Nicht alles super: Wer die Zusammenarbeit mit Marvel satt hat!

Marvel macht nicht alle froh

Nicht alles super: Wer die Zusammenarbeit mit Marvel satt hat!

55 Kommentare - Sa, 12.08.2017 von R. Lukas - Und dann lebten sie glücklich und zufrieden... Moment, stop! Ganz so rosig sieht es hinter den Marvel-Kulissen nicht immer aus. Wir sagen euch, bei wem was los war.

Nicht alles super: Wer die Zusammenarbeit mit Marvel satt hat!
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Seit Beginn des Marvel Cinematic Universe (MCU), also praktisch seit Iron Man, verfolgen die Marvel Studios einen klaren Plan. Alle Filme hängen mehr oder weniger zusammen und bauen aufeinander auf, um ein großes Ganzes zu ergeben. Das ist der Grundstein des phänomenalen Erfolgs. Kontinuierlich wurden Millionen und Milliarden gescheffelt, die Methoden verfeinert und Stars geformt. Heute boomt Marvel stärker denn je, alles läuft wie eine gut geschmierte Superhelden-Maschine. Und das soll auch noch viele, viele Jahre so bleiben.

Aber selbst in der harmonischsten und glücklichsten Familie - als eine solche rühmt sich Marvel ja gerne - kracht es bisweilen, egal, welches Bild man nach außen hin zu vermitteln versucht. Nur immer Friede, Freude, Eierkuchen geht auch nicht. Es gab schon Reibereien, Rausschmisse, kreative Differenzen und anderen Zoff zwischen Studio und Angestellten. Wahrscheinlich herrscht hinter den Kulissen sogar noch dickere Luft, als wir ahnen und mitbekommen. Und meist dürfte Marvel das letzte Wort haben. Wer nicht mitzieht, muss eben weg.

Einige Schauspieler und Regisseure, denen die Zusammenarbeit mit Marvel über kurz oder lang gehörig die Laune verhagelt hat, waren so frei, offen zu erzählen, was ihnen durch den Kopf geht und wie es um ihre Gefühlslage bestellt ist. Bei manchen grenzt es schon an echten Hass, während andere eher entnervt oder enttäuscht klingen. Es kommt nun mal nicht jeder damit klar, ins Marvel-Korsett gezwängt zu werden. Wenn euch noch mehr als die folgenden acht Leute einfallen, macht euch unten bemerkbar! Auch sonst könnt ihr wieder nach Lust und Laune kommentieren, wir freuen uns drüber.

Terrence Howard - "Iron Man"

Der Mann, der nie War Machine war

Bild 2:Nicht alles super: Wer die Zusammenarbeit mit Marvel satt hat!

Heute kaum zu glauben, aber Terrence Howard war bei Iron Man, einem Film mit Robert Downey Jr., der bestbezahlte Darsteller. Und Marvel wollte ihn wirklich. Alles lief rund, bis Gerüchte aufkamen, wonach er sich am Set danebenbenommen haben sollte. Die Folge: Seine Rolle in Iron Man 2 und seine Gage wurden deutlich gekürzt. Ob selbst gegangen oder gegangen worden, Howard war draußen und Don Cheadle drin. Als neuer James "Rhodey" Rhodes durfte der sich dann auch in War Machine verwandeln. Und was tat Howard? Beschuldigte Marvel, seine Karriere zerstört, und Downey Jr., ihn rausgedrängt und das für ihn reservierte Geld einkassiert zu haben.

Edward Norton - "Der unglaubliche Hulk"

Einmal grün und weg

Bild 3:Nicht alles super: Wer die Zusammenarbeit mit Marvel satt hat!

Dass Edward Norton seinen eigenen Willen hat und leicht unbequem wird, wenn ihm etwas nicht passt, müsste Marvel gewusst haben, bevor man ihn auf Bruce Banner in Der unglaubliche Hulk losließ. Vielleicht dachte man ja, es hätte sich gebessert, aber nein, Norton war noch genauso schwierig wie immer. Zum Streitpunkt wurde die Laufzeit des Films. Während Marvel unter zwei Stunden bleiben wollte, machten sich Norton und Regisseur Louis Leterrier für eine längere Fassung stark - vergeblich. Marvel setzte sich durch, Norton schmollte und weigerte sich, Der unglaubliche Hulk zu promoten. Ganz ohne grün zu werden!

