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Death Note

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Nicht Japan, sondern USA!

Whitewashing-Vorwürfe gegen "Death Note" - Produzent wehrt sich

Whitewashing-Vorwürfe gegen "Death Note" - Produzent wehrt sich
6 Kommentare - Mo, 01.05.2017 von R. Lukas
Auch die US-Adaption von "Death Note" sieht sich wegen ihrer Besetzung herber Kritik ausgesetzt, Roy Lee verteidigt sie. Sein Rat: erst anschauen, dann urteilen!

Die Whitewashing-Debatte koch immer dann wieder hoch, wenn irgendwo Rollen entgegen ihrer ursprünglichen, vermeintlich "richtigen" Ethnizität besetzt werden. Als aktuelle Beispiele fallen uns The Great Wall mit Matt Damon und vor allem Ghost in the Shell mit Scarlett Johansson ein. Death Note, die am 25. August erscheinende Manga-Realverfilmung von Netflix, ist deshalb ebenfalls unter Beschuss geraten, aber Produzent Roy Lee kann die Aufregung gar nicht nachvollziehen und kämpft gegen die Vorwürfe an.

"Death Note" Teaser 1 (dt.)

Er sei schon an vielen Adaptionen von Content aus aller Welt beteiligt gewesen (Ring, Der Fluch - The Grudge, Departed - Unter Feinden), und dies sei das erste Mal, dass er negative Presse erlebt, sagt Lee. Für ihn hat Death Note nichts mit Whitewashing zu tun, obwohl unter anderem Hauptdarsteller Nat Wolff (Margos Spuren) weiß ist. Wenn diese Version in Japan spielen würde und die Charaktere japanische Namen hätten oder japanischer Abstammung wären, könnte er die Kritik ja verstehen, aber das ist nicht der Fall. Der Handlungsschauplatz wurde nach Seattle verlegt, und auch die Namen der Figuren wurden abgeändert, so dass sie typisch amerikanisch klingen.

Es sei eine Interpretation dieser Story in einer anderen Kultur, erklärt Lee, darum gebe es einige offensichtliche Änderungen. Die mussten auch sein, um Death Note für den US-amerikanischen oder allgemein englischsprachigen Markt interessanter zu machen. Manchen Leuten werden sie gefallen, manchen nicht. Einer der Hauptdarsteller sei asiatisch, einer afroamerikanisch und drei sind kaukasisch. Da von "Whitewashing" zu sprechen, findet Lee dann doch irgendwie beleidigend. Er empfiehlt den Kritikern, sich zuerst den Film anzuschauen, bevor sie über ihn herziehen. Und das ist ja immer eine gute Idee.

Quelle: BuzzFeed
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6 Kommentare
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Musashi : : Moviejones-Fan
01.05.2017 17:28 Uhr
0
Dabei seit: 27.01.14 | Posts: 839 | Reviews: 0 | Hüte: 29

Naja, also ich hab mich schon ziemlich oft darüber beschwert, dass Roland in der Verfilmung sehr stark von der Buchbeschreibung abweicht tongue-out

Das Höchste was eine Frau im Leben erreichen kann ist eine gute Hausfrau und Mutter zu sein

Chen Zhili, former President of the All-China Women’s Federation

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theMagician : : Criminal
01.05.2017 15:05 Uhr
0
Dabei seit: 03.05.13 | Posts: 1.679 | Reviews: 0 | Hüte: 52

Was kommt als nächstes? Werden dann die dicken und kleinen und zu großen gedisst? Kommt noch eine Fat-Washing Diskussion? Oder die Tiny-People Debatte?

Jonah hat es schon gesagt, eine Black-Washing Debatte folgt evtl auch. Aber dann wären diese Menschen Rassisten und dann hätten wir die Raßen-Diskusion.

Warum kann man denn nicht einfach aufhören aus einem Nichts, ein riesiges Etwas voller Schwachsinn zu machen und sich darüber freuen?

