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Zwischen Fantasie und Wissenschaft

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt
13 Kommentare - Mo, 29.06.2026 von MJ-MrBond
Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?
Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Zeitreisen sind noch immer Gegenstand der Forschung

Wer glaubt, Zeitreisen seien ausschließlich Stoff für Hollywood-Drehbücher, irrt. Tatsächlich beschäftigen sich Physiker bis heute mit der Frage, ob sich zumindest Informationen unter bestimmten Bedingungen rückwärts durch die Zeit bewegen könnten.

Bereits 1991 entwickelte der Quantenphysiker David Deutsch ein Modell, das Zeitreisen mathematisch beschreibt, ohne dabei in klassische Paradoxien zu geraten. Auf diesen Ideen bauen viele spätere Arbeiten auf. Für Aufsehen sorgte zuletzt eine 2026 veröffentlichte Forschungsarbeit um den MIT-Physiker Seth Lloyd. Darin untersuchten die Wissenschaftler, ob sich Quanteninformationen mithilfe sogenannter geschlossener zeitartiger Kurven (Closed Timelike Curves) theoretisch in die Vergangenheit übertragen lassen könnten.

Von einer echten Zeitmaschine ist die Forschung allerdings weit entfernt. Die Modelle beschäftigen sich ausschließlich mit Quanteninformationen und mathematischen Konstruktionen der Raumzeit.

Die Wissenschaft hinter den Zeitreisen

Spätestens an diesem Punkt wird deutlich, warum Zeitreisen Wissenschaftler und Drehbuchautoren gleichermaßen faszinieren. Viele der Konzepte, die in Filmen für Spannung sorgen, beruhen auf echten physikalischen Überlegungen. Doch wie weit trägt die Wissenschaft diese Ideen tatsächlich? Und gibt es Hinweise darauf, dass Zeitreisen mehr sein könnten als ein beliebtes Stilmittel der Filmgeschichte?

Eine funktionierende Zeitmaschine existiert zwar bis heute nicht, dennoch haben sich einige der bedeutendsten Physiker der Geschichte mit der Natur der Zeit beschäftigt. Dabei sind Erkenntnisse entstanden, die oft erstaunlicher wirken als manche Science-Fiction-Geschichte.

Den Anfang macht Albert Einstein. Vor seiner Relativitätstheorie galt Zeit als etwas Absolutes. Eine Sekunde war überall im Universum gleich lang. Einstein zeigte jedoch, dass Zeit von Geschwindigkeit und Gravitation abhängt. Je schneller sich ein Objekt bewegt, desto langsamer vergeht für dieses Objekt die Zeit. Dieser Effekt wurde mehrfach experimentell bestätigt – Astronauten altern tatsächlich minimal langsamer als Menschen auf der Erde.

Streng genommen existiert damit bereits eine Form der Zeitreise: Wer sich extrem schnell bewegt, reist gewissermaßen in die Zukunft, da für ihn weniger Zeit vergeht als für seine Mitmenschen.

Dasselbe gilt für starke Gravitationsfelder. In der Nähe eines Schwarzen Lochs vergeht die Zeit deutlich langsamer als in größerer Entfernung. Genau dieses Phänomen spielt im Film Interstellar eine zentrale Rolle: Während die Astronauten nur wenige Stunden auf einem Planeten verbringen, vergehen andernorts viele Jahre. Anders als in vielen Science-Fiction-Filmen basiert dieses Konzept direkt auf den Vorhersagen der Relativitätstheorie.

Zeitreisen in die Vergangenheit sind dagegen deutlich problematischer. Der Physiker Stephen Hawking vermutete sogar, dass die Natur selbst solche Reisen verhindert. Seine sogenannte Chronology Protection Conjecture beschreibt vereinfacht die Idee, dass das Universum Zeitparadoxien gar nicht erst zulässt.

Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus der sogenannten Einstein-Rosen-Brücke, die Albert Einstein gemeinsam mit Nathan Rosen beschrieb. Dabei handelt es sich um eine theoretische Verbindung zwischen zwei Punkten der Raumzeit – besser bekannt als Wurmloch. Ein solches Wurmloch könnte gewissermaßen eine Abkürzung durch das Universum darstellen.

Der Physiker Kip Thorne untersuchte später, ob Wurmlöcher unter bestimmten Bedingungen sogar unterschiedliche Zeitpunkte miteinander verbinden könnten. Damit würden sie theoretisch eine der wenigen bekannten Möglichkeiten für Zeitreisen darstellen.

