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Spider-Man - Homecoming

Eine Kritik von Kal-El

Spider-Man - Homecoming Kritik

6 Kommentar(e) - 13.07.2017 von Kal-El
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von Kal-El.
Filmkritik

Spider-Man - Homecoming Bewertung: 1.5/5

Achtung möglicher Spoiler zu Spiderman Homecoming und JL.

So hier meine erste "Kritik" für MJ.

Mir haben die Sam Raimi Filme, trotz des heulenden Spidermans, wirklich gefallen. Bei TASM gefiel mir vor allem Andrew Garfield sehr gut. Auch bei Homecoming macht Tom Holland eigentlich eine gute Figur.

Ich bin weiß Gott nicht Kleinlich. Aber folgende Punkte sind mir bei Spiderman zu wichtig um sie zu ignorieren. Ben Parker, ähnlich wie Thomas Wayne. Mary Jane (und die Liebesgeschichte) ähnlich wichtig für Spiderman wie Lios Lane für Superman (sie wird eine entscheidende Rolle in JL spielen, denn ihre Aufgabe wird sein Superman umzupolen), Tante May, mit ihrem Alter und Weisheit, eine wichtige Bezugsperson für Peter Parker. Spiderman ist von Natur aus witzig, ähnlich wie The Flash und Green Lantern, ich erwarte also schon mehr Witz und Humor, Actionszenen, vor allem wenn er durch Manhattan´s Wolkenkratzer springt und die Kamera hinterher.

Negativ:

Actionszenen: lieblos, wie habe ich die atemberaubende Stürze in Manhattan geliebt, wurde hier bitter enttäuscht. Die Actionszenen wirken eingestaubt. Das Finale ist sehr schnell vorbei und wirkt Ideenlos.

Trailer zu Spider-Man - Homecoming
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Birdman als Vulture macht wirklich eine gute Figur, aber das ist alles so auf … die Kämpfe sind einfach nur auf Massenpublikum (und natürlich jüngere) getrimmt. Man vergisst sie umgehend. Dem Bösewicht fehlt es einfach an Substanz. Ähnlich wie WW fehlt einfach "die Gewalt", es fehlt das Blut, alles wirkt wie Schattenboxen.
Peter Parker wird nicht beleuchtet, seine Geschichte nicht erzählt, so bleibt Spiderman einfach nur oberflächlich. Was wäre Batman ohne sein einschneidendes Erlebnis als Junge? Keine einzige Szene über die tragischen Erlebnisse von Peter Parker (der Unterschied zu BvS). Mir ist schon bewusst, dass die Story von vorne bis hinten ausgelutscht ist, dass jeder die Tragik hinter Spiderman kennt. Aber im Film selbst hätten sie wenigstens Bezug auf seine Erfahrung nehmen können, damit Spiderman mehr Tiefe bekommt. So bleibt er nur ein Nerd mit einem Iron Man Anzug.
Peter Parker wirkt also wie ein 0185 Nerd, der auch gerne mal mit Star Wars Lego spielt (*facepalm*).
Das führt dann wiederrum dazu, dass der ganze Film irgendwie herzlos, seelenlos wirkt, ich konnte in keiner Sekunde mit ihm fiebern
Screentime und die allgemeine Darstellung seiner Tante … man hat das Gefühl, dass man sie nur im Film platziert hat, weil sie eben in den Comics vorkam, dabei spielt sie im Leben von Peter Parker (analog zu Clark Kent) die wichtigste Bezugsperson!! Wieso hat man so eine "junge" Darstellerin genommen? Was kommt als nächstes? In Zukunft dann Miley Cyrus? Für Diejenigen, die die Comic-May nicht kennen: https://comicvine.gamespot.com/aunt-may/4005-1780/ Sie war auch in ihrer Jugend blond, sie ist herzkrank! In Spiderman Homecoming alles nicht vorhanden! Was haben wir als nun serviert bekommen? Eine (im Film) auf Mitte 40er getrimmte Tante (überspitzt formuliert), die beim Anblick von Tony Stark natürlich gleich "begeistert ist" …
Die Liebesgeschichte gehört zum Spiderman, wie das Salz in die Suppe. Fehlte gänzlich, Suppe hat fad geschmeckt! Stattdessen spielt ein 27 jähriges Model Love-Interest für einen 15 jährigen Schüler
Seine große Liebe wird nur gegen Ende sehr lieblos eingeführt, hätte man sich auch ganz sparen können.
Das was mir am meisten Sauer aufgestoßen ist: Onkel Ben wird durch Tony Stark ersetzt.
Ein Anzug, der mit ihm spricht. Gut, hätte mir auch gleich Iron Man anschauen können.
Es werden durchgehend Klischees sämtlicher US-Teenie-Komödien abgearbeitet, die ich seit gefühlt 20 Jahren in jedem Teenie-Film gesehen habe. Manchmal habe ich mich echt gefragt: bin ich im richtigen Kinosaal? Kein Wunder bei der beachtlichen Anzahl der Drehbuchautoren.
Spiderman Homecoming ist damit auf ein Teenie-Publikum angelegt. Leider bin ich aus dem Alter schon lange raus.