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55 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 12.08.2017 | 12:07 Uhr12.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Nungut, fernab der Ambitionen sollten Schauspieler dann vielleicht im Vorfeld keine Verträge unterschreiben die mehrere Filme beinhalten.

Ach komm...

LindaFB
Splitter
12.08.2017 | 09:53 Uhr12.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Interessenskonflikte bei solchen Grossprojekten sind immer vorprogrammiert. Die Studios sind zum erfolg verdammt, während die schauspieler sowieso bezahlt werden. Wer zahlt bestimmt was gespielt wird. Auch wenn sich Schauspieler und Regisseure auf den aufgeblasenen Schlips getreten fühlen und sich in ihrer schöpferischen und schauspielerischen Freiheit beschnitten, ja sogar betrogen fühlen. Gerade was Diven wie Edward Norton betrifft. Es hat seinen Grund, weshalb der begnadete Schauspieler so wenige Rollen bekommt. Unterm Strich geht es um Hunderte millionen investierter Dollar, die wieder reingeholt werden müssen. Da stehen die, manchmal Nachvollziehbaren kreativen Wünsche von Autoren, Regisseuren und Schauspielern eben hinten an. Vertrag ist Vertrag

"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"

TiiN
Pirat
Geschlecht | 12.08.2017 | 08:45 Uhr12.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich kann es nachvollziehen, wenn Schauspieler (mit höheren Ambitionen und Ansprüchen), welche Natalie Portman definitiv hat, keine Lust haben, sich für unzählige Filme für ein Franchise hinzugeben. Ob nun Star Wars, Marvel oder sonst was.

Ich denke das wird auch der Grund sein, warum Ben Affleck früher oder später den dunklen Ritter abgeben wird.

Tim
King of Pandora
Geschlecht | 09.08.2015 | 02:52 Uhr09.08.2015 | Kontakt
Jonesi

@Beowe
Da magst du sicher Recht haben, nur sind Schauspieler auch nur Menschen. Damals war das MCU ja noch recht frisch, wie es weitergehen sollte, wusste auch niemand. Dann dürfte sie vor allem die Zusammenarbeit mit Kenneth Branagh gereizt haben, der ist nun mal ein hoch angesehener Regisseur. Beim zweiten Teil hat sie dann Alan Taylor vor der Nase, da wäre ich auch unzufrieden. Der ist eben nur mittelmäßig und wenn dann dauernd das Studio reinredet und man als Schauspielerin mit solch einem Talent wie Portman sich nicht entfalten kann, ist der Ärger vorprogrammiert. Aber hast schon Recht, sie sollte aus Fehlern lernen.

Beowe
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.08.2015 | 02:40 Uhr09.08.2015 | Kontakt
Jonesi

Naja Natalie Portman, sie mag ne gute Schauspielerin sein wenn sie will, aber das Problem ist das sie keine Fortsetzungs Schauspielerin ist. Sie verliert schnell das Interesse wenn die Rolle über einen Film hinausgeht, das war bei Star Wars so und auch bei Thor, was vorallem daran liegt das sie sich nicht vorher mit dem Franchise befassen tut, sie hat selbst zugegeben das sie vorher weder Star Wars gesehen/gelesen hat, noch sich mit Marvels Universum auskannte. Gut für SW will ich ihr mal nicht so sehr vorwerfen, da sie da zum ersten mal "eine" Rolle über mehrere Filme gespielt hatte, aber bei Thor hätte sie aus ihrem Fehler lernen sollen und sich erst mit dem Franchis vertraut machen sollen ehe sie unterschrieb.

Chewbacca
Copilot
Geschlecht | 29.07.2015 | 23:04 Uhr29.07.2015 | Kontakt
Jonesi

@Luph:

Naja, weil eben erst durch das Töten, ein willkürlicher Charakter installiert wurde. (und ich es bewusst ausschließe, dass diesr Held erst töten muss, um einer zu werden) Somit, in meine Augen, eine Fortsetzung zur Rechtferigung bewusst eingeleitet ward, die sich in alle Richtungen bedienen lässt. Und das ist mir zu einfach und konstruiert! Aber, einen Charkter zu installieren, der seine Ideale unumstößlich vertritt, scheint wohl zu schwer zu händeln, offensichtlich. Habe wohl eine konservative Ansicht in Sachen Superman. Anders kann ichs mir und es nicht weiter erkären^^

smile

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 29.07.2015 | 22:32 Uhr29.07.2015 | Kontakt
Jonesi

@Chewbacca
Leider wurde schon hier, für mich, die Snydersche Konstruktion sichtbar, um weitere Verfilmungen zu installieren und eben dafür über Leichen zu gehen.

