Blade Runner 2049 (2017)

Ein Film von Denis Villeneuve mit Harrison Ford und Ryan Gosling

Blade Runner 2049Bewertung
Kinostart: 05. Oktober 2017164 Min.2D / 3DAltersfreigabe - FSK ab 12Science Fiction, Thriller
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Blade Runner 2049 Inhalt

Dreißig Jahre nach den Ereignissen des ersten Films deckt ein neuer Blade Runner, der LAPD-Officer K (Ryan Gosling), ein lang vergrabenes Geheimnis auf, das das, was von der Gesellschaft noch übrig ist, ins Chaos stürzen könnte. Seine Entdeckung führt K auf die Suche nach Rick Deckard, der seit dreißig Jahre verschwunden ist.


Der Trailer zum Film

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Blade Runner 2049 Kritik

Blade Runner 2049 unterstreicht einmal mehr, warum Denis Villeneuve zu einem der begabtesten aufstrebenden Regisseure gehört. Nicht nur hatte er den Mut, eine Fortsetzung zu einem der Science-Fiction-Klassiker zu machen, er schaffte es dabei auch, einen sehr guten Film zu produzieren. Ganz ohne Frage, Blade Runner 2049 gehört zu den besten und anspruchsvollsten Filmen in diesem Jahr. Visuell und auch inhaltlich wird der Zuschauer herausgefordert und auf eine Reise mitgenommen, die es so seit langer Zeit nicht mehr gegeben hat. Dieser Kinobesuch lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man kein Replikant ist.

Die ganze Kritik lesen
910

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Blade Runner 2049" und wer spielt mit?

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

Filmreihe - Blade Runner

Zur dieser Filmreihe Blade Runner gehört ebenfalls der Film Blade Runner (1982).

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Silencio
Moviejones-Fan
24.10.2017 | 19:13 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.10.2017 19:16 Uhr editiert.

Also, ob alle Emotionen Jois wirklich nur programmiert waren, ist doch die große Frage. Immerhin scheint sie von der Außenwelt bei ihren ersten Ausflügen tatsächlich fasziniert zu sein und sich nach dem Crash wirklich um K zu sorgen. Es ist auch ihre Entscheidung, von Ks Hauseinheit gelöscht und damit "sterblich" (und somit eben menschlich) zu werden. Auch den Replikanten wird ja die eigene Entscheidung abgesprochen, sie solen ja auch nur handeln, wie sie "programmiert" sind.
Ob K von ihrem "Vortäuschen" gewusst hat, ist auch erstmal zweitrangig. Denn es geht schließlich darum, was er sich entschließt zu glauben. Real ist, dass seine Erinnerungen von Deckards Tochter kommen. Er entscheidet sich aber trotzdem, sie als seine zu akzeptieren. Das fasst Deckard ja am Ende zusammen, wenn er fragt "Was bin ich eigentlich für dich?" So ist es auch mit Joi: als das Hologramm ihn mit Joe anspricht und er realisiert, dass Joe wahrscheinlich für Jois ein Standardname ist, erinnert er sich trotzdem daran, wie es ist "jemand" zu sein, wie es sich anfühlte, besonders zu sein, weil Joi ihn "liebte". Er ist eigentlich nichts besonderes, aber er fühlte sich durch sie besonders. Und deswegen befreit er dann Deckard.


Majestix83
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 18:12 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.10.2017 18:39 Uhr editiert.

@Silencio

Die Spoiler-Funktion ist wirklich merkwürdig integriert, manchmal reicht es, einfach den entsprechenden Text zu markieren und in der Leiste auf das dreieck mit Ausrufezeichen klicken, und manchmal, so wie eben, wird ein neuer, rot markiert Absatz generiert in dem man dann mühevoll den gesamten Text, Absatz für Absatz reinkopieren muss, weil diesen sonst nicht als spoiler markiert. Viel interessanter find ich es, ob ich der einzige bin, der die Sternchen zur bewertung als direkt link eingebettet hat, oder ob es dafür eine richtige Funktion gibt smile.

