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Mein Filmtagebuch...
Godzilla - Planet der Monster gesehen am  
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Godzilla - Planet der Monster (2017)

Ein Film von Kobun Shizuno mit Yuki Kaji und Mamoru Miyano

Filmstart: folgt89 Min.Animation, Science Fiction
Meine Wertung
Ø MJ-User (8)
Mein Filmtagebuch
Godzilla - Planet der Monster
Alle 5 Trailer

Godzilla - Planet der Monster Inhalt

Es war der letzte Sommer des 20. Jahrhunderts. An diesem Tag erkannten die Menschen, dass sie nicht die einzigen Herrscher über den Planeten Erde sind. Gigantische Monster, die Kaiju, tauchten auf, und das ultimative Lebewesen, das sogar sie zu zerstören vermag: Godzilla!

Nachdem ein halbes Jahrhundert lang Krieg gegen die Kaiju geführt und die menschliche Rasse immer wieder besiegt wurde, beschloss sie, von der Erde zu fliehen. Dann endlich, im Jahr 2048, gingen nur diejenigen, die von einer künstlichen Intelligenz unter der Kontrolle der Zentralregierung ausgewählt wurden, an Bord des interstellaren Immigranten-Raumschiffs "Aratrum" und brachen zum 11,9 Lichtjahre entfernten Planeten Tau e auf. Zwanzig Jahre dauerte die Reise, doch die Unterschiede bei den Umweltbedingungen zwischen der Erde und Tau e gingen weit über den berechneten Wert hinaus. Es gab keine Chance, dort zu überleben.

Ein junger Mann namens Haruo ist auch mit an Bord. Seine Eltern wurde direkt vor seinen Augen von Godzilla getötet, als er vier Jahre alt war. Seitdem kann er nur daran denken, zur Erde zurückzukehren und sich an Godzilla zu rächen. Da keine Hoffnung besteht, auf andere Planeten auszuwandern, wird die "Zurück zur Erde"-Gruppe auf dem Schiff zur Mehrheitsmeinung. Als die Lebensbedingungen immer schlechter werden, entscheidet man sich dafür, den langen Rückweg durch den Hyperraum anzutreten. Aber bei Ankunft auf der Erde sind bereits 20.000 Jahre vergangen. Es ist eine völlig unbekannte Welt geworden, dominiert von einem Ökosystem, an dessen Spitze Godzilla steht. Kann die Menschheit die Erde zurückerobern? Und was wird Haruos Schicksal sein?

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OV-Titel
Gojira - Kaiju Wakusei
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9 Kommentare
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luhp92 : : BOTman Begins
09.03.2018 15:18 Uhr | Editiert am 09.03.2018 - 15:20 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.783 | Reviews: 123 | Hüte: 293

@MD02GEIST
Zum Vorgeschichten-Roman hat Silencio ja schon eine treffende Antwort gegeben.

"Ferner du siehst doch gerade, dass dieses militärische was du so kritisiert durch Godzilla niedergewalzt wird. Das Anime sagt ganz klar aus: wir werden die Natur niemals besiegen!"

Das stimmt, aber die Menschen werden hier ja durchgehend als Helden angesehen, deren Kampf gegen Godzilla rechtens ist. Es gibt keinen menschlichen Ausgleich, keinen Charakter, mit dem ich mich identifizieren kann. Stattdessen gleibt nur Godzilla, der hier aber klar als der Antagonist dargestellt wird.

"Für das Anime ist er jetzt die Natur die sich an den Menschen rächt. Sprich die nukleare Strahlung von Fukushima, die die Menschen aus ihren Zuhause vertrieb. Godzilla hier als pflanzen-basierter Organismus ergreift hier nun wieder die Herrschaft. Das siehst auch in Fukushima, die verlassen Häuser wachsen wieder zu."

Auch das stimmt, funktioniert für mich allerdings nicht wirklich, da sich die Erde nach dem Verschwinden der Menschheit wieder erholt hat und sobald die Menschheit zurückkehrt, wieder Krieg und Zerstörung herrschen.
Der hier präsentierten Menschheit, die der Film wie gesagt als rechtschaffend ansieht, ist die "Gesundheit" der Erde egal, sie möchte stattdessen unbedingt die dominante Spezies sein und um dies durchzusetzen, ist ihr jedes Mittel recht. So wird der Urwald eben mit Napalm-artigen Mitteln zerbombt, nur um Godzilla ausfindig zu machen und um das Marschieren bzw. die Fahrt der Maschinen einfacher zu gestalten.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
09.03.2018 10:11 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 559 | Reviews: 39 | Hüte: 44

Das ist auch im westlichen Marketing nichts neues, Romane mit Hintergrundinformationen zu Filmfiguren lassen sich wie Sand am Meer finden, da verweise ich einfach mal in Richtung "Star Trek" und "Star Wars" - aber diese Filme und Serien können trotzdem noch für sich selbst stehen. Niemanden kümmert es, wenn Fans was "extra" kriegen (du kannst etwas länger in der Welt von "Planet der Monster" verweilen - gut für dich!), aber wenn du als Normalzuschauer einem Film nicht mehr folgen kannst, weil du nicht bereit bist, erstmal Internetrecherche zur HANDLUNG zu betreiben, läuft was falsch. Doppelt falsch, wenn das Ding weltweit zeitnah startet und man auf eine FAN-Übersetzung angewiesen bist.

