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The Son gesehen am  
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The Son (2022)

Ein Film von Florian Zeller mit Zen McGrath und Hugh Jackman

Kinostart: 26. Januar 2023123 Min.FSK12Drama
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Ø MJ-User
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The Son Bewertung

The Son Inhalt

Peters schon busy Leben mit seiner neuen Frau Emma samt Baby steht Kopf, als Ex-Frau Kate mit ihrem gemeinsamen Teenage-Sohn Nicholas auftaucht - er versucht dem schwierigen, distanzierten und wütenden Sohn ein besserer Vater zu sein, doch dessen Verhalten bringt die gesamte Familie auf einen gefährlichen Kurs...

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Son und wer spielt mit?

OV-Titel
The Son
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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1 Kommentar
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
28.01.2023 20:10 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.859 | Reviews: 71 | Hüte: 512

Gestern Abend habe ich mir "The Son" im Kino angesehen. Es handelt sich um ein tragisches Familiendrama. Feel Good gibt es hier nicht oder nur in wenigen Szenen.

Im Grunde handelt der Film von einer Familie mit Vater, Ex-Frau und Mutter, deren jugendlichen depressiven Sohn und der neuen Lebensgefährtin des Vaters.

Gut gefallen haben mir hier die darstellerischen Leistungen von Hugh Jackman als Vater, Laura Dern als Mutter und Zen McGrath als Sohn. Auch die Handlung ist sehr dramatisch und ich konnte auch immer mit den einzelnen Charakteren mitfühlen. Mit dem Sohn weniger, denn ich finde es immer schwierig, mich in eine psychisch kranke bzw. stark depressive Person hineinzuversetzen, weil ich sowas selbst noch nie erlebt habe. Aber die Situation von Vater, Ex-Frau und Mutter und der neuen Frau des Vaters konnte ich wirklich sehr stark nachfühlen. Emotional ist der Film echt stark.

Allerdings kommt der Film nicht ohne ein meiner Meinung nach großes Problem daher: Die Erzählweise und Erzählstruktur der Handlung. Viele Probleme des Sohnes werden immer nur angedeutet, oft wird immer nur drüber gesprochen, aber gezeigt wird hier meiner Meinung nach zu wenig vom titelgebenden Sohn. Immer wieder sieht man Vater, Mutter und neue Ehefrau in ihrem Alltag bei der Arbeit oder beim gang durch die Stadt und wie sie mit der Situation umgehen, dass ihr Sohn depressiv ist, sie anlügt und echte Probleme mit sich selbst und den getrennten Eltern hat. Sie reden ÜBER den Sohn und hier und da auch MIT dem Sohn, aber immer dann, wenn etwas vorgefallen ist, wird dies dem Zuschauer nicht GEZEIGT, sondern nur nach einem Zeitsprung über Dialoge erzählt. Man hat den Sohn nur selten aus seiner Perspektive gezeigt und versucht gar nicht erst, dem Zuschauer die Problemlage des Sohnes zu vermitteln, sondern eher die Problemlage der Eltern und der neuen Lebensgefährtin.

Das Ende konnte ich erahnen, und es ist bitter. Für mich echt ein sehr trauriger Film mit sehr starker emotionaler Komponente, aber leider erzählerischen Schwächen, die nicht hätten sein müssen. Diese Schwäche hält mich davon ab, mehr am Leben des Sohnes und seiner Depessionen teilhaben zu lassen und diese vielleicht etwas besser nachfühlen zu können.

7/10 Punkte - Kein Wiederschauwert

Meine Bewertung
Bewertung

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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