Exodus - Götter und Könige (2014)

Ein Film von Ridley Scott mit Christian Bale und Aaron Paul (Original: Exodus - Gods and Kings)

Exodus - Götter und KönigeBewertung
Kinostart: 25. Dezember 2014142 Min.2D / 3DAltersfreigabe - FSK ab 12Drama
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Exodus - Götter und Könige Inhalt

Exodus - Götter und Könige erzählt die legendäre Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem übermächtigen Imperium entgegenstellt: Wie sich Moses (Christian Bale) gegen den übermächtigen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten führt.


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Exodus - Götter und Könige Kritik

Wie Brüder wachsen Moses (Christian Bale) und Ramses (Joel Edgerton) am Hofe des Pharaos auf. Und Brüder sollen sie auch bleiben, wenn der Pharao einst dieses Leben verlässt und Ramses ihm als neuer Herrscher folgt. Denn Moses ist kein Ägypter und wurde als Kind nur am Hofe aufgenommen. Sein Geheimnis: Er ist Hebräer und damit Teil jenes unterdrückten Volkes, das im Schweiße seines Angesichts die Paläste und Prunkbauten der Ägypter formt und seit Jahrhunderten unter dem Joch leidet. Kurz nach der Machtübernahme Ramses&39; macht ein Gerücht die Runde, welches Moses&39; Herkunft klärt. Ramses schenkt diesem Glauben und wendet sich fortan von seinem Bruder ab. Er schickt Moses ins Exil, wo jener, von Gott berufen, die Aufgabe erhält, das Volk der Hebräer ins Gelobte Land zu führen. Doch um den Exodus zu bewerkstelligen, muss Moses nicht nur seine wahre Herkunft anerkennen, sondern sich auch seinem Halbbruder stellen und dessen Macht herausfordern...

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710

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Exodus - Götter und Könige" und wer spielt mit?
Box Office
268,03 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

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1 Kommentar - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 11.10.2015 | 17:12 Uhr11.10.2015 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2015 18:35 Uhr editiert.

Dieser Film hat so viele Probleme, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
Zunächst möchte ich Ridley Scott und die Drehbuchautoren jedoch dafür loben, dass sie sich von der Bibelvorlage getrennt und ihre eigene Geschichte des Exodus erzählt haben. Doch auch wenn die Geschichte einige interessante Änderungen (z.B. glaubenskritische Töne) und beeindruckende Schauwerte (die zehn Plagen!) zu bieten hat, gelingt es Scott dennoch nicht, über die Gesamtlaufzeit Spannung und Atmosphäre aufzubauen oder den Charakteren genügend Tiefe zu verleihen.
Paradoxerweise ist "Exodus" gleichzeitig zu lang und zu kurz geraten. Die 150 Minuten ziehen sich ungemein und dennoch merkt man dem Film an, dass er für das Kino stark zurechtgeschnitten wurde. Mehrere Abschnitte der Handlung wirken gehetzt, Anschlussfehler sorgen für Logiklöcher. Leidtragende sind dabei primär die Charaktere, denen nicht genug Zeit zur Entfaltung eingeräumt wird. Die Entwicklung von Moses und Ramses von Freunden zu Feinden geschieht viel zu schnell und zu vage. Ernstnehmen konnte ich beide Charaktere erst in der zweiten Hälfte des Films, davor waren es einfach nur Christian Bale und Joel Edgerton in altertümlichen Kostümen. Darüberhinaus werden Aaron Paul, Sigourney Weaver, Ben Kingsley und John Turturro zu reinen Stichwortgebern degradiert. Ein weiteres Problem ist für mich die Sterilität des Films, realistische Härte findet sich hier z.B. überhaupt nicht. Viel zu oft verlässt sich Scott auf schöne Bilder, ohne jedoch einen Bezugspunkt für den Zuschauer zu schaffen. Selbst der musikalische Aspekt versagt in dieser Hinsicht. Wirkliche Bedrohung kommt nur während der zehn Plagen und zu Teilen bei der finalen Verfolgungsjagd auf.
Wenn die Charaktere vernachlässigt werden, die Geschichte nicht spannend erzählt wird und es oft an einer packenden Atmosphäre mangelt, kann ich als Zuschauer nur selten in die Geschichte eintauchen. "Exodus" mag ein Film über den Auszug aus Ägypten sein, er vermittelt allerdings kein wirkliches Gefühl für dessen Inhalt.
5/10 Punkten.

P.S.: Meine Gedanken zu den Änderungen:

  1. Moses, der Feldherr. Frieden versucht er nicht durch Diplomatie sondern durch das Schwert herbeizuführen.
  2. Moses, der Nutzlose. Die zehn Plagen geschehen ohne sein Zutun, als Führer nach Kanaan ist er aber wieder gut genug für Gott.
  3. Moses, der Unsterbliche. Egal ob Steinlawine, Morast, "Tsunami" (!),... - er wird mysteriöserweise immer gerettet bzw. überlebt alles laughing
  4. Gott, das Arschloch. Er scheint seinen Spaß daran zu haben, Moses zu manipulieren. Zuerst trägt er ihm auf, die Israeliten zu befreien. Nachdem er mit dessen Plänen nicht einverstanden ist, entzieht er ihm wieder die Verantwortung und schickt die zehn Plagen. Wenn es jedoch darum geht, die Israeliten nach Kanaan zu führen, ist Gott sich allerdings wohl zu fein dafür. Das muss wieder Moses übernehmen^^
  5. Gott, das nervige Kind. Ich glaube, damit hat er sich keinen großen Gefallen getan^^
  6. Das erste Gebot Gottes: Es muss immer Tee serviert werden!
  7. Ramses, der Glaubenskritiker: "Welche Fanatiker beten so einen Gott an?"

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"