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Zwischen Fantasie und Wissenschaft

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt
13 Kommentare - Mo, 29.06.2026 von MJ-MrBond
Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?
Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Inspiriert durch den Moviejones-Artikel Mystik statt Wissenschaft - Was die Zeitreise in "Outlander" besonders macht!, möchten wir Dich auf eine fantastische Reise in die Welt der Paradoxien - der Zeitreisen - entführen.

Prolog

Was würdest Du also mit einer Zeitmaschine anstellen?

Würdest Du die Dinosaurier oder den Wilden Westen besuchen? Würdest Du versuchen, die Titanic vor ihrem Untergang zu bewahren? Deinem jüngeren Ich ein paar gute Ratschläge geben? Oder einfach einen Blick in die Zukunft werfen, um die Lottozahlen der nächsten Woche zu erfahren - oder noch weiter, um zu erkunden, ob die Menschheit den Mars besiedeln wird?

Diese Fragen beflügeln seit Generationen die Fantasie der Menschen und natürlich jene der Science-Fiction- und Fantasy-Autoren.

Zeitreisen gehören einfach zu den beliebtesten Themen in Büchern, Film und Fernsehen. Kaum ein anderes Genre verbindet Abenteuer, Wissenschaft, Romantik und Philosophie auf so faszinierende Weise. Von Zurück in die Zukunft über Terminator bis Outlander und Star Trek – immer wieder stellen Geschichten dieselbe Frage:

Was wäre, wenn wir die Grenzen der Zeit überwinden könnten?

Doch je länger man über Zeitreisen nachdenkt, desto erstaunlicher wird eine Erkenntnis: Fast jede Zeitreisegeschichte führt zwangsläufig zu Problemen, die sich kaum logisch lösen lassen.

Das Problem mit der Vergangenheit

Leider beginnen die Schwierigkeiten bereits in dem Moment, in dem jemand die Vergangenheit verändern möchte. Das bekannteste Beispiel ist das sogenannte Großvater-Paradoxon:

Angenommen, du reist in die Vergangenheit und verhinderst, dass sich deine Großeltern kennenlernen. Dann würden deine Eltern nie geboren werden. Folglich würdest auch du nie existieren. Aber wenn du nie geboren wurdest, wie konntest du dann in die Vergangenheit reisen?

Ein ähnliches Problem findet sich in vielen Filmen. Wenn ein Zeitreisender ein Ereignis verhindert, das ursprünglich der Grund für seine Reise war, verliert er gleichzeitig die Motivation für seine Handlung. Warum sollte er zurückreisen, um etwas zu verhindern, das nie geschehen ist?

Selbst wenn er seine Geburt aus Versehen verhindert… er wird folglich gar nicht erst in die Vergangenheit reisen können. Das Missgeschick kann nicht passieren.

Nicht weniger kurios wird es beim sogenannten Bootstrap-Paradoxon:

Stell dir vor, du reist in die Vergangenheit und gibst Beethoven die Noten seiner berühmtesten Symphonie. Beethoven veröffentlicht die Musik. Jahrhunderte später findest du genau diese Noten und bringst sie in der Zeit zurück. Wer hat die Musik dann ursprünglich komponiert? Offenbar niemand. Sie existiert einfach in einer endlosen Zeitschleife.

Drei große Zeitreise-Modelle

Da Zeitreisen zwangsläufig zu Paradoxien und logischen Widersprüchen führen, haben Autoren im Laufe der Jahre verschiedene Modelle entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Viele Filme und Serien folgen dabei einem von drei grundlegenden Konzepten – und überraschenderweise finden sich einige dieser Ideen auch in den Überlegungen namhafter Physiker wieder.

Modell 1: Die Vergangenheit ist einfach veränderbar

In diesem Modell können Eingriffe in die Vergangenheit die Zukunft verändern. Eine kleine Handlung kann dabei weitreichende Folgen haben und eine völlig neue Gegenwart erschaffen. Bekannte Vertreter dieses Konzepts sind die Filmreihe Zurück in die Zukunft oder auch Butterfly Effect.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Modell leicht verständlich: Wer die Vergangenheit verändert, verändert automatisch auch die Zukunft. Bei genauerem Hinsehen entstehen jedoch schnell logische Probleme. Besonders kompliziert wird es, wenn der Zeitreisende die Erinnerungen an die ursprüngliche Zeitlinie behält und selbst oftmals von den Veränderungen kaum oder gar nicht betroffen ist. Dadurch existieren plötzlich zwei widersprüchliche Realitäten – die veränderte Welt und die Erinnerungen an eine Vergangenheit, die eigentlich nie stattgefunden haben dürfte.

