James Cameron teasert "Terminator"-Zukunft an

"Terminator 6" Story

James Cameron teasert "Terminator"-Zukunft an

18 Kommentare - Di, 31.01.2017 - Worum wird es in "Terminator 6" gehen? James Cameron hat schon ein paar Ideen, wie der Film in die heutige Zeit passen könnte.

James Cameron teasert "Terminator"-Zukunft an

Vor etwas mehr als einer Woche überraschte James Cameron mit einer Meldung, er werde sich um Terminator 6 kümmern und hätte auch schon einen Regisseur dafür ins Auge gefasst. Zwar hätten sich viele Fans lieber Cameron persönlich hinter der Kamera gewünscht, aber dieser ist auf viele Jahre mit seinem Avatar-Projekt beschäftigt, wie heute auch noch einmal deutlich wurde.

In einem Interview mit The Daily Beast nahm sich Cameron nun der Thematik Terminator an und beschrieb die Relevanz der Marke auch noch in der heutigen Zeit. Daraus lässt sich ein wenig ableiten, was uns in Terminator 6 erwarten könnte.

Laut Cameron hat die Reihe bereits eine ganze Weile Probleme, Gehör zu finden. Bis zu einem gewissen Grad hat sie ihre Relevanz verloren. Was früher die Reihe einmal gut gemacht hat, entlockt heute den Zuschauern nur noch ein müdes Gähnen. Es sei leicht sich an die schönen Dinge zu erinnern, die den Auftakt der Reihe begründet haben, aber es ist schwer so eine Reihe dann voller Energie und Relevanz am Leben zu erhalten. Seit Terminator 2 - Tag der Abrechnung hat Cameron seine Finger nicht mehr im Spiel gehabt und das ist inzwischen 26 Jahre her. Er ist aber davon überzeugt, dass es auch heute noch möglich ist, eine große Terminator-Geschichte zu erzählen, die auch relevant ist. Diese Überzeugung liegt in folgendem Sachverhalt begründet.

Der Mensch als Sklave der Technik

Wir leben in einem digitalen Zeitalter und die Terminator-Geschichte ist, wenn man sie darauf reduziert, eine Geschichte über unsere Beziehung zur eigenen Technologie. Wie reflektiert diese Technologie auf uns zurück? Dies ist der zentrale Kern! Die Technologie nimmt eine menschliche Gestalt an, wird zur Bedrohung und zum Feind. In den beiden Filmen die Cameron gemacht hat, ging es aber auch um die eigene Entmenschlichung. In einer Zeit, in der Menschen von ihrer virtuell-sozialen Welt absorbiert werden, braucht man sich eigentlich nur umzuschauen. Wenn es bei Terminator darum geht einen Krieg zwischen Menschen und Maschinen zu zeigen, braucht man seinen Blick auf ein beliebiges Restaurant oder einen Flughafen zu richten. Dann soll noch einer sagen, die Maschinen hätten nicht gewonnen, wo jeder Mensch bereits von seinem Gerät versklavt wurde. Ist es also auch heute noch möglich einen relevanten Terminator-Film zu machen? Absolut!

Man merkt, Cameron hat sich bereits mit der Thematik ein wenig beschäftigt und wenn er in der Vergangenheit etwas bewiesen hat, dann, dass er ein Gespür für den Zeitgeist besitzt und Dinge auf den Punkt bringen kann. Vielleicht gelingt es ihm wirklich Terminator 6 wieder zu einem Erlebnis zu machen. Die Ansätze klingen plausibel und interessant.

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sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 02.02.2017 | 09:18 Uhr02.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@GabrielVerlaine:

Also meine Meinung, nicht das es jemand interessiert

Vorab: Mich interessiert deine Meinung.wink

Was nicht heissen muss, dass ich immer der Selben zustimme. Allerdings versteht sich das von selbst, dass man anderer Meinung sein kann und die des anderen dennoch respektieren kann.

