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Mayans M.C.

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Nicht brav genug für Disney

Aus die Maus: "Sons of Anarchy"/"Mayans M.C."-Schöpfer Kurt Sutter gefeuert

Aus die Maus: "Sons of Anarchy"/"Mayans M.C."-Schöpfer Kurt Sutter gefeuert
0 Kommentare - Fr, 18.10.2019 von S. Spichala
Nach 18 Jahren Arbeit für FX, und aktuell mit dem "SoA"-Spin-off "Mayans M.C." auch für Disney, ist er den Showrunner-Job los - Kurt Sutter wurde gefeuert wegen mehrfacher Beschwerden über sein Verhalten.
Aus die Maus: "Sons of Anarchy"/"Mayans M.C."-Schöpfer Kurt Sutter gefeuert

Wie für einige sicher absehbar, war es das also mit Kurt Sutter und FX beziehungsweise Disney. Auch wenn der Sons of Anarchy-Schöpfer, der auch das mexikanische Spin-off Mayans M.C. zusammen mit Elgin James als Showrunner voranbrachte, noch zuletzt stichelte, dass der Weiße Mann gehen müsse, wenn Staffel 3 des Spin-offs komme, gibt Sutter nun, da sein Rauswurf offiziell ist, in einem Brief an Cast und Crew zu, dass der Grund sein unpassendes Verhalten sei - oder zumindest wie Disney die Beschwerden interpretiere. Offizielle Kommentare gibt es von Repräsentanten von FX, Disney und Sutters Agenten dazu aber noch nicht.

Gerade weil er in solchen Dingen ein unbelehrbarer Idiot sei, habe er auch einen früheren Beschwerdebrief aus seiner SoA-Zeit gerahmt im Büro hängen, der ihn daran erinnern sollte, dass schlechtes Benehmen einen Prozess zur Folge haben könne, erklärte Sutter in einem früheren Interview, das sich um seine Verhandlung zur Anstellung unter Disney drehte. Im Vorfeld habe es einige Gespräche mit ihm gegeben wegen seines Verhaltens, das er selbst als nicht Weinstein-like, aber eben doch so, dass er manchmal sicher Unangebrachtes sage, beschrieb.

Angesichts der Disney-Übernahme wurde er befragt, ob man noch irgendwelche Leichen im Keller befürchten müsse, daraufhin beschrieb er sein oben geschildertes Verhalten. Man legte ihm nahe, dass er mit dem schwierigen Klima anders umgehen müsse. Mit ein Grund, warum er sich in Mayans M.C. Staffel 2 schon etwas zurückgezogen und Elgin James mehr das Ruder überlassen habe, doch genau seine Abwesenheit sowie sein Verhalten, wenn er da war, habe wohl für nur noch mehr Chaos und Verwirrung unter Cast und Crew gesorgt.

Er habe aber niemanden verletzten oder sich schlechter als andere fühlen lassen wollen, im Gegenteil. Er entschuldige sich zutiefst, wenn das so angekommen sei, er verehre Cast und Crew. Und nun würden eben beide Seiten gewinnen: Wer ihn gehen sehen wollte, habe gewonnen, aber auch, wer nicht, denn eine neue Season läge in guten Händen mit Elgin James und seiner Vision. Dennoch wollte er eine so lange FX-Beziehung nicht so beendet zu sehen mit einem Rauswurf der ihn als "abrasive dick" brandmarkt.

Allerdings wird Sutters Overall-Deal mit 20th Century Fox davon nicht betroffen sein, und noch ist auch unklar, ob Mayans M.C. mit Staffel 3 verlängert wird. Dass er die strengere Rute Disney anlastet, macht auch sein aktueller Instagram-Post indirekt deutlich, den man so kurz nach dem Rauswurf schwerlich positiv interpretieren kann, ihr seht ihn unten angehängt. Den ganzen Brief gibt es beim Klick auf die Quelle unten zu lesen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

The happiest place on earth...

Ein Beitrag geteilt von Kurt Sutter (@sutterink) am

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