Im viktorianischen England begegnen sich die beiden Magier Robert Angier und Alfred Borden. Doch aus freundschaftlicher Konkurrenz wird bald erbitterter Hass, denn jeder neidet dem anderen seinen Ruhm. So sind beide verbissen darauf erpicht, die Tricks des anderen zu erfahren, und selbst ein Mord ist es wert, den perfekten Zaubertrick darzubieten.
Ich habe mir den Film am 22. Juli 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Auch Prestige ist für mich ganz großes Kino und ein außergewöhnlicher Film. Nolan schafft es mit seinem wendungsreichen Plot immer wieder, den Zuschauer in die Irre zu führen. Generell ist das ganze Drehbuch wirklich brilliant durchdacht und umgesetzt wurden, die ganze Geschichte ähnelt den drei Akten der Magie. Herausragend sind auch die beiden Hauptdarsteller, die sich hier zu absoluten Höchstleistungen pushen.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 25. Juli 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Spektakuläre Geschichte über eine Rivalität zweier Magier, die nach Nolan-Manier nicht nur verschachtelt erzählt wird, sondern auch einen pikanten Twist bereithält.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
Ich habe mir den Film am 01. November 2020 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Aaah jetzt habe ich verstanden! (Rewatch der Christopher Nolan Filme seit gestern)
Meine Bewertung
Der Film ist schon älter und ich habe ihn letztens wieder gesehen. Einfach nur schön. Natürlich auch traurig, aber die Geschichte hat mich schon beim ersten Mal berührt. Meine Theorien gingen nicht auf und ich habe wirklich erst am Schluss verstanden wie alles funktioniert hat.
Ist jetzt kein Weltklasse Film, aber für alle Zauber-Fans ein absolutes Muss!
Jo, stimmt.
Vlt. muss ich den Film doch noch mal sehen. Durch unsere Diskussion sehe ich dann doch ein paar Dinge anders und nun da ich eh den kompletten Film kenne, sehe ich ihn evtl. mit anderen Augen bei der Zweitsichtung. Ich werd sie mal zeitnah einplanen. ![]()
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Das ist richtig, aber wer sich mit riskanten Sachen beschäftigt, der ist grundsätzlich risikobereit und Risikobereitschaft und das Streben nach Höherem braucht man grundsätzlich um sich weiterzuentwickeln. Je nachdem in welche Richtung das ist, können die Folgen sehr gravierend sein.
Für mich war das ganz einfach ein Berufsrisiko. Angier hat auch nur bis zu einem gewissen Punkt seiner Frau hinterhergetrauert, seine Trauer wandelte sich sehr schnell in Neid und Besessenheit.
@TiiN
Stimmt, dann zumindest nicht 100%ig. Aber hätte er auf die anderen gehört und den Knoten nicht gemacht, wäre es dazu gar nicht erst gekommen. Er ist also der Auslöser.
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@FlyingKerbecs
Das ist richtig, aber vor dem Knoten schaut er sie fragend an und sie bestätigt mit ihrer Mimik "Ja, mach es", sie hat sich also voll und bewusst drauf eingelassen und meinte auch in Szenen zuvor, dass sie das kann. Daher würde ich nicht behaupten, dass Borden sie getötet hat.
@TiiN
Bales Charakter hat ihr aber diesen speziellen Knoten gebunden, bei dem sie vorher ausgemacht hatten, er solle es nicht tun, da zu riskant. Er tat es dennoch, sie hat ihn nicht aufgekommen und ist deswegen gestorben.
