@Sully: Werde bekanntlich deine Empfehlungen aufnehmen. Wobei mich tatsächlich der Hallervorden mehr reizt als Oblivion.
Und Casablanca macht einfach Spaß zu sehen. Auf seine ganz eigene Art. Der Film ist irgendwie cool und eigentlich stylisch zeitlos. Bekanntlich einer der am meisten zitierten Filme. Und das an vielen Stellen sogar falsch. Es ist einfach ein Stück Kinogeschichte, das man als "Filmfreund" (m.M.n.) gesehen haben sollte.
@Sittingbull & Sully E.T. war einfach geil. Ich hatte nie damit gerechnet, dass er so einschlägt und muss ehrlich sagen, dass ich den Film "aus Angst" ich würde mir etwas kaputt machen, lange nicht gesehen habe. Ich habe sogar die Jubiläums DVD zum 20jährigen seit 10 Jahren ungesehen in meinem Regal. Dem Zufall sei dank. Es war echt mal wieder ein Highlight.
@Eli4s & Sittingbull Almost famous finde ich auch sehr gelungen. Ich fand es damals cool zu sehen, wie das Rockstar-Leben aus der Sicht eines jungen Fan beleuchtet wird. Habe erst später erfahren, dass der Film starke autobiografische Züge hat. Hab ein/zwei Jahre später irgendwo einen Artikel gelesen, in dem Crowe über den Film und seine Zeit als Journalist gesprochen hat. War (damals) gar nicht so einfach ohne Internet an Hintergrund Info zu kommen
... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
das ist ja interessant. zu diesem hintergrund werd ich mich gleich nochmal umsehen ... davon wusst ich nämlich nun auch noch nichts ... trotz internet^^.
Meine Nerven was für ein Krasser Film! Hugh Jackman beweist hier wieder mal das er mehr drauf hat als nur Wolverine zu spielen. Ein guter Thriller, der es geschafft hat, mich schon hier und da Runter zu ziehen!
8 von 10
...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
Humoristisches Charakterdrama trifft Horror-Thriller. Ich habe mich schon sehr gewundert, ist hatte komplett andere Erwartungen an den Film. Denn von dem, wofür der Film bekannt ist, sieht man in der ersten Stunde überhaupt nichts. Stattdessen bekommt man ein grandioses und amüsantes Schauspiel von Tippi Hedren, Rod Taylor, Jessica Tandy und Suzanne Pleshette (alter Schwede, war die damals attraktiv!) geliefert. Nach und nach werden die dunklen Geheimnisse der Charaktere aufgedeckt, viele Szenen sind mit Humor der besten Art verpackt. Dennoch ziehen sich gewisse Vogel-Kuriositäten durch die erste Hälfte des Films. Als der Film dann "richtig losging", verliert er aufgrund seines Alters leider an Glaubwürdigkeit. Das heutige Auge wischt die Tricktechnik der damaligen Zeit leider mühelos beiseite. Somit kann man einige Szenen aus heutiger Sicht nur noch als Horror-Trash bezeichnen. Nichtsdestotrotz gibt es hier auch mehrere Szenen, die dem Horror-Thriller sehr gerecht werden und absolute Spannung aufbauen. Man merkt, dass viele heutige Filme sich dieses Konzepts des Thrillers bedienen. An der zweiten Hälfte hat mir ebenfalls gefallen, dass die Charakterentwicklung nicht außer Acht gelassen wurde. Und die Dikussion über das Warum war einfach nur genial geschrieben.
Für damalige Verhältnisse: Völlig verdiente 10/10 Punkten. Aus heutiger Sicht: Leider nur 8,5-9/10 Punkten.
The Rocky Horror Picture Show
Was zum Teufel war das denn? Ein ziemlich lustiger und fantastisch gespielter Musical-Film. Und hier ist der Begriff "Musical" auch wirklich verdient. Denn alle beteiligten Schauspieler können tatsächlich auch singen. Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Film, er hat Charme und ist sympathisch. Des Weiteren bricht er für die damalige Zeit einige Tabu-Brüche. Das Reis-Geschmeiße, Rumgegröle aus dem Publikum, etc ging mir am Anfang extrem auf den Sack, aber mit der Zeit habe ich auch daran meinen Gefallen gefunden. Einziger Kritik-Punkt ist die Storyauflösung am Ende. Die war mit dann doch zu abstrus und aus dem Kontext gerissen.
