Ich kann "Night on Earth" auch nur empfehlen, den haben wir mal im Biologie Unterricht angeschaut und er ist wirklich unterhaltsam und sehr kurzweilig und spielt auch ein wenig mit den im dortigen Land herschenden Klischees, was wirklich sehr viel Spaß macht. Und wie du schon sagtest, ist natürlich die New York Episode mit dem deutschen Taxifahrer das absolute Highlight und zeigt ein wenig, dass trotz der kulturellen Unterschiede wir doch alle irgendwie gleich sind.
Der Italiener ist auch der Hammer, ich konnte es gar nicht fassen was sich da auf dem Bildschirm Abspielt! Oder der Franzose, LOL Und natürlich werden alle möglichen Klischee-Karten gespielt, aber genau das macht die Charaktere so sympathisch!
...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
Was soll ich dazu sagen mein wohl ältester Lieblingsfilm, einfach nur genial perfekt dramatisch der alte gute Martin kann man auch nicht kritisieren und von den Schauspieler und der Story muss auch nicht reden nahezu perfekt
erstmals seit Kinobesuch wieder gesehen. Einfach ein toller Film von Woody Allen, der damit an seine glorreichen Zeiten anknüpft. Besonders Owen Wilson finde ich perfekt besetzt und überraschend stark. Von ihm bin ich sonst nicht solche Auftritte gewohnt. Dann natürlich toll geschriebene Dialoge, die oft richtig komisch sind und dennoch den sehr nachdenklichen Grundton des Films stützen. Tolle Reflexion über Kunst, ihre Künstler und das Leben! Schade ist nur, dass ich immer noch nicht alle Querverweise verstehe, da ich mich in der Literatur/Kunstgeschichte leider nicht allzu gut auskenne.
@sittingbull
versuch es einfach, du wirst nicht enttäuscht werden. der film ist mehr als "ziemlich gut". Er wird mit großer Übereinstimmung als der beste Film der 80er Jahre gesehen und da würde ich auch ohne zögern unterschreiben. Er gehört immer noch zu Scorseses aller besten Werken und zeigt außerdem die beste Schauspielleistung in Robert de Niros Karriere. Zum Thema. Falls du das Boxen meinst ... das spielt hier eine untergeordnete Rolle. Es handelt sich in erster Linie um ein Sozialdrama, das detailverliebt die Lebensgeschichte von Jake LaMotta erzählt.
Wow. Du scheinst dich wirklich dafür stark zu machen! Okay dann mal danke...ich werd wohl mal reingucken und meine Vorurteile ablegen. Du hast recht mit der Aussage, dass mich der Boxsport doch erst mal abschreckt aber wenn du meinst, dass sei eher untergeordnet dann mal gogogo! ;) (Million Dollar Baby hat ja auch gepasst...von daher )
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
Haha Okay. Da bin ich aber beruhigt...weil ich muss ehrlich sagen, dass das auch ein Grund für mich war diesen Film bzw. allgemein Boxerfilme ein wenig zu umschiffen. Nicht dass ich grundsätzlich alles übers Boxen sofort wegdrücke aber wie du so treffend sagst: es interessiert mich kein bisschen
Ich werde dann berichten, wenn ichs mal schaff den Film zu gucken ;) Danke
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
Ich unterstreiche einfach mal Eli4s Aussage aufs Deutlichste und rate dir auch dringend dem Film eine Chance zu geben. Es ist eher ein Biografisches Drama über einen Mann der "Lonely at the Top" (obwohl er nicht allein war eigentlich) und absolut überragend genial gespielt von de Niro. Also Meisterwerk ist da echt nicht übertrieben. Und ums Boxen gehts halt vor allem dahingehend, weils um einen Boxer geht..Boxen an sich spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle, davon abgesehen, dass es einen der Charakterzüge von de Niros Figur unterstreicht.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
also ich habe midnight in paris schon 2x gesehen und mir hat er auch sehr gut gefallen. tolle darsteller, vor allem owen wilson war toll (ist eh einer meiner lieblingsdarsteller, auch wenn ich ihn vllt aus nur 6 filmen oder so kenne^^)
tolle atmosphäre, tolle story und dialoge. und natürlich gute darsteller. ist einfach ein besonderer film. ach ja... der OST ist auch sehr gut. hab ich mir schon ein paar mal angehört.