Auch hier führt die Spur zurück zu Interstellar: Thorne war wissenschaftlicher Berater für den Film und half dabei, die Darstellung von Schwarzen Löchern, Zeitdilatation und Wurmlöchern möglichst realitätsnah umzusetzen.

Die moderne Physik zeigt also, dass Zeitreisen nicht ausschließlich ein Thema für Science-Fiction-Autoren sind. Viele der Ideen, die wir aus Filmen kennen, haben ihren Ursprung in ernsthaften wissenschaftlichen Überlegungen über Raum, Zeit und die Struktur unseres Universums.

Die Menschheit betreibt bereits Zeitreisen – zumindest ein bisschen

Besonders faszinierend ist die Tatsache, dass wir gewissermaßen bereits heute in die Vergangenheit blicken können – und zwar ständig.

Der Grund dafür ist die endliche Geschwindigkeit des Lichts. Da Licht Zeit benötigt, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, sehen wir Objekte niemals exakt so, wie sie in diesem Moment sind, sondern immer so, wie sie waren, als das Licht seine Reise zu uns begann.

Bei der Sonne beträgt dieser Unterschied rund acht Minuten. Wenn wir sie beobachten, sehen wir also ihren Zustand von vor etwa acht Minuten. Der Stern Sirius erscheint uns sogar so, wie er vor rund 8,6 Jahren aussah.

Je weiter wir ins Universum blicken, desto größer wird dieser Effekt. Die Andromedagalaxie ist etwa 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Ihr Licht begann seine Reise zu uns zu einer Zeit, als die ersten Vorfahren des modernen Menschen gerade die Erde bevölkerten. Wir sehen die Galaxie also nicht in ihrer Gegenwart, sondern in ihrer fernen Vergangenheit.

Astronomen betreiben deshalb gewissermaßen Zeitarchäologie. Mit jedem Blick tiefer ins All schauen sie zugleich weiter zurück in die Geschichte des Universums. Der Astronom Carl Sagan brachte diesen Gedanken einmal treffend auf den Punkt:

„Indem wir weit hinaus in den Weltraum blicken, blicken wir auch weit zurück in die Zeit...“ und „Teleskope sind Zeitmaschinen“.

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13 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.07.2026 17:18 Uhr | Editiert am 02.07.2026 - 17:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.200 | Reviews: 190 | Hüte: 700

Der Film, welcher mich im Kontext der konsequenten Befolgung seiner Regeln (Zeitreise-Determinismus bzw. Modell 2), bisher am meisten beeindruckt hat, war "Timecrimes" aus dem Jahr 2007.

"Primer" von 2004 könnte man noch nennen, aber der ist aus filmischer Sicht in etwa so spannend wie ein naturwissenschaftlich-akademisches Paper^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Pixeler : : Moviejones-Fan
30.06.2026 21:33 Uhr
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Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 143 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Meines Erachtens sind Zeitreisen für Materie nicht möglich oder zumindest nicht vorgesehen.
Aber wenn einer Murphys Law in des Schöpfers Werken aktivieren kann, dann ist das der Mensch. Oder wie Bond anmerken würde: "Sag niemals nie".
Diese 2 Filme haben einen anderen Ansatz zum Thema Zeitreisen als die Filme im 1A Artikel von Mr. Bond und sind sehenswert:
Ein tödlicher Traum (1980) mit Christopher Reeve
Der Liebesbrief (1998) mit Jennifer Jason Leigh

Standpunktänderungen in der Zeit (Geschichte) könnten auf metaphysischer Ebene möglich sein. Z.B. in der Geisterwelt – aber wer geht schon freiwillig dorthin um das auszutesten?

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
30.06.2026 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

@Duck-Anch-Amun: Bezüglich Terminator und Zeitreise, man hat ja eigentlich bereits versucht die Zeitreise aussen vor zu lassen. Bei Terminator: die Erlösung aus 2009 hat man prinzipiell ja den Krieg gegen die Maschinen erlebt. Zumindest die Anfangsphase wenn man so will, die Maschinen waren grobschlächtiger, der erste T-800 kommt zum Einsatz, die Menschheit hat noch Ressourcen und Kampf-Flieger und ist nicht so verzweifelt wie in Terminator 1.

Gut, man könnte jetzt sagen, dass die etwas bessere Ausgangslage den Zeitreisen und den somit entstandenen Veränderungen in der Zeitlinie geschuldet sind, klar.

