Teil von George A. Romeros Vermächtnis ist ein Film namens The Amusement Park, der 1973 gedreht und 2018 wiederentdeckt wurde, mit der Absicht, ihn zu restaurieren und nach all den Jahrzehnten doch noch zu veröffentlichen. Besser spät als nie!
Restauriert ist er mittlerweile, und seiner Veröffentlichung kommt er immer näher. Yellow Veil Pictures hat die weltweiten Vertriebsrechte erworben und bietet The Amusement Park jetzt - in Kooperation mit der George A. Romero Foundation - beim virtuellen Cannes-Filmmarkt an, um den Streifen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Wie immer sei Romeros Arbeit hier eine nervenaufreibende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft, diesmal verkörpert durch einen gnadenlosen Vergnügungspark, erklärt Yellow Veil-Mitbegründer Justin Timms. Obwohl er nicht ins Horror-Genre falle, sei es Romeros erschreckendster Film, sagt Suzanne Desrocher-Romero, die Witwe des legendären Filmemachers. Ein echter, unverkennbarer Romero-Film soll es sein.
Hier einige weitere offizielle Infos: The Amusement Park ist ein faszinierender Schnappschuss von Romeros frühem künstlerischem Leistungsvermögen und Stil und prägte seine darauffolgende Filmografie. Der Film wurde ursprünglich von der lutherischen Gemeinschaft in Auftrag gegeben, um das Bewusstsein für Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen zu schärfen. Romero jedoch schuf seinen vielleicht wildesten und einfallsreichsten Film, eine Allegorie über die albtraumhaften Realitäten des Älterwerdens. Lincoln Maazel (Martin) spielt einen älteren Mann, desorientiert und zunehmend isoliert, während sich die Qualen, Tragödien und Erniedrigungen des Alterns in Amerika durch Achterbahnen und chaotische Menschenmassen manifestieren.
