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Porträt einer jungen Frau in Flammen gesehen am  
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Porträt einer jungen Frau in Flammen (2019)

Ein Film von Céline Sciamma mit Noémie Merlant und Adèle Haenel

Kinostart: 31. Oktober 2019119 Min.FSK12Drama, Romantik
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Porträt einer jungen Frau in Flammen Bewertung

Porträt einer jungen Frau in Flammen Inhalt

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Porträt einer jungen Frau in Flammen und wer spielt mit?

OV-Titel
Portrait de la jeune fille en feu
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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3 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
27.03.2020 11:57 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.414 | Reviews: 32 | Hüte: 106

Tja, hätte ich den noch im letzten Jahr gesehen, wäre er definitiv weit oben in meiner Top10 gelandet, wenn nicht ganz oben. Sollte idealerweise zusammen mit "Der Leuchtturm" gesehen werden, denn zwei Männer in schwarzweiß, die sich gröhlend in den Untergang trinken, ist einfach der perfekte Tanzpartner (besser: Gegenpol) zu diesem Film.

Es gab einen YouTube Kanal mit dem Titel "Every frame a painting", dessen Titel beim Ansehen sofort einfällt. Es gibt eigentlich keine Einstellung, die man nicht in Bild gegossen sehen will. Der Witz ist, dass dies nicht nur der Ästhetik dient, sondern direkt in die Thematik einfließt. Man hat das Gefühl, mit den langen Einstellungen auf Gesichter und Portraitperspektiven will Sciamma und einladen, selber Teil des Filmes zu werden, und uns Gedanken über das Betrachtete zu machen (wäre ja gerne mal Mäuschen beim Dialog zwischen Sciamma und Tarkovsky, der nie stattfinden wird). Wie der Film dabei Themen wie gesellschaftliche Konventionen, Patriarchat, "male gaze" (das böse Wort), Schicksal, Liebe, Freiheit und und und verhandelt, lässt einen schon ziemlich perplex zurück.

Ganz stark geschrieben Dramatik übrigens, wie die Hauptfigur durch die sie eigentlich befreiende und definierende Kunst ihren eigenen Untergang herbeiführt. Und bei der Line "Und ich wusste nicht, dass sie Malerin sind!" ist mir vor cleverer Vielschichtigkeit kurz der Mundwinkel runter geklappt.

Werde Vivaldi’s "Vier Jahreszeiten" wohl ab jetzt etwas anders wahrnehmen.

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“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
17.02.2020 23:29 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 289 | Reviews: 4 | Hüte: 37

Ich habe mir den Film am 17. Februar 2020 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Tja, da hab ich den besten Film von 2019 tatsächlich erst jetzt und damit zu spät für die Wahl gesehen. Thematisch reich, mit Einstellungen, die passend zum Thema Gemälden der damaligen Epoche nachempfunden sein könnten, und zwei großartigen Darstellerinnen. Durch den Verzicht auf Filmmusik wirken die beiden diegetischen Musikstücke umso stärker. Und dieses Ende... Magnifique.

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eli4s : : Moviejones-Fan
06.11.2019 14:02 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.217 | Reviews: 33 | Hüte: 81

Ein sehr interessanter Film über Kunst, Identität und Geschlechterrollen. Der Film stellt Fragen wie beispielsweise: Wie gut kennen wir eine Person und wie viel projezieren wir von uns auf diese Person - insbesondere in einer Beziehung? Und entsprechend, wie gut kennen wir uns selbst? Wie spiegelt sich das in Dingen wider, die wir tun? Also der Blick auf andere als Blick auf uns selbst. Auch der Blick auf ein Kunstwerk und was man von sich mit hineinbringt in der Betrachtung oder auch der Erschaffung... und so weiter. Ansonsten auch eine schöne Liebesgeschichte, die mir hier und da vielleicht etwas melodramatisch war und sich gegen Ende etwas zieht beziehungsweise wiederholt.

Aber sehr zu empfehlen.

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