Leider hat der Film nicht so gezündet, auch wenn ich ihn sehr gelungen finde, zumindest die Besetzung, ausser Yelchin als Kyle Reese. Gerade Christian Bale als John Connor fand ich sehr gut besetzt.

Hier muss ich ganz klar eine Lanze brechen für den Film, ich hätte da sehr gerne mehr gesehen und sehe hier noch immer grosses Potential. Ist immer noch besser als der Zeitreise-Murks der folgenden Filme die ja auch nicht das gelbe vom Ei waren...

Übrigens, auch wenn etwas vom Thema weg, ich würde Terminator-Fans noch die Serie Sarah Connor Chronicles ans Herz legen. Wurde zwar nach zwei Staffeln abgesetzt, funktioniert für mich aber sehr gut.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.06.2026 13:35 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.608 | Reviews: 50 | Hüte: 872

Tolles Thema wie schon zuletzt öfters! Danke dafür, macht Spaß!

Das Thema Zeitreisen hat meiner Meinung nach aus mehreren Gründen einen gewissen Reiz. Zum Einen wenn es um einen selber geht und da fragt man sich natürlich: wie hätte das Leben anders verlaufen können? Wie oft denke ich gerade momentan zurück - hätte ich dies und das anders gemacht, würde mein Leben vielleicht anders aussehen. Und dann wünscht man sich womöglich doch mal, seinem jungen Ich einen Arschtritt zu verpassen oder ihm einen Tipp zu geben. Etwas was bei mir altersbedingt momentan öfters im Kopf rumschwirrt, auch weil mein Leben momentan nicht so ist wie ich es mir damals als Jugendlicher vorgestellt hatte.
Das andere Thema ist natürlich der Reiz nach Abenteuer. Bis auf den Weltraum, haben wir alles erlebt. Es gibt irgendwie keine wirklichen Geheimnisse mehr, alle Abenteuer wurden schon erlebt. Wie sagte Jck Sparrow: "die Welt ist groß genug, sie hat nur wenig zu bieten". Und da ist das Thema Zeitreise eigentlich eines der letzten Abenteuer, welches Rätsel lösen kann, Fragen beantworten und neue oer unbekannte Welten erforschen kann. Man wäre selbst wieder ein Pionier.

Vielleicht nicht wirklich eine Zeitreise, doch auch passend zum Thema ist das "Jüngere Ich" als weitere Methode. Ich denke da an Filme wie 17 Again. Man erwacht eines Tages im Körper seines Jüngeren Ichs, aber in der aktuellen Zeit. Natürlich mit dem Ziel, aus den Fehlern der Vergangenheit zu erlernen und sich zu ändern.

Für mich persönlich bleibt aber Zurück in die Zukunft das Non-Plus-Ultra der Zeitreisefilme, trotz aller Logikfehler. Mit Teil 2 und 3 konnte ich wenig anfangen, aber trotzdem sind es die Cgaraktere, die herausstechen und liebevolle Geschichten erzählen. Und es geht dabei nicht immer um das Ende der Welt (Tomorrow War, Edge of Tomorrow, Terminator, etc.), sondern eher auf einer persönlichen Ebene.
Und auch wenn die Paradoxen bei Terminator wohl so groß sind wie sonst nirgends - ich liebe die Thematik und die Diskussion dahinter trotzdem sehr. Auch wenn ich mir für die Zukunft (höhö) eigentlich wünschen würde, dass man das Zeitreise-Ding mal aus der Reihe weg lässt. BenBulben, danke für deine Hinweise, fäde ich als Idee sehr spannend. Nur leider steht bei terminator wohl die Action im Vordergrund.
Vom Ansatz her wie Zeitreisen funktionieren könnten und Pardoxen umgangen werden, mag ich tatsächlich den doch ziemlich gut wissenschaftlich belegten Ansatz aus Avengers - Endgame.

Bin ich bei Videospielen, möchte ich noch Zelda - Ocarina of Time erwähnen. Ich mag das Spielprozedere bis heute sehr, dass man verschiedene Lösungen in der Vergangenheit oder in der Zukunft findet oder man selbst gewisse Bereiche nur als Kind oder umgekehrt Erwachsener durchstöbern kann.