Um eli4s und ZSSnake nochmal zu unterstützen, spreche ich auch meine absolute Empfehlung aus, dir den Film anzugucken . Ein Meilenstein der Filmgeschichte und neben Taxi Driver mein absoluter Lieblingsfilm von Scorsese. Ich würde den Film schon fast zu einem meiner 20-30 Lieblingsfilmen zählen. Und auch wenn du kein "Boxfilmfan" bist, solltest du dem Film trotzdem eine Chance geben . Das Thema Boxen spielt nämlich hier keine allzu große Rolle. Wer Raging Bull als reinen Boxfilm bezeichnet, würde eigentlich viel zu kurz greifen bzw. es wäre schon fast eine Beleidigung. Vielmehr ist er eine Charakterstudie über eines besessenen, fast schon paranoiden Mann, der sich ständig von allen verraten fühlt. Gleichzeitig zeigt der Film aber auch die Auswirkungen auf die Familie bzw. sein Umfeld im Allgemeinen. Die Story funktioniert also auf sehr vielen Ebenen und ist deswegen auch was besonders und vor allem einfach unglaublich gut gelungen. Auch Robort DeNiro spielt wieder auf aller höchstem Niveau! Unbedingt angucken!
@ Ironman4: Muss ich dich echt an "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und Ich" erinnern?
BTT: Argo Der Film ist nicht schlecht. Spannend inszeniert, mit witzigen Seitenhieben, die aber natürlich irgendwann aufhören. Das ist etwas, was mir bei diesem Film stark aufgefallen ist. Er schwankt extrem was seine Stimmung angeht. Zuerst dramatisch, dann witzig, dann wieder dramatisch, dann Spionage-Thriller. Ich finde nichtmal, das es schlecht gemacht ist wie die einzelnen Teile ineinander Übergehen. Ich weiß nur nicht, ob es mir richtig gefällt.
Die Darstellung der Iraner, die den USA eine ihrer schlimmsten Regierungszeiten zu verdanken haben, finde ich leider äußerst eindimensional. Natürlich war es eine Zeit der Gewalt im Iran, aber man hat fast das Gefühl, überall nur noch böse Iraner zu sehen. Außerdem wird ein wichtiger Aspekt einmal kurz angesprochen, aber danach lieber immer beiseite gelassen: Die Grobe Einmischung der USA in die Regierung des Irans durch die Einsetzung Schah Mohammad Reza Pahlavi, der sich nachher auch noch als dekadenter und brutaler Despot herausstellt, war ein schlimmes Verbrechen am iranischen Volk. Nicht nur, dass die USA ihn einsetzten, sie unterstützten ihn weiterhin, nachdem längst bekannt war, das er mit schlimmsten Methoden sein Volk unterdrückte und ausbeutete.
Erst diese Einmischung brachte überhaupt die konservativen und extremistischen Parteien in diesem Konflikt zu so großer Macht. Ich hätte mir gewünscht das dies etwas kritischer beäugt wird und hatte es auch erwartet, nachdem der Film soviel Lob eingesteckt hatte.
Doch wie zu erwarten klopfen sich die Amerikaner wieder nur selbst auf die Schulter, sogar die Hilfe und Beteiligung Kanadas wird in einigen abschätzigen Dialogen runtergespielt. Damit wird der Film gerade zum Ende hin eher zum Ami-Kitsch als zu nem Oscar-Meisterwerk. Echt enttäuschend.
@Ganvai: Also da kann ich dir nicht ganz zustimmen. Meiner Meinung nach war der Film sehr wohl sehr kritisch gegenüber den USA. Immer wieder waren "versteckt" Anschuldigungen untergebracht. Allein schon die Meldung dass die Regierung es lieber sehen würde, wenn die "Flüchtigen" einfach so von den Iranern erwischt/erschossen werden als dass sie bei dem (ihrer Meinung nach schlechten) Fluchtplan von Affleck erwischt werden würden - was für den Geheimdienst peinlich gewesen wäre. Da sieht man schon die Einstellugn der Regierung - lieber die eigenen Leute sterben lassen als sich in der Öffentlichkeit zu blamieren. Und auch sonst war da die eine oder andere Szene dabei.
Klar is Amerika in weitaus besseres Licht gerückt worden als es in Wahrheit war. Aber meiner Meinung nach eher durch die Rolle von Affleck - der war halt der typische amerikanische Held. Allerdings ist nicht Amerika selbst in den Himmel gelobt worden. Für mich daher weit weniger Amerika verherrlichend als bei vielen anderen Hollywood-Produktionen.
Zuletzt gesehen?
Primeval | 08.01.2012