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Ich habe mir eben nach längerer Zet wieder Prestige angeschaut und habe tatsächlich etwas für mich neues entdeckt und zwar dass der Film auf gewisser Weise doch ein Happy End hat. Ich dachte bislang immer, dass der Borden, welcher im Gefängnis sitzt, der leibliche Vater von der Tochter Jess ist, eben wegen der Hingabe am Gefängnisgitter. Aber als der überlebende Borden Angier vor dessen tot erzählt, dass die beiden Zwillinge sich ein Leben geteilt haben, sagte er auch, dass der tote Bruder Olivia geliebt hat (Scarlett) und er Sarah (Rebecca). Daher würde ich auch davon ausgehen, dass er Jess mit Sarah gezeugt hat und nicht sein gestorbener Bruder. Demzufolge sind am Ende zumindest Vater und Tochter wieder vereint, auch wenn zwei Frauen und unzählige Magier dahin geschieden sind.
Gut hat mir auch der Konflikt zwischen Tesla und Edison gefallen, hatte ich nicht auf dem Schirm, dass dieser so thematisiert wurde, auch wenn man Edison nicht sah.
Man merkt dem Film die frühere Zeit an, die Inszenierung ansich ist tip top, aber irgendwie hat mir die kräftige Musik späterer Zimmer-Werke gefehlt. Mal gucken wie sich das bei Tenet anfühlen wird. Zudem ungewohnt ist, dass zum Abspann ein Song gespielt wird.
@FlyingKerbecs
Borden hat Angiers Frau doch gar nicht getötet, sie ist beim Risiko des Zaubertricks umgekommen. Die Gefahr war allen bewusst.
Hm ja rückblickend betrachtet hast du schon Recht. Problem war nur, dass ich von Anfang an auf Angiers Seite stand und Borden einfach nicht leiden konnte...^^ Bei dem Anfang des Films aber nicht verwunderlich. Dass Borden Angiers Frau getötet hat, kam dazu . Und das hat ja die Rivalität zwischen den beiden erstmal ins Rollen gebracht. War alles Bordens Schuld. Angier genoss wohl deswegen bei mir "unbewusst" (?) Immunität in Bezug auf seine Taten.^^
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Schien mir eh die einzige Lösung, schließlich können doch nicht dutzende Angiers rumlaufen.
Aber gerade das war doch eine der Botschaften. Bales Figuren haben immer jeweils nur ein halbes Leben gelebt. Das halbe Prestige - dafür hatten sie saubere Hände, dafür ein ser großes Opfer.
Jackman (Angier) hingegen sah diese Option nie - er stand im Zentrum, er wollte alles. Er wurde zu einem Massenmörder.
@TiiN
Naja es war schon sehr verdächtig, denn Fallon wurde nie richtig gezeigt und hat nicht ein Wort geredet. Anfangs war mir das natürlich noch nicht bewusst, aber im Laufe des Films fand ich es halt immer merkwürdiger und da dachte ich mir dann, dass da was im Busch ist und da Fallon, wenn er mal gezeigt wurde, ein bissel wie Bale aussah, hab ich dann meine Schlüsse gezogen.^^
Skrupellos war Angier schon, ja. Das mit den Klonen war auch krass, wobei es ja "nur" Klone waren. Und da ich diese Wendung eh doof fand, war es mir auch relativ egal, was er mit den Klonen gemacht hat. Schien mir eh die einzige Lösung, schließlich können doch nicht dutzende Angiers rumlaufen. Das mit dem Kind fand ich eigentlich ganz "nett", immerhin wäre es ja sonst ins Armenhaus gekommen.
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ACHTUNG, Spoiler!
Da warst du aber spitzfindig, dass dir die Nummer mit Bale angefallen ist. Ich saß damals, vor vielleicht 12 Jahren vor dem TV und habe mich voll vom drum herum ablenken lassen, quasi genauso, wie ein Zaubertrick funktioniert und erst am Ende, als es die Offenbarung gab, gab es bei mir den Ah-Effekt.
Zudem fand ich es beeindruckend, wie skrupellos Jackmans Figur doch war. Zum einen das Kind an sich genommen, zum andern zahlreiche Klone von sich getötet
Besonders Spaß macht es dann, den Film das zweite Mal zu sehen, wenn man auf diverse Details und Hinweise achten kann.