Gestern hab ich DREDD bekommen und was bleibt mir zu sagen außer: DER SCH**SS ROCKT MAL ORDENTLICH !
Ich will gar nicht zuviel über den Film schreiben, nur einige Dinge. Im gesamten ist der Film schon fast ein kleines Kunstwerk und man merkt, das jemand (Regisseur Pete Travis) ein mächtig grosser Fan sein muss. Es steckt in jeder Sekunde eine Menge Liebe zum Detail in dem Film, mal abgesehen davon das der Film mächtig brutal ist. Wobei, ich möchte nicht mal sagen er ist mächtig brutal, sondern eher die Darstellung und die Inzinierung der Gewalt sind schon wirklich Atemberaubend (liebend gern hätte ich ihn im Kino gesehen).
Nichts desto trotz, Sly´s Version von Judge Dredd war nicht schlecht (mMn) und hat auch eine Menge Spass gemacht zu gucken. Dredd ist allerdings genau das was sich Fans und Freunde von den Dredd Comics vorgestellt haben. Brutal, eiskalt, unbarmherzig..JUDGES !
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Der letzte Film war Dragonheart die Tage, den ich auf Blu Ray gekauft habe. Leider ist das wieder mal einer der Filme, für die HD mehr Fluch als Segen ist, denn die Künstlichkeit des Drachen ist in manchen Szenen nun überdeutlich zu erkennen. Trotzdem für mich ein immer wieder gern gesehener Fantasystreifen mit einem der schönsten Scores dieses Genres: http://www.youtube.com/watch?v=N_B3w186vLs
7/10
@mindfields: Ist echt verdammt schade, dass Dredd so gefloppt ist und wir wohl keine Fortsetzung bekommen. Da kommt schon mal ein richtig geiles Remake... und dann sowas (
"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams
Aufgrund der vielen positiven Reaktionen hab ich mir auch gleich zum Verkaufsstart Dredd 3D geholt. Wollte damals auch unbedingt ins Kino gehen, aber der lief ziemlich kurz und zu unmöglichen Zeiten. Doch für mich hat der jetzt nicht ganz so gerockt wie ich mir dachte…
Die Figur selbst ist natürlich cool und gelungen. Ich will auch gar nicht über den leichten low-budget Look meckern. Nur soweit, dass die Stadt, abgesehen von den Megabauten (meist) in nichts von heutigen Städten zu unterscheiden ist. Die Autos wirken als seien sie alle in den 80ern gebaut z.B… So ultrabrutal wie oft erwähnt finde ich ihn auch nicht. Gut, es gab 3-4 Szenen die heftig waren. Doch der gute alte John Rambo, mit dem der Gewaltgrad auch verglichen wird, richtete sowas in 5 Min. an. Ich mein, da ballern die mit Gattlinguns ein komplett bewohntes Stockwerk zu Klump und die Leichen weisen nur einfache (CGI-) Schusswunden auf, die auch von ner Bertta stammen könnten. Ich bin kein Experte, aber 20 mm Schnellfeuergeschosse sind da wohl böser…
Ich bin jetzt auch nicht so blutrünstig dass ich das unbedingt haben muss, aber ich hatte einen weit höheren Bodycount erwartet… Mir hat der alte Sly-Dredd immer gut gefallen (auch wenn´s aus heutiger Sicht manchmal etwas albern ist.) Das Zukunfts-Setting hat mir da aber besser gefallen. Auch der Score war jetzt nicht so überragend…
Doch ich kenn die Comics nicht so gut und kann mir daher kein Urteil über die Adaption erlauben. Ja von der Story hab ich mir auch nicht gar so viel erwartet, doch ich hätte mir etwas mehr Infos über die Gesellschaft und die Organisation Justizpalast erwartet. Ich sage auch nicht dass der Film schlecht ist. Und ich finde es super dass sowas in der Art überhaupt noch gemacht wird. Vielleicht muss ich ihn einfach nochmal sehen. Aber Abschließend gesagt, halte ich ihn für etwas überschätzt…
Ich hab mir die ersten 12 Folgen von Elementary angeschaut. Also der US-Fernsehversion von Sherlock Holmes, hier mal mit weiblichen Sidekick J. Watson.