Wenn die Produktion von Eskimos finanziert wäre, dann würde man nichts sagen. Nur bei weißen Menschen muss man ihnen gleich wieder rassismus vorwerfen

Armselig ist das

You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward

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Jonah : : Antiheld
01.05.2017 14:25 Uhr
0
Dabei seit: 20.07.10 | Posts: 1.580 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Gibt es zu der dunkle Turm etwa eine Black Wasching Debatte - NEIN Natürlich nicht und das ist auch gut so, also warum anders herum? Wie schon gesagt solche Diskussionen bringen nichts und sind völlig sinnlos. Wie habe ich hier so schön gelesen - wir sind alle Menschen.

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GabrielVerlaine : : Moviejones-Fan
01.05.2017 11:12 Uhr
0
Dabei seit: 05.12.14 | Posts: 1.049 | Reviews: 0 | Hüte: 51

Ich schrieb schon öfter zu dem Thema. Und weil ich mich nicht ständig wiederholen möchte nur dieser eine kurze Satz.(Na gut es werden doch ein paar Sätze mehr :-D )

Vielleicht ist es endlich mal an der Zeit das sich alle als das sehen was sie sind. Als Menschen. Wir mögen zwar unterschiedliche Nationalitäten haben, Hautfarben und Glaubensrichtungen. Doch reduziert man uns auf das einfachste, dann sind alle auf der ganzen Welt einfach nur Menschen. Wir Bluten wenn wir uns schneiden, das Blut ist Rot, bei ALLEN. Wir werden Krank. Wir Sterben. Wie lieben alle auf dieselbe Weise. Wir gehen arbeiten. Wir alle brauchen Nahrung und Flüssigkeit um zu Leben. Wir alle Atmen Sauerstoff. Wir alle fühlen uns mal traurig, mal Glücklich, mal Wütend. Manchmal Weinen wir. Alle auf dieselber Weise.

Ich könnte das noch weiterführen, aber ich denke es reicht um deutlich zu machen was ich sagen will. Also hört doch einfach auf, auf die Unterschiede zu achten und schaut mal mehr auf die Gemeinsamkeit. Wenn die Leute die auf dieser Welt endlich mal begreifen das sie alle Menschen sind, dann hört vielleicht auch mal der Krieg und der Hass auf. Dann kann die MENSCHHEIT endlich mal zusammenarbeiten und sich entwickeln. Zu etwas besserem und größerem.

Ich merke das Thema wird größer je mehr ich Rede. Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht.

Ende und Aus.

"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"
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Mudl : : Moviejones-Fan
01.05.2017 03:15 Uhr
0
Dabei seit: 02.07.16 | Posts: 675 | Reviews: 0 | Hüte: 27

Mich stört ja eher das der dargestellte Light ja mal rein von dem was man so gesehen hat, sich mal komplett vom Original unterscheidet, aber mal abwarten was da so rum kommt, momentan seh ich aber eher nichts gutes auf uns zukommen.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
01.05.2017 01:20 Uhr
1
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 931 | Reviews: 0 | Hüte: 46

Mir geht diese Whitewashing diskussion langsam auf die nüsse. In allem und jedem wird nach "rassistischen" motviationen gesucht, Man kann die political correctnes fanatiker gar nicht zufrieden stellen, egal was man tut.

Klar gibt es viele asiatische schauspieler die gut sind. Aber regt sich jemals jemand auf das in japanischen filmewn überwiegend japaner sind? Oder das in bollywood filmen überwiegend Inder sind? Nein!

Warum soll man sich also aufregen das in amerikanischen produktionen eher amerikaner sind?

Man sollte infach mal auf nem gesunden denklevel bleiben und akzeptieren das es nunmal so ist wie es ist und nicht in jedem und allem gleich rassistische motive sehen.

Es ist einfach nur noch armseelig und nervtötend.

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