
Morgen startet mit Masters of the Universe die erste Live-Action-Verfilmung des Franchise seit fast 40 Jahren in den Kinos. Die ersten Reaktionen von Presse und Influencern fallen dabei überraschend positiv aus. Unsere ausführliche Moviejones-Kritik folgt am Donnerstag.
Bei Rotten Tomatoes steht der Fillm aktuell bei 73 %. Die bisherigen Stimmen loben insbesondere den Abenteuercharakter, die Optik von Eternia und Hauptdarsteller Nicholas Galitzine als Prinz Adam beziehungsweise He-Man. Einige Kritiker sprechen sogar von einer der größten Überraschungen des Kinojahres 2026 und ziehen Vergleiche zu Marvel-Hits wie Thor oder Guardians of the Galaxy. Aber es gibt auch kritische Stimmen. Laut einer Kritik setzt der Film so stark auf Selbstironie, dass er zeitweise den Eindruck erweckt, sich für seine Wurzeln als He-Man-Verfilmung zu entschuldigen. Gleichzeitig merken andere an, dass Masters of the Universe das Beste daraus macht, ein zugegebenermaßen ziemlich allbernes Franchise zu verfilmen.
Trotz dieser positiven Resonanz gibt es allerdings einen Haken: Die Vorverkaufszahlen und die aktuellen Boxoffice-Prognosen sehen bislang eher verhalten aus. Branchenbeobachter rechnen derzeit mit einem US-Startwochenende zwischen 27 und 35 Millionen Dollar. Angesichts eines kolportierten Produktionsbudgets von mindestens 170 Millionen Dollar wäre das ein eher schwacher Auftakt für den Amazon-MGM-Film.
Dabei setzt Mattel große Hoffnungen auf das Projekt. Nach dem weltweiten Erfolg von Barbie, der über 1,4 Milliarden Dollar einspielte, soll Masters of the Universe die nächste große Kino-Marke des Spielzeugherstellers etablieren.
Ganz abschreiben sollte man He-Man dennoch nicht. Das Kinojahr 2026 hat bereits mehrfach gezeigt, dass Prognosen danebenliegen können. Zuletzt überraschten etwa die Horrorfilme Obsession - Du sollst mich lieben und Backrooms mit deutlich besseren Ergebnissen als erwartet. Ob Masters of the Universe ebenfalls noch zum Publikumsliebling wird, entscheidet sich ab diesem Wochenende.