Modell 2: Die Vergangenheit ist nicht veränderbar

Dieses Modell ähnelt dem sogenannten Novikov-Prinzip, das auf den Astrophysiker Igor Novikov zurückgeht. Die Grundidee klingt zunächst paradox: Zeitreisen mögen zwar möglich sein, doch die Vergangenheit lässt sich nicht verändern.

Alles, was ein Zeitreisender tut, ist bereits Teil der Geschichte. Ereignisse werden nicht umgeschrieben, sondern erfüllen genau den Ablauf, der schon immer vorgesehen war. Aus dieser Perspektive gibt es keine alternativen Zeitlinien und keine widersprüchlichen Realitäten. Jede Handlung des Zeitreisenden war von Anfang an Bestandteil des zeitlichen Gesamtgefüges.

Genau nach diesem Prinzip funktionieren Filme und Serien wie Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 12 Monkeys und auch die eingangs erwähnte Serie Outlander. Die Figuren reisen zwar in die Vergangenheit, verändern dadurch aber nicht die Geschichte. Vielmehr stellt sich heraus, dass ihre Handlungen schon immer Teil der bekannten Ereignisse waren.

Modell 3: Paralleluniversen

Dieses Modell gehört zweifellos zu den faszinierendsten – und zugleich verrücktesten – Vorstellungen der modernen Physik. In den 1950er Jahren entwickelte der Physiker Hugh Everett III die sogenannte Viele-Welten-Interpretation. Ihr zufolge existiert nicht nur eine einzige Realität, sondern unendlich viele Paralleluniversen, in denen jede mögliche Entscheidung und jeder denkbare Verlauf der Geschichte verwirklicht wird.

Vereinfacht ausgedrückt: In einem Universum bist du links abgebogen, in einem anderen rechts und in einem weiteren bist du zu Hause geblieben.

Überträgt man diese Idee auf Zeitreisen, verschwinden viele der bekannten Paradoxien. Der Zeitreisende verändert nicht seine eigene Vergangenheit, sondern gelangt bzw. springt in eine alternative Zeitlinie, in der die Ereignisse einen anderen Verlauf genommen haben. Die ursprüngliche Realität (und die Erinnerung daran) bleibt dabei unverändert bestehen.

Genau dieses Konzept findet sich in vielen modernen Zeitreisegeschichten wieder. Ein prominentes Beispiel ist Avengers - Endgame, wo ausdrücklich erklärt wird, dass Eingriffe in die Vergangenheit nicht die eigene Gegenwart verändern, sondern neue Zeitlinien entstehen lassen.

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13 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.07.2026 17:18 Uhr | Editiert am 02.07.2026 - 17:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.200 | Reviews: 190 | Hüte: 700

Der Film, welcher mich im Kontext der konsequenten Befolgung seiner Regeln (Zeitreise-Determinismus bzw. Modell 2), bisher am meisten beeindruckt hat, war "Timecrimes" aus dem Jahr 2007.

"Primer" von 2004 könnte man noch nennen, aber der ist aus filmischer Sicht in etwa so spannend wie ein naturwissenschaftlich-akademisches Paper^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Pixeler : : Moviejones-Fan
30.06.2026 21:33 Uhr
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Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 143 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Meines Erachtens sind Zeitreisen für Materie nicht möglich oder zumindest nicht vorgesehen.
Aber wenn einer Murphys Law in des Schöpfers Werken aktivieren kann, dann ist das der Mensch. Oder wie Bond anmerken würde: "Sag niemals nie".
Diese 2 Filme haben einen anderen Ansatz zum Thema Zeitreisen als die Filme im 1A Artikel von Mr. Bond und sind sehenswert:
Ein tödlicher Traum (1980) mit Christopher Reeve
Der Liebesbrief (1998) mit Jennifer Jason Leigh

Standpunktänderungen in der Zeit (Geschichte) könnten auf metaphysischer Ebene möglich sein. Z.B. in der Geisterwelt – aber wer geht schon freiwillig dorthin um das auszutesten?

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
30.06.2026 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

@Duck-Anch-Amun: Bezüglich Terminator und Zeitreise, man hat ja eigentlich bereits versucht die Zeitreise aussen vor zu lassen. Bei Terminator: die Erlösung aus 2009 hat man prinzipiell ja den Krieg gegen die Maschinen erlebt. Zumindest die Anfangsphase wenn man so will, die Maschinen waren grobschlächtiger, der erste T-800 kommt zum Einsatz, die Menschheit hat noch Ressourcen und Kampf-Flieger und ist nicht so verzweifelt wie in Terminator 1.

