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Mutanten-Abenteuer in Brasilien

"The New Mutants 2" mit Antonio Banderas - was geplant war!

"The New Mutants 2" mit Antonio Banderas - was geplant war!
0 Kommentare - Do, 12.03.2020 von R. Lukas
Drei "The New Mutants"-Filme sollten es werden, jetzt muss man ja schon froh sein, dass wenigstens einer erscheint. Das Sequel hätte noch neuere Mutanten eingeführt und wäre nach Brasilien gereist.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
"The New Mutants 2" mit Antonio Banderas - was geplant war!

Letzten Endes kommt The New Mutants am 16. April also doch so ins Kino, wie Josh Boone den Film immer haben wollte, allen anderslautenden Berichten und Gerüchten zum Trotz. Nachdrehs fanden nie statt, und bis auf eine winzig kleine Sache konnte Boone alles drehen, was er drehen wollte. Ihm zufolge war es auch Absicht, dass diese Sache nicht gedreht wurde: Man habe immer geplant gehabt, in einer Post-Credit-Szene den Schurken für den nächsten Film einzuführen, erklärt er. Es sei sogar schon ein Schauspieler gecastet gewesen, aber wegen Disneys Fox-Übernahme - und weil die X-Men jetzt Marvel gehören und man dort sein eigenes Ding machen werde - habe es keinen Grund gegeben, die Szene zu drehen.

Holen wir kurz etwas weiter aus: Ursprünglich sollte The New Mutants erste Teil einer Trilogie sein, so hatte Boone es sich ausgemalt. Es seien alles Horrorfilme, aber jeder Film sei eine andere Art von Horrorfilm, sagte er 2017. Der erste sei ein übernatürlicher Horrorfilm, und er werde nicht verraten, was die anderen zwei seien. Der übernatürliche Horror, den Boone mit Nightmare 3 - Freddy Krueger lebt und Einer flog über das Kuckucksnest verglich, ergibt sich aus individuellen "Albtraum-Sequenzen". Jeder der fünf jugendlichen Mutanten - Anya Taylor-Joy als Illyana Rasputin aka Magik, Maisie Williams als Rahne Sinclair aka Wolfsbane, Charlie Heaton als Sam Guthrie aka Cannonball, Henry Zaga als Roberto "Bobby" da Costa aka Sunspot und Blu Hunt als Danielle Moonstar aka Mirage - muss sich mit furchterregenden persönlichen Visionen den Schrecken seiner Vergangenheit stellen.

Dieser Schauspieler, der in der Post-Credit-Szene aufgetaucht wäre, wäre Antonio Banderas gewesen. Er sollte Emmanuel da Costa spielen, Robertos Vater, der in den Comics Verbindungen zum Hellfire-Club hat, wie Boone erwähnt. Dort reist Roberto mit den New Mutants in seine Heimat Brasilien - zu seiner entfremdeten Mutter, einer Archäologin, die Emmanuel aus eigenen geschäftlichen Interessen heraus zu töten versucht. Man habe immer vorgehabt, "New Mutants - Brazil" als zweiten Film zu machen, erzählt Boone. Was man auch vorhatte, war, noch andere Charaktere aus den Comics dazuzuholen, insbesondere Karma und Warlock. Karma habe immer die Schurkin in The New Mutants 2 sein sollen, die dann am Ende in die Gruppe aufgenommen worden wäre, so Boone. Sie und Warlock habe man immer im zweiten Teil unterbringen wollen, wenn schon nicht im ersten. Sie alle hoffen nun tief in ihren Herzen, dass The New Mutants einen Haufen Geld einspielt, damit sie die Fortsetzung machen können, meint Boone, der aber erst mal nur abwarten kann.

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