Ich würde dir bei Jois Bedeutung insbesondere nach dem "Ich liebe dich." recht geben, allerdings wurde für mich nach der Szene in der er Jois Werbespot anschaut, bewusst, das sie und ihre "Gefühle" alles nur von Ihr simuliert waren, und somit keine richtiges Anzeichen von Intelligenz, das sagt ja der Werbsepot mehr als eindeutig. Mal abgesehen davon war das handlungstechnisch nur eine Szene, die ausschließlich für den Zuschauer gedacht war, den K muss im Vorfeld ja gewusst haben, das Joi nur Simulation ist, er hat sich das Programm ja schließlich angeschafft. Integral für Ks Entwicklung im Rahmen der Handlung fand ich das somit nicht.

Wenn ich so darüber nachdenke, hat K eigentlich überhaupt keine Motivation um Deckard zu helfen, außer das ihm alles egal ist, weil alles drumherum für ihn keine Bedeutung mehr hat, nachdem ihm auch das kleine fünkchen Hoffnung genommen wurde, vielleicht doch nicht "nur" ein Replikant zu sein, noch nicht mal mehr die Aussicht auf eine simulierte Beziehung mit Joi gibt ihm Motivation.

Das Replikanten deutlich Menschlicher als Menschen sein können, hat uns ja der erste Teil bereits gezeigt, daher finde ich nicht, das dass in der Fortsetzung jetzt allzu bemerkenswert ist.

MobyDick
Moviejones-Fan
24.10.2017 | 17:57 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Joi-Thematik mit Spoiler-Tags:

Gerade ihre Figur, die ja nur dazu da ist, die innersten Sehnsüchte des Kunden zu befriedigen/erfüllen/lesen, ist da ein zutiefst tragischer Katalysator, denn es stellt sich mit zunehmender Dauer immer deutlicher heraus, dass alles was sie sagt oder tut, im Prinzip so programmiert ist, weil K tief im Inneren diese Wünsche/Sehnsüchte hat. Insgeheim wünscht er sich, Deckards Sohn zu sein - offensichtlich möchte er es aber nicht, weil er um die Gefahren weiss - Joi liest dies, und erfüllt ihm diesen Wunsch, indem sie ihn in diese Rolle drängt. Koste es was es wolle. Das ist zutiefts menschlich, zutiefst tragisch, zutiefst programmiert.

Dünyayi Kurtaran Adam
Silencio
Moviejones-Fan
24.10.2017 | 17:18 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Majestix:
"Vor allem weil die ganzen Thesen die man im Hinblick auf künstliche Lebewesen und, auch weil es gerade sehr aktuell ist, virtuellen Assistenten/KIs hätte zeigen können, garnicht angerissen hat. Man hätte thematisch z.B. soviel mehr aus "Jo" herausholen können, als nur einen (sehr Attraktiven) Eyecather aus ihr zu machen (insbesondere ihre Anbindung an Wallace hätte man stärker Thematisieren müssen vor allem mit Hinblick auf Alexa, Cortana oder Google Home heute)."

Aber Joi ist doch integral für die Frage, was echte Gefühle sind, ob wir echte Gefühle fühlen können, wenn wir nur dazu "programmiert" sind etc. Sie ist ein wichtiger Bestandteil für Ks Charakterarc (und wenn ich wüsste, wie die spoiler tags gehen, würde ich da näher drauf eingehen) und auch für die Frage, was uns zum Menschen macht bzw. was uns beseelt. Übrigens hat sie keine Anbindung an Wallace, ihre Daten werden rein lokal gespeichert...

Majestix83
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 16:47 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.10.2017 16:48 Uhr editiert.