Im Fall von Terminator bin ich eigentlich der Meinung, dass man das Ganze einfach ruhen lassen sollte. Ich bin zwar nicht so enttäuscht von T4 und T5 gewesen, wie die meisten, aber absolute Kracher fand ich beide nicht. Für mich ist es eher so, dass ich T1 und T2 als alleinstehende Filme sehe. Sie sind beide absolut genial und sollten weder neu verfilmt, noch neu Thematisiert werden. Ähnlich wie Star Wars (wo auch niemand auf die Idee käme sie neu zu drehen) sollten diese beiden Ikonen der 80er und 90er unangetastet bleiben. T3 ist als Film zwar nicht wirklich schlecht, aber irgendwie etwas unnötig. Das Ende ist brauchbar, aber der Film ansich wirkt wie ein warmer Aufguss von T2. T4 ist ein Film der für sich alleine stehen kann. Ich fand den Film gut. Mir hat der Moment als man Arnies Terminator (zwar animiert aber dennoch Arnie) zu sehen bekam, einen absoluten Gäneshautmoment beschert. Auch die Performance von Bale als John Connor fand ich sehr gut. Meiner Meinung nach hätte man darauf aufbauen können. T5 ist kein Terminatorfilm für mich. Er ist seichte Unterhaltungsaction der modernen Zeit. Absolut Familientauglich und durchschnittlich. Somit, genau das, was ein Terminatorfilm nicht sein sollte. Auch hier sage ich nicht, dass T5 ein schlechter Film war, aber eben kein Terminator, so wie ich ihn mir vorstelle. Sollte es Cameron schaffen, diese bedrohliche Stimmung wiederzufinden und im Film spürbar werden zu lassen, dann bin ich dabei. Aber grundsätzlich beibe ich dabei, es braucht keine weitere seichte Unterhaltungsaction im Sinne von T5. Lieber gleich neue Projekte starten und etwas ganz neues schaffen, als ständig am alten herumzudoktern.

Das ist meine Meinung...falls es jemanden interessiertwink

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

GabrielVerlaine
Moviejones-Fan
Geschlecht | 02.02.2017 | 01:46 Uhr02.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Also meine Meinung, nicht das es jemand interessiert :-D. T 5 war absolut in Ordnung, war halt scheiße die interessanteste Wendung direkt im trailer zu verbraten. T1 und 2 sind für mich ueber jeden Zweifel erhaben. ueber den Rest kann man streiten. wenn sie wirklich einen neuen Terminator machen wollen dann ist Cameron sicher der richtige Mann dafür. aber dann sollen sie auch mal weg von den Schauspielern/Figuren. beim ersten Film stand doch auch erst die Story und dann wurde gecastet. heute klammern sich alle so an Sarah und John Connor und Arnold Schwarzenegger. verstehe das sich auch keiner traut das mal zu ändern. aber wenn die Fans es akzeptieren sollen das keine der bisherigen Figuren erscheint, dann haben sie die beste Chance wenn das von Cameron persönlich gemacht wird. einfach mal wieder die Story schreiben und dann casten. bin sicher man könnte arni ein cameo als Erfinder der Terminatoren geben und /oder Sarah/John die aus der Zukunft kommt weil alles schief lief und von jemand gefunden wird. leider ist er/sie zu schwer verletzt und stirbt recht bald. der nette mann /Frau der geholfen hat bekommt symbolisch den Staffelstab ueberrgibt

"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"
Sully
Elvis Balboa
Geschlecht | 01.02.2017 | 17:20 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Mr.Bond

Das stimmt natürlich. Diese Erfahrung habe ich damals an der Film-Akademie ebenfalls gemacht. Aber da wir ja grad vom Terminator sprachen und diese Aussage stammt halt auch aus Hollywood.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 01.02.2017 | 16:16 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Sully,

Ist zwar etwas übertrieben, aber grundsätzlich sehr nah an der Wahrheit wink...

Das Drehbuch macht auf jeden Fall mehr als 50% aus, bei einem Filmprojekt - und diese Weisheit gilt nicht nur in Hollywood. Das ist eines der wichtigesten Regeln, die auch an Deutschen Filmhochschulen gelehrt wird.

