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Final Destination (2000)

Ein Film von James Wong mit Devon Sawa und Ali Larter

Meine Wertung
Ø MJ-User (10)
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Final Destination Bewertung

Final Destination Inhalt

Der Glaube an ein unabwendbares Schicksal ist Basis der Final Destination-Filmreihe. Die Frage, wenn ich dem Tod von der Schippe springe - war meine Zeit einfach gekommen und bin ich trotzdem totgeweiht? Auf markige und innovative Weise ereilt die Protagonisten genau dieses Schicksal, eine Reihe von markigen Ursache-Wirkungs-Verkettungen lässt alle nacheinander das Zeitliche segnen. Und trotzdem, gibt es nicht doch irgendeine Möglichkeit, den Plan des Todes zu durchkreuzen…?

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Final Destination und wer spielt mit?

OV-Titel
Final Destination
Format
2D
Box Office
112,88 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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5 Kommentare
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MrBond : : Imperialer Agent
01.11.2017 20:16 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.523 | Reviews: 22 | Hüte: 570

@Snake

Excellente Ergänzung meines Kommentars und ich kann das so ebenfalls unterschreiben. Interessant vor allem auch die "Schurkenfrage". Der Tod als Gegner... ein Gegner, den man nicht besiegen kann. Einzig "Austricksen" liegt im Bereich des Möglichen. Das ist der Reiz, den Final Destination ausmacht. Starb man früher, weil man unvorsichtig war, versucht in FD diese ungreifbare Macht, der Tod selbst, die Protagonisten in die Lage zu bringen, in der sie unvorsichtig sind, oder einen Fehler machen. Hier ist der kleinste Fehler tödlich. Dadurch wirken eben auch banale, harmlose Gegenstände bedrohlich, weil sie Teil einer tödlichen Kettenreaktion sein könnten. Und das wurde einfach genial umgesetzt.

Auch ich fand die Sequels nur noch Durchschnitt. Mein Eindruck war, dass der erste Teil erfolgreich genug war, um mehr Budget für die Sequels zur Verfügung zu stellen. Dieses wurde jedoch nur in aufwendigere Splatter-Effekte gesteckt - die natürlich als solche auch Spaß machen, aber die Story, wie noch bei Teil 1, bleibt auf der Strecke.

@Luhp

Mag sein, dass wir hier nicht die besten Charakter-Darsteller bekamen. Das will ich gar nicht bestreiten. Dennoch finde ich sie einfach sympatisch. Selbst der Obermotz und anfängliche "Lebenschwermacher" Carter, weiß mich zu überzeugen. Selbst seine Charakterentwicklung fand ich super - lang genug, um glaubhaft zu wirken.

@Luhp & Snake

Vielen Dank für die Hüte!smile

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.11.2017 16:29 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.553 | Reviews: 161 | Hüte: 519

@MrBond
Ein sehr schönes Review!

"Die "Jugendlichen" können durch die Bank überzeugen und wissen mich, als Zuschauer, auf ihre Seite zu bringen"

Das empfand ich komplett anders. Für mich hatte es den Eindruck, als hätte man die Schauspieler der Teenager direkt von der Straße weg gecastet. Wenn es um das Darstellen von komplexeren Emotionen ging (wie z.B. das Trauern um die Toten), versagten die Schauspieler vollkommen. Selbst Seann William Scott, dem solche Rumblödelei-Rollen ansonsten ja sehr gut liegen, wirkte hier sehr unbeholfen und konnte mich nicht überzeugen.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
01.11.2017 09:50 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.470 | Reviews: 168 | Hüte: 565

@ Mr.Bond:

Darauf einen Hut. Ging mir nämlich ganz genauso beim ersten Anschauen. Der Film hat eine völlig unverbrauchte Idee spannend, sehr atmosphärisch und stellenweise auch wohl dosiert schwarzhumorig umgesetzt. Tony Todd, der Candyman persönlich, als Leichenbeschauer ist eh ein Highlight, der Rest der Darsteller überzeugt und die Tode sind ab nem bestimmten Punkt grade so sonderbar, dass man irgendwo zwischen morbider Faszination und lachend-ungläubigem Kopfschütteln ist. Und auch wenn in den Sequels diese Emotion bezüglich der bekloppten Todesarten bleibt, denen geht die Ernsthaftigkeit und atmosphärische Inszenierung des Erstlings ab und sie werden zu - überwiegend sehr unterhaltsamen - Splatterfesten. Die Reihe gehört für mich zu den besten modernen Horrorreihen, weil sie stets was Eigenes an sich hatte.

