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Zukunft des DCU?

"Supergirl": Kinostart enttäuscht - Peter Safran nimmt Stellung

"Supergirl": Kinostart enttäuscht - Peter Safran nimmt Stellung
3 Kommentare - Mo, 29.06.2026 von MJ-Caminito
Der neue DC-Film "Supergirl" ist unter den Erwartungen gestartet. DC Studios-Co-Chef Peter Safran sieht dennoch keinen Anlass, die langfristige Strategie infrage zu stellen.
"Supergirl": Kinostart enttäuscht - Peter Safran nimmt Stellung

Der zweite Kinofilm unter der Leitung von James Gunn und Peter Safran bei DC Studios ist mit einem verhaltenen Box-Office-Ergebnis gestartet. Supergirl spielte in Nordamerika rund 38 Millionen Dollar am Startwochenende ein und landete damit hinter Toy Story 5 auf Platz zwei der US-Kinocharts.

Laut Branchenberichten blieb das Einspielergebnis damit deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, die teilweise bei über 50 Millionen Dollar lagen. Das Produktionsbudget des Films wird auf rund 170 bis 186 Millionen Dollar geschätzt, hinzu kommen erhebliche Marketingkosten. International spielte der Film weitere rund 30 Millionen Dollar ein, sodass sich das weltweite Startwochenende auf etwa 68 Millionen Dollar beläuft.

In einem Statement hat Peter Safran, Co-CEO von DC Studios, die Enttäuschung nicht beschönigt. „Auch wenn Supergirl unsere Box-Office-Erwartungen nicht erfüllt hat, ist der Film nur ein Bestandteil einer größeren, langfristigen Strategie bei DC Studios, an der wir weiterhin festhalten und von der wir überzeugt sind.“, wird der Manager zitiert. Safran betonte, dass ein einzelner Filmstart nichts an der langfristigen Neuausrichtung des DC-Universums ändere.

Supergirl basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe und rückt Kara Zor-El in den Mittelpunkt, die hier als deutlich reifere und komplexere Version der Heldin dargestellt wird als in früheren Adaptionen. Milly Alcock, bekannt aus House of the Dragon, übernimmt die Titelrolle. Regie führte Craig Gillespie (Cruella, I, Tonya).

Der Kinostart erfolgte zudem zu einem schwierigen Zeitpunkt. Das familienfreundliche Toy Story 5 dominierte das Wochenende und lockte ein breites Publikum in die Kinos. Gleichzeitig erhielt Supergirl gemischte Kritiken sowie ein B- CinemaScore von den Zuschauern, was auf eine eher durchschnittliche Mundpropaganda hindeutet.

Für DC Studios markiert der Film den zweiten großen Kinostart nach Superman unter der neuen Führung von Gunn und Safran. Seit ihrer Übernahme im Jahr 2022 verfolgen die beiden eine umfassende Neuausrichtung des DC-Universums, die auf eine kohärente Erzählweise über Filme, Serien und Animationen hinweg setzt.

Trotz des enttäuschenden Starts hält Safran an diesem Kurs fest. Er betrachtet Supergirl als Teil einer größeren Strategie, die nicht von kurzfristigen Box-Office-Ergebnissen abhängig gemacht werden solle. Der langfristige Aufbau eines zusammenhängenden Universums habe weiterhin höchste Priorität.

Branchenbeobachter diskutieren derweil, welche Auswirkungen das Ergebnis auf die Zukunft von Gunn und Safran haben könnte – insbesondere im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount/Skydance. Nach bisherigen Berichten soll sich der künftige Verantwortliche David Ellison jedoch offen gegenüber der aktuellen Ausrichtung zeigen.

Ob Supergirl in den kommenden Wochen durch starke Legs noch Boden gutmachen kann, bleibt abzuwarten.

Wie bewertet ihr den Start von Supergirl? Handelt es sich um einen einmaligen Ausrutscher des neuen DCU oder bereits um ein Warnsignal für die kommenden Produktionen? Diskutiert gerne im Forum mit und teilt eure Einschätzung.

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3 Kommentare
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DrStrange : : Moviejones-Fan
29.06.2026 11:59 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.907 | Reviews: 66 | Hüte: 151

Natürlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer und es war klar, dass weder Gunn noch Safran sich jetzt hinstellen werden und das Ende ihres geplanten DCU hinausposaunen. Auch wenn "Supergirl" nun ein Riesenflop ist, wird es sich letztendlich mit dem nächsten "Superman" zeigen wo man steht. Clayface ist diesbezüglich komplett uninteressant, weil nur ein Nischenprodukt und somit nicht relevant genug.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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CountDooku : : Moviejones-Fan
29.06.2026 11:29 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 11:30 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.11 | Posts: 618 | Reviews: 6 | Hüte: 2

Klingt wie Schadensbegrenzung.

So weit ich weiß, sind nach "Man of Tomorrow" noch keine weiteren Projekte gerade in Produktion. Momentan kann ich nicht sehen, wie dieser langfristige Aufbau aussehen soll.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.06.2026 11:21 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 11:25 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.130 | Reviews: 151 | Hüte: 767

Es ist zwar grundsätzlich gut, wenn man sich durch einen Flop nicht aus dem Konzept bringen lässt (selbiges hätte ich mir auch für das DCEU gewünscht), aber beim DCU ist die Qualität halt auch nicht wirklich gut.

Ja, "Superman" kam bei den Comicfans überwiegend gut an, aber filmisch gesehen ist der Film halt nicht wirklich gut. Die Figuren sind nicht gut ausgearbeitet, das Drehbuch weist Logikfehler auf und die Dialoge sind auch überweigend nicht wirklich gut. Die mittelmäßigen Effekte kommen dann noch oben drauf.

"Supergirl" treibt das auf die Spitze und hat ein richtig schlechtes Drehbuch voller Logikfehler, dümmste Dialoge und einen unglaublich lahmen Antagonisten.

Wenn es so weitergeht, wäre es vielleicht besser, wenn das DCU bald wieder eingestampft wird. "Clayface" soll ja ein Budget von 40 Mio. Dollar haben, der wird es leichter haben, in die Gewinnzone zu gelangen, aber da es sich um einen Nischenfilm handelt, wird der sicher auch nicht über die 150 Mio. Dollar Umsatz kommen. Und ob er auch inhaltlich gut wird, wird sich zeigen.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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