1917

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1917 Kritik

1917 Kritik
23 Kommentare - 21.01.2020 von MB80
In dieser Userkritik verrät euch MB80, wie gut "1917" ist.
1917

Anfang April 1917, mitten im ersten Weltkrieg, bekommen die Obergefreiten (Lance Corporal) Blake und Schofield plötzlich den Befehl zum Antreten. Die deutschen Truppen sind scheinbar auf dem Rückzug, und ein gewisser Oberst Mackenzie steht davor, am nächsten Morgen weiter anzugreifen, um die veränderte Lage auszunutzen. Was er nicht weiß, und was Luftaufnahmen gerade erst offenbart haben, ist dass er mit seinen Truppen vor einer von langer Hand geplanten Verteidigungslinie steht, die den Angriff über offenes Feld zu einem Himmelfahrtskommando macht (Geschichts-Nerds werden diese Linie wahrscheinlich als die "Hindenburg Linie" identifiziert haben, ein tiefschichtiges Verteidigungsnetz welches den Zweck hatte, die Westfront mit möglichst wenigen Truppen zu halten und durch eine sogenannte "Frontbegradigung" Truppen für die anderen Schauplätze in Europa frei zu machen). Die direkte Kommunikation zu den 1600 Mann ist abgerissen, weshalb der Befehl, den Angriff abzubrechen, direkt und persönlich überbracht werden muss, noch dazu durch ein Gebiet, dass kurz zuvor noch von deutschen Truppen gehalten wurde. Blake wurde dabei mit einem Hintergedanken gewählt: er hat einen Bruder in der Vorhut, der bei Versagen der Mission am nächsten Morgen mit seiner Einheit verheizt wird. Dass Blake die notwendige Motivation mitbringt ist also garantiert, aber sein Partner, den er auch noch selber für dieses Schicksal ausgewählt hat (ohne die Details zu wissen, wohlgemerkt), sieht die Mission etwas kritischer.


Was auch immer man von Sam Mendess Spectre halten mag, die meisten werden wohl zustimmen, dass der lange Tracking Shot in Mexico City am Anfang zu den Höhepunkten des Filmes gehört. Mendes hat diese Technik für 1917 wortwörtlich ausgereizt, und den Film so konstruiert, dass er, mit einer wichtigen Ausnahme, wie eine einzige ungeschnittene Szene funktioniert. Die Kamera klebt quasi an den Protagonisten, wir erleben sozusagen live was diese gerade durchmachen. Die Form hat dem Film mehrere Ego-Shooter und Computerspiel-Vergleiche eingebracht, und ich denke, der Film setzt dies bewusst und intelligent ein. Wer einmal Call of duty oder Konsorten gespielt hat (oder Half-Life für mein Semester) weiß wahrscheinlich, dass diese Spiele eine Scheinfreiheit haben, in der die Welt zwar groß erscheint, man sich letztendlich aber einen Korridor hinunter kämpfen muss. Mit diesem Stil erreicht 1917 etwas interessantes, man kann als Zuschauer genauso wenig entkommen wie die beiden Soldaten. Wenn die beiden in einen Granatentrichter rutschen, in die schleimige, verrottende Grütze, die vor ein paar Wochen vielleicht noch Kameraden waren, dann gibt es keinen rettenden Schnitt zu einer Szene ein paar Sekunden später. Kein erleichternder Schnitt zum Tageslicht, wenn das Bunkersystem kollabiert und die beiden lebendig zu begraben droht. Der Film erreicht etwas beim Zuschauer, dass man eigentlich nur durch das inzwischen in die Filmsprache eingewanderte Wort immersive (recht unklar übersetzbar mit "eindringend") beschreiben kann: wir sind im Geschehen drin, ob wir wollen oder nicht. Leider wurden meine Hoffnungen, der Film würde dadurch auch etwas zum Verlust der Entscheidungsfreiheit der Soldaten sagen, enttäuscht, zumindest am Anfang wird sogar noch fleißig diskutiert, ob man den Befehl überhaupt direkt ausführen soll, und dies geht weiter bis man schließlich den Punkt ohne Wiederkehr überschritten hat.