Weißt du, wenn dem luhp jetzt beispielsweise philosophisches Grundwissen gefehlt hätte, hätte ich den Einwurf verstehen können. Es gibt zB Filme, die verschließen sich dem Verständnis, wenn man nicht gewisse Grundkenntnisse im Bereich der Psychoanalyse hat (Villeneuves "Enemy" zum Beispiel). Fehlen die, kann man den Film nicht adäquat würdigen. Wenn der Film aber nicht schafft, in seiner Laufzeit seine eigene Science Fiction-Welt zu erklären, ist er halt nicht besonders gut.

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
09.03.2018 10:00 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.269 | Reviews: 23 | Hüte: 176

Im japanischen Marketing nichts neues und ungewöhnliches. Gerne nochmal gesagt.

Ferner, es gibt schon Ansätze einer Fan-Übersetzung im Web zu finden.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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Silencio : : Moviejones-Fan
09.03.2018 09:42 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 559 | Reviews: 39 | Hüte: 44

Wenn du einen Vorgeschichtenroman (oder den entsprechenden Wikipedi-Artikel) lesen musst, um einen Film auf der Handlungsebene verstehen zu können, ist das wohl ein schlechter Film...

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
09.03.2018 09:13 Uhr | Editiert am 09.03.2018 - 09:14 Uhr
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Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.269 | Reviews: 23 | Hüte: 176

@ luhp
"Abseits davon versagt "Godzilla: Planet der Monster" im World Building nahezu vollkommen. Anscheinend existieren neben der Menschheit noch drei weitere humanoide Lebensformen, die der Menschheit zwar Hilfe im Kampf gegen Godzilla anbieten, nach dem Intro aber keine große Rolle mehr spielen. Zudem könnte man der Kreativität im Bezug auf die seit 20000 Jahren von Menschen verlassene Erde freien Lauf lassen, abgesehen von ein bisschen Wald, einer Flugechsenart und eben Godzilla haben sich die Designer allerdings nichts einfallen lassen."

Darauf habe ich in meiner Kritik hingewiesen. Im Vorgeschichten-Roman wird das World-Buildung gestartet. Warum dies alles nicht ins Anime floß hatte ich auch erklärt. Die Macher wollten eine TV-Serie wo sie viel mehr hätten darauf eingehen können, aber Toho wollte Filme.

Daher entschloss man sich dann einen Roman zu veröffentlichen, der dieses World-Building dann übernimmt. Im japanischen Marketing nichts neues.

"Zudem könnte man der Kreativität im Bezug auf die seit 20000 Jahren von Menschen verlassene Erde freien Lauf lassen, abgesehen von ein bisschen Wald, einer Flugechsenart und eben Godzilla haben sich die Designer allerdings nichts einfallen lassen."

Auch hier erläutert der Roman das. Godzilla ist hier so sehr Kaiju, dass die Fiktion ihn selber so unterschiedlich von allen Kaiju macht.

Die Kaiju tauchen erstmals 1999 mit Kamacuras auf, siehe das Anime-Opening. Bis zum ersten Auftauchen Godzillas im Jahre 2030 kann die Menschheit die Kaiju nur mithilfe der Außeridischen besiegen. Doch Godzilla bleibt einfach unbesiegt.

Doch bis zum Verlassen der Erde im Jahre 2048 tötet Godzilla die noch verbliebenen Kaiju oder sie verschwinden erst mal wieder. Nachdem die Menschen die Erde verlassen haben, terrafomiert Godzilla die Erde in sein eigenes Paradies.

Ferner du siehst doch gerade, dass dieses militärische was du so kritisiert durch Godzilla niedergewalzt wird. Das Anime sagt ganz klar aus: wir werden die Natur niemals besiegen!

Und daher verstehe ich jetzt nicht warum diesen Titel so schlecht bewertest. Haruo ist einfach hier total ein Idiot, sicher, aber man ihn verstehen. Doch ich finde es einfach genial, dass er nicht mal merkt das sein Freund Metphies ihn auch manipuliert.

Siehe Goethes Faust.

Wie ich in zahlreichen Posts schon erklärte. Godzilla hat mehr als nur einen Hintergrund bzw. Kontext. Für das Anime ist er jetzt die Natur die sich an den Menschen rächt. Sprich die nukleare Strahlung von Fukushima, die die Menschen aus ihren Zuhause vertrieb.

