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Ohne Budget-Einschränkungen

"Star Wars - Underworld": Ronald D. Moore über die gescheiterte Serie

"Star Wars - Underworld": Ronald D. Moore über die gescheiterte Serie
0 Kommentare - Mo, 25.05.2020 von N. Sälzle
Ronald D. Moore spricht ausführlich über die gescheiterte "Star Wars"-Realserie "Underworld" und darüber, welche Freiheiten die Autoren damals hatten.
"Star Wars - Underworld": Ronald D. Moore über die gescheiterte Serie

Vor wenigen Monaten bekamen wir einen überraschend großen Einblick in die 2004 entwickelte Star Wars-Live-Action-Serie Star Wars - Underworld. Ein Video war aufgetaucht, in dem man einen Eindruck von dem Leben in den Häuserschluchten von Coruscant gewinnen konnte.

Man rechnete eigentlich nicht damit, so schnell nochmal etwas von Star Wars - Underworld zu hören, doch im Interview mit dem Collider zeigte sich Ronald D. Moore äußerst gesprächig. Denn Moore war einer von mehreren internationalen Autoren, die für Star Wars - Underworld versammelt worden waren. Wie er schildert, hätte man sich alle sechs bis acht Wochen auf der Skywalker Ranch getroffen, um über die Handlung und die einzelnen Geschichten zu sprechen. Man hätte Entwürfe geschrieben und George Lucas hätte diese unter die Lupe genommen. Dann hätte man einen weiteren Entwurf geliefert und über weitere Stories gesprochen. 

Leider, so räumt Moore ein, wäre am Ende nichts daraus geworden. Es hätte aber sehr viel Spaß gemacht und sei großartig gewesen.

Insgesamt hätte man um die 40, wohl 48, Drehbücher beisammen gehabt. Die Idee war, dass Lucas alle Drehbücher beisammen haben wollte, um dann erst darüber nachzudenken, wie er sie produzieren sollte. Natürlich wären auch dann modernste Technologie und die modernsten Effekte zum Einsatz gekommen.

Die Zeit wäre einfach verstrichen und irgendwann hätte Lucas Lucasfilm an Disney verkauft und das Thema hätte sich somit erledigt gehabt.

Moore beschreibt Star Wars - Underworld als riesiges Unterfangen, für das Lucas eine Vision gehabt habe. Deshalb hätten auch alle Drehbücher auf einmal fertiggestellt werden sollen, ehe mit den Dreharbeiten begonnen werden sollte.

Und wie teuer wäre Star Wars - Underworld geworden? Lucas hätte den Autoren die Anweisung gegeben, die Serie so groß wie nötig zu schreiben. Alles andere würde man später überdenken. Das bedeutete, sie hätten überhaupt keine Einschränkungen beim Schreiben gehabt, das Budget hätte keine Rolle gespielt.

Am Ende war es dann aber wohl doch so. In der Vergangenheit wurde immer wieder gesagt, dass die Serie zu teuer gewesen wäre, um in die Tat umgesetzt zu werden. Oder scheiterte es am Ende dann doch einfach nur am Timing?

Quelle: Collider
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