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Rob Liefelds Anti-Captain-America

"Arrow"-Macher adaptiert "Prophet" vom "Deadpool"-Schöpfer (Update)

"Arrow"-Macher adaptiert "Prophet" vom "Deadpool"-Schöpfer (Update)
0 Kommentare - Di, 26.05.2020 von R. Lukas
Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass die "Prophet"-Comicverfilmung eine härtere Gangart anschlagen wird. Schließlich steckt Rob Liefeld dahinter. Und jetzt auch Marc Guggenheim.

++ Update vom 26.05.2020: Marc Guggenheim, der inzwischen auch von Sony Pictures auf die Marvel-Superheldin Jackpot angesetzt wurde, hat mit Collider über seine Herangehensweise an Prophet gesprochen. Er stelle sich Superhelden als eigenes Subgenre vor, beginnt er. Man könne zum Beispiel einen Superheldenfilm machen, der sich wie ein Western oder wie ein Horrorfilm anfühle. Wenn man das im Kopf behalte, könne man Klischees vermeiden.

Man müsse immer die eine Sache finden, die den Charakter einzigartig und anders mache, denn das sei es, was auch den Film einzigartig und anders machen werde, so Guggenheim. Mit anderen Worten: Warum müsse gerade dieser Charakter in einen Film adaptiert werden? Was habe er an sich, das ihn von all den anderen Charakteren unterscheide, über die man einen Film machen könnte oder über die bereits Filme gemacht worden seien?

An Prophet interessiert Guggenheim, dass er - sowohl in den Comics als auch in seiner Adaption - von den Nazis erschaffen wurde. Mit dem Film verfolge er das Ziel, ihn in eine Lage zu bringen, in der er sich ganz ähnlichen, fast schon parallelen moralischen Fragen stellen müsse. Er sei ein großer Fan von Geschichten, die den Helden in eine ethische und moralische Zwickmühle bringen. Aus großem Bösem hervorzugehen, nur um dann einer neuen Form dieses Bösen gegenübertreten zu müssen, finde er sehr interessant. Und er drücke sich deshalb so vage aus, weil er hinsichtlich seiner Prophet-Interpretation nicht zu sehr ins Detail gehen wolle, erklärt Guggenheim.

An ein Shared Universe mit anderen Charakteren denkt er noch nicht. Sicherlich seien solche Gespräche geführt worden, und wann immer das der Fall sei, sage er stets das Gleiche: dass der größte Fehler, den viele Leute machen, darin bestehe, dass sie rennen, bevor sie laufen können. Der Grund, warum das Marvel Cinematic Universe existiere, sei der, dass man einen guten Film gemacht habe - Iron Man. Dann habe man einen weiteren guten Film gemacht, und danach noch einen und so weiter. Er würde zwar lügen, wenn er sagen würde, dass bei Prophet nie über die Möglichkeit eines größeren Filmuniversums geredet worden sei, aber er sei der festen Ansicht, dass man nicht ernsthaft über so etwas reden sollte, solange man keinen sehr guten, unabhängigen Standalone-Film habe.

++ Update vom 13.05.2020: Wenn sich Rob Liefeld den Hauptdarsteller für Prophet aussuchen könnte (was er nicht kann), dann wäre es Jake Gyllenhaal! Man müsse sich nur mal anschauen, wie durchtrainiert Gyllenhaal in Prince of Persia - Der Sand der Zeit gewesen sei, meint Liefeld. Er wisse zwar nicht, wie lange Gyllenhaal noch Mysterio bleiben werde, aber das halte ihn ja nicht davon ab, John Prophet zu sein.

++ News vom 08.05.2020: Rob Liefeld hat nicht nur Deadpool und Cable erschaffen, sondern auch noch viele andere Comicfiguren. So wie Prophet, einen Charakter, der 1992 in Liefelds Image Comics-Serie Youngblood debütierte, bevor er ein Jahr später seine eigene bekam. Marc Guggenheim (Green Lantern), der Co-Showrunner bei Arrow und Legends of Tomorrow war und im Arrowverse immer noch eine tragende Rolle spielt, soll für Jeff Robinovs Studio 8 nun die Filmadaption schreiben.

Das Ziel ist, ein Franchise um John Prophet herum aufzubauen - einen genetisch verbesserten Supersoldaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs (Captain America lässt grüßen), der für eine zukünftige Mission buchstäblich auf Eis gelegt wird. Doch er erwacht verfrüht in unserer Gegenwart und sucht nun nach einer Mission, die es noch gar nicht gibt, wobei der gnadenlose Berserker seine Menschlichkeit finden muss. Produziert wird der Prophet-Film von Adrian Askarieh (Hitman - Jeder stirbt alleine, Hitman - Agent 47), Brooklyn Weaver (Run All Night) und Liefeld selbst.

Quelle: Collider
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