Trailer zu 1917


An diesem Punkt steht der Film dann auch kurz davor, ein Problem zu bekommen, denn einer der Soldaten könnte an dieser Stelle zu einem sehr konventionellen Held werden. Angesichts der Mission kommen einem auch Gedanken an einen umgedrehten Saving Private Ryan, da hier zwei Soldaten ihr Leben für viele riskieren, womit die moralische Frage aber auch direkt simpler und uninteressanter wird (besonders da es bei Blake um seinen Bruder geht). Dem Dilemma entkommt der Film zumindest teilweise, indem er einen doch unkonventionellen "Helden" zeichnet, der trotz des Wahnsinns um ihn herum, und trotz einer Schlüsselszene, seine Menschlichkeit nicht zu verlieren scheint, und der nicht für den Sieg kämpft, sondern einfach für das Überleben seiner Kameraden (wäre ich zynisch könnte ich behaupten, dass er dadurch in einem Abnutzungskampf wie der Westfront schon für den Sieg kämpft, aber das ist nicht die Intention des Filmes). Dies wird vom Film klar kontrastiert durch Oberst Mackenzie (Benedict Cumberbatch als einer von vielen bekannten Gesichtern in einer kleineren Rolle) auf der eigenen Seite, der am ehesten in die Nähe kommt, so etwas wie ein Bösewicht zu sein. Generell transportiert der Film in mehreren Szenen als Thema nicht den Sieg über den Gegner, sondern einfach den Willen dieser Menschen, heil nach Hause zu kommen. Das gibt ihm einen angenehm milden Unterton, ohne dass er etwas revolutionär neues über den Krieg sagen würde.


Technisch und von der Inszenierung her kann man dem Film wenig vorwerfen, die Gräben, das Niemandsland, Bunker und eine zerstörte Stadt sehen gruselig authentisch aus. Dabei setzt der Film immer wieder interessante Kontraste, lässt zum Beispiel Kirschblüten auf Schofield fallen, was nach einem vorherigen (und etwas banalen) Gespräch über Kirschbäume wie ein Rückruf an die Heimat wirkt, nur um in direkt danach in den Alptraum der Realität zurück zu holen. Dadurch wird der Effekt der "Verbrannten Erde" Strategie schmerzhaft spürbar: Hier wohnten einmal Menschen, das war eine Heimat. Leider hat der Film hier scheinbar auch das Bedürfnis, dies dann doch ausbuchstabieren zu müssen, so etwa in einer Szene in einem Keller, in der die einzige Frau im Film ihren Auftritt hat, leider ohne einen großen Effekt zu haben.


Was am Ende bleibt, ist ein visuell und von der Gesamtstimmung her (die Musik erreicht teilweise einen pulstreibenden Grad, der an Nolans Dunkirk erinnert) hochkarätig inszenierter Film mit einigen kleinen Schwächen und einem starken Alleinstellungsmerkmal, der dann aber doch eine Frage übrig lässt: was hat er denn neues zum Thema Krieg zu sagen? Und an dieser Stelle steht leider "nicht viel", sodass man zwar gleichzeitig beeindruckt zurück bleibt, aber auch mit einem leicht banalen Nachgeschmack.

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23 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.01.2020 09:17 Uhr | Editiert am 23.01.2020 - 09:26 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.221 | Reviews: 148 | Hüte: 469

@MB80: Ah, ok. Danke für die Einordnung.

@PaulLeger
"was der Film denn nun Neues in Bezug auf Amokläufer/Terroristen zu sagen hatte und das war mMn recht wenig"

Neues natürlich nicht wirklich, als Mahnmal gegen Rechtsextremismus und Terrorismus fand ich "22. Juli" aber schon sehr ansprechend. Mein Vorteil war da aber wahrscheinlich auch, dass ich den Film ohne Kenntnis von "Utøya 22. Juli" gesehen habe.

Im Bezug auf Greengrass´ auf realen Begebenheiten beruhenden Politthrillern ist "Captain Phillips" meiner Meinung nach allerdings (noch) besser als "22. Juli" und "Flug 93". Zur Vervollständigung fehlt mir da noch "Bloody Sunday".

