Gravity (2013)

Ein Film von Alfonso Cuarón mit Sandra Bullock und George Clooney

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Gravity Inhalt

Bullock spielt Dr. Ryan Stone, eine brillante Medizintechnikerin, die sich auf ihrer ersten Weltraummission befindet. An ihrer Seite der erfahrene Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) auf seinem letzten Flug ins All. Während einer Routineaktion außerhalb des Shuttles kommt es zur Katastrophe: Das Shuttle wird zerstört, so dass Stone und Kowalsky komplett allein sind, nur durch eine Sicherung miteinander verbunden...langsam ins All driftend. Die Stille nach dem Desaster verrät ihnen, dass jeglicher Kontakt zur Erde abgerissen ist - und damit jede Chance auf Rettung. Und während die Angst und Panik um sich greifen und der Sauerstoff immer mehr abnimmt, ist der einzige Weg heim vielleicht der ins Unbekannte...


Der Trailer zum Film

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Gravity Kritik

Das Weltall, unendliche Weiten. Eigentlich ist es eine Routineoperation, zu der das Space-Shuttle aufgebrochen ist: Bergung und Reparatur eines Satelliten stehen an. Während Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) den Kontakt zur Bodenstation hält, ist Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) mit den finalen Reparaturarbeiten beschäftigt. Es ist eine Katastrophe ohne Ankündigung. Eine Kollision von Satelliten im erdnahen Orbit setzt eine Kettenreaktion in Gang. Tausende Teile Weltraumschrott entwickeln sich für die Mission zu einer ernsten Gefahr. Kurz darauf explodiert das Shuttle und Kowalsky und Ryan befinden sich plötzlich allein im All...ein Dahingleiten im unendlichen Sternenmeer. Wollen sie überleben, müssen sie sich beeilen, denn der Sauerstoff ist knapp. Rettung verspricht nur eine waghalsige Aktion, bei der beide Astronauten zusammenarbeiten müssen wie noch nie in ihrem Leben zuvor...

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910

Cast & Crew

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Box Office
723,19 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

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MarieTrin
Linguist
Geschlecht | 16.10.2015 | 21:00 Uhr16.10.2015 | Kontakt
Jonesi

Gerade nach zwei Jahren wieder gesehen und der Film war noch genauso spannend. Die schauspielerische Leistung von Sandra Bullock ist wirklich beeindruckend, ich könnte mir gar keine andere Schauspielerin in dieser Rolle mehr vorstellen. Gerade dadurch, dass in dem ganzen Film nur zwei Schauspieler auftauchen ist ihre Leistung noch wichtiger.

Vielleicht kann man den Film vorhalten, dass er letztendlich doch vorhersehbar ist (Zeitablauf, Hollywoodfilm etc.). In meinem Fall trifft es aber ganz und gar nicht zu, Gravity packt mich immer noch. Alleine, wenn die Trümmerteile ihren ersten Auftritt haben und das Stück "Debris" vom Komponisten Steven Price beginnt. Gravity gehört mittlerweile eigentlich schon zu meinen All-time-Favouriten, daher kann es nur ganze 5 Sterne geben.

Meine Bewertung
Bewertung von MarieTrin

Que la loi soit avec toi!

Ruebezahl
Moviejones-Fan
03.03.2014 | 10:36 Uhr03.03.2014 | Kontakt
Jonesi

Bin ich der einzige Mensch auf der Welt der nicht versteht, warum dieser Film diverse Oscars bekommt? Ich fand "The Wolf of Wall Street" um längen besser!
MarieTrin
Linguist
Geschlecht | 18.11.2013 | 22:05 Uhr18.11.2013 | Kontakt
Jonesi

@chewbacca

Danke!
Ja, ich war noch nie richtig in einem IMAX, oder ich kann mich einfach nicht dran erinnern.
Aber da ich gesehen hatte, dass eins nur eine halbe Stunde von mir entfernt ist, mit Gravity eben ein toller Film läuft, habe ich eben die Gelegenheit genutzt :-)

Und was soll ich sagen, tolle Bildqualität, riesige Leinwand, tolles 3D und die Bässe von der Musik hat man im Boden gespürt :-D
Je nachdem, wo du dein persönliches IMAX baust, werde ich dich vielleicht unterstützen wink

Que la loi soit avec toi!

