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Napoleon (2023)

Ein Film von Ridley Scott mit Vanessa Kirby und Joaquin Phoenix

Kinostart: 23. November 2023158 Min.FSK16Drama, Biographie
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Ø MJ-User (13)
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Napoleon Inhalt

Napoleon bietet eine eigenständige und persönliche Perspektive auf Napoleons (Joaquin Phoenix) Anfänge und seinen schnellen Aufstieg zum Kaiser, betrachtet aus dem Blickwinkel seiner von emotionaler Abhängigkeit geprägten, unbeständigen Beziehung zu seiner Frau und einzig wahren Liebe Josephine (Vanessa Kirby). Der Film erzählt von Napoleons berühmten Schlachten, seinem unerbittlichen Ehrgeiz und seinen erstaunlichen Fähigkeiten als Stratege, Anführer und Kriegsvisionär.

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Wer ist der Regisseur von Napoleon und wer spielt mit?

OV-Titel
Napoleon
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
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7 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.03.2024 11:17 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.509 | Reviews: 45 | Hüte: 774

Napoleon - historische Geschichte mit tollen Schlachten, Sets und Kostümen! Joaquin Phoenix! Ridley Scott!
Und doch ging der Film an gefühlt vielen Zuschauern vorbei und war beispielsweise bei den Oscars in den wichtigsten Kategorien nicht vertreten. Allein daran merkt man mMn nach bereits, dass irgendwas schief gelaufen sein muss. Und nach der Sichtung erklärt sich dies von selbst - Scotts Napoleon ist leider nur ein Stückwerk geworden und scheiert an den eigenen hohen Ambitionen. Scott versucht die gesamte Geschichte vom Aufstieg über seinen Siegeszug bis hin zum Niedergang in einen Film (von immerhin 158 Minuten) zu packen und scheitert.

Zum Einen, weil dies einfach unrund wirkt. Wir hetzen von Szene zu Szene. Erleben die französische Revolution, erleben Napoleon wie er politisch bedeutsam wird, wie er gierig wird, wie er verbannt wird, wie er zurückkehrt, wie er scheitert, wie er wieder ins Exil muss und sein Ende. Dies ist tatsächlich alles relevant für die Geschichte, aber Scott gibt uns keine Möglichkeit ein Gefühl von "Warum", "zeitlicher Einordung" und "Wie". So wird immer wieder vom genialen Kriegsherr Napoleon geredet - zu sehen bekommen wir dies allerdings nie wirklich. Europa zu dieser Zeit war ein komplexer Staatshaufen, wo jeder mal gegen jeden antrat - Scott schafft es diese Komplexität nicht für einen Film zugänglich zu machen, wenn Gegner und Verbündete quasi immer wahllos und ohne Erklärung (die es in der Realität halt gab) hin und her wechseln (besonders das Beispiel Russland und Österreich). Es wird gezeigt wie er nach seiner Verbannung zurückkehrt - nur um plötzlich wieder in den Krieg zu ziehen. Warum ist seine Verbannung in erster Linie wieder vergessen?

All dies macht Napoleon zu einem Stückwerk und es fehlt dem Film das Gefühl eines Epos - einer wirklirch zusammenhängenden Geschichte. Es ist bereits bekannt, dass ein Extended-Cut erscheinen wird, was natürlich helfen könnte. Aber ist dies so sicher? Denn meiner Meinung nach hat der Film ein weiteres Problem und zwar den falschen Fokus. Und zwar kehrt Scott in seinem Film immer wieder auf die Beziehung zwischen Napoleon und Joséphine de Beauharnais zurück. Keine Ahnung ob die Briefe, welche im Film oftmals zitiert werden, auch tatsächlich existierten und ob diese Beziehung wirklich so kompliziert war wie dargestellt - aber letztendlich ist es einfach für mich persönlich der unspannendste Aspekt des Films. Und auch oftmals wenig glaubhaft (ja sogar historisch wiederlegt), dass Napoleon z.B. aus Eifersucht Schlachten verließ. Scheinbar würde der Directors´Cut sich noch mehr auf Josephine fokussieren - was ihn für mich persönlich uninteressant macht und die Geschichte definitiv nicht verbessert.

Scotts Napoleon ist somit leider nicht der Film geworden, den ich erwartet habe. Trotzdem sieht er einfach grandios aus. Die Sets, die Kostüme - auch wenn vieles im Film historisch inakurat ist, so sieht es toll aus. Allein die Schlachten zeigen, dass es zu weniger solcher Historienfilmen im Kino gibt und dass soclhe Filme mich immer noch begeistern können. Auch die Schauspieler machen einen tollen Job. Phoenix ist definitiv zu alt für die Rolle - und trotzdem passt er perfekt hinein und immerhin wirft einem diese Tatsache nicht aus dem Film.

