Comicschöpfer plaudert wieder

Rob Liefeld über "Prophet", "Deadpool 3" & "Cable"-Spin-off

Rob Liefeld über "Prophet", "Deadpool 3" & "Cable"-Spin-off
0 Kommentare - Do, 16.07.2020 von R. Lukas
Kein "Deadpool" mehr? Für Rob Liefeld wäre das zu verschmerzen, und er kann es auch erklären. Cable verdient seiner Meinung nach eine eigene Filmreihe, mit "Prophet" geht es offenbar gut voran.
Rob Liefeld über "Prophet", "Deadpool 3" & "Cable"-Spin-off

Wie wir wissen, redet Rob Liefeld nur allzu gern über seine Comicschöpfungen und das, was Hollywood mit ihnen vorhat. Am aktivsten scheint derzeit (John) Prophet zu sein, sein Pendant zu Captain America.

Prophet sei in glänzender Verfassung, man lasse Marc Guggenheim (Arrow, Legends of Tomorrow) das Drehbuch schreiben, erzählt Liefeld. Als er sich mit Guggenheim getroffen und unterhalten habe, habe er sofort gewusst, dass er der Richtige für den Job sei und den Charakter wirklich verstehe. Er könne gar nicht sagen, wie zutreffend und mit dem Comic übereinstimmend Guggenheims Arbeit sei, so Liefeld. Aber er bringe auch eine frische Perspektive mit und streue kleine, neue Twists ein, die großartig seien. Wenn diese erste Fassung passe, werde man sicher eine Möglichkeit finden, Prophet zu drehen.

In Sachen Deadpool 3 sprühte Liefeld zuletzt nicht gerade vor Optimismus. Aber wie er jetzt sagt, wäre es für ihn auch in Ordnung, wenn kein weiterer Deadpool-Film käme. Denn er habe zwei fantastische Erfahrungen gehabt, zwei Filme, auf die er extrem stolz sei, und er liebe alle, die an diesen Filmen beteiligt gewesen seien - Ryan Reynolds, Josh Brolin, Zazie Beetz, David Leitch, Tim Miller, einfach alle. Sie haben fabelhafte Arbeit geleistet, meint Liefeld, und ihre Filmen seien nun hier, um die Zeit zu überdauern. In der Welt, in der wir leben, sei nichts garantiert. Und es brauche eine Menge, um Filme zu machen, was nach der Corona-Quarantäne sowieso seltsam sei.

Eine Sache muss Liefeld aber noch loswerden: Cable sollte seine eigene Filmreihe haben, findet er. Der Charakter könne ohne Weiteres unabhängig von Deadpool existieren, er habe es ja auch jahrelang getan. Wenn Deadpool in etwa 330 Comics vorgekommen sei, sei Cable in etwa 520 Comics vorgekommen - ja, er habe mitgezählt, sagt Liefeld. Bei Deadpool 2 zwischen Drehschluss und Kinostart habe er sich mit Brolin angefreundet, und der sei von der Aussicht, Cable in späteren Sequels weiter erforschen zu können, sehr begeistert gewesen. Der X-Force-Film wäre - in Brolins eigenen Worten - "Cable-zentrisch" gewesen.

Quelle: Collider
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