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
22.01.2020 19:56 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.653 | Reviews: 30 | Hüte: 137

Luhp92:

"Quasi unsere Diskussion hier zu den gleichen Themen, nur mit negativerem Urteil^^"

Joa, der Dowd hat ihm in seinem Review ne B- gegeben, was bei Metacritic nem 67/100 entspricht, also gar nicht so weit weg und ne Empfehlung. Und der Dowd ist eigentlich sehr streng, also schlecht fand er ihn nicht, nur halt überbewertet.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
22.01.2020 19:15 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 467 | Reviews: 3 | Hüte: 64

@ luhp92

Den norwegischen Film habe ich noch nicht gesehen, den Netflix-Film empfand ich jedoch schon als intensives, schockierendes, unangenehmes und mit den Opfern mitfühlendes Terror(ismus)-Kino. Paul Greengrass ist als Regisseur ja auch kein schlechter.

Das stimmt, seinen "United 93" fand ich auch stark, aber den Breivik-Film fand ich in seiner Machart zu konventionell, außerdem hab ich mich ähnlich wie ihr bei "1917" gefragt, was der Film denn nun Neues in Bezug auf Amokläufer/Terroristen zu sagen hatte und das war mMn recht wenig.

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TiiN : : Pirat
22.01.2020 18:37 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.860 | Reviews: 130 | Hüte: 305

Für mich der schöne One-Shot-Film, auch wenn er zusammengepuzzelt war:

Cocktail für eine Leiche

Herrlicher Humor, spannender Krimi und für das Produktionsjahr eine Meisterleistung.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.01.2020 18:30 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.221 | Reviews: 148 | Hüte: 469

@One-Shot-Filme

Hat von euch schon jemand "Russian Ark" gesehen? Ein russischer Historienfilm aus dem Jahr 2002, der wie "Viktoria" tatsächlich vollkommen am Stück gedreht wurde.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.01.2020 18:20 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.221 | Reviews: 148 | Hüte: 469

@MB80

Danke für das Teilen, ich habe mir das Video vom Film Club gerade angesehen. Quasi unsere Diskussion hier zu den gleichen Themen, nur mit negativerem Urteil^^

Was abseits von "1917" noch herausstach: A.A. Dowd meint im Bezug auf "American Beauty", dass er Kameramann Conrad L. Hall und Komponist Thomas Newman stets im selben Atemzug nenne wie Regisseur Sam Mendes. Dem stimme ich zu, ich sehe deren Arbeit für den Film sogar noch als wichtiger an als jene von Mendes.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
22.01.2020 18:17 Uhr | Editiert am 22.01.2020 - 18:21 Uhr
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Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.664 | Reviews: 6 | Hüte: 61

@MB80

Victoria ist schon ein Brett. Ein sogartiger Film, der sich über 140min spannungstechnisch langsam immer weiter zuspitzt..

Im Kino gesehen, war eine grandiose Erfahrung! Aufgrund der...mh...darf ich jetzt nicht sagen...ist das für mich in jedem Fall der beste Film, den ich gesehen habe, der sich mit längeren Plansequenzen auseinandersetzt...

Fun Facts:

Die haben den ganzen Spaß dreimal gedreht und die dritte Fassung ist dann auch die endgültige geworden.

Die Vorbereitungszeit betrug rund 3 Monate und das Drehbuch umfasste lediglich 12 Seiten.

- CINEAST -

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TiiN : : Pirat
22.01.2020 18:03 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.860 | Reviews: 130 | Hüte: 305

@MB80 und PaulLeger

Genau, ich meinte die Filme Birdman, Victoria oder auch Gravity, welche allesamt das Oneshot-Erlebnis wunderbar vermittelt haben. Daher fand ich es in 1917 zwar technisch durchaus beeindruckend, aber es war nichts, was mich aus den Socken gehauen hat.

Ich mag lange Kameraeinstellungen sehr, aber mMn sollte man es nicht übertreiben. The Revenant hat hier ein tolles Maß gefunden.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.01.2020 17:30 Uhr | Editiert am 22.01.2020 - 17:40 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.221 | Reviews: 148 | Hüte: 469

@PaulLeger
"Und "Utoya: July 22" ist halt ziemlich intensiv (nicht mit dem Netflix-Film ähnlichen Titels verwechseln, der ist mies)."

