Sinister
Filmstart: 22. November 2012
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Horror
Regie: Scott Derrickson
Darsteller: Ethan Hawke, Vincent D'Onofrio, Clare Foley, James Ransone, Fred Dalton Thompson, Michael Hall DAddario, Juliet Rylance, Cameron Ocasio
Musik: Christopher Young
Sinister Filmkritik
Blut, Gedärme und abgetrennte Gliedmaßen sind eklig, keine Frage. Doch der eigentliche Grusel findet eher auf der psychischen Ebene statt. Sein Publikum wohlig erschauern zu lassen, das ist die wahre Kunst des Horrorkinos. Scott Derrickson, der bereits mit Der Exorzismus von Emily Rose bewies, dass er sein Handwerk versteht, schickt in seinem gekonnt choreografierten Schocker Sinister nun Ethan Hawke durch seine ganz persönliche Hölle. Rückendeckung holt er sich dabei von Produzent Jason Blum, der der Paranormal Activity-Reihe zu wahren Höhenflügen verhalf. Was macht es bei solch klangvollen Namen schon aus, dass es der Story gelegentlich etwas an Logik und Substanz mangelt?
Kriminalautor Ellison Oswalt (Hawke) schreibt für sein Leben gerne über echte Mordfälle und braucht dringend einen weiteren Besteller, um die Haushaltskasse wieder ins Plus zu bringen. Eine geeignete Story wittert er in einem beschaulichen Nest in Pennsylvania, wo gerade eine Familie aufs Grausamste hingerichtet wurde. Auf welche Weise, das erfährt der Zuschauer in einer geduldigen, langen Einstellung direkt in der surreal anmutenden Eröffnungssequenz: Vier Körper baumeln noch zappelnd am dicken Ast eines Baumes, der sich im Garten des Hauses befindet, in das Oswalt bald darauf mit seiner Frau Tracy (Juliet Rylance) und den beiden Kindern Trevor (Michael Hall DAddario) und Ashley (Clare Foley) einzieht.
Komplette "Sinister" Filmkritik






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