Positiv:

Marvel bleibt seiner Linie treu.
Trotz der oben genannten Schwächen, ist der Film sehr unterhaltsam.
Sein Buddy

Fazit:

Ja Spiderman Homecoming ist unterhaltsam, aber leider etwas kurzweilig. Es finden sich einige "Probleme", die ich oben versucht habe zu beschreiben: die Nebenfiguren sind nur Mittel zum Zweck und tragen kaum zum Geschehen bei. Dem Bösewicht fehlt es an Substanz und hat man auch schnell vergessen. Vor allem die weiblichen Figuren sind allesamt langweilig, austauschbar und wenig ergiebig. Gerade Tante May wirkt wie eine Luftnummer. Kein Onkel Ben, keine verschwundenen Eltern oder eben der Spinnenbiss. Also das was eigentlich Spiderman ausmacht fehlt. Es wird nebenbei in einem Nebensatz erzählt. Zugegeben es gibt Pro und Contra dafür. Dadurch taucht man in Homecoming sofort in das Geschehen ein, es wird keine Zeit vergeudet. Diese Erzählweise befreit sich vom "Ballast" der älteren Spiderman-Filmen. Andererseits fehlt dem Film damit auch das Dramaturgische, der Schmerz, der Peter Parker beeinflusst und lenkt, der Schmerz, der Peter Parker seine Motivation gibt.

Wenn man sich aber unter einer Erwartungshaltung, also ein weiterer witziger, oberflächlicher, unterhaltsamer Film aus dem Hause Marvel einlässt, dabei die Tiefen eines Characters bzw. seiner Umgebung nicht Wert legt, die übermäßig flachen Witze mag, der wird seinen Spaß haben. Wer aber etwas anderes erwartet, der wird vermutlich enttäuscht werden. So wie ich. Spiderman, neben Superman und Batman einer meiner Lieblingshelden, wurde dem MCU geopfert, ich möchte meinen sogar verhunzt. Fließband-Arbeit par excellence.



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Spider-Man - Homecoming Bewertung
Bewertung des Films
310
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6 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Kal-El
Moviejones-Fan
17.07.2017 | 11:06 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Danke TiiN, hast recht, Spoilerwarnung hinzugefügt.

TiiN
Pirat
Geschlecht | 15.07.2017 | 15:01 Uhr15.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Schöne erste Kritik, Kal-El smile Allgemein freut es mich, wenn Leute Filme nicht einfach nur abfeiern, sondern auch kritisch betrachten. Gerade bei solchen Filmen, wo es durchaus Platz für kritische Auseinandersetzungen gibt.

Vielleicht nur ein bisschen mit Spoilerinhalten aufpassen bzw. davor warnen. z.B. wegen Justice League.

Zum Inhalt deiner Kritik: Scheint also das typisch oberflächliche Marvel-Abenteuer zu sein. Schaut ganz gut aus, aber nach dem Film ist das Gesehene auch schnell wieder vergessen.

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.07.2017 | 09:31 Uhr14.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Das liegt vor allem daran, dass ich vermutlich zu hohe Erwartungen hatte und dass Spiderman einer meiner Lieblingshelden ist. Liegt vielleicht auch daran was Marvel daraus gemacht hat. Ich habe den Kinosaal wirklich sehr enttäuscht verlassen. Kann auch daran liegen, dass ich nicht mehr die Zielgruppe bin und mich auch alt fühle, keine Ahnung. Ich will aber damit niemandem auf die Füße treten, der z.B. den Film lieben wird. So wie ich deine Kommentare und deine Einstellung wahr genommen habe, seit ich hier bin, bin ich mir sicher, dass der Film dir sehr gut gefallen wird!