Godzilla hier als pflanzen-basierter Organismus ergreift hier nun wieder die Herrschaft. Das siehst auch in Fukushima, die verlassen Häuser wachsen wieder zu.

Viele japanische Filme arbeiten so, dass ihre Kritik durch das Zeigen des Gegenteils hier gesagt wird. Vielleicht ist dir das ja entgangen.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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luhp92 : : BOTman Begins
09.03.2018 08:44 Uhr | Editiert am 09.03.2018 - 08:50 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.783 | Reviews: 123 | Hüte: 293

@MD02GEIST
Ich hatte deine Kritik (quasi gleichbedeutend mit Recherche^^) gestern schon gelesen, finde in den Hintergrundinformationen jetzt aber nichts, was das Verhalten der Menschen für mich erstrebenswert oder sympathischer macht.

@MrBond
Über die Relativität weiß ich Bescheid, im Nachhinein ist mir das auch klar geworden.
Vielleicht wurde das auch im Film erwähnt und ich habe es nur überhört^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
09.03.2018 04:58 Uhr | Editiert am 09.03.2018 - 05:10 Uhr
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Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.269 | Reviews: 23 | Hüte: 176

Lieber luhp,

ich bin fassungslos traurig über dich. Es nicht deine Meinung, die werde ich so akzeptieren. Doch was mich traurig macht ist deine anscheinend Unfähigkeit zur Recherche. Ich beleidige dich nicht, ich sehe hier eine Seherfahrung ohne die Konsultation von Quellen.

Warum die Dinge so sind wie sie sind, darüber scheinst du keinerlei Zeit investierst zu haben.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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MrBond : : Moviejones-Fan
09.03.2018 00:08 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.244 | Reviews: 13 | Hüte: 272

@Luhp

Du musst endlich mal anfangen, vierdimensional zu denken! ^^

Ohne den Film gesehen zu haben, unterstelle ich den Menschen einfach mal, dass sie mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Sollte das der Fall sein, altern die Menschen auf dem sich fortbewegenden Raumschiff relativ langsamer zur Erde. Dies passiert in geringem Maße sogar, wenn Du mit dem Flieger von Europa nach USA fliegst, da der Tag länger dauert, weil Du quasi mit der Sonne mitfliegst wink...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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luhp92 : : BOTman Begins
08.03.2018 23:49 Uhr | Editiert am 08.03.2018 - 23:57 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.783 | Reviews: 123 | Hüte: 293

Inhalt: Godzilla vertreibt die Menschheit wegen ihres Selbstbilds als dominante Lebensform symbolisch als biblische Strafe Gottes von der Erde und diese kehrt 20 Jahre später (auf der Erde sind währenddessen merkwürdigerweise 20000 Jahre vergangen) zurück, um ihren Heimatplaneten zurückzuerobern. Dass die Erde auch Godzillas Heimatplanet ist, scheint wohl nicht so wichtig zu sein. Die Menschen kommen nun jedenfalls als Invasoren, bombadieren die mittlerweile idyllische Urwald-Erde in bester Vietnamkriegsmanier mit Napalm-artigen Mitteln, der (totale) Krieg gegen Godzilla erfüllt sie mit Stolz und Ehre und lässt sie zu Helden werden, mit Durchhalteparolen und pathetischen Reden motivieren sie sich gegenseitig, denn der Endsieg ist nahe.

Dass dem Zuschauer diese Menschen ohne Reflexion als die Guten präsentiert werden, stößt mir sauer auf. So sehr wie hier kann man den eigentlichen Godzilla-Gedanken gar nicht ad absurdum führen, da können die Toho-Fans noch so oft mit dem Emmerich-Film ankommen. Möge man mir Misanthropie unterstellen, aber hier war ich tatsächlich froh, dass die Menschen reihenweise dem atomaren Atem Godzillas zum Opfer fielen.

Abseits davon versagt "Godzilla: Planet der Monster" im World Building nahezu vollkommen. Anscheinend existieren neben der Menschheit noch drei weitere humanoide Lebensformen, die der Menschheit zwar Hilfe im Kampf gegen Godzilla anbieten, nach dem Intro aber keine große Rolle mehr spielen. Zudem könnte man der Kreativität im Bezug auf die seit 20000 Jahren von Menschen verlassene Erde freien Lauf lassen, abgesehen von ein bisschen Wald, einer Flugechsenart und eben Godzilla haben sich die Designer allerdings nichts einfallen lassen.

Des Weiteren erwecken die CGI-Anime-Animationen in den ersten zwei Dritteln einen billigen und künstlichen Eindruck, die Godzilla-Actionszenen im letzten Drittel beeindrucken dagegen sehr. Nichtsdestotrotz hätte ich hier einen gezeichneten Anime eindeutig bevorzugt.

Fazit: So einen miesen Godzilla-Film habe ich noch nie gesehen. Die Fortsetzung kann nur besser werden, meine Hoffnungen sind momentan aber leider sehr gering.

Meine Bewertung
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- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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