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BenBulben : : Moviejones-Fan
29.06.2026 12:14 Uhr
0
Dabei seit: 14.07.16 | Posts: 100 | Reviews: 0 | Hüte: 7

In dem Roman zum Film „Terminator II“ fügt der Autor noch ein paar spannende Gedankengänge aus der Sicht von Skynet hinzu: Dass sich Skynet durchaus bewusst ist, dass er durch eine Anomalie entstanden ist, die er sich selbst nicht erklären kann. Also durch den Chip des ersten Terminators. Deshalb zögert er auch lange, die Zeitmaschine überhaupt einzusetzen und aktiviert sie erst, als der Krieg für ihn verloren ist und er keine weiteren Möglichkeiten mehr sieht. Auch fürchtet er sich ein wenig vor dem zweiten Terminator, da durch seine Langlebigkeit und seiner komplexen Technologie weiter Anomalien entstehen könnten.

Fand diesen Ansatz bei Skynet immer sehr faszinierend und hätte mir davon in den späteren Filmen mehr gewünscht.

Mit einer Zeitmaschine würd ich mir gerne mal die alten Hochkulturen anschauen. Den Bau der Pyramiden weltweit. Und generell so ein paar kleine Sachen die populär in der Prä-Astronautik sind.

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MrBond : : Imperialer Agent
29.06.2026 10:45 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 10:48 Uhr
2
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 4.116 | Reviews: 30 | Hüte: 645

"Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?"

Echt eine schwierige Frage. Einerseits bin ich da bei @GPJ, wobei ich nicht sicher bin, ob ich die Zukunftsgesellschaft (Eloi und Morlocks?) sehen will ^^.

Auf der anderen Seite würde es mir unter den Nägeln brennen, mein jüngeres Ich zu besuchen, um ihm den ein oder anderen Tipp zu geben, das ein oder andere Fettnäpfchen zu umgehen... allerdings führt mich das immer direkt zu einem anderen Gedanken: Wie geil wäre das, seine eigene Kindheit nochmals zu erleben, jedoch mit sämtlichen Erinnerungen und Lebenserfahrungen meines Gegenwart-Ichs.

Die Antwort auf die Frage "was würdest Du heute anders machen" ist oftmals leichtfertig beantwortet... bei genauerer Überlegung muss man sich aber dennoch die Frage stellen: "wie wäre mein Leben verlaufen, hätte ich dann und dann anders gehandelt?" (klassisches Butterfly-Effekt-Problem: Den einen Fehler behoben... dafür 2 andere Fehler geschaffen). Daraus resultiert die ultimative Frage: Bin ich wirklich so unzufrieden mit meinem Leben, oder haben mich sämtliche Entscheidungen zu dem gemacht, der ich gerne bin - auch wenn ich auch mal scheinbar falsche Entscheidungen getroffen habe?

Ansonsten schöne Kommentare.

@DrStrange

"Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht."

Absolute Zustimmung. Der Film lebt aber nicht nur von seiner abenteurlichen und coolen Zeitreise-Thematik (die Idee mit den 140 km/h und dem Blitz, der eben gerade an diesem Tag im Jahr 1955 in die Rathausuhr geballert ist, ist schon ziemlich genial - wenngleich zu den Zeitreise-Paradoxien natürlich auch weitere Logikfehler dazu kommen, wie z.B. dass die Rathausuhr keinen Sekundenzeiger hat, oder dass nicht jeder Blitz 1.21 Gigawatt Leistung bringt, aber sei`s drum ^^), sondern vor allem von den sympathischen Charakteren, allen voran die Freundschaft zwischen dem kauzigen Doc Brown und Marty (wer hätte nicht gerne in seiner Kindheit eine so innige Freundschaft zu einem verrückten Wissenschaftler gehabt?).

"Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist"

Danke für den Tipp. Muss ich mir auch gleich mal noch sichern.

@Darkclaw

"Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter."

Da sagst Du was... als absolut grandioses Beispiel (und das ist wirklich richtig geil und spielt insbesondere mit dem Thema "Zeitreise") fällt mir direkt Day of the Tentacle ein... ich glaube, kaum ein Spiel hat das Thema perfekter umgesetzt, als dieses, in dem Lösungen durch gezielte Manipulationen in der Vergangenheit möglich werden - ich liebe es... muss es direkt mal wieder zocken!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Darkclaw tut mir leid dass mit deinem Vater. Dasselbe würde ich auch versuchen. 1 Jahr vor dem Tod meines Onkels würde ich ihn dazu drängen ein MRT zu machen.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:09 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

Filme mit der Thematik Zeitreise können entweder absolut Spass machen (Zurück in die Zukunft, Terminator, der letzte Countdown etc) oder auch langweilig sein. Oder eine Gurke, wie zum Beispiel "Sound of Thunder".

Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter.

