezüglich. Aber dem zugrunde liegt einfach ein perfekt inszenierter Thriller über einen Typ, der eine Tasche voll Geld findet und denkt damit davonzukommen...

im Vergleich ist True Grit sicher weit weniger interessant. Vielleicht der konventionellste Film der Coen Brüder. Dennoch allein von den Darstellern, der Kamera und einigen richtig starken Szenen ein toller Western.
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Petra82 : : Schneefeger
25.02.2013 00:58 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 2.031 | Reviews: 15 | Hüte: 82
@Avengers:
Wenn ich mir Sullys überaus harte Wertung so anschaue, muss ich fairerweise zugeben, dass er gar nicht so unrecht hat. Ich habe eh nie verstanden, wie man den Film so überhöhen und als gigantisch beschreiben kann, wenn er doch nur eine nette, unterhaltsame Actionkomödie ist. Ich habe mich unterhalten gefühlt - aber der beste Film 2012 ist er eben auch durch einen unfassbaren Hype geworden.

@Shalva und Brokeback Mountain:
Shalva, mein Bruder hat einst auch so reagiert und ließ sich damals lange Zeit nicht überzeugen, ins Kino zu gehen. Ich habe selbst immer mit einem Lächeln daran gedacht, wenn ich mir Gyllenhaal und Ledger allein im Zelt vorgestellt habe, wohlgemerkt zwei Heteros... Doch der Film ist so viel mehr und geht durch seine Dramatik so unfassbar ans Herz. Für mich DER Oscarkandidat damals und ich kann jedem nur empfehlen, in diesem Fall über seinen Schatten zu springen.

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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