Ich verstehe nicht so ganz, wie du vom MoS-Ende auf weitere DCCU-Filme schließt. Eine Überleitung hat hier doch gar nicht stattgefunden. "Man of Steel" war ursprünglich ja auch gar nicht als Türöffner gedacht, diese Idee kam den Produzenten erst während des Drehs. Aus diesem Grund halten sich die Anspielungen (Wayne Enterprises Satellit, etc) auch arg in Grenzen.

Aber, was mir schon jetzt Kopfjucken bereitet. zum Beispiel: wieso ist denn der Butler Alfred beinah so alt wie Bruce Wayne?

Ein interessanter Punkt, der mir so noch gar nicht aufgefallen ist! Ich denke jedoch, dass sieht einfach nur so aus.
Aber hey, im Gegensatz dazu war Michael Caines Alfred zur Zeit von Bruce Kindheit schon uralt und ist 20 Jahre später erstens immer noch am Leben und sieht zweitens immer noch genauso aus wie früher. Das ist auch nicht grade elegant gelöst. Der Kerl überlebt einfach alle laughing

P.S.: Ich bin übrigens auch kein "Snyder-Gläubiger" wink
Ich kenne vier seiner Filme, zwei finde ich klasse (Watchmen, Man of Steel), einer hat nur gute Bilder (300) und einer war eine Totalkatastrophe (Dawn of the Dead).

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 29.07.2015 | 19:10 Uhr29.07.2015 | Kontakt
Jonesi

Das müsst ihr mal sehen.. wegen DCEU plänen.. wer viele freiheit hat und wie sie begrenz ist

Check it: http://www.comicbookmovie.com/fansites/JoshWildingNewsAndReviews/news/?a=123366

Burnout
Mr. Strange
Geschlecht | 29.07.2015 | 17:09 Uhr29.07.2015 | Kontakt
Jonesi

Was mich jetzt wirklich interessieren würde.

Hat Superman in den Comics schon mal jemandem getötet oder nicht??

Goyer verteidigt das kontroverse Ende:

"Und war schon klar, dass das Diskussionen geben wird und wir haben es nicht einfach gemacht, weil wir cool sein wollten", erklärt Goyer. "Wir wollten unseren Helden in eine unmögliche Situation bringen, in der er eine unmögliche Entscheidung treffen muss. Die Sache war die: Zod sagt Ich höre nicht auf, bis Du mich tötest oder ich dich und es war auch klar, dass kein Gefängnis auf dem Planeten Erde sicher genug für ihn gewesen wäre…"

Trotzdem hat Goyer auch für Fans des pazifistischen Superman eine Erklärung:

"Man of Steel war wie Batman Begins: Zu Superman wird die Titelfigur erst am Ende des Films. Er sollte diese dunkle Erfahrung machen und in die nächsten Filme mitnehmen. Weil er nun Superman ist und die Menschen zu ihm aufschauen, muss er an sich selbst höhere Ansprüche stellen."

Mir reicht diese Erklärung.^^

Make Movies!! not War!!

Chewbacca
Copilot
Geschlecht | 29.07.2015 | 12:10 Uhr29.07.2015 | Kontakt
Jonesi

@Jack-Burton:

wie ich es von Dir gewohnt bin, wieder mal eine sehr gelungene Auflistung an interessanten Punkten. Mütze, für Deine Mühen! Bevor ich wieder einaml meine alten und längst bekannten Argumente aufführe, kürze ich ab und komme zu dem bildhaften Entschluss: Der Koch ist ein gefeierter Star, doch die Suppe schmeckt mir nicht, während andere sogar Nachschlag wollen. Gott sei Dank, sind die Geschmäcker verschieden und es lässt sich bekanntlich drüber streiten ;)

Manchmal kommt es mir so vor, als schippere ich mit einem Holz-Segelboot, auf der Suche nach dem perfektem Wind, auf einem See, umgeben von großen Kreuzfahrtschiffen, die "MS DC" und "MS Marvel", die pausenlos und unter Volldampf Entertainment raushauen. laughing

@Chris: TüteGummibärchenreich