Hätte ich eine Zeitmaschine, dann würde ich auf jeden in die Zeit der Dinosaurier zurückreisen. Aber schön aufpassen, sonst passiert so ein Mist wie in "Sound of Thunder".

Oder ich würde einfach nochmals 30 Jahre in die Vergangenheit reisen, vielleicht mich selber in den 90ern beobachten und wohl über mich selber lachen :-D

Oder ich würde in die Nacht vom 07.10.2024 auf den 08.10.2024 zurückreisen und den Tod meines Vaters verhindern...

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Rotwang : : Moviejones-Fan
29.06.2026 09:29 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 09:51 Uhr
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Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.534 | Reviews: 0 | Hüte: 43

Zu Zurück in die Zukunft, wo ich eigentlich nur den ersten Top finde, die anderen kann man sich aber gut anschauen aber Teil 1 ist ein Klassiker, ein wichtiger Aspekt ist der SportAllmanach, ich glaube dass der Anreiz der groß wäre sich selber zu bereichern oder sich einen Vorteil zu verschaffen, könnte man in die Zukunft reisen.

Philip K. Dick. hat ja auch ein paar interessante Ansätze geliefert, die in Filmen wie Monority Report, Next oder Paycheck verfilmt wurden, und es nicht um eine physische Zeitreise geht.

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:55 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Cooler artikel

hier noch ein Short den ich cool finde

https://youtu.be/CXhnPLMIET0?is=cKGT7VpnXx8Ws76m

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DrStrange : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:39 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:41 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 4.117 | Reviews: 74 | Hüte: 170

Interessanter Beitrag zu einem schwierigen Thema. Denn mit „Zeitreisen“ hatte man bereits seit seligen „Die Zeitmaschine“-Tagen seine Probleme. Die hier genannte „Terminator“ Filmreihe ist ebenfalls ein gutes Beispiel, bei dem man um Gottes Willen nicht versuchen sollte darüber nachzudenken.

Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht.

Trotz all der vielen Filmprojekte, die alle mehr oder weniger clever mit dem Thema von Zeitreisen umgegangen sind, bleibt weiterhin „Quantum Leap“, also „Zurück in die Vergangenheit“ mit Scott Bakula und Dean Stockwell mein liebster Beitrag, gerade weil die Serie sich so gut wie kaum um das „wie“ und die technische Seite dahinter kümmert. Die ist mehr oder weniger Mittel zum Zweck, um all die kleinen Geschichten zu erzählen, auf die Sam während seiner unfreiwilligen Sprünge durch die Zeit stößt. Damit schafft man es heimlich und elegant, den unweigerlichen Logikproblemen und Fragen, die hier auftauchen würden, beinahe gänzlich aus dem Weg zu gehen.

Grübeln musste ich hier gerade bei „Predestination“ und ob ich den Film überhaupt jemals gesehen habe. Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist. Werde ich die Tage nachholen… vielleicht wird es ja auch ein Rewatch, wenn meine Erinnerung doch noch zurückkehrt. Quasi „Zurück in die Erinnerung“…

Für Leute, die auch mal ein Buch in die Hand nehmen, kann ich an der Stelle Michael Moorcocks „I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine“ nur empfehlen. Ein schmaler, kleiner, aber feiner Roman.

Der Protagonist reist hier zurück in biblische Zeiten, ins Jahr 28 n.Chr., nur um festzustellen, das noch nie irgendjemand etwas von einem „Jesus von Nazareth“ gehört hat und plötzlich sein komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt wird.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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GPJ : : Popcornologe
29.06.2026 08:25 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.388 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Schöner Artikel!

Zur Eingangsfrage: Ich denke, ich würde 50 000 Jahre in die Zukunft reisen. (500 würde ich mich nicht trauen, ich hätte zu viel Angst, dass ich etwas sehe, was mir nicht gefällt.)

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Bibo : : Moviejones-Fan
29.06.2026 07:44 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:40 Uhr
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Dabei seit: 30.04.19 | Posts: 1.039 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Hochinteressantes Thema. Skynet lag sowas von falsch. Egal wer die Zukunft ändert. In der geänderten Zukunft haben weder Skynet noch die Menschheit die Intention in die Vergangenheit zu reisen. Somit sind T1 - T6 völliger Mumpitz. Teilweise echt geiler Mumpitz, aber Mumpitz bleibt es dennoch. Wenn schon Zeitreise, dann in einer Schleife wie in Triangle. Einmal begonnen, passiert es wieder und wieder.

"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf Dein Steißbein tätowiert?"

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