Ich konnte den Film am Wochenende sehen, und gehe im großen und ganzen mit Kal-Els kritik konform. Wobei ich ihn sogar nur drei Sterne geben würde.

Die Inszenierung ist super, die Effekte sahen wesentlich echter aus, als zum Beispiel im aktuellen Star Wars Trailer, aber die Story war für diese gemächliche Art der Inszenierung viel zu dünn finde ich.

Vor allem weil die ganzen Thesen die man im Hinblick auf künstliche Lebewesen und, auch weil es gerade sehr aktuell ist, virtuellen Assistenten/KIs hätte zeigen können, garnicht angerissen hat. Man hätte thematisch z.B. soviel mehr aus "Jo" herausholen können, als nur einen (sehr Attraktiven) Eyecather aus ihr zu machen (insbesondere ihre Anbindung an Wallace hätte man stärker Thematisieren müssen vor allem mit Hinblick auf Alexa, Cortana oder Google Home heute).

Ich muss gestehen, das ich, insbesondere nach Arrival, doch etwas enttäuscht bin von Denis Villeneuves Blade Runner Inszenierung, wobei er ja nicht wirklich viel für die, sehr dünne Story kann. Man sieht zwar immer wieder tolle, thematische Ansätze für Denkanstöße, lässt sich aber leider nie darauf ein, auch nur einen davon konkret zu thematisieren oder zumindest kurzzeitig stärker in den Fokus zu nehmen.

Der ander Punkt ist die integration zweier komplett neuer Figuren, die Rückblickend etwas arg unglaubwürdig und bemüht wirkt. Hätte man z.B. anstatt David Bautistas komplett neuer Figur, James Olmos "Gaff" verwendet, hätte das noch mal eine gänzlich neue Perspektive und sogar eine neue Interpretationsmöglichkeit für den ersten Blade Runner Film ermöglicht. Stattdessen nimmt man hier zwei komplett neue Figuren, die auch im weiteren Verlauf von Blade Runner 2049 keinerlei Verbindung zu Deckard haben. Woher kannten Rachel und Deckard die beiden so gut, das sie ausgerechnet ihnen, das einzige Kind natürlich geborene Kind einer Replikantin anvertrauen? Das Rachels Überreste dann auch noch unter dem Baum liegen und die Tochter rein zufällig ihre eigenen, hinweisgebenden Erinnerungen für die neueren Replikanten verwendet, wirkte schon arg konstruiert auf mich. Es ist durchaus positiv, das man den Zuschauer hinsichtlich Ks Existenz recht erfolgreich auf eine falsche Fährte führt, aber ebenso wie bei "Jo", hat man auch hier nicht das volle Potential von dem gezeigt was man hätte erzählen können, finde ich.

Gerade wenn man schon die Möglichkeit bekommt, einen dermaßen langen Film zu machen, sollte man auch etwas entsprechend komplexes zu erzählen haben und nicht nur lediglich eine "Idee" der Interessanten Themen anreissen. Daher "surft" mir der Film manchmal zu sehr auf die "Style over Substance" Schiene.

Meine Bewertung:

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DoomSM
Das Pony
Geschlecht | 21.10.2017 | 16:38 Uhr21.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@MobyDick

Ja, stimme dir zu. Das von mir gewählte Wort "komplex" schließt durchaus auch deine Ansicht mit der Inszenierung und der Langeweile/Hyperaktivität mit ein. Ich wollte keineswegs alle Amis als Hohlköpfe abstempeln, davon gibts hier schließlich auch mehr als genug.

Ich habe in knapp 2 Jahren die 4 vor der 0 smile, und der Generationen-Unterschied macht natürlich extrem viel aus in den Bewertungen. Da behaupte ich einfach mal, je älter man wird, umso einfacher kann man sich auf komplexere Filminhalte stürzen. Wie immer, gilt das natürlich auch nicht für jeden...