Zumal das Konzept "Slasher ohne Slasherschurke" bzw "Slasher mit dem Tod persönlich als Schurke" so simpel wie effektiv ist. Und die Idee durch Vorzeichen sein Schicksal lenken zu können war einfach clever. Für mich ist der erste auch heute noch ne starke 4/5.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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MrBond : : Imperialer Agent
01.11.2017 08:40 Uhr
2
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.523 | Reviews: 22 | Hüte: 570

@Luhp

Nun, den Film habe ich offenbar komplett anders "erlebt", als ich damals im Kino saß. Zunächst war das Thema "Schicksal-Tod" absolut unverbraucht. Ein Flugzeug stürzt ab. Eine Tragödie, die kein Mensch überleben kann. Wirklich keiner? Was, wenn ich mein Schicksal in meine eigenen Hände nehmen kann? Was, wenn ich weiß, was passiert? Keine Ahnung, warum der Protagonist diese Vision hat. Und ganz ehrlich? Es interessiert mich auch gar nicht. Das ist doch das Schöne am "Mystischen". Ich brauche keine Midi-Chlorianer, um die Macht zu erklären.

Selten hat mich im Kino ein Film so gepackt, wie Final Destination. Zum einen finde ich ihn grandios besetzt. Die "Jugendlichen" können durch die Bank überzeugen und wissen mich, als Zuschauer, auf ihre Seite zu bringen – mit ihnen zu fiebern (ganz im Gegensatz zum zweiten Teil der Reihe). Der Absturz wurde so intensiv inszeniert, wie kaum zuvor. Es beginnt im Prinzip schon mit dem Flugzeug, das vor dem Terminal-Fenster bei Nacht im Regen steht. Nie zuvor wirkte für mich eine solch "harmlose" Szene so bedrohlich.

Danach die Aha-Erlebnisse, wie Alex den "Plan" durchschaut und nicht zuletzt die Bildgestaltung jeder einzelnen Szene bis zum Schluss. Jede Szene wirkt in irgendeiner Weise bedrohlich. Wenn man nicht ständig darauf wartet, dass etwas Schlimmes passiert, würden die Szenen total harmlos wirken. Hier ist das aber anders. Man steht ständig unter Hochspannung. Alles könnte plötzlich eine tödliche Falle sein, selbst ein langweilig in der Gegend herum liegender Apfel. Das haben die Macher wirklich unglaublich atmosphärisch dicht umgesetzt. In meinen Augen ein rundum perfektes Werk – keine Minute zu lang, oder zu kurz.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.11.2017 01:35 Uhr | Editiert am 01.11.2017 - 01:49 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.553 | Reviews: 161 | Hüte: 519

Kategorie: Warum ist das eine Hype?

Was ursprünglich als eine "Akte X"-Episode produziert werden sollte, wurde irgendwann zu einem eigenständigen und abendfüllenden Film umfunktioniert. Genau das sieht man "Final Destination" meiner Meinung nach auch an, für 95 Minuten bietet die Handlungsprämisse einfach nicht genügend Stoff. Zu Beginn ist der Film noch recht spannend und baut eine tolle Mystery-Atmosphäre auf: Warum kann Alex die Zukunft vorhersehen? Die Dramatik des Flugzeugabsturzes. Dem Tod von der Schippe springen. Wie gehen die Mitmenschen nach dem Absturz mit Alex um? Wie gehen die Überlebenden mit ihrem eigenen Schicksal um? Die ersten Folgetode und das Zusammensetzen der ersten Puzzleteile. Irgendwann nutzen sich die Kettenreaktionen allerdings ab, die Tode fallen immer abtruser aus und die zunächst noch bodenständig und hilflos dargestellten Teenies legen sich nun superheldenmäßig mit dem Tod an. Schließlich endet "Final Destination" in einem übertriebenen Actionfinale, bei dem man sich fragt: Wie dämlich muss der Tod sein, dass er es nicht schafft, zwei Teenager zu killen?

Fazit: "Death Note" ist der bessere "Final Destination"!

Meine Bewertung
Bewertung

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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