Ich war früher in einem Filmerforum unterwegs, in dem sich viele Film-Studenten (jeglicher Studiengänge), andere Filmschaffende und natürlich auch viele Laien/Hobbyfilmer austauschten. Immer wenn sich mal wieder ein (über-)ambitionierter Filmfreak meldete und sagte "hey Leute, ich will einen Film drehen, wer hat Bock, mitzumachen? Ich habe schon viel Erfahrung mit Kamera/Licht etc. und kann auch tolle Special Effects" - dann war die Antwort "Jungchen, es mag ja sein, dass du technisch super drauf bist und visuell einen tollen Film machen kannst, aber zeig uns erst mal das Drehbuch. Ohne gute Story wirst du hier niemanden finden..."

Wieso sollte das bei hoch budgetierten Produktionen anders sein? Und wenn das Drehbuch/die Story genial ist (also überdurchschnittlich gut), dann ist die technische Umsetzung sogar noch weniger wichtig. Dann entstehen solche unglaublichen Independent-Perlen wie Donnie Darko (zugegeben nicht mein persönlicher Favorit...)

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 01.02.2017 | 15:46 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@MobyDick
Aber zum Drehbuch gehört ja nicht nur die grundsätzliche Idee - so gut sie auch sein mag -, sondern die gesamte Handlung (und natürlich noch ein bissl mehr). Und die passte mMn weder bei T4, noch bei T5. Deshalb schrieb ich, dass T5 auch bei der Story nicht an T2 herankommt. Eine gute Handlung bzw. ein gutes Drehbuch ergibt sich eben nicht nur daraus, dass man eine (auf den ersten Blick zumindest) tolle, innovative Idee hat. Die Grundhandlung von T2 mag "einfacher" sein, aber dafür ist sie tiefgründiger, man beschäftigt sich mit Themen, wie "was bedeutet es, menschlich zu sein?", usw. Das ist für mich viel runder und besser als irgendwelche möchtegern-komplexen Handlungen, wo die Verantwortlichen am Ende selber nicht mehr genau wissen, wie sie das vernünftig und halbwegs sinnvoll auflösen können.

Aber du hast natürlich recht, dass es nicht nur daran "gescheitert" ist. Gescheitert in Anführungszeichen, weil T5 ja auch kein völlig grauenhafter Film ist.

MobyDick
Moviejones-Fan
01.02.2017 | 15:00 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Sully:

Seh ich nicht so, ein gutes Drehbuch ist wichtig, aber der Rest muss auch passen, schau dir Psycho von Hitchcock und von Gus van Sant an. Gleiches Drehbuch, unterschiedliche Qualität im Ergebnis...

Und wie gesagt, die Grundidee von T5 fand ich wirklich gut, die Umsetzung und die sich ergebende Handlung weniger, da war mit der Idee deutlich mehr drin, in fähigen Händen...

Dünyayi Kurtaran Adam
Sully
Elvis Balboa
Geschlecht | 01.02.2017 | 14:40 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Strubi

Dem ist nichts hinzuzufügen

@MobyDick

Ein guter Regisseur allein hätte da nicht gereicht. Eine alte Hollywood Weisheit besagt: Für einen wirklich guten Film braucht es 3 Dinge: ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch und ein gutes Drehbuch.

Und hier merkte man den Filmen einfach eine so schwache Struktur an, dass die entsprechenden Drehbücher nichts getaugt haben können.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MobyDick
Moviejones-Fan
01.02.2017 | 11:24 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Strubi:

wenn du genau gelesen hättest, habe ich auch nichts großartig anderes als du geschrieben: Die Story, Ansätze Ideen in T5 sind T2 überlegen, da andere Ansätze, aber die Inszenierung ist einfach der Knackpunkt, weshalb T4 und T5 versagen. Dass T2 daher dennoch der bessere und überragendere Film ist, ist unbestritten. Nur: Mit einem wirklich guten Regisseur hätte man sowohl T4 als auch T5 wirklich bahnbrechend machen können...

Dünyayi Kurtaran Adam
Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 01.02.2017 | 10:54 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 01.02.2017 15:47 Uhr editiert.