Aber schließlich basiert diese Diskussion hier nunmal auf einer Betrachtung des Massenschnitts...und dieser ist und bleibt: hohl! Ist ein bisschen wie Bundestagswahlen *hihi*

„Jedes Jahr werden in Russland 100.000 Baseballschläger verkauft, aber nicht mehr als 50 Bälle. Daran erkennst du der Russen allerliebstes Hobby…“

MobyDick
Moviejones-Fan
19.10.2017 | 17:04 Uhr19.10.2017 | Kontakt
Jonesi

DoomSM

freut mich, dass dir der Film auch gefällt. Aber ich denke, dass der Film floppt hat diesmal nichts mit den vermeintlichen Hohlbratzen in den USA zu tun, sondern ist derzeit mehr oder weniger ein globales Phänomen. Und das ist irgendwie auch nachvollziehbar: Man hat eine nicht sehr zeitgemäße Inszenierung, die das hyperaktive Gros der Kinogänger einfach nur langweilen wird. Ich weiß zwar nicht, wie alt du bist, aber da du das Original so lobend erwähnst, werde ich mal so tun, als wären wir eine Altersliga: Weder du noch ich sind das typische Kinoklientel, das quasi wöchentlich ins Kino geht, und wenn einem der Film gefällt dann öfter in denselben Film. Zeiten wo ich fünfmal im Kino From Dusk till Dawn gesehen habe, sind vorbei. das Maximum ist ab und zu 2, und dann ist es höchstens ein Film, den ich sehr gut finde, der aber sonst nicht so gut ankommt, damit ich zumindest meinen bescheidenen Teil dazu beitrage, dass solche Filme trotzdem noch weiter finanziert werden. Das war jetzt auch BR 2049 der Fall, davor bei BvS (ich weiß, andere Kategorie).

Dünyayi Kurtaran Adam
DoomSM
Das Pony
Geschlecht | 19.10.2017 | 16:39 Uhr19.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Kurz und knapp:

Ich war gestern abend drin und muß sagen, der Film hat mich wirklich fasziniert. Anspruchsvolles Setting, oft wirken lange und ruhige Bilder auf einen ein, die einen zum Nachdenken anregen. Das Ganze ist meistens mit einem ruhigen und fast schwer anmutenden Synthesizer-Soundtrack unterlegt.

Wenn man sich darauf einläßt, zieht einen der Film von Anfang bis Ende in seinen Bann, wie es auch schon vor vielen Jahren seinem Vorgänger gelungen ist, ohne daß sich die Laufzeit künstlich in die Länge zieht.

Nach dem Kinobesuch war mir auch klar warum der Film in den USA nichts einspielt. Tut mir leid, meine amerikanischen Filmfreunde, aber für die Mehrheit von euch ist der Film leider zu komplex. laughing Der Film ist soweit weg vom Mainstream, wie ein Oscargewinn für die beste Story eines Superheldenfilms....

Jeder, dem das Oringinal einigermaßen geläufig ist, und im Kino sehnsüchtig nach etwas anderem als dem bisherigen Einheitsbrei sucht, lege ich den Kauf eines Kinotickets ans Herz.

Meine Bewertung
Bewertung von DoomSM

„Jedes Jahr werden in Russland 100.000 Baseballschläger verkauft, aber nicht mehr als 50 Bälle. Daran erkennst du der Russen allerliebstes Hobby…“

pursuyt
Moviejones-Fan
Geschlecht | 15.10.2017 | 14:51 Uhr15.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kal-El: Ich weiß nicht, was mit dir los ist? Könntest du bitte in Zukunft deine SPOILER markieren?! Es gibt Leute, die wollen sich den Film erst noch gönnen.

Quentin Tarantino ist so wie eine Kartoffel - nur anders.

sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 15.10.2017 | 10:00 Uhr15.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kothoga :

Ryan Gosling...der Kerl hat ein mimisches Repertoire wie eine Schaufensterpuppe

Totale Zustimmung. Hut.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!


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