Chewbacca
Copilot
Geschlecht | 18.11.2013 | 22:00 Uhr18.11.2013 | Kontakt
Jonesi

@MarieTrin

ich freue mich für dich!

eines tages, werde ich die reise in eine großstadt auf mich nehmen, um das/dein erlebnis zu teilen.

oder ich baue so ein imax-ding in meiner stadt laughing
MarieTrin
Linguist
Geschlecht | 18.11.2013 | 21:54 Uhr18.11.2013 | Kontakt
Jonesi

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Gravity ein zweites Mal im Kino zu schauen... und zwar im IMAX wink Was soll ich sagen, ein solch toller Film entfaltet im IMAX seine ganze Wirkung :-) Das war eine sehr gute Entscheidung von mir und ein glücklicher Zufall, dass die IMAX-Kinos den Film eine Woche länger als ursprünglich vorausgesehen, gezeigt haben :-)

Für mich endgültig 10/10 Punkten im Kino und auf DVD dann wahrscheinlich 9/10 wink

Que la loi soit avec toi!

regularmaddin
Moviejones-Fan
Geschlecht | 18.10.2013 | 12:11 Uhr18.10.2013 | Kontakt
Jonesi

Den Realismus in Filmen gibt es nicht und die Entscheidungen die Menschen in der Realität treffen sind weitaus "unrealistischer" als es ein Film je zeigen könnte, habe es mehrfach selbst erlebt.
Im Endeffekt ist der Weltraum in Gravety nur ein einziger riesiger McGuffin und ob die Trümmerteil nun dies oder jenes tuen, ist völlig egal.
Wie man diese Nebensächlichkeiten, mit offensichtlich halbgaren Kentnissen so auseinandernehmen muß, bleibt mir ein Rätsel. Das regt mich dann als Filmfan doch ein "wenig" auf.
Das man so an einen Film herangeht und offensichtlich auch andere Filme mit diesen Augen sieht.
Das hat NICHTS mit dem Kern des Films oder des Kinos allgemein zu tun.

Wie gesagt: Technikerforum und nicht Filmforum
Venge
Moviejones-Fan
18.10.2013 | 11:50 Uhr18.10.2013 | Kontakt
Jonesi

@regularmaddin:
Das sehe ich anders. Ich würde mich zwar nicht gerade als Hobbyastronomen bezeichnen, dennoch habe ich mich immer dafür interessiert, wie verschiedene Dinge funktionieren oder auch nicht... Und deswegen kann man durchaus auch nachvollziehen, dass manche Dinge im Film eben nicht funktionieren würden.
Das hat auch garnichts mit diversen ungeklärten Dingen zu tun, denn wie Du schon sagst sind diese Dinge eben noch nicht ausreichend erforscht, was wiederum darauf schliessen lässt, dass ihre Einflüsse marginal bis nicht messbar sind und auf die Physik im Erdnahen Raum keinen Einfluss haben.
Den Link zum Nasa-Forum nehme ich aber mit einem schmunzeln zur Kenntnis ;)
Fehlende Dialoge werfe ich indes nicht vor - jedoch ist für mich die Vision von Matt als optimistischem Problemlöser, der den entscheidenden Hinweis gibt zu unrealistisch und unnötig.

@Jack-Burton:
Für mich ist realismus extrem wichtig in Filmen - in reinen Actionfilmen, in denen es mir nicht um den jeweiligen physikalischen Realismus geht (Fast & Furious in etwa) geht mir das sonstwo vorbei...
Aber in einem Film, in dem die Haupthandlung darauf beruht finde ich es schon notwendig, dass die Rahmenbedingungen stimmen...
Du bringst da übrigens auch wieder neue Aspekte ins Spiel...
Dass ich einen halbierten Satelliten sehe, der mit 7km/s auf mich zurast bezweifle ich in der Tat - er ist nunmal ein kleiner Satellit im All und da gibts gelegentlich auch mal ausleuchtungsprobleme...
Viel relevanter sind aber diese 90 Min, die im Film so wichtig sind, denn damit haut nun gar nichts mehr hin - egal wie ich es drehe und wende - und wenn, dann nur seeeehr utopisch...
Zunächst mal folgender Link:
http://www.hyaden.de/inhalt/raumfahrt/Antworten-Raumfahrt/wie_bleibt_ein_satellit_in_seine.htm
(Der reicht aus um es zu erklären und behält es damit auch noch leicht verständlich)

