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Bumblebee

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Transformers senden Lebenszeichen

"Bumblebee"-Heldin eine Spielberg-Idee - Optimus Prime auch solo?

"Bumblebee"-Heldin eine Spielberg-Idee - Optimus Prime auch solo?
0 Kommentare - Di, 19.06.2018 von N. Sälzle
Kein Geringerer als Steven Spielberg ist es, dem "Bumblebee" seine Menschenfreundin zu verdanken hat. Das nächste Spin-off könnte dann Ober-Autobot Optimus Prime gehören.
"Bumblebee"-Heldin eine Spielberg-Idee - Optimus Prime auch solo?

In den bisherigen Transformers-Filmen hatten die Herren die Nase vorn, während die Damen mehr oder weniger nur dazu da waren, die Leinwand zu schmücken und durch mal leiseres, mal lauteres Gekreische auf den Ernst der Lage hinzuweisen. Im Ableger Bumblebee wird das (hoffentlich) ganz anders, wartet der Film doch mit einer menschlichen Protagonistin auf.

Wie es dazu kam, dass mit Hailee Steinfeld eine junge Frau das Steuer in die Hand nimmt, erzählt Produzent Lorenzo di Bonaventura im Interview mit Entertainment Weekly. Steven Spielberg hatte die Idee dazu, er sei immer schon der Meinung gewesen, dass ein junges Mädchen und Bumblebee eine großartige Kombination wären. Daher habe man diese Richtung eingeschlagen. Auch begrüßt es Di Bonaventura, dass weibliche Hauptrollen so stark im Kommen sind. Als sie darüber diskutiert haben, erschien ihnen die Vorstellung, ein junges Mädchen zum Protagonisten eines Transformers-Films zu machen, als echte Kursänderung.

Steinfelds Charlie freundet sich mit Bumblebee an, der nach einer missglückten Mission auf der Erde ganz auf sich allein gestellt ist und sich Ärger mit den Transformer-Jägern von Sector 7 einhandelt, einer von John Cenas Agent Burns angeführten Regierungsbehörde. Zu allem Überfluss wird er auch noch von einem Decepticon gejagt. Zuletzt klang es allerdings eher danach, als könnte Bumblebee der letzte Film der Transformers-Reihe sein, wie wir sie kennen, wenngleich natürlich ein Spin-off. Der Starttermin für Transformers 6 verschwand spurlos, und die Anzeichen dafür, dass Paramount Pictures und Hasbro nach Bumblebee per Reboot von vorne beginnen wollen, verdichteten sich.

Im selben Interview lässt di Bonaventura jedoch einige kryptische Bemerkungen fallen, die dagegen sprechen. Bumblebee sei bereits lange vor Transformers - The Last Knight auf den Weg gebracht worden. Laut di Bonaventura hatten sie bei diesem fünften Film das Gefühl, dass ihnen der Platz für weitere Entwicklungen ausgegangen ist. Sie bekamen viel Feedback von den Fans, die gerne die Hintergründe von ein oder zwei Robotern vertieft haben wollten, um sie noch besser kennenzulernen. Bumblebee sei deshalb ausgewählt worden, weil er eine so beliebte Figur und obendrein auch emotionaler als Optimus Prime sei. Die beiden galten damals als die wahrscheinlichsten Charaktere für Solofilme.

Und warum genau wurde Bumblebee nun Optimus vorgezogen? Di Bonaventura hat auch darauf eine Antwort: Optimus sei der stoische Anführer, man könne auf ihn zählen. Bumblebee hingegen sei emotional unbeständiger und habe viele Hochs und Tiefs. Um sich das erste Mal nur auf einen einzelnen Autobot zu konzentrieren, sei er darum die beste Wahl gewesen. Gleichwohl kann Optimus Prime seinen Film immer noch bekommen, er wäre der nächstbeste Kandidat für ein Spin-off. Di Bonaventura würde es gerne machen. Es wäre zwar eine völlig andere Art von Film als Bumblebee, aber genauso interessant, sagt er.

Und jetzt? Wenn Bumblebee erfolgreich ist, kann es auch ein Bumblebee 2 geben, gar keine Frage, so der Transformers-Produzent. Sie haben schon ein gutes Gespür dafür, wohin sich ein zweiter Teil bewegen könnte. Für di Bonaventura ist die größte Erkenntnis, die der Writers Room hervorgebracht hat, die, dass ihnen unzählige Möglichkeiten offenstehen. Zum Beispiel könnten sie einen Zeitreisefilm machen. Sie könnten nahezu jedes Genre dafür heranziehen, in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen. Es gibt Optionen im Überfluss, und es geht eher darum, diese einzugrenzen und sich auf die stärksten festzulegen, glaubt di Bonaventura.

Ist das bestehende Transformers-Franchise also doch noch nicht so tot, wie wir bislang dachten? Oder hängt di Bonaventura nur dem hinterher, was hätte sein können?

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