Kann jetzt nicht sagen, dass es schlecht war, sonst hätte ich sicher nicht weitergeschaut, aber es war schon etwas dünn. Fühlte mich nicht selten an das Schema von Dr. House erinnert. Es fehlte für mich der klassische Holmes "Zauber". Also die abgedrehten Herleitungen, die "eigentlich" ganz logisch sind. Auf mich wirkte es manchmal etwas lieblos. Um die Zeit zur dritten Staffel der wirklich wahren Holmes Serie zu überbrücken ist es durchaus geeignet. Nur zieht Elementary natürlich den Vergleich auf sich und da stinkt es ziemlich ab. Gegen Cumbernatch und den Hobbit, Keine Chance.
6,5/10
... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
Derzeit überleg ich wie die Kritik ausschauen könnte und werd sie wohl auf jeden Fall am WE noch verfassen. Soviel vorab: Das Meiste des vorab genannten kann ich bestätigen, Story kommt langsam in Gang und bleibt recht geheimnisvoll, ist aber mE ziemlich interessant und gut. Darsteller sind routiniert gut (Freeman) bis teils wirklich klasse (Cruise stielt immer wieder die Szenen total, auch mit seiner Darstellung).
Aber der eigentliche Star des Films sind eindeutig das Setting, die Landschaftsaufnahmen, das Produktionsdesign: Es sieht schlicht atemberaubend aus, manche Bilder sind einfach nur Augenöffner und der gesamte Film hat einen genialen Look.
Problem: Die Story braucht lange um in Gang zu kommen und endet dann zu plötzlich in einem etwas überhasteten Finale. Dem Film hätte eine Gewichtung ein wenig weg vom Anfang und hin zum Ende gutgetan, dadurch wäre man schneller "drin" gewesen und das Ende wäre etwas weniger überhastet gewesen. ABER: Der Film lebt von seinen Bildern, der "Verlorenheit" seiner Darsteller in der gigantischen Kulisse der untergegangenen Zivilisation. Denn wenn man sich in den gigantischen Bildern unterlegt von bombastischen Score fallen lässt überkommt einen immer wieder Gänsehaut - dann hat der Film rein optisch etwas Magisches - ohne jedoch völlig zu überzeugen. Bewertung wird sich mit der Kritik finden, Tendenz liegt aber derzeit zwischen 7 und 8 Punkten und einer absoluten Anschauempfehlung - DAS ist ein Film für´s Kino.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Also ich zumindest teile voll und ganz deine Meinung. Ich wollte mich auch nicht in die Diskussion einmischen, aber Du sollst doch nicht der einzige sein, der gejudged wird!! ;) Für mich war der Film zum Teil einfach lächerlich. Ich will jetzt nicht wieder über den Helm mekern, aber dieses X vor Dredds Augen ist ziemlich unglücklich plaziert und ja der Helm sieht einfach nur bescheuert aus. Außerdem hat mich diese ständige, nachgemachte Stallone-Böse-Fresse über den ganzen Film ziemlich gestört. Stallone macht das ja nicht extra, er sieht einfach so aus wenn er böse wird, aber nachmachen ist keine gute Idee. Stallone ist der einzige, der das wirklich gut und überzeugend kann. Auch die Waffen sehen lächerlich aus. Die Story ist naja... was für ne Story? Von Anfang bis zum Ende ist die Handlung total bescheuert. Das einzige womit der Film bei einigen punkten konnte ist die ""brutale Umsetzung"". Aber das ist einfach nur Quantität, viel Blut mit viel Geballer und das wars. Das hat mit dem brutalen Action wie in älteren Filmen nichts gemeinsam. Sogar das Blut ist CGI. Warum soll da ein Nachvolger gemacht werden, wenn der Film weitgehend einfach nur lächerlich war!?!?
