Nochmal im O-Ton - fands teilweise schwer zu verstehen. Vom Film habe ich vorallem mitgenommen, wie einfach es doch ist, sich über das Schaffen anderer zu schmunzeln, wenn doch unabhängig vom Ergebnis meist wirklich viel Energie hineingesteckt wird. Nicht so witzig, wie ich gedacht hätte, dafür funktioniert die Freundschaftsgeschichte und die der Selbstverwirklichung ganz gut.
Sehr schwierig zu bewerten. Ich habe tatsächlich nicht ansatzweise damit gerechnet, was der Film hier abgeliefert hat. Seltsam faszinierend, wenn auch zugegebenermaßen unglaublich langsam. Fast ein Stummfilm. Hat einen sehr eigenen Rhythmus und ein Konzept von Zeit und Raum, das man eigentlich noch etwas genauer betrachten sollte, dabei nicht nur, was der Film zeigt, sondern auch, was er rauslässt. Ein Film über ganz viele Themen von Liebe und Bestimmung und Erinnerung und Einsamkeit, bis Präsenz ohne Körperlichkeit, über Leben, das Orten und Gegenständen inne wohnt, Leben nach dem Tod und und und. Eigentlich sollte ich mich erstmal hinsetzen und mir Gedanken dazu machen... ich würde den Film für den gewagten Zuschauer auf jeden Fall empfehlen. Erwartet aber keinen konventionellen Spannungsbogen. Sehr indie, sehr künstlerisch, metaphorisch, metaphysisch...
Empfand den film über weite strecken ziellos/wirr und plot und figurenkonstellationen schlecht ausgearbeitet. Insbesondere die teils sehr schrägen Nebenfiguren konnte ich oft gar nicht einordnen. Fand den plot dann auch uninteressant. Hier und da auch ein paar seltsame "Stimmungsschwankungen " in der Inszenierung. Skarsgard mit gefühlt nur einem Gesichtsausdruck.
Ist ganz gut. Mindestens ein emotionaler Gefühlsausbruch ist wirklich erschütternd inszeniert. Und wenn einem im Verlauf langsam dämmert, dass das sehenswerte Beziehungsdrama über Liebe, Glück und Kindheitserfahrungen gleichzeitig für den Ukrainekonflikt einsteht, wird das ganze noch einen Ticken interessanter. Trotzdem kommt der Film gerade im Mittelteil stellenweise sehr schwer voran und verliert etwas den Fokus. Auch schien mir, dass die Ideen teilweise etwas nachdrücklich und zu offensichtlich betont werden. Trotzdem Daumen hoch.
Ein Film wie ein Greatest Hits Album. Die Montage rhythmisch ganz nach der Musik ausgerichtet, harmonisiert der Heist-Plot toll mit dem Soundtrack. Rasant und unterhaltsam.
Der Film mag ja sein Herz am rechten Fleck haben, aber empfehlen kann ich ihn nur bedingt.
Denn der Film ist kitsch und klischeebeladen. Folgt einer mehr als vorhersehbaren Dramaturgie, die alles in hübschen Päckchen serviert und die message für jeden über deutlich ausformuliert. Viel zu oft werden dabei schwerfällige Dialoge verwendet, die den.idealistischen schreiberling offenbaren und nicht die teils flachen Figuren. Ein paar witzige gut getimte oneliner zwischen den Zeilen verstärken noch das Gefühl des aufgesetzten.