Napoleon ging mMn dann auch in der allgemeinen Wahrnehmung ziemlich unter, musste sich, wie der ebenfalls im Herbst gestartete Killers of the Flower Moon sich z.B. in der Presse und öffentlichen Wahrnehmung von einem Konzertfilm mit Taylor Swift geschlagen geben. Dabei war die Vorfreue auf diesen Herbst 202 riesig. Ridley Scott und Martin Scorsese mit Historenfilmen - einer mit einem Kriegsepos, der andere mit einem Krimi. Während Scorsese eine banale Handlung in einen viel zu langen Film verpackte, so hat Scott genau das Gegenteil bewerkstelligt - eine komplexe Handlung in einen zu kurzen Film, der auch nicht durch eine längere Schnittfassung besser werden wird. Denn so gesehen hätte Napoleons Geschichte mehrere Filme (man siehe Dune, dass dies immer noch funktioniert) oder gar eine Serie verdient gehabt.

So ist es verständlich, dass der Film bei den Oscars nur in 3 Kategorien nominiert war und beim Setbild und den Effekten auch verdientermaßen den Preis nicht holen konnte. Bei den Kostümen dürfte man wenigstens streiten - hier gewann Poor Things wohl durch Emma Stones Präsenz, welche tatsächlich aber immer nur das gleiche Schulter-Polster-Kleid in unterschiedlichen Farben trug. Unverdient mMn, aber wer hätte gedacht, dass man sich bei Napoleon mit einer Oscar-Diskussion um die Kostüme begnügen muss? Ich nicht und dies zeigt einfach nochmals, dass Scott hier leider viel Potenzial liegen ließ.

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
01.03.2024 17:41 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 9.026 | Reviews: 173 | Hüte: 607

Schon ein bisschen her, aber ich sah vor einiger Zeit auch Napoleon und muss sagen, dass der Film so ziemlich vergessenswert ist. Ansich ist er schon gut gefilmt und hat ein paar Interessante Szenen. Aber eine spannende Geschichte kann er nicht vermitteln, manche Szenen wirken im historischen Kontext gehetzt, andere unnatürlich. Schauspielerisch solide. Über historische Ungenauigkeiten kann ich ehrlich gesagt hinweg sehen. Die Freiheit sollte ein Film haben, wenn er nicht als 100 % authentisch angesehen werden will. Der große Nachteil ist jedoch wirklich der fehlende Spannungsbogen. Das wird auch eine 4-Stunden-Fassung nicht korrigieren können. Ich vermute da wird eher das Gegenteil der Fall sein.

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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.12.2023 00:20 Uhr | Editiert am 07.12.2023 - 01:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.379 | Reviews: 180 | Hüte: 634

Schade, die Kinoversion hat leider kaum Existenzberechtigung.

Über Napoleons Aufstieg und seine Herrschaft erfährt man kaum etwas, über Napoleon als Feldherr auch nicht so viel, die Kinoversion reißt Abschnitte und Kapitel seiner politischen und militärischen Karriere oftmals nur an und springt dann weiter. Am besten gelingt Napoleons Charakterisierung wohl in einer kurzen, symbolträchtigen Szene, in der er sich während des Ägyptenfeldzuges in Angesicht zu Angesicht mit einer Pharaonenmumie befindet.

Letztendlich bleibt nur der Fokus auf Napoleons turbulente Beziehung zu seiner Ehefrau und späteren Ex-Frau Josephine sowie die zu seiner Mutter als Muttersöhnchen, aber diese Beziehungen interessieren eigentlich auch nur, weil es sich hier um Napoleon dreht. Im Kern handelt es sich lediglich ein durchschnittliches Beziehungsdrama.

Überraschenderweise ist der Film durchzogen von diversen humoristischen Elementen, speziell in der Beziehung zwischen Napoleon und Josephine, und erinnert dahingehend erfreulicherweise an "House of Gucci". Diesem Ansatz verschreibt sich Scott hier allerdings nicht, "Napoleon" soll zugleich auch ein Drama und ernsthaftes Schlachtenepos sein, es wirkt unrund.

Heraussticht vor Allem die eindrucksvoll in Szene gesetzte Schlacht von Austerlitz, ferner noch der verheerende Russlandfeldzug und zum Schluss die endgültige Niederlage bei Waterloo.

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"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Nochetriste : : Moviejones-Fan
05.12.2023 17:13 Uhr
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Dabei seit: 18.02.23 | Posts: 115 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe mir den Film am 04. Dezember 2023 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

In dieser Version doch sehr ernüchternd und enttäuschend. Technisch wirklich beeindruckend wirkt der Film insgesamt sehr gehetzt und wirr. Schade, wirklich schade. Dieser Film wird dem grossen Feldherrn nicht wirklich gerecht.

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Gentleman, heben wir unsere Gläser auf unsere Ehefrauen ... und die Geliebten - mögen sie sich nie begegnen!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
25.11.2023 13:58 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 7.207 | Reviews: 105 | Hüte: 638

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Napoleon" Kritik

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Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Rafterman : : Moviejones-Fan
24.11.2023 07:57 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 857 | Reviews: 0 | Hüte: 24

Ich habe mir den Film am 24. November 2023 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Meine Erwartungen waren wesentlich höher

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Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
23.11.2023 18:51 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.003 | Reviews: 7 | Hüte: 32

Ich habe mir den Film am 23. November 2023 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Mann sollte wissen was man bekommt. Bildgewaltiges Werk. War schon recht interessant und gut umgesetzt.

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Poisonsery kommt vom Beyblade und ein Kürzel des Blades Poison Serpent :–)

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