Wir gehen mal davon aus, dass sich die Trümmer auf der wie im Link erwähnten "geringen Entfernung" bewegen. In dieser benötigen sie 90 Min um die Erde. Das ist realistisch und gut so... Nehmen wir mal an, dass diese Trümmer sich auch davor schon mit dieser Geschwindigkeit bewegt haben, denn ansonsten würden sie sich bei jedem Aufprall verlangsamen. Sie schieben sich also zunächst nur aus ihrer jeweiligen Bahn und treffen vielleicht gelegentlich auf einen Satelliten, der sich gegenläufig bewegt... (wobei ich vermuten würde, dass diese sich nicht auf gleicher Höhe bewegen würden und wenn sich dann zwei gleichgroße Satelliten "frontal" treffen würden wäre es ein abruptes Abbremsen auf 0 und sie würden zur Erde stürzen - so wie bei einem Autounfall...
Nachdem die Trümmer aber nach etwas mehr als 90 min die ISS wieder erreichen müsste diese ja nahezu still im Orbit stehen - dann müsste sie aber kontinuierlich angeschoben werden (von der Erde weg) um sich dort halten zu können...
Die einzige Erklärung wäre dann wiederum, dass sich die ISS auf einer geostationären Umlaufbahn befindet, während die Satelliten polar kreisen (was aber auch keinen Sinn macht, denn die meisten Satelliten sollen ja kontinuierlich die gleichen Länder abdecken mit "wasauchimmersietun"...
So liesse sich erklären, warum es wieder 90 min dauert, bis die ISS wieder durchlöchert wird...
Allerdings stösst man dann auf das Problem, warum die chinesische Station auch betroffen und verlassen war bzw warum diese auf die Erde stürzen sollte, wenn sie ja ohnehin fernab des Kolissionspunktes liegt... Ist ja schon fragwürdig genug ob Hubble und ISS im gleichen Korridor liegen würden...
Und wenn die Trümmerteile sich aber nun doch plötzlich doppelt so schnell bewegen sollten (woher würden sie diese Geschwindigkeit nehmen? Es müsste ein wesentlich weiter unten getroffener Satellit sein, der aber nie und nimmer diese Masse aufbringen könnte um alle anderen derart zu beschleunigen geschweige denn sie so konzentriert zusammen zu halten und dennoch eine so schnelle Kettenreaktion auslösen... Und selbst wenn das alles dann doch noch mit viel Phantasie gehen würde, dann wären diese Trümmerteile nach einer weiteren Erdumrundung schon wesentlich höher als die ISS und könnten diese nicht auch nicht mehr treffen...
regularmaddin
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.10.2013 | 13:32 Uhr16.10.2013 | Kontakt
Jonesi

Ich erwarte nun eine 4-seitige Ausführung in Sachen Schwerkraft von allen Moviejones-Mitgliedern.
Nee nur Spaß aber ich denk da kommt noch was Gewaltiges auf uns zu :-)
Jack-Burton
Truck Driver
16.10.2013 | 13:16 Uhr16.10.2013 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 16.10.2013 13:19 Uhr editiert.

Echt Leute? geht es jetzt wirklich um Realismus in Filmen?
Ist ein Film Schlechter weil er nicht 100% Realistisch ist?
Ich war immer der Meinung ein Film sollte Unterhalten und Spass machen, und Realismus sei Unerheblich, aber vielleicht habe ich mich ja Getäuscht und bin bisher relativ Naiv und Unbedarft im Kino gesessen.