Dredd-Stallone bleibt für mich der einzige Dredd. Dredd-Urban ist noch nicht mal eine schlechte Kopie. Aber nicht falsch verstehen, Karl Urban macht seine Sache bis auf die aufgezwungene Stallone-Fresse ziemlich gut wie immer, aber er kann doch nichts dafür, dass die Story und viele Details im Film lächerlich sind.
eigentlich nur zwecks wissenserweiterung zum thema avengers gesehen. und bis auf diese zusammenhänge mit thor und avengers für mich ziemlich uninteressant. blasse hauptdarsteller, nicht wirklich spannende story und die länge ist mit 2 stunden eindeutig zu lang. jetzt hab ich den film der vollständigkeit halber gesehen und gut is.
Oblivion - Joah, ganz okay, bietet gute Unterhaltung, Setting und Musik sind gut gelungen, die Story ist eher so lala. Eigentlich ein klassischer SF-Film, da gradlinig und langsam aufbauend erzählt und eine einfache Atmosphäre nutzend. Bekannte Versatzstücke werden auch gern obendrauf gepackt, aber zumindest nicht sinnlos abgekupfert. Hätte man nur ne ordentliche Story und nicht so flache Figuren in den Film gesteckt ...
Ja Judge Stallone ist für mich auch der wahre Dredd. Auch seine Kluft ist näher am Comic dran. Jetzt würd mich interessieren, warum der neue Dredd näher an der Vorlage sein soll. Nur wegen der Gewalt? OK, das ist zwar wirklich ein Argument, aber der alte sieht doch eher nach Comicverfilmung aus. Alleine schon wegen der ganzen Freaks die da gejudged werden. Ist denn kein Dredd-Nerd unter uns der uns da aufklären kann? Um Antwort wird gebeten!
Allerdings ist das X im Helm wirklich so im Comic. Hat mich persönlich auch gar nicht so gestört. Und die Mundwinkel sind dort halt auch immer ziemlich nach unten gezogen. Siehe hier Das muss nicht an Sly angelehnt sein. Doch die größte Originalität hätten sie mit diesem Fressen-Double erreicht!
Jetzt hast Du mich bezüglich dem X und der Mundwinkel eines Besseren belehrt. Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Comic Kenner. Durch die Comicverfilmungen habe ich erfahren, welche Comics überhaupt gibt. Außerdem wusste ich gar nicht, dass die Idee von Dredd aus Comics stammt, ich dachte man hätte es einfach erfunden. Möglicherweise hat meine Unwissenheit bezüglich den Dredd Comics den Film für mich versaut. Ich dachte Urban macht einfach Stallone nach und das X muss ja sein, weil es in Comics wohl auch so ist.
Ich denke das meiste von dem was ich weiter unten bezüglich Dredd geschrieben habe, kann man in die Tonne treten. Irgendwie sehe ich jetzt den Film mit anderen Augen und kann Snakes Kritik auch etwas besser nachvollziehen. Ich muss den Film einfach nochmal gucken.
Außerdem dachte ich bis jetzt, dass niemand Stallone bezüglich Dredd-Mundwinkel auch nur das Wasser reichen kann, aber Merkel-Dredd-Mundwinkel sind wirklich schon eine ganz andere Liga!
Zum ersten Mal gesehen, dauert anfangs etwas, bis er Fahrt aufnimmt. Doch dann entwickelt sich ein spannender Rache-Krimi mit toller Erzählweise und teils skurril komischen Actioneinlagen. Die irischen "Racheengel" werden von Normen Reedus und Sean Patrick Flanery gespielt, die ihre Sache überzeugend machen. Willem Dafoe spielt wie immer wahnsinnig (im wörtlichen Sinne^^) gut, hier einen übereifrigen FBI Agenten. Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten und bin jetzt mal gespannt auf den zweiten Teil. Ich würde mal 8/10 Punkten vergeben.
Gestern nen schönen Horrorkinoabend mit Mama gehabt. Sind einige gute Schock- und Gruselszenen drin, auch wenn ich das Ende nicht ganz zufriedenstellend fand. Trotzdem sehenswert und natürlich am Besten im Kino, denn da kommt der Grusel einfach am Besten rüber ;)
6/10
"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams
Zuletzt gesehen?
Primeval | 08.01.2012