Ja das mit den Erwartungen kenne ich smile Bei mir war es z.B bei WW so, obwohl ich den Film ja alles andere als schwach ansah. Aber es ist ganz natürlich, dass man mit einem anderen Gefühl im Saal sitzt, wenn ein Streifen überall gelobt wird und man selbst irgendwie keinen bezug dazu erhält. Wie gesagt, schade, dass dich der Film nicht mitnehmen konnte. Gerade da doch meiner Meinung nach sehr viele Spider-Man-Fans ziemlich zufrieden sind. Haha, jo ich denke ebenfalls, dass der Film mir gefallen wird, aber ich bleibe einfach mal skeptisch, denn es gibt eben gewisse Aspekte, die mir nach wie vor etwas zu fragwürdig erscheinen.

Kal-El
Moviejones-Fan
14.07.2017 | 09:25 Uhr14.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 14.07.2017 09:27 Uhr editiert.

Der Birdman macht wirklich eine gute Figur, meiner bescheidenen Meinung nach auch der beste Schurke bis jetzt im MCU (ein wirklicher Lichtblick im Film). Ich habe vielleicht die Erwartungen und die Messlatte etwas zu hoch gesetzt, als ich las und sah wie gut der rüberkam. Seine Motivation und sein Handeln kann ich sehr gut nachvollziehen und finde ich auch in Ordnung. Trotzdem wurde ich leicht enttäuscht. Irgendwas hat gefehlt, ich habe hier mal das Wort "Substanz" gewählt, aber bin mir nicht sicher ob das Wort der Sache gerecht wird. Valture ist sicherlich nicht "der beste Schurke aller Comicverfilmungen " @Luhp. Er ist sicher deutlich besser als Ares in WW, er ist sicher deutlich besser als Lex Luthor, aber ich persönlich fand Dr. Octopus besser, aber das ist auch meine Wahrnehmung.


@Luhp: "negative Kritik", also ich habe nicht versucht hier eine negative Kritik zu schreiben, weil ich etwa enttäuscht war, ich habe versucht die Punkte aufzuzeigen, die mir sauer aufgestoßen sind. Ja und mit Tante May hast du sicher recht, wenn du schreibst, dass sie eher wie eine Großtante/Großmutter ist, als eine Tante. Marisa Tomei ist zwar über 50, kommt aber in keinster Weise so rüber, eher Anfang 40er und ihr körperbetonter Autfitt unterstreit diesen Eindruck noch.


@Duck:
"Zur Ben Parker-Sache finde ich es spannend, dass du dies so ansprichst. Gerade diesen Aspekt finde ich eigentlich interessant, da er überall gelobt wird ... [usw]"
Da bin ich völlig bei dir. Ich habe es oben versucht in Pro und Contra zusammen zu fassen. Aber wenn man wesentliche Aspekte eines Helden weglässt, also Aspekte die einem Helden zu dem machen was er wird/ist, dann bleibt das Ganze ja etwas profillos. So meine Wahrnehmung. Auch wenn Spiderman mittlerweile alle kennen.
"Ich bin deshalb aber gespannt wie der fehlende Ben auf mich wirken wird, da ich dich eben verstehen kann."
Mich hat das nicht komplett gestört, wie ich schrieb finde ich sowas essentiell. Vor allem "im ersten Solofilm".


"Ansonsten finde ich schon, dass du etwas kleinlich bist^^ Auch wenn man nichts auf Bewertungen geben sollte"


Genau, das ist meine subjektive Bewertung. Das liegt vor allem daran, dass ich vermutlich zu hohe Erwartungen hatte und dass Spiderman einer meiner Lieblingshelden ist. Liegt vielleicht auch daran was Marvel daraus gemacht hat. Ich habe den Kinosaal wirklich sehr enttäuscht verlassen. Kann auch daran liegen, dass ich nicht mehr die Zielgruppe bin und mich auch alt fühle, keine Ahnung. Ich will aber damit niemandem auf die Füße treten, der z.B. den Film lieben wird. So wie ich deine Kommentare und deine Einstellung wahr genommen habe, seit ich hier bin, bin ich mir sicher, dass der Film dir sehr gut gefallen wird!