Gut, man könnte jetzt sagen, dass die etwas bessere Ausgangslage den Zeitreisen und den somit entstandenen Veränderungen in der Zeitlinie geschuldet sind, klar.

Leider hat der Film nicht so gezündet, auch wenn ich ihn sehr gelungen finde, zumindest die Besetzung, ausser Yelchin als Kyle Reese. Gerade Christian Bale als John Connor fand ich sehr gut besetzt.

Hier muss ich ganz klar eine Lanze brechen für den Film, ich hätte da sehr gerne mehr gesehen und sehe hier noch immer grosses Potential. Ist immer noch besser als der Zeitreise-Murks der folgenden Filme die ja auch nicht das gelbe vom Ei waren...

Übrigens, auch wenn etwas vom Thema weg, ich würde Terminator-Fans noch die Serie Sarah Connor Chronicles ans Herz legen. Wurde zwar nach zwei Staffeln abgesetzt, funktioniert für mich aber sehr gut.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.06.2026 13:35 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.608 | Reviews: 50 | Hüte: 872

Tolles Thema wie schon zuletzt öfters! Danke dafür, macht Spaß!

Das Thema Zeitreisen hat meiner Meinung nach aus mehreren Gründen einen gewissen Reiz. Zum Einen wenn es um einen selber geht und da fragt man sich natürlich: wie hätte das Leben anders verlaufen können? Wie oft denke ich gerade momentan zurück - hätte ich dies und das anders gemacht, würde mein Leben vielleicht anders aussehen. Und dann wünscht man sich womöglich doch mal, seinem jungen Ich einen Arschtritt zu verpassen oder ihm einen Tipp zu geben. Etwas was bei mir altersbedingt momentan öfters im Kopf rumschwirrt, auch weil mein Leben momentan nicht so ist wie ich es mir damals als Jugendlicher vorgestellt hatte.
Das andere Thema ist natürlich der Reiz nach Abenteuer. Bis auf den Weltraum, haben wir alles erlebt. Es gibt irgendwie keine wirklichen Geheimnisse mehr, alle Abenteuer wurden schon erlebt. Wie sagte Jck Sparrow: "die Welt ist groß genug, sie hat nur wenig zu bieten". Und da ist das Thema Zeitreise eigentlich eines der letzten Abenteuer, welches Rätsel lösen kann, Fragen beantworten und neue oer unbekannte Welten erforschen kann. Man wäre selbst wieder ein Pionier.

Vielleicht nicht wirklich eine Zeitreise, doch auch passend zum Thema ist das "Jüngere Ich" als weitere Methode. Ich denke da an Filme wie 17 Again. Man erwacht eines Tages im Körper seines Jüngeren Ichs, aber in der aktuellen Zeit. Natürlich mit dem Ziel, aus den Fehlern der Vergangenheit zu erlernen und sich zu ändern.

Für mich persönlich bleibt aber Zurück in die Zukunft das Non-Plus-Ultra der Zeitreisefilme, trotz aller Logikfehler. Mit Teil 2 und 3 konnte ich wenig anfangen, aber trotzdem sind es die Cgaraktere, die herausstechen und liebevolle Geschichten erzählen. Und es geht dabei nicht immer um das Ende der Welt (Tomorrow War, Edge of Tomorrow, Terminator, etc.), sondern eher auf einer persönlichen Ebene.
Und auch wenn die Paradoxen bei Terminator wohl so groß sind wie sonst nirgends - ich liebe die Thematik und die Diskussion dahinter trotzdem sehr. Auch wenn ich mir für die Zukunft (höhö) eigentlich wünschen würde, dass man das Zeitreise-Ding mal aus der Reihe weg lässt. BenBulben, danke für deine Hinweise, fäde ich als Idee sehr spannend. Nur leider steht bei terminator wohl die Action im Vordergrund.
Vom Ansatz her wie Zeitreisen funktionieren könnten und Pardoxen umgangen werden, mag ich tatsächlich den doch ziemlich gut wissenschaftlich belegten Ansatz aus Avengers - Endgame.

Bin ich bei Videospielen, möchte ich noch Zelda - Ocarina of Time erwähnen. Ich mag das Spielprozedere bis heute sehr, dass man verschiedene Lösungen in der Vergangenheit oder in der Zukunft findet oder man selbst gewisse Bereiche nur als Kind oder umgekehrt Erwachsener durchstöbern kann.