@MobyDick und Jerichocane
T5 besser als T2? Wenn ich das lese, bekomme ich fast einen Anfallyellwink. Das kann doch nicht euer ernst sein? T5 kommt in keinem Bereich, weder Story, noch Atmosphäre oder Action, auch nur annähernd an T2 heran.
Oberflächlich betrachtet, ist die Story von T2 natürlich nur eine angepasste Version von T1. Aber mMn geht man viel tiefgründiger mit der Idee um, wirft einige interessante Fragen auf... Dazu kommt, dass T2 einfach grandios inszeniert ist.
T5 dagegen ist, wie schon Teil 3 und 4, ein solider SciFi-Actioner, der vom Gefühl her nur noch ansatzweise mit den beiden ersten Terminator-Filmen zu tun hat. Die Idee der Story fand ich auch ganz gut, wurde aber im Verlauf unnötig kompliziert und wurde insgesamt auch nur durchschnittlich umgesetzt. Genau dieses Durchschnittliche und allgemein die Zerfahrenheit der Reihe - es gibt kein einheitliches Konzept, wo man mit der Reihe hin will/wollte, jeder Film nach Teil 2 kochte so sein eigenes (laues) Süppchen - lies den Film floppen. Nicht irgendein Trailer oder sonst was.

Ob man jetzt Teil 1 oder Teil 2 besser findet, ist sicherlich Geschmacksache. Ich persönlich favorisiere T2 und halte ihn bis heute für einen der besten Actionfilme überhaupt.

Leider habe ich für weitere Fortsetzungen auch kein gutes Gefühl. Im Grunde müsste man mMn die Teile (3) 4 und 5 ignorieren und endlich den Krieg zwischen Mensch und Maschine mal vernünftig umsetzen. Teil 3 habe ich in Klammern gesetzt, weil er von der Atmosphäre und seinen teilweise fast slapstick-artigen Einlagen nicht wirklich zu Teil 1 und 2 passt, man aber das mMn gute Ende trotzdem gut für den Einstieg in den Krieg Mensch/Maschine nutzen könnte.
Oder man lässt die Reihe komplett ruhen. Das Ende von Teil 2 war ja eigentlich so, dass man es für sich hätte stehen lassen können.
Aber es wird wohl leider darauf hinaus laufen, dass irgendwann wieder ein mehr oder weniger alleinstehender Film gedreht wird, um mit einfachsten Mitteln noch ein bissl mehr Kohle aus dem Namen Terminator herauszuquetschen.

MobyDick
Moviejones-Fan
01.02.2017 | 09:59 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Hier muß ich Jericho ebenso Recht geben, sowohl was T2 als auch was Genysis angeht. Genysis war, zumindest was die Story und die Herangehensweise anging, T2 deutlich überlegen. Das Dumme ist halt, neben dem zu viel verratenden Trailer, dass die Umsetzung nicht ganz so spektakulär war, auch hat für mich gestört, dass man sich hier krampfhaft an Schwarzenegger geklammert hat. Mittlerweile wäre das Franchise besser ohne ihn dran. Selbst salvation hatte eine wirklich großartige Grundidee, nur die Umsetzung durch dieses Nulltalent McG hat das Franchise fast komplett zerstört, aber ich hätte kein Problem damit gehabt, eine Fortsetzung mit Christian Bale und Anton Yelchin zu sehen, was jetzt ja leider nicht mehr funktionieren wird.

Für ausgelutscht halte ich das Franchise daher nicht, man muß nur den richtigen Zugang finden und sich endlich entschließen, was man eigentlich erzählen möchte: Eine Jetzt-Geschichte oder eine in der Zukunft, wo es gegen Skynet geht, ob mit oder ohne John Connor (bzgl. Info aus T3 betreffend dessen Tod). Also da sind mehrere wirklich großartige Optionen vorhanden, man braucht nur einen talentierten Mann hinter der Kamera (Kein McG und keinen Game-of-Thrones-Serien-Regisseur), die Geschichte schreibt sich dann eigentlich ja eigentlich von alleine ...

Dünyayi Kurtaran Adam

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