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Die glorreichen Sieben

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MGM+ bestellt Serienremake von "Die glorreichen Sieben"

MGM+ belebt "Die glorreichen Sieben" neu: Westernklassiker wird zur Serie

MGM+ belebt "Die glorreichen Sieben" neu: Westernklassiker wird zur Serie
5 Kommentare - Mi, 17.12.2025 von D. Heim
Ein Westernklassiker kehrt zurück – aber anders, als viele Fans es erwarten würden. MGM+ wagt sich an eine Neuinterpretation eines der berühmtesten Genre-Filme überhaupt und setzt dabei auf einen Showrunner, der schon einmal TV-Geschichte geschrieben hat.

MGM+ hat offiziell grünes Licht für eine neue Serienadaption von Die glorreichen Sieben gegeben. Die achtteilige Westernserie entsteht unter der Leitung von Tim Kring, dem Schöpfer von Heroes , Touch und Crossing Jordan, der das Projekt schreibt und als Executive Producer begleitet. Produziert wird die Serie von MGM+ Studios und MGM Television, der Drehstart ist für Juni 2026 geplant.

Die Serie versteht sich als Neuinterpretation des Westernklassikers Die glorreichen Sieben (1960), der wiederum auf Akira Kurosawas Die sieben Samurai basiert. Während spätere Fortsetzungen und das moderne Remake eigene Wege gingen, orientiert sich MGM+ bewusst am Ton und der Grundidee des Originals: eine Gruppe widersprüchlicher Revolverhelden, die sich wider Willen zusammenschließt, um ein bedrohtes Dorf zu schützen. Die neue Serie soll diese ikonische Prämisse mit moderner Charaktertiefe verbinden.

Die Neuauflage von Die glorreichen Sieben soll den Geist des Originals einfangen, aber zugleich eine zeitgemäße Perspektive auf Moral, Gewalt und Gemeinschaft bieten. Themen, die heute aktueller wirken als je zuvor.

Worum geht es in der neuen Serie?

Die Handlung spielt in den 1880er-Jahren und dreht sich um ein friedliches Quäker-Dorf, das von Söldnern eines skrupellosen Landbarons überfallen wird. Die verzweifelten Bewohner engagieren daraufhin sieben außergewöhnliche, aber moralisch komplexe Kämpfer, die sie gegen die Übermacht verteidigen sollen.

Die Serie, die noch keinen richtigen Titel hat, will die persönlichen Hintergründe der Sieben stärker beleuchten und die zentrale Frage in den Mittelpunkt rücken, ob Gewalt zur Verteidigung einer gewaltfreien Gemeinschaft gerechtfertigt sein kann. MGM+ beschreibt das Projekt als Mischung aus klassischem Westerngefühl und moderner Charaktertiefe.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Neben Tim Kring gehörenDonald De Line (Green Lantern, The Italian Job - Jagd auf Millionen), Lawrence Mirisch und Bruce Kaufman (The Lost Symbol, The Good Lord Bird) zum Produzententeam. Die Verbindung zur Filmgeschichte bleibt damit gewahrt: Die Mirisch-Familie war bereits am Original von 1960 beteiligt.

Die neuen glorreichen Sieben sollen nicht nur in den USA, sondern einem weltweiten Publikum präsentiert werden. Wir sind gespannt, wann und wo die Neuauflage dann in Deutschland zu sehen sein wird.

Quelle: Deadline
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5 Kommentare
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DrStrange : : Moviejones-Fan
19.12.2025 08:17 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.778 | Reviews: 63 | Hüte: 145

@Darkclaw:

Wie gesagt... der Einfluss ist nicht gerade klein und gerade "Die sieben Samurai" ist ja noch ein Eckpfeiler des japanischen Kinos. Hier müsstest du eigentlich eher mit @MobyDick reden, der hat sich dazu bereits ausführlich ausgelassen.

Aber grob gesagt und ich sehe das auch nicht anders, ist Kurosawas Meisterwerk einfach der in allen Belangen bessere Film. Das macht das Remake aber nicht zu einem schlechten Film. Ich sehe "Die glorreichen Sieben" noch immer als einen der besten Western überhaupt.

Jaha… Rebel Moon... da hast du nix verpasst, als du abgebrochen hast. Eine weise Entscheidung.

Bezüglich des letzten Absatzes. Muss natürlich nicht zwangsläufig so kommen, aber heute sollte man ja fast mit dem Schlimmsten rechnen. Wie du auch schon sagst… starke Frauencharaktere gab es schon immer in Filmen, aber die wurden natürlich eingebaut und wirkten nie zwanghaft konstruiert und darauf hingecastet. Wenn sie hier eine Frau einbauen wollen im Sinne einer „Calamity Jane“, „Belle Starr“, oder „Annie Oakley“ dann ist das völlig in Ordnung. Aber man sollte hierbei und dem 19.Jahrhundert immer bedenken… das waren Einzelschicksale. Auch wenn uns das moderne Hollywood hier gern die eine oder andere Räuberpistole erzählen will und dabei gerne die Geschichtsbücher umschreibt, hatten Frauen damals einfach nichts zu sagen und waren in der Gesellschaft untergeordnet. Ein kompletter Frauen-Cast wäre also schon ziemlich unglaubwürdig, weil es bereits damit anfangen würde, dass die damals schon gar niemand angeheuert hätte.