9/10 Punkten
Achja, ich musste ständig daran denken, wie ein Reboot des Films wohl aussehen würde: Tim Burton als Regisseur, Johnny Depp als Dr. Frank N Furter, Helena Bonham Carter als Magenta, Sasha Baron Cohen als Riff Raff, Jeff Goldblum als Brad Majors und Jack Black als Eddie. Auch wenn ich kein Reboot sehen möchte, trifft dieses beschriebene Szenario den Nagel perfekt auf den Kopf.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
klingt gut, ... den plan ich auch noch in kürze im Kino zu sehen. Falls du ihn nicht kennst, solltest du den vorigen Film des Regisseurs ("Incendies") raussuchen. Auch sehr krass und bewegend.
--
Bennys Video
Hanekes stets nüchterner Erzählstil lässt einen hier tatsächlich sehr kalt. Er versäumt es bis zuletzt, Einsicht in die Ursachen der Taten des Protagonisten zu geben und stellt den Realitätsverlust sowie die damit verbundene Medienkritik sehr überspitzt dar. Eher zwiegespaltenes Ergebnis.
Den kenn ich noch nicht, aber danke für den Tip. Aber auf Prisoners kannst du dich freuen, meine Freundin war heute immer noch ganz aufgekratzt wegen dem Film.^^
...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
Hinterließ gemischte Gefühle bei mir. Zu Beginn so viel vom (neu interpretierten) Krypton zu sehen war sehenswert wie auch zugleich etwas "too much" meiner Meinung nach. Irgendwann hatte ich mich schon im ersten Part "sattgesehen", da war mir zu viel Kal-Els Daddy und zu wenig "eigentliche Geschichte". Zudem: Wieso kann ein Wissenschaftler so gut gegen Zod bestehen, der ja scheinbar für Kriegsangelegenheiten gezüchtet wurde? Das Flugding hätte auch nicht sein müssen und die Katastrophe kam dann etwas gar zu schnell … Zod war aber bereits da schön bedrohlich aufgebaut.
Richtig gut gefallen hat mir Clark und seine Family (Lane und Kostner superb). Leider hat der Adoptivvater dann etwas wenig Screentime und stirbt einen etwas aufgesetzten Tod. Ich hätte es wesentlich interessanter gefunden, wäre er an z. B. Krebs gestorben und hätte nicht sein Urteil geradezu erzwungen. Zwar wäre die Botschaft "Du kannst nicht alle retten", die später vom leiblichen Vater aufgehoben wird, nicht mit dem Holzhammer eingezimmert worden, aber es hätte den Konflikt von Clark ebenso beleuchtet – er ist trotz Superkräfte nicht omnipotent.
Clark wird dann auch etwas gar schnell zu Superman, das muss man scheinbar so hinnehmen. Das konfuse Hin und Her bis und mit Raumschiff war etwas mühsam. Dann wieder der Daddy von Krypton, dieses Mal als (Unterbewusstseins-)Hologramm – irgendwie unnötig, aber auch irgendwie interessant.
Der Kampf gegen die Terraforming-Maschine war dann als Auftakt zum letzten Akt etwas überflüssig und wenig emotional. Leider ebenso die Vernichtung der anderen Kryptonier-Invasoren via Black Hole Bombs … Wie wird man einer Horde wilder Kryptonier Herr? Man jagt einfach alle in die Luft (resp. zieht sie ins Verderben). Schade zudem, dass die Support-Nebencharakte auch gleich hopps gehen (der Wissenschaftler wie auch der Offizier). Verschenkte Cameos für die Fortsetzung, würd ich mal sagen! Natürlich überlebt Lois erneut …
So, Endkampf. Nicht so schlimm, wie mancher Kritiker mich im Vorfeld glauben ließ, sogar ganz okay. Dann leider aber etwas emotionsarm bis zum finalen und lethalen Schwitzkasten-Griff. Dafür ganz stark wie Cavill alles rausholt in dem Moment. Überhaupt passt der Darsteller wie die (stählerne) Faust aufs Auge.
Komischerweise kam mir der stellenweise recht langatmige Film am Ende dann doch kurz vor und als Clark mit seiner Nerd-Brille beim Daily Planet auftauchte, da wollte ich mehr von ihm sehen, seinem Leben, seinen Konflikten, seiner aktuellen Situation. Da war der Film dann aber auch schon fertig.
Fazit: Ich würde ihm herzlich gerne eine bessere Wertung geben, aber Drehbuch und die generelle Erzählgeschwindigkeit reißen diese nach unten. Einzig die durch die Bank sympathischen/furchteinflößenden (Neben-)Charaktere halten die Flagge hoch: 2,5 von 5 Punkten.
Ich hoffe einfach, dass mehr vom Mann aus Stahl in der Fortsetzung zu sehen sein wird und er nicht irgendwie durch das Auftauchen von Batman in seiner (Film-)Entwicklung abgehackt wird. Das hätten der Superman wie auch Cavill wahrlich nicht verdient!