Ich habe mich bisher nicht eingemischt, und ich will es eigentlich auch nicht, aber ein oder zwei Dinge habe ich schon zu sagen.
Ich kenne mich ein wenig mit der Materie aus, denn ich habe mich Hobbymässig mit Astronomie beschäftigt.
Ich bin zwar weit davon entfernt ein Profi zu sein, aber ein Gewisses Grundwissen ist vorhanden.
Ich will mich jetzt nicht über den Menschlichen Realismus in dem Film auslassen, sondern nur über den Physikalischen!
Gravity ist sehr nah dran an der Realität, zumindest die Physikalischen Gegebenheiten haben im grossen und ganzen Hand und Fuss.
Jeder Satellit oder auch die ISS bewegen sich mit einer konstanten Geschwindigkeit um die Erde.
Auf diese Objekte wirken 2 entgegengesetzte Kräfte, einmal die Schwerkraft der Erde die das Objekt herunterzieht, und die Fliehkraft des Satelliten die ihn ins All hinaustreibt.
Beide Kräfte müssen in einem Gleichgewicht stehen damit sich das Objekt im Orbit halten kann, also nicht Abstürzt oder davon fliegt.
Auch die Astronauten bewegen sich in der selben Umlaufbahn wie die Satelliten.
Die Geschwindigkeit Stationärer Objekte (auch der Astronauten) im Orbit beträgt dabei zwischen 26.000 und 28.000 Km/h.
Das sind ca. 8 Kilometer pro Sekunde.
Was die Schnelleren Trümmerteile angeht, werden die nach einer Gewissen Zeit ins All hinausgeschleudert, aber NOCH befinden sie sich in der Umlaufbahn und es dauert viele Umdrehungen bis die Trümmer nicht mehr im Selben Orbit wie unsere Helden sind.
Kann man die Trümmer sehen?
Ich denke ja.
Ein Beispiel: Wenn man mit 170 Klamotten auf der Autobahn fährt, kann man im Rückspiegel das Auto sehen das da mit 250 angerast kommt.
Das ist das selbe Prinzip.
Wenn man sich im Orbit mit 8 Km pro Sekunde bewegt kann man mit Sicherheit ein Objekt SEHEN das mit 15 Km pro Sekunde auf einen Zurast!

Es ist und bleibt Letztendlich trotzdem NUR ein Film der Unterhalten soll, und Mehr sollte man auch nicht darin sehen wollen oder Explizit danach suchen.


..And THATS what Jack Burton has to say at this time.
...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
regularmaddin
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.10.2013 | 13:02 Uhr16.10.2013 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 16.10.2013 13:05 Uhr editiert.

@Venge

Wie gesagt, die Realität ist da oben ist für uns (Nicht-Astronauten und Nicht-Raketenforscher) nicht fassbar. Die Schwerkraft der Erde, das Magnetfeld der Sonne und die Auswirkungen von schwarzer Materie ist überwiegend immer noch ungeklärt.
Und da wir hier tatsächlich keine Profis haben und es den meisten Menschen piepegal ist ob da die olle Schwerkraft und das Seil und die Bullock und alles was da passiert total falsch ist, bleibt für den überwiegenden Teil der Kinogänger der Film einfach mal so Realität.

Wäre der Film so gedreht wie es im Weltraum tatsächlich, nach deiner Vorstellungskraft abläuft, würde sich mit Sicherheit eine andere Fraktion melden und Dir das Gegenteil beweisen wollen.
Aber das Thema gehört am Ende doch eher in ein Technikforum (http://forum.nasaspaceflight.com/), da kann man sich evtl sogar mit echten Profis auseinandersetzten und den Film dort weiter sezieren, auch wenn dies nichts zum wahren Kern des Films beiträgt.

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Es hört sich an als ob Du dem Film fehlende Dialoge vorwirfst
(Natürlich könnte ich das auch falsch verstanden haben)

"Immerhin tut man sich damit ja immer ein wenig schwer mitzuteilen, was ein Protagnist gerade denkt, wenn er nicht die ganze Zeit selbstgespräche führen soll..."

Der Film kommt einem Hitchcock doch sehr nahe und erzählt in ausergewöhnlichen Bildkompositionen ein Geschichte, die wie ein Stummfilm konzipiert wurde. In den meisten Hollywood-Blockbustern verpasst man nichts wenn mann die Augen schließt, hier ist das Auge nötig um die Geschichte zu erfassen.
Pures Kino ist die Essenz von der man als Cineast nicht genug bekommen kann und ist (für mich) bei Gravety in uneingeschränktem Maß vorhanden. Für Leute die sowas lieben, den seien als Einstieg die Filme von Hitchcok, Lang und Kubrick zu empfehlen.
The American und Moon sind ähnlich geartet und sind wohl auch einem jüngeren Puplikum bekannt und evtl. attraktiv.

Unterbewusstsein, Oberbewusstsein... mir egal...
Das macht diesen Film doch erst so besonders

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