Aber einfach mal abwarten. Vielleicht haben sie die Geschichte ja im Griff und wissen was sie hier tun und am Ende kommt dabei noch eine gute Westernserie raus. Das sehe ich als Idealfall.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
19.12.2025 07:06 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 314 | Reviews: 1 | Hüte: 11

@DrStrange: ja, stimmt, die von dir aufgezählten Filme haben sich eigentlich wirklich sehr dran bediehnt. Rebel Moon habe ich unter Qualen den ersten Teil gesehen und den zweiten komplett ausgelassen.

"die sieben Samurai" habe ich tatsächlich noch nie gesehen.

Und dein letzter Absatz, da musste ich doch jetzt ein bisschen vor mich hinkichern :-D Nichts gegen starke Frauen in Filmen, sich sehe in eure Richtung Ellen Ripley und Sara Connor wink Aber was du erwähntst, das ist mir gar nicht so stark aufgefallen aber die Befürchtung schleicht sich gerade an...

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DrStrange : : Moviejones-Fan
18.12.2025 16:42 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.778 | Reviews: 63 | Hüte: 145

Ja gut... "Sador - Herrscher im Weltraum", übrigens auch mit Robert Vaughn, ist halt ein weiteres Remake. Nur hat man sich hier mal für SciFi entschieden. Ziemlicher Trash, aber witzig und unterhaltsam.

Aber der Einfluss von "Die sieben Samurai" und dadurch indirekt auch dem Remake "Die glorreichen Sieben" wiegt deutlich schwerer. Es gibt eine ganze Stange von Filmen, welche es ohne die Vorlage nicht gegeben hätte, wie "Das dreckige Dutzend", "Das große Krabbeln", "3 Amigos", "13 Krieger", "13 Assassins", aber auch die ganzen "Suicide Squad" Filme und nicht zu vergessen wie frech sich Zak Snyder mit seinem "Rebel Moon" hier bedient hat.

Zur neuen Serie sollte man sich eher Sorgen machen, wie oft hier modern, zeitgemäß und aktuell in der Beschreibung verwendet wird, was übersetzt heißen könnte, dass ein diverser Cast wieder bedeutend wichtiger ist als Charaktere und eigentliche Story dahinter. Also warten wir mal ab wieviel starke Frauen aus allen möglichen Kulturkreisen sich am Ende im Cast wiederfinden.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
18.12.2025 15:05 Uhr
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Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 314 | Reviews: 1 | Hüte: 11

Ich mag den alten Film und auch die Neuverfilmung mit Denzel Washington. Beide funktionieren sehr gut.

Beide Filme funktionieren für sich.

Dass es eine Serie Ende 90er gab, das wusste ich. Auch dass Bien und Perlman mitgespielt haben. Gesehen habe ich sie jedoch nie.

Auch für mich stellt sich doch die Frage, was man da erzählen will. Die Prämisse ist doch einfach, Dorf in Not, Hilfe wird gesucht, Hilfe wird gefunden, Kampf, Helden gewinnen. Wenn man so will gibt es sogar eine Sci-Fi-Version davon, mit Georg Peppard bekannt aus A-Team. Der Film heisst "Sador - Herrscher im Weltraum". Ist von 1980 und Roger Corman hat noch die Finger drin. Recht launiger Film übrigens.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sador_%E2%80%93_Herrscher_im_Weltraum

Aber nochmals zur Serie, will man da zuerst das Dorf zeigen, dann wird pro Folge ein Held gefunden, eine Folge reitet die Truppe zurück ins Dorf, eine Folge lang werden die Dorfbewohner trainiert und in der letzten Folge kommt es zum Showdown?

Und in der zweiten Staffel....

Ich kann es mir beim besten Willen nicht als Serie vorstellen.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
17.12.2025 16:08 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.778 | Reviews: 63 | Hüte: 145

Es gab ja bereits eine Serie zu "Die glorreichen Sieben" von 1998 bis 2000, mit Michael Biehn und Ron Pearlman. Sogar Robert Vaughn aus dem Originalfilm, hatte eine wiederkehrende Rolle.

Trotz allem war die Serie eher mäßig. Konnte man anschauen, aber irgendwie...

Ich glaube die ganze Story funktioniert besser als Film, vielleicht noch als Event oder Miniserie, etwas umfangreicher auserzählt. Aber als richtige Serie, mit jeder Woche einem neuen Dorf das es zu beschützen gibt?! Village of the Week - eher nicht.

Das wär dann genau so toll wie Knight Boat... jede Woche ist da eine Kanal oder eine Bucht.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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