(Ein dämliches Manko, das mir dann auch aufs Auge drückte: Wie oft wurde ein weit entferntes Objekt schnell rangezoomt mit der Wackelkamera? Sicher geschätzte 3 bis 4 mal zu oft! Pfui.)
…
Evil Dead (2013)
Das Original noch halbwegs im Kopf habend, sofort zugegriffen und geschaut. Was kann man sagen? Die Neu-Interpretation ist bis zum Ende des zweiten Drittels mehr als gelungen. Die Schauspieler – wenn auch natürlich etwas "dümmlich" agierend – überzeugen, es wirkt ganz angenehm und nur dezent aufgesetzt (ja, wir wissen, ihr müsst in der Hütte bleiben … ).
Schön gemachte Effekte, beklemmendes Gefühl, totes Tier … alles prima. MItgelitten habe ich bei jeder Tortur, die Eric widerfuhr. Armer Kerl, aber auch halt der Auslöser des ganzen Dilemmas. (Wer beschäftigt sich denn auch so fanatisch mit einem in einem Keller voller Katzenkadaver entdeckten Buch, das in [Menschen-]Leder gebunden ist? Tja, Junge, da half dir dein Geisteswissenschaftsstudium auch nicht wirklich weiter … )
Ab dem Punkt, wo Dave seine Schwester wieder aus dem kalten Grab und ins Leben holte, da wurde der Film dann drastisch schlechter. Wie "toll", der moderne Horror-Schocker braucht eine weibliche (kleines, verstecktes Wortspiel) "Heroine", die dann dem Dämonen kräfitg in den A… tritt. Wie "originell". Gut, wäre ja noch gegangen, aber dass das Finale dann so langweilig und vorhersehbar über die Bühne geht? Na ja. Beinahe versaute mir das im Blutregen alles zuvor gesehene. Schade. Und wieso ein "groovy" nach dem Abspann?
Fazit: Etwas enttäuschend, vor allem mit der Erkenntnis, alles irgendwie schon im Trailer gesehen zu haben. 2,5 von 5 Punkten. (Ohne den Quatsch ab Grablegung: 3,5 von 5 Punkten.)
Ich hab jetzt eben einen solchen Lachflash bekommen, dass ich Dir einen Hut reichen musste! Auf die Idee - und das muss man sich echt erst einmal einfallen lassen, dass Faora und G.Z. ein Paar sind - nee nee nee!
Also manchmal finde ich: Your ideas are very cute!
Sei deinen Freunden nah, doch deinen Feinden näher!
Hab den Film gestern zum zweiten Mal gesehen, das Original allerdings immer (noch) nicht. Es ist durchaus ein ordentlicher Horror-Film, (teilweise allerdings sehr brutal) der im ersten drittel recht gut beginnt, dann allerdings im Mittelteil sowie gegen Ende doch in so manches Klischee verfällt und dadurch deutlich absackt. Der Schluss ist dann wiederrum ganz ordentlich geworden. Bin nun auf das Original gespannt, das schon auf dem Weg zu mir sein müsste
Jetzt kommt wenigsten ein Bissen licht, am Ende des Tunnel Ich weiß warum Thanos so scharf auf das/der Tesserac ist. Wie man das auch nennt :-) Aber trotzdem Unterhaltsam der Film
Leider und zum Glück IST und bleibt der best Comic Verfilmung dieses Jahr an Man of Steel
da hab ich mir so eine mühe gegeben keinen hobbit 2 trailer zu gucken und dann zeigen sie ihn einfach bei thor! wie ärgerlich - hab zwar nicht hingesehen, aber der ton war auch für fest zugehaltene ohren noch zu laut. aber verdammt, wenn cumberbatchs deutsche syncro schon so geil ist, wie klingt er dann im original?!
und jetzt zu thor: hat mir nicht so gut gefallen wie der erste teil. irgendwie war der film seltsam, der funke wollte nicht so überspringen wie noch in teil 1. der humor war um einiges alberner und vorallem die figur jane hat mir überhaupt nicht mehr gefallen: nur dumme sprüche, null emotionen gezeigt und überhaupt hat sie sehr unglaubwürdig agiert ([spoil]wenn ich eine weltenzerstörende waffe in mir hätte und mich auch noch in asgard wiederfinde, dann würde ich mich aber ganz anders verhalten...[/spoil] hat mich ziemlich genervt. die laufzeit war etwas zu lang und das 3D war wieder unnötig wie meistens (mein kino hats mal wieder nur so gespielt). aber die effekte und weltraumszenen waren recht schön anzusehen. nette unterhaltung für ein einmaliges anschauen, mehr auch nicht. auch was die post credit scene angeht, habe ich schon bessere von marvel gesehen - vielleicht nur für comic-kenner so richtig toll?!
Zuletzt gesehen?
Primeval | 08.01.2012