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BenBulben : : Moviejones-Fan
29.06.2026 12:14 Uhr
0
Dabei seit: 14.07.16 | Posts: 100 | Reviews: 0 | Hüte: 7

In dem Roman zum Film „Terminator II“ fügt der Autor noch ein paar spannende Gedankengänge aus der Sicht von Skynet hinzu: Dass sich Skynet durchaus bewusst ist, dass er durch eine Anomalie entstanden ist, die er sich selbst nicht erklären kann. Also durch den Chip des ersten Terminators. Deshalb zögert er auch lange, die Zeitmaschine überhaupt einzusetzen und aktiviert sie erst, als der Krieg für ihn verloren ist und er keine weiteren Möglichkeiten mehr sieht. Auch fürchtet er sich ein wenig vor dem zweiten Terminator, da durch seine Langlebigkeit und seiner komplexen Technologie weiter Anomalien entstehen könnten.

Fand diesen Ansatz bei Skynet immer sehr faszinierend und hätte mir davon in den späteren Filmen mehr gewünscht.

Mit einer Zeitmaschine würd ich mir gerne mal die alten Hochkulturen anschauen. Den Bau der Pyramiden weltweit. Und generell so ein paar kleine Sachen die populär in der Prä-Astronautik sind.

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MrBond : : Imperialer Agent
29.06.2026 10:45 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 10:48 Uhr
2
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 4.116 | Reviews: 30 | Hüte: 645

"Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?"

Echt eine schwierige Frage. Einerseits bin ich da bei @GPJ, wobei ich nicht sicher bin, ob ich die Zukunftsgesellschaft (Eloi und Morlocks?) sehen will ^^.

Auf der anderen Seite würde es mir unter den Nägeln brennen, mein jüngeres Ich zu besuchen, um ihm den ein oder anderen Tipp zu geben, das ein oder andere Fettnäpfchen zu umgehen... allerdings führt mich das immer direkt zu einem anderen Gedanken: Wie geil wäre das, seine eigene Kindheit nochmals zu erleben, jedoch mit sämtlichen Erinnerungen und Lebenserfahrungen meines Gegenwart-Ichs.

Die Antwort auf die Frage "was würdest Du heute anders machen" ist oftmals leichtfertig beantwortet... bei genauerer Überlegung muss man sich aber dennoch die Frage stellen: "wie wäre mein Leben verlaufen, hätte ich dann und dann anders gehandelt?" (klassisches Butterfly-Effekt-Problem: Den einen Fehler behoben... dafür 2 andere Fehler geschaffen). Daraus resultiert die ultimative Frage: Bin ich wirklich so unzufrieden mit meinem Leben, oder haben mich sämtliche Entscheidungen zu dem gemacht, der ich gerne bin - auch wenn ich auch mal scheinbar falsche Entscheidungen getroffen habe?

Ansonsten schöne Kommentare.

@DrStrange

"Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht."

Absolute Zustimmung. Der Film lebt aber nicht nur von seiner abenteurlichen und coolen Zeitreise-Thematik (die Idee mit den 140 km/h und dem Blitz, der eben gerade an diesem Tag im Jahr 1955 in die Rathausuhr geballert ist, ist schon ziemlich genial - wenngleich zu den Zeitreise-Paradoxien natürlich auch weitere Logikfehler dazu kommen, wie z.B. dass die Rathausuhr keinen Sekundenzeiger hat, oder dass nicht jeder Blitz 1.21 Gigawatt Leistung bringt, aber sei`s drum ^^), sondern vor allem von den sympathischen Charakteren, allen voran die Freundschaft zwischen dem kauzigen Doc Brown und Marty (wer hätte nicht gerne in seiner Kindheit eine so innige Freundschaft zu einem verrückten Wissenschaftler gehabt?).

"Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist"

Danke für den Tipp. Muss ich mir auch gleich mal noch sichern.

@Darkclaw

"Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter."

Da sagst Du was... als absolut grandioses Beispiel (und das ist wirklich richtig geil und spielt insbesondere mit dem Thema "Zeitreise") fällt mir direkt Day of the Tentacle ein... ich glaube, kaum ein Spiel hat das Thema perfekter umgesetzt, als dieses, in dem Lösungen durch gezielte Manipulationen in der Vergangenheit möglich werden - ich liebe es... muss es direkt mal wieder zocken!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Darkclaw tut mir leid dass mit deinem Vater. Dasselbe würde ich auch versuchen. 1 Jahr vor dem Tod meines Onkels würde ich ihn dazu drängen ein MRT zu machen.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:09 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

Filme mit der Thematik Zeitreise können entweder absolut Spass machen (Zurück in die Zukunft, Terminator, der letzte Countdown etc) oder auch langweilig sein. Oder eine Gurke, wie zum Beispiel "Sound of Thunder".

Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter.

Hätte ich eine Zeitmaschine, dann würde ich auf jeden in die Zeit der Dinosaurier zurückreisen. Aber schön aufpassen, sonst passiert so ein Mist wie in "Sound of Thunder".

Oder ich würde einfach nochmals 30 Jahre in die Vergangenheit reisen, vielleicht mich selber in den 90ern beobachten und wohl über mich selber lachen :-D

Oder ich würde in die Nacht vom 07.10.2024 auf den 08.10.2024 zurückreisen und den Tod meines Vaters verhindern...

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Rotwang : : Moviejones-Fan
29.06.2026 09:29 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 09:51 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.534 | Reviews: 0 | Hüte: 43

Zu Zurück in die Zukunft, wo ich eigentlich nur den ersten Top finde, die anderen kann man sich aber gut anschauen aber Teil 1 ist ein Klassiker, ein wichtiger Aspekt ist der SportAllmanach, ich glaube dass der Anreiz der groß wäre sich selber zu bereichern oder sich einen Vorteil zu verschaffen, könnte man in die Zukunft reisen.

Philip K. Dick. hat ja auch ein paar interessante Ansätze geliefert, die in Filmen wie Monority Report, Next oder Paycheck verfilmt wurden, und es nicht um eine physische Zeitreise geht.

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:55 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Cooler artikel

hier noch ein Short den ich cool finde

https://youtu.be/CXhnPLMIET0?is=cKGT7VpnXx8Ws76m

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DrStrange : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:39 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:41 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 4.117 | Reviews: 74 | Hüte: 170

Interessanter Beitrag zu einem schwierigen Thema. Denn mit „Zeitreisen“ hatte man bereits seit seligen „Die Zeitmaschine“-Tagen seine Probleme. Die hier genannte „Terminator“ Filmreihe ist ebenfalls ein gutes Beispiel, bei dem man um Gottes Willen nicht versuchen sollte darüber nachzudenken.

Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht.

Trotz all der vielen Filmprojekte, die alle mehr oder weniger clever mit dem Thema von Zeitreisen umgegangen sind, bleibt weiterhin „Quantum Leap“, also „Zurück in die Vergangenheit“ mit Scott Bakula und Dean Stockwell mein liebster Beitrag, gerade weil die Serie sich so gut wie kaum um das „wie“ und die technische Seite dahinter kümmert. Die ist mehr oder weniger Mittel zum Zweck, um all die kleinen Geschichten zu erzählen, auf die Sam während seiner unfreiwilligen Sprünge durch die Zeit stößt. Damit schafft man es heimlich und elegant, den unweigerlichen Logikproblemen und Fragen, die hier auftauchen würden, beinahe gänzlich aus dem Weg zu gehen.

Grübeln musste ich hier gerade bei „Predestination“ und ob ich den Film überhaupt jemals gesehen habe. Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist. Werde ich die Tage nachholen… vielleicht wird es ja auch ein Rewatch, wenn meine Erinnerung doch noch zurückkehrt. Quasi „Zurück in die Erinnerung“…

Für Leute, die auch mal ein Buch in die Hand nehmen, kann ich an der Stelle Michael Moorcocks „I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine“ nur empfehlen. Ein schmaler, kleiner, aber feiner Roman.

Der Protagonist reist hier zurück in biblische Zeiten, ins Jahr 28 n.Chr., nur um festzustellen, das noch nie irgendjemand etwas von einem „Jesus von Nazareth“ gehört hat und plötzlich sein komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt wird.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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GPJ : : Popcornologe
29.06.2026 08:25 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.388 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Schöner Artikel!

Zur Eingangsfrage: Ich denke, ich würde 50 000 Jahre in die Zukunft reisen. (500 würde ich mich nicht trauen, ich hätte zu viel Angst, dass ich etwas sehe, was mir nicht gefällt.)

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Bibo : : Moviejones-Fan
29.06.2026 07:44 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:40 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.19 | Posts: 1.039 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Hochinteressantes Thema. Skynet lag sowas von falsch. Egal wer die Zukunft ändert. In der geänderten Zukunft haben weder Skynet noch die Menschheit die Intention in die Vergangenheit zu reisen. Somit sind T1 - T6 völliger Mumpitz. Teilweise echt geiler Mumpitz, aber Mumpitz bleibt es dennoch. Wenn schon Zeitreise, dann in einer Schleife wie in Triangle. Einmal begonnen, passiert es wieder und wieder.

"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf Dein Steißbein tätowiert?"

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