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Mein Filmtagebuch...
Hugo Cabret gesehen am  
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Hugo Cabret (2011)

Ein Film von Martin Scorsese mit Asa Butterfield und Chloë Grace Moretz

Kinostart: 09. Februar 2012127 Min.FSK6Abenteuer, Drama, Fantasy
Meine Wertung
Ø MJ-User (9)
Mein Filmtagebuch

Hugo Cabret Inhalt

Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 - unter den Dächern von Paris: Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seitdem sein Vater - ein talentierter Uhrenmacher - bei einem Brand ums Leben kam, wohnt Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Denn statt zur Schule zu gehen, möchte Hugo die Tradition seines Vaters fortführen: er hält alle Bahnhofsuhren in Schuss und macht täglich seinen Kontrollweg durch die Bahnhofshallen um sie zu reparieren und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Hugo Cabret und wer spielt mit?

OV-Titel
Hugo
Format
2D/3D
Box Office
185,77 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechs Jahren".
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4 Kommentare
MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Captain Levi
25.04.2020 20:50 Uhr | Editiert am 25.04.2020 - 20:53 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 3.875 | Reviews: 17 | Hüte: 195

Nun habe ich mit Hugo meinen ersten Film von Martin Scorsese gesehen. Mit 127 Minuten war er sogar vergleichsweise kurz.^^

Insgesamt hat er mir gut gefallen.

Der Film hat eine tolle aber auch dramatische Geschichte erzählt, verpackt in einer nicht wirklich düsteren Atmophäre, sondern es hat halt gewirkt wie ein Fantasy-Film, was er letztendlich ja auch ist.

Der Cast hat mir durchweg gefallen, wobei ich schon überrascht war, Sascha Baron Cohen in so einem Film zu sehen. Aber er hat seine Sache gut gemacht. Ebenso natürlich Butterfield und Moretz. Kingsley sowieso.

Auch der Soundtrack hat mir gefallen.

Die Effekte sind auch lobenswert, wenngleich vieles aber recht künstlich gewirkt hat, wie von meinen Vorrednern schon erwähnt. Bei einem Film mit einem Budget von mehr als 150 Mio Dollar hätte man da schon mehr erwarten können.

Was mir auch gefallen hat ist die Kamera. Vor allem die Anfangsszene fand ich grandios und hat mir gleich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, denn ich mag solche Long-Shots.

Ebenfalls toll fand ich, dass der Film dem Zuschauer das Medium Film und seine Anfänge etwas näher gebracht hat, so konnte man hier also sogar noch was lernen.

Der letzte Part, wo endlich alles aufgeklärt wurde wie auch das Finale hat mir sehr gut gefallen.

Aber wie schon von CINEAST und Raven13 angemerkt, konnte auch mich der Film insgesamt leider nicht so recht packen. Die emotionale Komponente hat mir da gefehlt. Ansonsten hätte ich dem Film womöglich 4,5 Hüte gegeben.

So sind es gute 4 Hüte.

Meine Erwartungen an Scorsese-Filme sind hoch und mit Hugo konnte er sie schon mal weitestgehend erfüllen. Allerdings hatte er hier auch ein leichteres Spiel, da ich Fantasy-Fan bin. Und wenn ich mir die restlichen Filme von ihm ansehe, die auf meiner Watchlist sind, ist Hugo in seiner Art da wohl die große Ausnahme. Ich bin bin gespannt. wink

Meine Bewertung
Bewertung
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
16.11.2019 04:17 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.627 | Reviews: 6 | Hüte: 57

@Raven13

Ich werde diese Info von dir mal im Hinterkopf behalten und vielleicht packt mich ja eines Tages der Gedanke, dass ich ihn mir nochmal zu Gemüte führen sollte.

Ich finde den Film ja an sich auch überhaupt nicht schlecht, nur gab es für mich eben doch ein paar Ungereimtheiten, die ihn eben etwas unrund macht.