Den norwegischen Film habe ich noch nicht gesehen, den Netflix-Film empfand ich jedoch schon als intensives, schockierendes, unangenehmes und mit den Opfern mitfühlendes Terror(ismus)-Kino. Paul Greengrass ist als Regisseur ja auch kein schlechter.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
22.01.2020 13:32 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 467 | Reviews: 3 | Hüte: 64

@ MB80

Sind beide zu empfehlen, "Victoria" schon wegen des logistischen Aufwands, weil er von den genannten der einzige Film ist, der wirklich als eine durchgehende 140-Minuten-Plansequenz ohne Schnitt gedreht wurde, was halt schon irre ist wenn man sich das mal überlegt (glaub bei "1917" ist die längste Sequenz ohne Schnitt 10 Minuten, was ja auch schon lang ist). Und "Utoya: July 22" ist halt ziemlich intensiv (nicht mit dem Netflix-Film ähnlichen Titels verwechseln, der ist mies).

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
22.01.2020 12:06 Uhr | Editiert am 22.01.2020 - 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.653 | Reviews: 30 | Hüte: 137

Thema: Interessante Diskussion im "Film Club" zwischen Katie Rife und AA Dowd über die Punkte, die hier auch immer wieder auftauchen.

"Does the Oscar-nominated 1917 have anything new to say about war?"

Interessanterweise haben die dieselbe Überlegung zum Schnitt wie ich, fallen aber im Urteil am Ende doch etwas härter aus.

@PaulLeger:

Ja, ich hatte mich im Kopf am Begriff "Videospielästhetik" festgefressen, weshalb mir "Hardcore Henry" einfiel...

"Birdman", "Victoria" und "Utoya: July 22" : die letzten beiden habe ich nicht gesehen, den ersten sogar im Kino, aber irgendwie habe ich den gar nicht unter "One Take" abgespeichert. Aber den muss ich sowieso mal wieder auffrischen.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
22.01.2020 08:34 Uhr | Editiert am 22.01.2020 - 08:39 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 467 | Reviews: 3 | Hüte: 64

@ MB80

Er meint wohl eher (Pseudo-)Oneshots und davon gab es in den letzten Jahren mit "Birdman", "Victoria" und "Utoya: July 22" doch einige. Letzterer ist sogar thematisch einigermaßen vergleichbar, wenngleich der Amoklauf natürlich nicht mit den Schützengräben des Ersten Weltkriegs gleichgesetzt werden kann, aber auch da erlebt die Protagonistin in akuter Lebensgefahr die Hölle auf Erden.

"Hardcore Henry" ist nochmal was anderes, bei dem wurde ja komplett auf subjektive Kamera gesetzt, ist für mich ein anderer Ansatz.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
22.01.2020 08:02 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.653 | Reviews: 30 | Hüte: 137

MobyDick:

"Wir Kinder von Bahnhof Zoo" laughing Auch so ein Kinderfilm...

TiiN:

"Da gabs insbesondere n der jüngeren Vergangenheit zu viele Vergleiche, auch wenn diese keine Kriegsfilme waren."

Also da gab es diesen "Hardcore Henry", der wohl ganz konsequent eine Ego-Perspektive durchgezogen hat (nicht gesehen), sonst fällt mir da nicht so viel ein. Und er macht es ja auch nicht nur als Gimmick, insofern rechne ich das dem Film schon an. Ob man in 5 Jahren noch groß drüber reden wird... hmmm.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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TiiN : : Pirat
21.01.2020 21:49 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.860 | Reviews: 130 | Hüte: 305

Ich kann dein Fazit gut nachvollziehen, MB80. Mir gings mit 1917 ähnlich. Handwerklich ist das wirklich tip top, aber man nimmt nicht sehr viel mit, außer das einem einmal mehr die böse Seite des Krieges gezeigt wird.

Als Alleinstellungsmerkmal würde ich die Inszenierung nicht sehen. Da gabs insbesondere n der jüngeren Vergangenheit zu viele Vergleiche, auch wenn diese keine Kriegsfilme waren.

Ich hänge auch noch bei meiner 7,5 von 10, wobei die Tendenz nach unten führt.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
21.01.2020 20:26 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.608 | Reviews: 116 | Hüte: 397

Aus reiner Neugier, darf ich fragen, welcher Kinderfilm deine Trilogie der schlechten DVDs komplettiert? tongue-out

Dünyayi Kurtaran Adam
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