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.07.2017 | 08:16 Uhr14.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Leider ein vernichtendes Urteil, schade, dass du es so sahst.
Zur Ben Parker-Sache finde ich es spannend, dass du dies so ansprichst. Gerade diesen Aspekt finde ich eigentlich interessant, da er überall gelobt wird. Überall wird nämlich davon gesprochen, dass dieser Film endlich mal die Origin die jedes Kind kennt, weglässt. Jeder weiß was damals passiert ist und so sind viele froh es eben nicht zum 3 Mal hinnerhalb von 15 Jahren zu sehen.
Ich bin ja da bei dir, denn ich bin ebenfalls der Meinung, dass es einfach zum Charakter gehört und wichtig sein sollte. Aber wird dürfen nicht vergessen: hier im Film ist Peter parker bereits wenigstens 8 Monate lang Spider-Man. Bei aller Comictreue - muss dann wirklich noch der Aspekt des Ben Parkers vorkommen? Vor allem da Civil War ja gewisse Andeutungen enthält. Dass die Bedeutung da vielleicht wechselt ist meiner Meinung klar, wenn man aus dem Nichts plötzlich mit Vorbildern und Idolen zu tun hat, welche emotional diese fehlende Position einnehmen können. Kompensation nennt man dies.
Ich bin deshalb aber gespannt wie der fehlende Ben auf mich wirken wird, da ich dich eben verstehen kann.

Zur Tante May hat luhp eigentlich alles gesagt. Ich denke, dass Raimis Version da schon sehr stark das Bild von May verändert hat. Meine Tanten waren im Alter von 16 sogar erst zwischen 30 und 40 - ich finde einfach, dass man hier etwas realistischer vorging.

Mit dem Love-Interest: Finde es gut, wenn da mal einfach nicht sofort die große Liebe angeteasert wird. Wenn ich daran denke wie ich mit 15 Jahren war, Schwärmereien ja, aber mehr war da nicht. Gut, die Jugend wird immer frühreifer, aber ich kann da nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen. Dass Tom Holland aber ebenfalls 21 ist, ist dir doch klar? Ich wusste z.B nicht, dass die Schauspielerin bereits 27 Jahre alt ist.

Es werden durchgehend Klischees sämtlicher US-Teenie-Komödien abgearbeitet, die ich seit gefühlt 20 Jahren in jedem Teenie-Film gesehen habe.
Auch das wurde mehrfach erwähnt und in den Vordergrund gestellt. Viele Kritiker haben es sogar gelobt, weil eben es etwas anders ist als zuvor. Ich glaube, dass jede News diesbezüglich bereits drauf einging. Überraschen sollte es somit nicht.

Spannend bin ich bei Vulture. Du bist nicht der Erste, der dieser Meinung ist. Sowieso gehen die Meinungen zum Schurken stark auseinander - vielleicht hat man mittlerweile auch einfach keine hohen Erwartungen mehr an einen MCU-Schurken. Bin gespannt wie Vulture auf mich wirken wird, Zemo z.B fand ich ja im Gegensatz zu MJ grauenhaft.

Ansonsten finde ich schon, dass du etwas kleinlich bist^^ Auch wenn man nichts auf Bewertungen geben sollte, so sind 1,5 Hüte schon sehr sehr kritisch in Bezug auf deine Kritikpunkte, welche man (außer dem Schurken) auch schon vor dem Film wusste.

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 13.07.2017 | 23:23 Uhr13.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 13.07.2017 23:26 Uhr editiert.

Zur fehlenden Dramatik und Tragik:
Das klingt so, wie ich es vor ein paar Tagen schon in anderen negativen Kritiken gelesen habe. Spider-Mans Herkunft werde vertuscht und die Auswirkung seines Sozialstatus auf sein Weltbild spiele keine Rolle.

Zur fehlenden Substanz des Schurken:
Interessant. In anderen Kritiken heißt es, mit Vulture werde endlich mal ein Schurke in einer Comicverfilmung präsentiert, den man ernst nehmen kann. Da bin ich mal gespannt, wie ich Vulture empfinden werde! Dass es tatsächlich der beste Schurke aller Comicverfilmungen sein soll, kann ich aber nicht wirklich glauben.

Zu Tante May:
Dass die weiblichen Charaktere im Film über kein Profil verfügen und nur anwesend sein sollen, habe ich auch schon gelesen.
Nur weil Tante May jung aussieht, muss sie es noch lange nicht sein. Marisa Tomei ist 52 Jahre alt, was ich als glaubwürdig für die Tante eines 16-Jährigen empfinde. Zum Vergleich: Meine Tanten waren zwischen 40 und 50 Jahre alt, als ich 16 war. Und in Raimis "Spider-Man" war Rosemary Harris bereits 74, als Tante konnte ich sie nie sonderlich ernst nehmen, sie wirkte mehr wie eine Großtante oder Großmutter.

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