Ein Hauptkritikpunkt, der für mich aber eben schon das Sehvergnügen etwas trübt, sind aber eben diese künstlichen Effekten, die sich durch den ganzen Film ziehen. Im Großen und Ganzen hätte der Film optisch tatsächlich auch von Robert Zemeckis sein können, wenn ich mir einige seiner "verunstalten" Werke da so anschaue. Auch hier mag storytechnisch oder auf emotionaler Ebene ein überzeugender Film dabei herausgekommen sein (ich habe diese teil- oder vollanimierten Filme von ihm bisher gemieden), aber diese Künstlichkeit reißt mich einfach immer wieder raus und nimmt dem Ganzen dann auf anderer Ebene eben wieder etwas von seinem Charme.

- CINEAST -

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
15.11.2019 06:11 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.605 | Reviews: 27 | Hüte: 272

@ CINEAST

Als ich "Hugo Cabret" damals im Kino sah, ging es mir wie dir und er konnte nicht nicht so richtig packen, obwohl er seine Momente hat. Auch ich war der Meinung, dass eine Sichtung reichen würde. Dann habe ich mir den Film zwei Jahre später doch noch einmal angesehen und erst bei der zweiten Sichtung hat er mich dann richtig gepackt und mir viel besser gefallen. Ich kann dir nur empfehlen, ihn dir ruhig in einem Jahr oder so nochmal anzusehen. Vielleicht geht es dir dann genauso wie mir.

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
14.11.2019 22:27 Uhr | Editiert am 14.11.2019 - 22:39 Uhr
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Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.627 | Reviews: 6 | Hüte: 57

Ich habe mir den Film am 14. November 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Eine wunderbare Hommage an das Kino und ein sehr detailliert ausgearbeiteter Film eines Kinoliebhabers, mit Herz! Aber...

... trotzdem...konnte der Film mich erst mit Einsetzen der Filmthematik wirklich richtig packen und das letzte Drittel ist damit für mich auch das Stärkste des ganzen Films. Obwohl man dem Film durchgehend die viele Detailarbeit ansieht, die in ihn geflossen ist, konnte der Film mich im Gesamten leider nicht so packen, wie ich es gehofft hatte. Ich habe den Film jetzt knapp 8 Jahre nach Erscheinen zum ersten Mal gesehen und von daher ist einer meiner Kritikpunkte nicht mehr ganz fair, aber es ist nicht der Einzige. Ich spreche von den Effekten - leider durchzieht den Film eine unglaubliche Künstlichkeit, die sich für mich immer wieder mit der, eigentlich die Handarbeit des frühen Kinos zelebrierenden Inszenierung beißt. Ich hätte mir in Bezug auf dieses Thema tatsächlich mehr einen dreckigeren, düstereren 80er Jahre Touch gewünscht, der mehr auf praktische Effekte, echten Rauch und mehr echte Kulissen gesetzt hätte. Dazu gibt es in der gesamten Darstellerriege leider kaum Darsteller oder Darstellerinnen, die ich in diesem Film wirklich gerne gesehen habe (bzw. auch sonst gerne sehe) - mit Ausnahme von Christopher Lee, der eine sehr passende Rolle gespielt hat und für mich wunderbar funktionierte. Es kamen hier leider sehr viele Darsteller zusammen, die für mich in der Kombi leider wenig Sympathien für sie aufbauen ließen. Ja klar, in bestimmten Filmen sehe ich sie auch sonst gerne mal, aber die Rollen sind dann sehr auf den bestimmten Charakter festgelegt und ich habe kaum weitere Berührungspunkte mit ihnen (Chloe Grace Moretz in Kick-Ass und Richard Griffith in Harry Potter). Außerdem wirkten viele Nebenschauplätze etwas unsauber in die Handlung gebettet, auch wenn man diese klassischen Figuren mit ihren eigenen kleinen Geschichten innerhalb des großen Ganzen auch aus anderen Filmen kennt, hat es für mich hier nur bedingt funktioniert, weil der Film in meinen Augen auch zu viele Themen gleichzeitig verhandeln wollte.

Das hört sich jetzt in der Summe zwar relativ negativ an, aber da man dem Film - wie erwähnt - durchgehend das Herzblut für das Medium Filme anmerkt, konnte er mich zum Ende hin doch weitestgehend zufrieden stellen, auch wenn er durch ein etwas besser ausgearbeiteteres Drehbuch und ein paar andere Darsteller für mich noch besser funktioniert hätte.

Empfehlung für Filmliebhaber, aber einmal sehen reicht!

Meine Bewertung
Bewertung

- CINEAST -

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